Unser Geschenk zum 1. Advent

Veröffentlicht: 27. November 2016 von torstenfleischer in Allgemein

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Liebe Freunde und Leser von „natürlich essen – ab heute gesund!“

Zum 1. Advent möchten wir Ihnen wieder ein kleines Geschenk machen. Vom 27. November bis zum 31. Dezember 2016 erhalten Sie unser Winter Spezial eBook, bestehend aus 22 köstlichen Rezepten zubereitet aus saisonalen Lebensmitteln – also passend zur winterlichen Jahreszeit – für 7,49 statt wie bisher 9,99 EUR.

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Herzhaftes Wintergemüse, leckere Fleischgerichte, raffinierte Desserts oder tolle Frühstücksrezepte. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Bereichern Sie Ihre Küche mit appetitlichen und gesunden Rezepten. Lernen Sie ganz nebenbei über die Wirkweisen der verwendeten Lebensmittel, welchen positiven Einfluss sie auf Ihre Gesundheit haben können.

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Wir wünschen Ihnen eine entspannte, ruhige und genussvoll vorweihnachtliche Zeit!

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

 

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natürlich essen | Beeriger Chia Pudding mit Kokosflocken | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Wer sich im Herbst und Winter ein leckeres Frühstück mit Beeren zubereiten möchte, der sollte beizeiten vorsorgen. Wir frieren in den „Beeren-Monaten“ stets so viel ein, damit wir zu einem späteren Zeitpunkt das eine oder andere Mal in ihren Genuss kommen können.

Zutaten (2 Pers.)
4 Händevoll Blaubeeren
4 EL Chia Samen
2 EL Flohsamenschalen
2 EL Kokos Chips
4 EL fein gehackte Nüsse
200 ml Kokosmilch
200 ml Wasser
1 Msp. Vanille
1 Msp. Chili
1 Msp. Kardamom

Zunächst pürieren Sie die Hälfte der Blaubeeren, zusammen mit dem Wasser und den Gewürzen, zu einem Mus und stellen es beiseite.

Chia Samen, Flohsamenschalen und Kokosmilch vermengen Sie und lassen es einen Augenblick quellen. Sollte Ihnen die Konsistenz zu viskos sein, rühren Sie einfach noch etwas Wasser ein.

Schichten Sie nun Kokosmilch, Blaubeermus, gehackte Nüsse und wieder Kokosmilch übereinander und garnieren abschließend mit ein paar Blaubeeren. Streuen Sie zum Schluss die Kokos Chips drüber und lassen sich das beerige Frühstück schmecken.

Guten Appetit!

Wussten Sie schon?

Unser Frühstück hat neben seiner antiparasitären/-mikrobiellen Wirkung durch die Laurinsäure der Kokosmilch noch eine Menge mehr zu bieten. Das Quercetin der Nüsse und das Inulin der Blaubeeren beispielsweise wirkt entzündungshemmend, während Chili (Capsaicin) und Kardamom (Beta-Pinen, Alpha-Pinen) einen positiven Einfluss bei der Schmerzlinderung haben. Zudem haben Blaubeeren (Anthocyanin, Vitamin C) und Kokosmilch (Vitamin E, Folsäure) einen antioxidativen Einfluss.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

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natürlich essen | Veggie-Butternuss-Kürbis | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (2 Pers.)
1 Butternuss Kürbis, halbiert
2 mittelgroße Zwiebeln, fein gehackt
50-100 g Feta-Käse, gewürfelt
50 g Ziegenfrischkäse
50 g Pecorino, gehobelt
2 EL Olivenöl
1-2 TL Gemüsebrühe
Chili, frisch gehackt
2 kleine Paprika, klein gewürfelt
100 g Shiitake-Pilze, klein gewürfelt
2 Zehen Knoblauch, gerieben
Bund frisches Basilikum, alternativ auch Koriander oder Petersilie
frischer Pfeffer

Den Ofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Den Kürbis halbieren und die Kerne mit einem Löffel oder Eisportionierer rausschaben. Mit einem Küchenmesser kreuzweise einritzen und mit Olivenöl und dem Sud aus der Gemüsebrühe einpinseln. Auf ein Backblech legen (Haut nach unten) und für ca. 40 Minuten garen.

Inzwischen die Pilze mit den Zwiebeln in einer Pfanne gut anrösten. Dabei nur wenig Öl verwenden, damit die Röstaromen besonders durchkommen. Die gewürfelten Paprikastücke mit anbraten, Knoblauch und Chili hinzugeben und anschließend in eine große Schüssel geben.

Dann in die Schüssel das zerkleinerte Basilikum mit dem restlichen Olivenöl geben und die gesamte Masse mit dem Ziegenfrischkäse vermengen.

Wenn die obere Schicht der Kürbishälften inzwischen weich geworden ist, das Blech aus dem Ofen nehmen und so viel Kürbis rausschaben, dass genug Platz für die Füllung entsteht. Die  gewonnene Kürbismasse in die Schüssel mit der Kräuter-Gemüse-Käsemasse geben und alles verrühren.

Verteilen Sie die Mischung auf beide Hälften, den gewürfelten Feta darüber und erneut in den Ofen schieben. Nach ca. 15 Backminuten noch den Pecorino drüberhobeln und weitere 5-10 Minuten backen. Zur Garprobe ab und an mit dem Zahnstocher testen, ob inzwischen die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Auf zwei Tellern das leckere Veggie-Kürbisgericht auftischen und zur Herbstzeit genießen!

Wussten Sie schon?

Unser herbstliches Veggie-Kürbisgericht enthält einen wahren Cocktail an Wirkstoffen zur Entzündungshemmung: In Zwiebel, Knoblauch, Basilikum und Olivenöl sind vor allem die sekundären Pflanzenstoffe Mannuheptulose, Salicylsäure, Thymol, Apigenine und Polyphenole enthalten. Darüber hinaus unterstützt das Capsaicin aus der Chili und das Kaempferol aus der Zwiebel die allgemeine Schmerzhemmung und das Pektin (Zwiebel) und der Lactobazillus (Ziegenfrischkäse) die probiotische Wirkung für unseren Darm. Schlussendlich wirken Shiitake-Pilz (Purpurin), Zwiebel (Allyl-Gruppen) und Knoblauch (Cysteine) noch leberentgiftend.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

 

 

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natürlich essen | Cold Brew Coffee | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Sicherlich sind die warmen Tage gezählt, und es ist fraglich in wieweit der Herbst golden und warm wird. Nichts desto trotz finden wir, dass ein erfrischender Cold Brew Coffee etwas leckeres auch für den Herbst ist.

Aber was ist ein Cold Brew Coffee eigentlich? Nun, im Gegensatz zum „kalten Kaffee, der aus diversen Gründen vergessen und dann später getrunken wurde, wird beim Cold Brew Coffee bewusst auf das „Ziehenlassen“ unter Raumtempteratur gesetzt. Das heißt, dass das Kaffeepulver mit zimmerwarmem Wasser übergossen wird, und meist über Nacht mindestens 12 Stunden ziehen kann. Erst jetzt entfalten sich die Aromen optimal. Ein Vorteil dieser Zubereitungsart ist der geringere Anteil an Säure- und Bitterstoffen, sowie eine längere Haltbarkeit des Kaffeekonzentrats.

Zutaten
1 Liter zimmerwarmes Wasser
200 g gemahlenes Kaffeepulver (Sorte nach Wahl)
2 Gefäße
1 Filter
1 Deckel zum Verschließen

Das Kaffeepulver mit dem Wasser übergießen und geschlossen an einem sicheren Ort für mindestens 12 Stunden ziehen lassen. Natürlich können Sie das Konzentrat auch länger ziehen lassen. Das überlassen wir gern Ihrem Geschmack. Nach entsprechender Ziehzeit ist genauso zu verfahren wie bei „gewöhnlichem“ Filterkaffee. Gießen Sie das Konzentrat durch den Filter in das zweite Gefäß.

Lassen Sie sich diese köstliche Variante des Kaffee Genusses schmecken. Wir haben unseren Cold Brew Coffee mit einem Schuss Kokosmilch verfeinert. Auch sehr lecker und mit einem extra „Schuss Gesundheit“!

Wussten Sie schon?

Kaffee kann auf zwei Ebenen positiven Einfluss auf unseren Organismus nehmen. Das ist zum einen im Bereich der Entzündungshemmung. Hier wirken die Stoffe SAMe, Theophylin und Theobromin. Aber auch im Bereich der Leberentgiftung hat Kaffee einen Einfluss. Hier kommen die beiden Stoffe Cafestrol und Kahweol zum Einsatz.

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Lars Brouwers & Torsten Fleischer

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natürlich essen | Omelett | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Mit einer warmen und einheizenden Mahlzeit in den Tag zu starten ist aus unserer Sicht ein reines Vergnügen, mal von den positiven Wirkweisen der verwendeten Zutaten abgesehen. Wenn es im „Bauch“ und im Körper ein wenig heiß wird, dann steigt das Gefühl von Energie auf.

Zutaten (1 Pers.)
3-4 Bio-Eier (je nach Hunger)
1/2 Bd. Frühlingszwiebeln (alternativ eine mittelgroße Zwiebel)
1-2 Knoblauchzehen
1 Chilischote
1-2 Handvoll frischen Spinat
100 g Feta
1 EL Kokosfett
schwarzer Pfeffer

Das Gemüse unter fließend kaltem Wasser abspülen und verputzen wenn nötig. Frühlingszwiebel, Knoblauch und Chili in feine Ringe schneiden bzw. kleinhacken.

Etwas Kokosfett in einer ausreichend großen Pfanne erhitzen und darin die gehackten Zutaten leicht anbraten, herausnehmen und beiseite stellen.

Erneut Kokosfett in die vorgeheizte Pfanne geben.

Eier in einer Schüssel verquirlen und mit ein wenig Leitungswasser leicht schaumig aufschlagen, anschließend in die Pfanne gießen. Geben Sie jetzt den Spinat (behalten Sie ein paar Blätter zurück) und die Hälfte der bereits angebratenen Zutaten hinzu. Bei mittlerer Temperatur leicht durchstocken lassen, und dann behutsam wenden. Auf die Hälfte des Omeletts geben Sie die restlichen Zutaten und bröseln den Feta darüber (behalten Sie auch hier jeweils ein wenig zum Garnieren zurück). Klappen Sie das Omelett zur Hälfte zusammen und servieren es heiß. Mit den restlichen Zutaten garnieren Sie Ihr feuriges Omelett.

Lassen Sie es sich schmecken!

Wussten Sie schon?

Unser feuriges Omelett vereint, bedingt durch die verwendeten Zutaten, mannigfaltige Wirkweisen. Hervor sticht hierbei die antientzündliche Wirkung. Diese erreichen wir durch Eigelb (Taurin), Knoblauch (Arginin, Salicylsäure) und Zwiebel (Mannuheptulose). Aber auch im Bereich der Schmerzhemmung unterstützen die Zutaten Chili (Capsaicin) und Zwiebel (Kaempherol) unseren Organismus. Kokosfett (Laurinsäure) und schwarzer Pfeffer (Piperine) haben einen antiparasitären bzw. antimikrobiellen Einfluss.

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Lars Brouwers & Torsten Fleischer

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Es ist so weit, die Kürbis Zeit!

Veröffentlicht: 19. September 2016 von torstenfleischer in Allgemein

natürlich essen | Kürbiszeit | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Endlich ist sie wieder soweit – die Kürbiszeit! Die regionalen Kürbis werden in der Zeit von September bis November geerntet und angeboten. Zeit also wieder die köstlichen Kürbisgerichte auf den Teller zu zaubern. Passend dazu unser ebook „Kürbis Spezial

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Das 38 Seiten starke ebook hat neben seinen leckeren 14 Kürbis-Rezepten, viele lesenswerte Informationen zu den Wirkungsweisen einzelner Zutaten. Zum Beispiel die antiparasitäre/-mikrobielle Wirkung von Cucurbitin, aus Kürbis bzw. Kürbiskernöl.

Hier ein kleiner Vorgeschmack auf unsere leckeren Kürbisgerichte:

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Mit unseren Rezepten bleiben wir unserer Philosophie treu: Nahrung als Medizin – natürlich essen – ab heute gesund!

natürlich essen | Kürbiszeit | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Wir wünschen viel Spaß und Freude beim Nachkochen und freuen uns über viele Anregungen und Rückmeldungen.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

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natürlich Essen | Banana-Kokos-Mandel Eis | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Wir zaubern uns heute endlich wieder ein leckeres Paleo-Eis – mit Banane, Mandelmus, Kokosmilch und Kakaonibs.

Zutaten (2 Pers.)
2 Bananen, in Scheiben tiefgekühlt
ca. 100 ml Kokosmilch, gekühlt
1-2 EL Mandelmus, gekühlt
1 EL Kakaonibs
1/2 TL Vanille

Die Bananen zur Vorbereitung geschält und in Scheiben geschnitten für ca. 2-3 Stunden in einer Gefriertüte tiefkühlen. Die nun gefrorenen Bananenscheiben in einen Standmixer oder in ein hohes Gefäß geben und leicht antauen lassen (ca. 5-10 Minuten). Dann mittels Mixer oder Zauberstab zügig unter Zugabe von Kokosmilch, Mandelmus und der Vanille, zu einem cremigen Eis mixen. Wer es besonders softig-cremig mag, weitermixen bis es die gewünschte Konsistenz erreicht hat.

Das Bananeneis mit den Kakaonibs  garnieren und ja nach Geschmack mit Mandelsplittern, Schokosplittern oder Kokosraspeln verzieren oder mit Zimt, Muskat oder Kardamom den Gaumen weiter reizen. Und wer es besonders „Crunchy“ mag – mit Bananenchips bestreuen.

Lassen Sie sich unser Paleo-Eis lecker schmecken!

Wussten Sie schon?

Weil Bananen bereits von Natur aus recht süß sind, kombinieren wir sie mit Eiweiß und Fett, um ihren Einfluss auf den Insulinspiegel zu modulieren. Ja, auch gesundes Obst kann zu einem erhöhten Insulinspiegel führen. Dieser wiederum hat einen belastenden Einfluss auf unseren Leberstoffwechsel.

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Lars Brouwers & Torsten Fleischer

 

natürlich essen | Chiasamen Frühstück | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (pro Pers.)
2-3 EL Chiasamen (über Nacht eingeweicht)
ca. 100 ml Kokosmilch
1 Handvoll frische Blaubeeren
1 Handvoll frische Erdbeeren
1 Handvoll Himbeeren
1-2 EL gemischte Samen und Kerne (z.B. Kürbis-, Sonnenblumenkerne, Leinsamen usw.)
1 Msp. gemahlene Vanille

Die Beeren behutsam unter fließendem Wasser abspülen. Bei den Erdbeeren den grünen Strunk entfernen und große Beeren vierteln oder halbieren.

Tipp!

Alternativ zu den Chiasamen können Sie selbstverständlich Leinsamen (diese sollten Sie ebenfalls einweichen) verwenden. Die Leinsamen sind ein regionales Angebot im Gegensatz zu den Chiasamen. Der wesentliche Unterschied besteht in der Speicherfähigkeit von Wasser – hierbei liegen die Chiasamen klar im Vorteil.

Kokosmilch, Vanille und die eingeweichten Chiasamen gut miteinander vermengen und in ein Glas oder ähnliches füllen. Darauf kommen die Beeren. Abschließend streuen Sie ein oder zwei Esslöffel vom Kernmix darüber und genießen Ihren frühsommerlichen Beeren-Becher.

Wussten Sie schon?

Beerenfrüchte haben neben ihrem hohen Vitamin-C-Gehalt weitere positive Eigenschaften. Die Wirkstoffe Quercetine (vorwiegend rote und blaue Beeren) und Resveratrol, in Kombination mit den Kürbiskernen (Arginine), wirken entzündungshemmend. Des Weiteren haben die Beeren eine schmerzhemmende (Kaempherol) und antioxidative Wirkung (Anthocyanine). Die Laurinsäure der Kokosmilch wirkt sowohl antiparasitär/-mikrobiell als auch antioxidativ.
Die Chiasamen als Hauptbestandteil haben ein reichhaltiges Angebot an Mineralstoffen und Spurenelementen, sowie ein günstiges Omega-3 zu Omega-6-Fettsäurenverhältnis. Darüber hinaus liefern sie ein gutes Angebot an Vitamin A, B und E.

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Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Spargel im Speckmantel | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (pro Pers.)
2 Händevoll Grünspargel
12 Scheiben Schinkenspeck
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Das Gericht ist so einfach wie genial. Schnell in der Vorbereitung, schnell in der Zubereitung und köstlich im Genuss.

Während der Grill auf Betriebstemperatur gebracht wird, alternativ geht auch Pfanne oder Backofen mit Grillfunktion, wird der Spargel verarbeitet. Nachdem Sie die Stangen unter fließendem Wasser abgespült haben, schneiden Sie die unteren 3-4 cm ab. Sie können bei dickeren Stangen auch das untere Drittel mit dem Sparschäler schälen und dann nur den letzten Zentimeter abschneiden.

Nehmen Sie je 3-4 gleich dicke Stangen zur Hand und umwickeln sie mit einer Scheibe Schinkenspeck – das Ende stecken Sie zwischen die Spargelstangen, so bleibt der Wickel fest.

Geben Sie die Spargelwickel auf den Grill – am Besten an den Rand, also indirekte Hitze – und wenden sie diese gelegentlich. Sind die Stangen wie gewünscht geröstet und der Speck knusprig, kann angerichtet werden.

Streuen Sie bei Bedarf etwas Salz und Pfeffer darüber, frisch gemahlen aus der Mühle, und geben ein paar Spritzer Olivenöl drauf.

Fertig ist das genussvolle „Fastfood“

Wussten Sie schon?

Unser schnelles Spargelgericht unterstützt Sie auf zwei Ebenen. Bei der Entzündungshemmung wirken der grüne Spargel (Inulin) und das Schweinefleisch (Taurin). Antikarcinogen wirken Sulforaphan und Quercetine, zwei Wirkstoffe des Grünspargels.

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Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Potsdamer Sauenhain | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Am letzten April-Wochenende haben Torsten und ich, auf Einladung durch die Jung-Landwirte Clemens und Axel, erste Erfahrungen im Umgang mit artgerechter Schweinehaltung gesammelt. Unser Weg führte uns in den Potsdamer SauenHain. Wir haben Clemens bei der Arbeit mit den freilaufenden Sauen über die Schulter geschaut. Soviel können wir jetzt schon verraten – es war ein echtes Erlebnis!

Alleine die Fahrt raus in den Hain, über Brandenburger Land und Wegeplatten anstatt von Asphalt, war schon spannend und mit der Begegnung der ersten sich im Schlamm suhlenden Sauen und dem dazugehörigen Gegrunze, waren wir schon mittendrin im Schweinehirten-Dasein. Der Geruch, der uns vom ca. 10 Hektar großen SauenHain entgegenwehte, setzte das nächste Ausrufezeichen! Echte Landwirtschaft direkt vom Erzeuger eben…

Was ist nun dran an ihrem Versprechen „Ehrliches Schwein – direkt vom Erzeuger“? Die Schweine leben das ganze Jahr über draußen auf der Weide, vielmehr im Hain und ihre Schweinehirten, Clemens und Axel mit ihnen, zumindest tagsüber. Der Hain ist dadurch charakterisiert, dass es schattige Obstbäume, Grasflächen, Suhlen und große Auslaufflächen für die Schweine gibt.

natürlich essen | Potsdamer Sauenhain | Lars Brouwers & Torsten Fleischer  natürlich essen | Potsdamer Sauenhain | Lars Brouwers & Torsten Fleischer  natürlich essen | Potsdamer Sauenhain | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Für die Ferkel gibt es einen separaten Stall, der ihnen eine Entwöhnung von der Muttersau ermöglicht. Ca. 40 Ferkel liegen im Heu oder suhlen sich vergnügt quiekend im Schlamm. Insgesamt hatten wir den Eindruck, dass die Tiere wirklich artgerecht, d.h. freilaufend und mit Dingen wie Fressen, Suhlen, Spielen und Dösen beschäftigt waren. Die Jungtiere verbringen dann etwa ein Jahr auf den angrenzenden Feldern und Plantagen. Gefüttert werden sie, wovon wir uns auch überzeugen konnten, mit geschrotetem Getreide, Heu, Rüben und Obst.

 

natürlich essen | Potsdamer Sauenhain | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Potsdamer Sauenhain | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

 

Darüber hinaus waren Torsten und ich bei unserem Besuch auch gleich voll im Einsatz. Clemens hatte uns gebeten ihm bei der Verladung von drei großen, sprich schwergewichtigen Sauen behilflich zu sein. Gesagt getan – es brauchte viel Geduld, Körpereinsatz und Schnelligkeit, um schlussendlich drei Tiere in den Hänger für den Abtransport zum Schlachter zu bewegen und auch dort drinnen zu halten. Die Tiere werden ohne lange Transportwege und Stress – aus dem Gespräch mit Clemens und durch glaubhafte Beispiele belegt – in einer kleinen zertifizierten Landmetzgerei geschlachtet. Jede Woche werden so zwei bis drei Schweine verarbeitet, portioniert und im Vakuumbeutel als Mischpakete in der SauenHain-Box frisch verschickt.


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Ich habe mir nach dem Verladen die Sentimentalität erlaubt, noch einmal über den Rand des Hängers zu schauen – und prompt haben mich zwei niedliche Knopfaugen angeschaut und etwas in mir angerührt. Nichtsdestotrotz, glaube ich an den Kreislauf des Lebens und gerade die Art und Weise der Haltung und der transparente Umgang mit den Tieren – von der Aufzucht bis zum Schlachten – haben mich davon überzeugt, dass wir es tatsächlich mit „glücklichen Schweinen“ zu tun hatten…

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer