Mit ‘zuckerfrei’ getaggte Beiträge

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Temgy – Jede Woche leckere, abwechslungsreiche Paleo Rezepte
mit passend berechneter Einkaufsliste erhalten Sie bei Temgy.de.

Starten Sie gemeinsam mit uns das Projekt – einen Monat ohne Zucker – am Dienstag, den 02.01.2017.

Liebe Freunde, liebe Leser,

wir hoffen Sie hatten ein friedvolles und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Lieben. Haben ruhige Stunden genossen, und dabei vielleicht den einen oder anderen Gedanken über das nun bald sich neigende Jahr 2016 gehabt, und vielleicht auch schon einen Blick nach 2017 „riskiert“.

Wie in den vergangenen 2 Jahren wollen wir auch 2017 mit Ihnen gemeinsam unsere Tradition der zuckerfreien Zeit zum Jahresstart begehen. Einen Monat, oder 4 Wochen, Achtsamkeit bei der Nahrungsaufnahme.

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Zur Erinnerung:

„It´s all about energy!“ ist einer unserer Leitsätze und wenn wir für einen guten Energieausgleich sorgen und nicht zu weit aus unserer Mitte geraten, dann glauben wir auch an wenig Belohnungsreize, z.B. nach etwas Süßem.

Woher kommt es eigentlich, dass wir häufig dieser „Lust auf Süßes“ ausgesetzt sind? Was macht es mit uns, wenn wir uns „nur mal kurz belohnen“? In welchem Zustand müssen wir dafür sein, wie weit außer Balance geraten, um in das Verlangen nach Süßem, um in einen  „Zuckerflash“ zu kommen, ohne, dass es uns dabei gleich bewusst wird? Das Gefühl danach kennen die meisten von uns: „Oh, schon wieder so viel Schokolade gegessen…“ Okay, wir beide sind bekennende „Chocoholics“, d.h. wir greifen gerne mal zur Schokolade, wenn uns danach ist. Und glauben Sie uns, danach ist uns durchaus öfter als wir es uns wünschen.

Wir haben schon diverse Rückmeldungen zum Thema bekommen, wie beispielsweise „Kein Problem. Mit Disziplin geht alles!“ oder „Kenne ich, habe ich schon mal über Wochen und Monate gemacht…“ Aber wie schaffen wir es, dass das Maßhalten mit dem Konsum von Zucker, und wir meinen hier jegliche Art von Zucker, uns nicht so schwer, ja sogar leicht fällt? Den Nutzen und die Vorteile daraus sollen Sie hier erfahren.

Ein kurzer Ausflug in die Physiologie:
Den Geschmack von Zucker (süß) erkennt unsere Zungenspitze über diverse Geschmacksknospen in ihren Papillen. Diese Knospen haben eine Turnover-Rate (Neubildungszeit der Zellen) von 14 Tagen. D.h. wenn wir es schaffen über mindestens zwei Wochen zuckerfrei zu essen und zu trinken, dann ist die folgende Generation von Geschmacksknospen auf unserer Zunge sensitiver für süßes Schmecken. Und genauso verhält es sich wieder mit der nächsten Zellgeneration von Geschmacksknospen.
Im Klartext: wir schmecken nach 14 Tagen Verzicht wieder deutlich früher, welches Lebensmittel süß ist und welches nicht. Und so können wir regelmäßig, innerhalb von zweimal zwei Wochen dafür sorgen, dass wir durch diese innere Reinigung einen unserer Sinne wieder (de)sensibilisieren.

Weihnachtskekse
Wie wäre das für Sie?

Unsere Einladung zur „Zeit der Besinnung“ enthält auch eine mögliche Antwort auf die Frage – warum man nach einer bestimmten Menge an Zucker nicht rundum gesättigt und zufrieden ist. Warum wird ständig Zuckriges gegessen und lapidar damit beantwortet – unser Gaumen steht nun mal auf „süß“…? Bei vielen von uns wird der Blutzuckerspiegel mehrmals täglich, als Antwort auf diese Belohnung, aufgeputscht – und den regelmäßig darauf folgenden Energieeinbruch (z.B. Müdigkeit, Lustlosigkeit) in Form eines stark schwankenden Blutzuckerspiegels, muss unser Körper auf Kosten seines in der Leber gespeicherten Glykogens (Stärke) wieder ausgleichen.

Ein weiteres „gewichtiges Argument“ für eine Zeit ohne Zucker ist unserer Erfahrung nach, die aus den Schwankungen des Blutzuckerspiegels resultierende zunehmende Insulinresistenz (verringerte Sensibilität auf das Hormon Insulin). Da es aufgrund einer derartigen Ernährungsweise ständig zu einem sehr starken Anstieg des Blutzuckerspiegels kommt, muss die Bauchspeicheldrüse, zur Senkung des Blutzuckerspiegels, entsprechend viel Insulin zur Verfügung stellen. Ist der Körper über viele Jahre hinweg diesen hohen Insulinbelastungen ausgesetzt, kommt es beinahe zwangsläufig zu dieser Störung des Stoffwechsels im Zucker- und Insulinhaushalt unserer Zellen. Das führt zu einer erhöhten Konzentration an freien Fettsäuren im Blut, was wiederum die Glukoseverwertung im Muskel- und Fettgewebe stört. Als Reaktion kommt es zu einer gesteigerten Insulinausschüttung. Dies führt wieder zu einer Herabregulation der Insulinrezeptoren an den Zellen, die Resistenz nimmt weiter zu. Da die Anwesenheit von Insulin in unserem Organismus den Fettstoffwechsel hemmt, steigert es die Fettspeicherung, und wir nehmen an Gewicht zu.

Lassen Sie den Zucker einfach weg – aber bitte jede Art und sei es auch noch so wenig.
Lesen Sie Zutatenlisten ganz genau. Sie werden kaum Fertig-Produkte finden, die weder Zucker, Zuckeraustauschstoffe noch Getreide enthalten. Natürlich essen heißt hier die Devise. Getreide auch weglassen? Ja klar – bleiben Sie gleichzeitig achtsam bei allen Getreideprodukten. Im Hinblick auf die Tatsache, dass das heutige Getreide ebenfalls stark verändert ist, und damit ebenso Schwankungen des Blutzuckerspiegels nach sich zieht, lassen Sie auch Vollkornprodukte weg.

Unsere Spielregeln (pdf-Download)

Uns ist bewusst, dass Sie erleben werden, wie Sie  anfangen zu rotieren. Wie Sie aufgrund möglicher Entzugserscheinungen (z.B. Kopfschmerzen) plötzlich an nichts anderes mehr denken können, als an Zucker – und für etwas Süßes oder eine Scheibe Brot, würden Sie am liebsten auf Ihre Teilnahme an unserem Projekt „einen Monat ohne Zucker“ verzichten.

Nehmen Sie diese Herausforderung – wie wir auch – sportlich. Das heißt, nehmen Sie sie als willkommene Veränderung für sich selbst, als Bruch mit alten Gewohnheiten – freuen Sie sich darauf neue Erfahrungen zu machen und gestärkt aus dieser Zeit der Achtsamkeit herauszugehen.
Erinnern Sie sich daran, dass es nicht für immer sein muss und vorerst lediglich dem Zweck dienen soll, für sich selbst das Verlangen nach Zucker und Kohlenhydraten zu akzeptieren. Lernen Sie wieder intuitiv und entspannt zu essen. Stellen Sie das Gleichgewicht wieder her.

Wir begleiten Sie dabei.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Dienstag, 10.01.2017
Unsere erste Woche der zuckerfreien Zeit ist vorrüber und es gibt einen kleinen Kurzbericht von mir (Lars):
Da ich mit Familie und Freunden über den Jahreswechsel in Spanien war, gab es die eine oder andere Herausforderung für mich – wie z.B. auf leckeren Rotwein aus Empordá zu verzichten. Ich war hierbei nur bedingt erfolgreich, da es beim leckeren Essen im Steakhaus zum Urlaubsabschluss eine kleine Rotweinbegleitung gab…;-)
Ansonsten ist es mir, trotz einiger Verlockungen durch Croissants und frischem Weißbrot, relativ leicht gefallen ohne Zucker durch die erste Woche zu kommen. Trockenfrüchte sind da sehr hilfreich…und wie stets um Eure Erfahrungen?
Beste Grüße, Lars

Dienstag, 17.01.2017
Nach der zweiten Woche (Bergfest…;-)) verspüre ich mittlerweile einen leichten Energieverlust. Insbesondere für mein Krafttraining fehlt es an Energie für ein intensives workout. Da gibt es glücklicherweise eine gute  Alternative: Lauftraining am Rhein – das geht mir interessanterweise leichter ab…insbesondere mit Hund. Die Kompensation erfolgt derzeit über einen vermehrten Verzehr von Nüssen und Schafmilch-Joghurts, Trockenfrüchte habe ich ein wenig über. Das strategische Einkaufen bleibt weiter meine größte Herausforderung, denn Etiketten lesen verhindert den Spontankauf.
Bis bald, Lars

Dienstag, 24.01.2017
Leider hat es mich am vergangenen Wochenende mit einem Hals-Katarrh bzw. einer Kopf-Grippe erwischt und ich habe mir natürliche Antibiotika in Form von leckerem Honig verabreicht. Damit habe ich zwar gegen unsere Regeln von „Zuckerfrei“ verstoßen, mir geht es aber gleich viel besser. Aufgefallen ist mir natürlich auch die enorme Süßkraft von Honig – egal ob pures Lutschen vom Löffel oder im Tee! Auch das ist einer der Effekte der zuckerfreien Zeit – die Neu-Sensibilisierung unserer Geschmacksknospen. Die letzte Woche bleibe ich, mit Ausnahme des Honigs, weiter am Ball und berichte gerne zum Ende über weitere Erfahrungen…
Bis dahin, Lars

Dienstag, 31.01.2017
Nun denn, der letzte Tag unserer „zuckerfreien Zeit“ ist angebrochen und es ist der Moment für einen Rückblick:
Was ist mir leicht gefallen, was ist mir schwer gefallen?
Leicht war es für mich auf Alkohol, Süßigkeiten und Brot zu verzichten. Schwer gefallen sind mir Momente, bei denen eine leckere süße Mahlzeit als Belohnung verlockend und leicht verfügbar war, wie z.B. am vergangenen Wochenende ein Stück Apfeltorte.
Nach einem ausgedehnten Schneespaziergang in der Eifel haben wir uns zur Belohnung in ein Café gesetzt und siehe da – es gab noch genau zwei Stücke Apfeltorte. Angepriesen wurden sie von der Bedienung als „warmer Apfelkuchen mit Sahne“. Da habe ich mich spontan entschieden dieses Stück genussvoll zu verzehren – quasi als Übergang in die „Zuckerzeit“ der nächsten Woche…;-)
Mein Fazit – ohne Druck zu verzichten war eher leicht – und wenn die Gewohnheiten einen überfallen, dann ist es hilfreich sich zu entspannen und kleine Ausreißer zu akzeptieren, solange die Entscheidung sich bewußt zuckerarm zu ernähren nicht grundsätzlich in Frage gestellt wird!

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natürlich Essen | Banana-Kokos-Mandel Eis | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Wir zaubern uns heute endlich wieder ein leckeres Paleo-Eis – mit Banane, Mandelmus, Kokosmilch und Kakaonibs.

Zutaten (2 Pers.)
2 Bananen, in Scheiben tiefgekühlt
ca. 100 ml Kokosmilch, gekühlt
1-2 EL Mandelmus, gekühlt
1 EL Kakaonibs
1/2 TL Vanille

Die Bananen zur Vorbereitung geschält und in Scheiben geschnitten für ca. 2-3 Stunden in einer Gefriertüte tiefkühlen. Die nun gefrorenen Bananenscheiben in einen Standmixer oder in ein hohes Gefäß geben und leicht antauen lassen (ca. 5-10 Minuten). Dann mittels Mixer oder Zauberstab zügig unter Zugabe von Kokosmilch, Mandelmus und der Vanille, zu einem cremigen Eis mixen. Wer es besonders softig-cremig mag, weitermixen bis es die gewünschte Konsistenz erreicht hat.

Das Bananeneis mit den Kakaonibs  garnieren und ja nach Geschmack mit Mandelsplittern, Schokosplittern oder Kokosraspeln verzieren oder mit Zimt, Muskat oder Kardamom den Gaumen weiter reizen. Und wer es besonders „Crunchy“ mag – mit Bananenchips bestreuen.

Lassen Sie sich unser Paleo-Eis lecker schmecken!

Wussten Sie schon?

Weil Bananen bereits von Natur aus recht süß sind, kombinieren wir sie mit Eiweiß und Fett, um ihren Einfluss auf den Insulinspiegel zu modulieren. Ja, auch gesundes Obst kann zu einem erhöhten Insulinspiegel führen. Dieser wiederum hat einen belastenden Einfluss auf unseren Leberstoffwechsel.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

 

natürlich essen | Paleo Chocolate Vanilla Coffee | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Es gibt einen weiteren leckeren Paleo Coffee: Unseren Chocolate-Vanilla Coffee mit Avocado und Banane. Schön cremig, und leicht bitter durch den Kakao.

Zutaten (ca. 500ml)
1 Tasse Kaffee, kalt
1/2 Avocado
1/2 Banane
2 TL Kakao, schwach entölt
1 TL Kakaonibs
1/2 TL Vanille
1/2 TL Zimt
1 Prise Kardamom & Muskat

Zunächst einen schwarzen Kaffee oder Espresso, z.B. mit der Stempelkanne, kochen (ca. 350ml). Abkühlen lassen.
Dann die halbe Avocado mit der halben Banane und den trockenen Zutaten im Mixer pürieren. Anschließend den kalten Kaffee hinzufügen und bei zu fester Konsistenz mit etwas Wasser verlängern.

In einer Tasse aufschütten, mit ein paar Kakaonibs verzieren und genießen. Fertig.

Lassen Sie sich unseren aktuellen Paleo Coffee gut schmecken!

Wussten Sie schon?

Unser Paleo Coffee ist ein wahrer Cocktail sekundärer Pflanzenstoffe: Durch die Zutaten von Kaffee (Cafestrol, Koffein, Katechine), Kakao (Pycnogenol, Theobromin), Banane (Serotonin), Avocado (Mannuheptulose, Tocoferol), Kardamom (Betapinen), Muskat (Eugenol) und Zimt (Zimtaldehyd) – wirkt er schmerzhemmend, entzündungshemmend, antioxidativ, leberentgiftend und zugleich auch antimikrobiell auf Darmebene.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Rosenkohl mit Maronen und Speck | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Das macht den Kohl wirklich fett – frisch vom Wochenmarkt im November:
Man nehme viel winterliches Gemüse und etwas Schinkenspeck und nutze die guten Eigenschaften des Fleisches – seinen vollen Geschmack und das Fett.

Zutaten (2 Pers.)

500g Rosenkohl
2 Knoblauchzehen
100g Bio-Schinkenspeck
1 El Bio-Ziegenbutter
150g gekochte und geschälte Maronen, geviertelt
7 Wacholderbeeren, alternativ Heidelbeeren – zerdrückt
Saft einer halben Zitrone
1 Prise Kreuzkümmel (Cumin)
Salz, Pfeffer

Der Rosenkohl wird zuerst gewaschen. Man entferne die äußeren Blätter und viertelt die Röschen. Dann den geschälten Knoblauch fein hacken und in etwas Ziegenbutter, über drei Minuten anschwitzen. Aus der Pfanne nehmen und bei Seite stellen.

In der selben Pfanne den Speck auslassen, bis er schön knusprig ist, ebenfalls herausnehmen und bei Seite stellen.

Im verbliebenen Fett den Rosenkohl mit etwas Salz anbraten, ungefähr 5 Minuten lang. Dann die Maronen und den Kreuzkümmel dazugeben, weitere 10 Minuten lang abgedeckt dünsten, dabei regelmäßig umrühren nicht vergessen.

Jetzt sollte der Rosenkohl bissfest gar sein. Knoblauch und Speck zurück in die Pfanne geben. Zitronensaft, Pfeffer, Salz und Wacholder- bzw. Heidelbeeren hinzufügen und das Ganze noch mal kurz erhitzen.

Lassen Sie es sich schön herbstlich schmecken.

Wussten Sie schon?

Dieses Rezept kann dank der Wirkstoffe aus Kreuzkümmel, Rosenkohl und Beerenfrüchten nicht nur Anti-oxidativ und Anti-parasitär (Carvona, Folsäure, Vitamin C) wirken , sondern durch die Kombination von Ziegenbutter mit Speck (Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren!) werden Entzündungsprozesse auf physiologischem Wege begleitet.

natürlich essen | Rosenkohl mit Maronen und Speck | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Bananen-Curry-Kokos Süppchen | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (4 Pers.)
2 reife Bananen
140g Frühlingszwiebeln – in Ringe geschnitten
3/4 l Gemüsebrühe (hefefrei)
200 ml Kokosmilch
Saft einer Orange
½ EL Zitronensaft
2 EL Granatapfelkerne
1 TL Currypulver
1 Prise Chili
2-3cm Ingwer – frisch gerieben
einige Blätter Melisse oder Koriander
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Schneiden Sie die geschälte Banane in Stücke, und lassen sie in einem Topf mit heißem Olivenöl (alternativ Ghee) kurz angaren. Geben Sie Ingwer und den Orangensaft hinzu, und pürieren alles mit einem Mixer zu einer homogenen Konsistenz. Fügen Sie die Brühe dazu, und mixen alles erneut gut durch. Rühren Sie die Kokosmilch unter, und schmecken mit den Gewürzen ab. Seien Sie dabei vorsichtig.

Jetzt kommen Zitronensaft und Frühlingszwiebelröllchen hinzu. Schalten Sie die Temperatur ein wenig zurück, verschließen den Topf mit einem Deckel und lassen die Suppe für ca. 10min bei gelegentlichem Umrühren garen.

Richten Sie die Suppe in Schalen oder tiefen Tellern an, streuen etwas Granatapfelkerne und ein paar Blättchen der Kräuter darüber.

Guten Appetit.

Wussten Sie schon?

Die Bananen-Curry-Kokos-Suppe ist ein wahres Füllhorn an natürlicher Medizin. Im Bereich der Entzündungshemmung wirken Koriander (p-Cimeen, Apigenin, Salicylsäure), Granatapfelkerne (Quercetin) und Zwiebel (Inulin) intensiv zusammen. Banane (Serotonin), Chili (Capsaicin), Ingwer (Zingiberen) und Koriander (Cilantrin) bringen eine starke Wirkung im Bereich der allgemeinen Schmerzhemmung hervor. Aber auch antioxidativ hat die Suppe einiges zubieten. Dafür sind Granatapfel und Zitrusfrüchte (Anthocyanin, Vitamin C) sowie die Kokosmilch (Laurinsäure) verantwortlich. Und zu guter Letzt unterstützt die Zwiebel (Allyl-Gruppen) bei der Leberentgiftung.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zeit für Veränderung – einen Monat ohne Zucker!

Veröffentlicht: 4. Februar 2015 von Lars Brouwers in Allgemein
Schlagwörter:

natürlich essen | Zuckerfrei | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

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Neues Jahr – neues Glück – mal Hand auf´s Herz, ist es überhaupt an der Zeit für neue Vorsätze und Ziele…?

„Geht es doch unsern Vorsätzen wie unsern Wünschen:
Sie sehen sich gar nicht mehr ähnlich, wenn sie ausgeführt, wenn sie erfüllt sind, und wir glauben nichts getan, nichts erlangt zu haben.“ (Goethe)

Was ist Ihr Projekt für 2015?natürlich essen | Zuckerfrei Logo | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Mit welcher Gewohnheit möchten Sie brechen oder wie sieht Ihr Veränderungswunsch für das gerade begonnene Neue Jahr aus?
Wie groß ist Ihre Motivation für unsere Herausforderung beim Maßhalten mit uns selbst – schaffen Sie einen Tag, eine Woche, oder sogar einen Monat zuckerfrei zu essen und zu trinken?

Gemeinsam starten wir unser Projekt – einen Monat ohne Zucker – am Montag, den 05.01.2015.

„It´s all about energy!“ ist einer unserer Leitsätze und wenn wir für einen guten Energieausgleich sorgen und nicht zu weit aus unserer Mitte geraten, dann glauben wir auch an wenig Belohnungsreize, z.B. nach etwas Süßem.

Woher kommt es eigentlich, dass wir häufig dieser „Lust auf Süßes“ ausgesetzt sind? Was macht es mit uns, wenn wir uns „nur mal kurz belohnen“? In welchem Zustand müssen wir dafür sein, wie weit außer Balance geraten, um in das Verlangen nach Süßem, um in einen  „Zuckerflash“ zu kommen, ohne, dass es uns dabei gleich bewusst wird? Das Gefühl danach kennen die meisten von uns: „Oh, schon wieder so viel Schokolade gegessen…“ Okay, wir beide sind bekennende „Chocoholics“, d.h. wir greifen gerne mal zur Schokolade, wenn uns danach ist. Und glauben Sie uns, danach ist uns durchaus öfter als wir es uns wünschen.

Wir haben schon diverse Rückmeldungen zum Thema bekommen, wie beispielsweise „Kein Problem. Mit Disziplin geht alles!“ oder „Kenne ich, habe ich schon mal über Wochen und Monate gemacht…“ Aber wie schaffen wir es, dass das Maßhalten mit dem Konsum von Zucker, und wir meinen hier jegliche Art von Zucker, uns nicht so schwer, ja sogar leicht fällt? Den Nutzen und die Vorteile daraus sollen Sie hier erfahren.

Ein kurzer Ausflug in die Physiologie:
Den Geschmack von Zucker (süß) erkennt unsere Zungenspitze über diverse Geschmacksknospen in ihren Papillen. Diese Knospen haben eine Turnover-Rate (Neubildungszeit der Zellen) von 14 Tagen. D.h. wenn wir es schaffen über mindestens zwei Wochen zuckerfrei zu essen und zu trinken, dann ist die folgende Generation von Geschmacksknospen auf unserer Zunge sensitiver für süßes Schmecken. Und genauso verhält es sich wieder mit der nächsten Zellgeneration von Geschmacksknospen.
Im Klartext: wir schmecken nach 14 Tagen Verzicht wieder deutlich früher, welches Lebensmittel süß ist und welches nicht. Und so können wir regelmäßig, innerhalb von zweimal zwei Wochen dafür sorgen, dass wir durch diese innere Reinigung einen unserer Sinne wieder (de)sensibilisieren.

natürlich essen | Zucker-Flash | Lars Brouwers & Torsten FleischerWie wäre das für Sie?

Unsere Einladung zur „Zeit der Besinnung“ enthält auch eine mögliche Antwort auf die Frage – warum man nach einer bestimmten Menge an Zucker nicht rundum gesättigt und zufrieden ist. Warum wird ständig Zuckriges gegessen und lapidar damit beantwortet – unser Gaumen steht nun mal auf „süß“…? Bei vielen von uns wird der Blutzuckerspiegel mehrmals täglich, als Antwort auf diese Belohnung, aufgeputscht – und den regelmäßig darauf folgenden Energieeinbruch (z.B. Müdigkeit, Lustlosigkeit) in Form eines stark schwankenden Blutzuckerspiegels, muss unser Körper auf Kosten seines in der Leber gespeicherten Glykogens (Stärke) wieder ausgleichen.

Ein weiteres „gewichtiges Argument“ für eine Zeit ohne Zucker ist unserer Erfahrung nach, die aus den Schwankungen des Blutzuckerspiegels resultierende zunehmende Insulinresistenz (verringerte Sensibilität auf das Hormon Insulin). Da es aufgrund einer derartigen Ernährungsweise ständig zu einem sehr starken Anstieg des Blutzuckerspiegels kommt, muss die Bauchspeicheldrüse, zur Senkung des Blutzuckerspiegels, entsprechend viel Insulin zur Verfügung stellen. Ist der Körper über viele Jahre hinweg diesen hohen Insulinbelastungen ausgesetzt, kommt es beinahe zwangsläufig zu dieser Störung des Stoffwechsels im Zucker- und Insulinhaushalt unserer Zellen. Das führt zu einer erhöhten Konzentration an freien Fettsäuren im Blut, was wiederum die Glukoseverwertung im Muskel- und Fettgewebe stört. Als Reaktion kommt es zu einer gesteigerten Insulinausschüttung. Dies führt wieder zu einer Herabregulation der Insulinrezeptoren an den Zellen, die Resistenz nimmt weiter zu. Da die Anwesenheit von Insulin in unserem Organismus den Fettstoffwechsel hemmt, steigert es die Fettspeicherung, und wir nehmen an Gewicht zu.

Lassen Sie den Zucker einfach weg – aber bitte jede Art und sei es auch noch so wenig.
Lesen Sie Zutatenlisten ganz genau. Sie werden kaum Fertig-Produkte finden, die weder Zucker, Zuckeraustauschstoffe noch Getreide enthalten. Natürlich essen heißt hier die Devise. Getreide auch weglassen? Ja klar – bleiben Sie gleichzeitig achtsam bei allen Getreideprodukten. Im Hinblick auf die Tatsache, dass das heutige Getreide ebenfalls stark verändert ist, und damit ebenso Schwankungen des Blutzuckerspiegels nach sich zieht, lassen Sie auch Vollkornprodukte weg.

Unsere Spielregeln (pdf-Download)

Uns ist bewusst, dass Sie erleben werden, wie Sie  anfangen zu rotieren. Wie Sie aufgrund möglicher Entzugserscheinungen (z.B. Kopfschmerzen) plötzlich an nichts anderes mehr denken können, als an Zucker – und für etwas Süßes oder eine Scheibe Brot, würden Sie am liebsten auf Ihre Teilnahme an unserem Projekt „einen Monat ohne Zucker“ verzichten.

Nehmen Sie diese Herausforderung – wie wir auch – sportlich. Das heißt, nehmen Sie sie als willkommene Veränderung für sich selbst, als Bruch mit alten Gewohnheiten – freuen Sie sich darauf neue Erfahrungen zu machen und gestärkt aus dieser Zeit der Achtsamkeit herauszugehen.
Erinnern Sie sich daran, dass es nicht für immer sein muss und vorerst lediglich dem Zweck dienen soll, für sich selbst das Verlangen nach Zucker und Kohlenhydraten zu akzeptieren. Lernen Sie wieder intuitiv und entspannt zu essen. Stellen Sie das Gleichgewicht wieder her.

Wir begleiten Sie dabei.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Inspiriert wurden wir durch den Selbsterfahrungs-BLOG von Eve O. Schaub ( A year of no sugar): eveschaub.com/category/a-year-of-no-sugar/

Ein sehenswerter link zum Thema (youtube):
Dr. Robert H. Lustig (University of California), Vortrag 2009:
“Sugar: The Bitter Truth”,

Montag, 05.01.2015

Nachtrag (Lars): Ich merke, dass ich meinen Zuckerverzicht heute (Tag 3), mit dem Essen von mehr Obst und Trockenfrüchten kompensiere. Zumindest habe ich mehr Lust darauf.

Dienstag, 06.01.2015

Für mich (Torsten) sind bereits drei Tage, plus des heutigen dienstags, zuckerfrei vergangen. Es läuft gut. Bis dato blieb ich frei von Kopfschmerzen, und die Lust auf Süßes ist (noch) nicht gestiegen. Auch meinen „geliebten“ Pfanner Grünen Tee (meine einzige wirkliche Ernährungssünde) vermisse ich aktuell nicht. Zugegeben muss ich mich momentan zum Trinken etwas mehr ermahnen, aber auch da wird Gewohnheit einkehren.

Wer auf der Suche nach zuckerfreien Rezepten ist, der wird hier fündig: Rezepte „zuckerfrei“

Mittwoch, 07.01.2015

(Lars) Bemerke, dass ich deutlich mehr Appetit habe und dass ich das derzeit mit Tee- und Kaffeetrinken kompensiere. Mal schauen wohin die Reise weitergeht…

Donnerstag, 08.01.2015

Nun ist auch mein (Torsten) Appetit auf Süßes merklich wahrnehmbar. Ähnlich wie Lars kompensiere ich das mit Tee und unserem Paleo Kakao, tausche jedoch Honig gegen 2 Datteln aus, und gebe je eine extra Prise Vanille und Zimt hinzu. Energie und Klarheit sind gut vorhanden, und ein minimaler Kopfschmerz von gestern Abend ist nicht mehr präsent.

Freitag, 09.01.2015

(Lars) Merke derzeit, dass ich eine Mahlzeit am Tag mehr benötige als sonst. Wie es scheint, fragt mein Organismus nach mehr Energie – die er über die Weihnachts- und Sylvesterzeit, vermehrt in Form von Süßem erhalten hat…

Samstag, 10.01.2015

Für uns ist heute der 8. Tag und ich merke (Torsten), dass mein Wunsch nach dem gewohnten Getränk (Pfanner „Grüner Tee“) steigt. Die Kompensation mit anderen Flüssigkeiten ist nur bedingt befriedigend, daher landet wohl öfter mal eine Handvoll Nüsse in meinem Mund. Ähnlich wie bei Lars vermute auch ich hier einen gesteigerten Bedarf an gewohnter Energie. In Zeiten der Ablenkung kommt dieser Gedanke jedoch nicht auf.

Dienstag, 13.01.2015

Seit Sonntag plagt mich (Torsten) ein heftiger Infekt, und ich fühle mich sehr schlapp. Appetitlosigkeit und das viele Ruhen reduzieren das vorher wahrgenommene „Naschen“ von Nüssen. Allerdings merke ich, in dieser kränklichen Phase ist definitiv Appetit auf Süßes um sich damit jetzt etwas Gutes zu tun. Aber Husten- und Kräutertee OHNE Honig ist doch auch was Feines 🙂

Mittwoch, 14.01.2015

Bin (Lars) heute trotz wenig Schlaf wieder gut aus dem Bett gekommen. Spüre vermehrt meine Energie am Morgen und glaube, das „Zuckertief“ liegt hinter mir. Mir fehlt kaum etwas an Leistungsfähigkeit und ich nutze das, um mein eigenes Training zu intensivieren. Das war in der vergangen Woche noch ganz anders…

Freitag, 16.01.2015

(Lars) Habe heute eine Entdeckung gemacht:
Mein geräucherter Wildlachs enthält auch Zucker…:-(.
Ich hatte ihn allerdings auch schon verspeist und so ist es in Ordnung für mich. Nichtsdestotrotz, seltsame Dinge gibt es – z.B. Wildlachs mit Zucker, unglaublich…

Sonntag, 18.01.2015

(Lars) Heute beim Besuch in der Kaffeeschmiede (Kaffeerösterei):
„Hey Lars, das ist aber sicher nicht zuckerfrei, hier im Café…oder trinkst Du den schwarz?!“
„Oh doch, genau so ist es, leckerer schwarzer Wildkaffee, mehr brauche ich derzeit nicht.“
Und Danke für die Kontrolle, lieber Fernando…;-)

Dienstag, 20.01.2015

Nachtrag (Lars): Gestern war ich auf der Messe BOOT und stand vor der Herausferderung dort Mittag zu essen. Kurzerhand wählte ich Nürnberger Rostbratwürstchen, Sauerkraut und Kartoffelpü. Um ehrlich zu sein, habe ich nur kosten wollen, wie süß das wohl sei. Und siehe da – höllisch süß – Würstchen, wie Kraut, wie meine Kostprobe des Kartoffelpüs…beim nächsten Mal verzichte ich gerne!

Donnerstag, 22.01.2015

Ich (Torsten) bin krankheitsbedingt aus dem Projekt ausgestiegen. Der Infekt gepaart mit der Appetitlosigkeit hat in der vergangenen Woche gut 3kg „gekostet“. Was hab ich seit dem „Verbotenes“ gegessen? Hin und wieder mal Honig im Tee, 4 Stückchen Zartbitter Schokolade (70%) und 3 Scheiben Brot. Alles schmeckte extrem süß, mir schon fast widerlich. Fakt ist, Zucker brauch ich nicht – Honig tut bei Krankheit aber recht wohl. – Seit zwei Tagen habe ich das Gefühl, dass es bergauf geht.

Sonntag, 25.01.2015

An diesem Wochenende habe ich (Lars) ein Seminar der flowlife ACADEMY besucht und natürlich meinen zuckerfreien Monat auch im Hotel brav umgesetzt. Allerdings fiel mir auf, wie viel Energie ich beim Widerstehen der vielen Versuchungen durch Pausenkekse, Kuchen zum Tee und Kaffee, Nachspeisen (Crème Brulée) und Brötchen und Croissants zum Frühstück, aufwenden musste. Leben kann schon hart sein…

Dienstag, 27.01.2015

Heute hat es mich (Lars) erwischt: Beim Frühstück im Café habe ich mir einen griechischen Joghurt mit Nüssen, Früchten und Honig bestellt. Und habe beim Essen zwar wahrgenommen, dass es merklich süß war, bin allerdings so im Gespräch vertieft gewesen, dass es mir nicht wirklich bewußt wurde.
Ja, erst beim Verlassen des Lokals ist es mir aufgefallen: „Moment mal, das war ja mit Honig…!“
Es ist wie es ist, nichtsdestotrotz, halte ich mich die letzte Woche weiter ans zuckerfreie Programm.

Donnerstag, 29.01.2015

Unser Projekt – einen Monat ohne Zucker – geht in genau einer Woche zu Ende. Und wir fragen uns, was sich seit dem mit unserem Geschmacksempfinden und unserem Verlangen nach Zucker bzw. Süßen getan hat. Ich für mich (Lars) freue mich auf einen herzhaften Biss in ein Roggenbrötchen mit Butter und auf etwas Honig in meinen Tee. Ansonsten kann ich offen sagen, dass es mir an nichts weiterem aus der Welt des Zuckers fehlt.

Samstag, 31.01.2015

Nachtrag zu gestern Abend:
Ich (Lars) habe gestern beim Fussballschauen in einer Kneipe wieder vor der Herausforderung gestanden, was trinke ich über die zwei Stunden und was kann ich am besten essen?
Rechts und links von mir gab es natürlich reichlich Bier und anderes Alkoholisches. Nach dem ersten halben Liter Wasser ging meine Frage an die Bedienung in Richtung frischer Minztee. Den gab es allerdings nicht mehr spät am Abend. Das Tonic Water enthielt auch Zucker und der Rest von der Karte war nicht der Rede wert…also kurzerhand einen zweiten halben Liter Wasser getrunken,ein paar Nüsse gesnackt und wieder mal zuckerfrei überlebt…;-)

Mittwoch, 04.02.2015

So, heute ist es für mich (Lars) soweit:
Den ersten Biss ins reine Roggenbrot, aus meiner heimischen Bäckerei, mit leckerer Butter vom irischen Weiderind, habe ich bereits genossen…:-)
Und offen gesagt war es nichts wirklich Neues für mich, d.h. meine Geschmackszellen haben neutral darauf reagiert – weder mit „Hurra“ noch mit „Oh Gott, wie süß“. Mache heute Abend auch noch den Schoko-Test und berichte gerne weiter.
Wie geht es Euch derzeit damit? Wir sind schon gespannt…!

Donnerstag, 05.02.2015

Nachtrag zu gestern: Mein (Lars) Schoko-Test verlief ziemlich unspektakulär – und das obwohl ich mich selber als Schokoholic betrachte. Die Wahl der Zartbitter-Schokolade (85%) wird sicherlich einen Teil zur eher nüchternen Geschmackserfahrung beigetragen haben. Ich habe mich bewusst dazu entschieden nicht gleich auf eine Geschmacksexplosion zu setzen. D.h. ich werde mich wieder Step-by-Step an das „süße Zeug“ ranmachen. Weiterhin achtsam zu bleiben beim Essen und Trinken tut mir auch gut…

natürlich essen | Pilz Cappucchino | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (2-4 Pers.)
10g getrocknete Steinpilze
200g Champignons
500ml Gemüsebrühe
200ml Ziegenmilch (alternativ Kokosmilch/Mandelmilch)
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
1 Lorbeerblatt
½ Bd. Thymian
Salz, schwarzer Pfeffer

Kochen Sie die Steinpilze in der Brühe auf, schalten den Herd aus und lassen sie für ca. 10min ziehen.

Champignons in Steifen schneiden, Schalotte klein würfeln und zusammen mit dem gehackten Knoblauch in einem Topf in Olivenöl anbraten.

Gießen Sie den Steinpilzsud durch ein Sieb zu den Champignons, drücken Sie dabei die Steinpilze gegen das Sieb, damit möglichst viel Flüssigkeit herauskommt. Hacken Sie die Steinpilze klein, und geben Sie sie zusammen mit dem Lorbeerblatt zur Suppe. Lassen Sie alles erneut für ca. 10min aufköcheln.

Bevor Sie die Suppe servieren, erhitzen Sie die Milch ohne sie kochen zu lassen, und schäumen sie mit einem Milchschäumer oder einem Stabmixer gut auf.

Füllen Sie die Suppe in Kaffeetassen oder Schälchen, und bedecken Sie mit einer Milchschaumhaube. Streuen Sie nach Belieben nocht etwas Salz, Pfeffer und Thymianblättchen darüber.

Lassen Sie es sich schmecken.

Wussten Sie schon?

Die Steinpilze haben einen unterstützenden Einfluss bei der Immunmodulation. Hier im konkreten Fall geht es um eine Immunstimulation, also einer Stärkung der natürlichen Immunreaktion. Zusätzlich gibt es Unterstützung durch Thymian (Carvacrol, Thymol) und Zwiebel (Inulin) bei der Entzündungshemmung. Der Wirkstoff Monoterpen aus dem Lorbeerblatt wirkt anti-parasitär und anti-mikrobiell auf unseren Organismus.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Süßkartoffel | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (4 Pers.)
1kg Süßkartoffeln
1 TL Koriander
2-3 Knoblauchzehen – in Scheiben geschnitten
3 EL Olivenöl zum Braten
80g Nussmischung (Cashew, Mandel, Walnuss)
160ml Olivenöl
½ Bd. Petersilie (glatt)
½ Bd. Basilikum
Salz, Pfeffer
Chili – fein gehackt

Heizen Sie den Backofen auf 200°C (180°C Umluft) vor.

Währenddessen waschen Sie die Süßkartoffeln, und vierteln oder achteln (je nach Größe) sie der Länge nach. Den Koriander zerstoßen Sie im Mörser, und vermengen ihn anschließend mit den Knoblauchscheiben (behalten Sie ca. ein Viertel zurück), dem Bratöl und den Süßkartoffelspalten. Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus, und geben darauf die marinierten Kartoffelspalten. Streuen Sie etwas Salz darüber. Schieben Sie das Blech auf mittlerer Schiene für ca. 35min in den Backofen.

Rösten Sie die Nüsse in einer Pfanne ohne Fett, bis sie leicht Farbe annehmen und sich ihr nussiges Aroma in Ihrer Küche verbreitet. Aber seien Sie vorsichtig, temperieren Sie die Pfanne nicht zu hoch, da die Nüsse sonst rasch verbrennen. Nehmen Sie die Pfanne vom Herd, lassen die Nüsse abkühlen und hacken sie dann grob. In einem Bechergefäß vermengen Sie das restliche Öl zusammen mit den gerösteten Nüssen, dem zurückbehaltenem Knoblauch und dem gehackten Chili. Einmal kurz mit dem Zauberstab (Pürierstab) pürieren. Hacken Sie die Kräuter schön fein, vermengen Sie mit dem Nussöl und würzen alles mit etwas Salz und Pfeffer.

Genießen Sie die herrlich krossen Kartoffelspalten zusammen mit dem köstlichen Nuss-Kräuteröl.

Guten Appetit.

Wussten Sie schon?

Basilikum, Petersilie, Koriander, Knoblauch, Nüsse und Olivenöl bilden eine starke Front in puncto Entzündungshemmung. Ihre Wirkstoffe p-Cimeen, Apigenin (Basilikum, Koriander, Petersilie), S-Allycylstein, Pectin und Taurin (Knoblauch), Salicylsäure (Koriander) sowie Quercetin (Nüsse) unterstützen das Immunsystem bei der Bekämpfung von entzündlichen Prozessen im Körper. Koriander (Cilantrin) wirkt nicht nur entzündungshemmend, sondern kann im Bereich der allgemeinen Schmerzhemmung sinnvoll eingesetzt werden. Basilikum (Monoterpen) und Walnüsse (Berberin), die in einem gut sortierten Nussmix vorhanden sein sollten, wirken Anti-parasitär/-mikrobiell. Der Wirkstoff Cystein, aus dem Knoblauch, begünstigt die Leberentgiftung.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Paleo Kaffee 4.0 | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (1 Pers.)
½ Tasse Mandelmilch (alternativ Kokosmilch)
½ Tasse kalten Kaffee
1 Messerspitze Vanillemark
¼ Tasse Mandeln (wer es milder mag, nimmt geschälte)
½ gefrorene Banane
Geben Sie alle Zutaten in Ihren Mixer und mixen alles gut durch. Ein leistungsstarker Mixer mag hier von Vorteil sein, da er die Mandeln sehr klein verarbeiten wird. Ist Ihnen das Endergebnis etwas zu viskos, dann geben Sie etwas mehr von den flüssigen Zutaten hinzu.

Tipp!

Mixen Sie alle Zutaten, bis auf die Bananen, erst einmal durch. Geben Sie erst dann die Bananen hinzu, und mixen alles erneut durch, so bleibt der „Frappuccino-Charakter“ erhalten.

Lassen Sie sich den Paleo Kaffee 3.0, unseren Vanille-Mandel-Frappuccino schmecken. Versuchen Sie es auch mal mit einer Prise Zimt, Kardamom oder Chili.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Paleo Schwarztee mit Ziegenbutter

Veröffentlicht: 13. Dezember 2014 von Lars Brouwers in Allgemein, Frühstück, Snacks & Smoothies
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natürlich essen | Paleo Schwarzer Tee mit Ziegenbutter | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Heute präsentieren wir als kleines Energiegetränk unseren Paleo Schwarztee. Simpel zubereitet mit einem Teelöffel Ziegenbutter und einer Prise Salz, ganz in der Tradition nomadischer Völker – Mongolen trinken ihn z.B. gerne mit Yak-Butter – genau wie tibetische Sherpas.

Vom Geschmack gleicht unser Paleo Schwarztee eher einer dünnen Brühe. Er ist nährend und wärmend, außerdem regt er die Verdauung an.

Lassen Sie sich den wohlig warmen Butter-Tee – gerade zur kalten Jahreszeit – gut schmecken.

Wussten Sie schon?

Unser Ziegenbuttertee macht nicht nur für Stunden satt und liefert die nötige Energie für die Kraftwerke unserer Zellen und unser Gehirn, vielmehr läuft auch unser Fettstoffwechsel auf Hochtouren.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer