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Schlagwörter antibakteriell antientzündlich antimikrobiell antioxidativ antiparasitär antiparasitär-/mikrobiell Apfel Avocado Banane Basilikum Bio Bio-Eier Bitterstoffe Blaubeeren Blumenkohl Chiasamen Chili Curry Ei Eier Eis entzündungshemmend Entzündungshemmung Erdbeeren Feta freie Radikale Frühlingszwiebel Gemüsebrühe Ghee grünes Blattgemüse Himbeeren Honig Immunmodulation Ingwer Kaffee Knoblauch Kokos Kokosfett Kokosmehl Kokosmilch Kokoswasser Koriander Kräuter Kurkuma Kürbis leberentgiftend Leberentgiftung Mandel Mango Meersalz Muskat Olivenöl Paleo Paleo kosher Paprika Pecorino Petersilie Pfeffer probiotisch rote Bete Salz schmerzhemmend Schmerzhemmung Senf Senfölglykoside Smoothie Spinat Süßkartoffel Thymian Tomaten Tomatenmark Vanille verdauungsfördernd Walnuss Wasser Zimt Zitrone Zitronensaft zuckerfrei Zwiebel

natürlich essen natürlich essen

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Zutaten (4 Pers.) 1/2 Muskatkürbis (mittelgroß) 1 mittelgroße Zwiebel 2 Knoblauchzehen ca. 500ml Gemüsebrühe (ohne Hefe) 2 Lorbeerblätter 3-5 Pimentkörner 1/2 TL frisch geriebenen Ingwer 100 g Schafsfeta Kürbiskernöl 1 Handvoll Kürbiskerne 100 ml Kokosmilch Kokosfett 1 EL Tomatenmark Salz, schwarzer Pfeffer frisch gemahlen 1 Prise Chili

Das Kokosfett in einem ausreichend großen Topf erhitzen.

Den Kürbis halbieren und mit einem Löffel das Kerngehäuse herausschaben. Den Kürbis in Spalten schneiden, schälen und grob würfeln. Die Würfel im Fett leicht anrösten. Zwischenzeitlich Knoblauch und Zwiebel würfeln, und hinzugeben. Sobald die Zwiebel glasig ist, mengen Sie einen Esslöffel Tomatenmark unter, und lassen es leicht „anziehen“. Gießen Sie mit heißer Brühe auf, geben Ingwer, Lorbeerblätter und Pimentkörner dazu. Bei zugedecktem Topf für 10-15 min köcheln lassen. Sind die Kürbisstücken gar, geben Sie Kokosmilch und Feta hinzu, und pürieren alles mit dem Mixer gut klein. Sollte Ihnen die Konsistenz zu viskos sein, geben Sie noch etwas Brühe hinzu. Schmecken Sie mit Chili, Salz und Pfeffer ab. Stellen Sie den Topf beiseite.

Hacken Sie die Kürbiskerne grob klein und rösten Sie leicht in der Pfanne an.

Richten Sie die Suppe an. Garnieren Sie mit den gehackten Kürbiskernen, und geben ein paar Tropfen Kürbiskernöl „on top“.

Lassen Sie es sich schmecken.

Unsere herbstliche Kürbissuppe unterstützt an vielen Fronten, als da wären: Entzündungshemmung (Ingwer: Gingerol; Knoblauch: S-Allycylstein, Pectine, Taurin; Kürbiskerne: Arginine; Zwiebel: Inulin), allg. Schmerzhemmung (Chili: Capsaicin; Ingwer: Zingibere; Zwiebel: Kaempherol), probiotische (Feta: Lactobazillus), antiparasitäre/-mikrobielle (Kürbis/-kernöl: Cucurbitin; Kokosfett/-milch: Laurinsäure; Lorbeer: Monoterpen; Piment: Eugenol; schwarzer Pfeffer: Piperine) und antioxidative (Kokosfett/-milch: Laurinsäure) Wirkung. Zudem hat der Lactobazillus eine immunmodulierende Wirkung, und Knoblauch (Cystein, Methylin, Alliin) und Zwiebel (Allyl-Gruppen) wirken Leber entgiftend. Zu guter Letzt haben die Bitterstoffe des Ingwers (Gingerol) einen verdauungsfördernden Einfluss.

natürlich essen – ab heute gesund! Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Auch wir nutzen die schönen Spätsommertage für einen erfrischenden Melonensalat. Beim Stöbern auf dem Wochenendmarkt haben wir die herrlichen Zutaten für dieses leckere Rezept entdeckt.

Zutaten (4 Pers.) 1 Galia Melone (oder Cantaloupe) 100 g Ziegenfrischkäse (alternativ Feta) 1 Bd. Rucola 4 Stängel (Zitronen-)Melisse 1 Chili 1 Bio-Zitrone 3 EL Pistazienkerne (ungeröstet) 2 EL Olivenöl Salz, Pfeffer 1 EL Honig

Die gewaschenen Melisseblätter vorsichtig trocknen und grob hacken. Mit etwas Wasser (4 EL) und dem Honig in einem kleinen Topf zum Kochen bringen, den Topf beiseite stellen und 10 min ziehen lassen.

Die gewaschene Chili in feine Ringe schneiden. Die Zitrone unter heißem Wasser abwaschen, trocken tupfen und die Schale abreiben. Den Saft auspressen. Die Pistazienkerne grob hacken. Alle Zutaten zusammen mit dem Melissesirup und dem Öl vermengen, anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Melone halbieren, entkernen und in Spalten schneiden. Dann die Schale entfernen und die Spalten quer in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben mit der Soße vermengen und auf einem Teller anrichten. Den verputzten Rucola von den Stielen befreien, waschen und leicht trocknen. Anschließend unter die Melone verteilen. Den Ziegenfrischkäse leicht zerbröckeln oder in kleine Stücken schneiden und auf dem Salat verteilen.

Unser sommerlicher Melonensalat ist eine wahre Wirkstoffbombe: Seine verdauungsfördernde Wirkung (probiotisch, antiparasitär, immunmodulierend) erreicht er z.B. durch Rucola, Zitronenmelisse, Honig und Ziegenfrischkäse. Darüber hinaus enthält er die Antioxidantien Vitamin C, Vitamin E, Folsäure und Senfölglykoside (Zitrone, Rucola, Pistazie). Eine allgemeine Schmerz- und Entzündungshemmung wird erzielt durch Substanzen aus Olivenöl, Rucola und Chili.

Curry ist eine Gewürzmischung, die den indischen Masalas nachempfunden sind. Sie enthalten meist um die 13 Gewürzkomponenten. In jedem Fall sind aber Kurkuma, Koriander, Kreuzkümmel, schwarzer Pfeffer und Bockshornklee enthalten – sie geben den typischen Geschmack. Weitere Gewürze im Curry sind oftmals Asafoetida, Cayennepfeffer, Fenchel, Ingwerpulver, grüner Kardamom, schwarzer Kardamom, Knoblauchpulver, Muskatnuss, Muskatblüte, Nelken, Paprikapulver, und/oder langer Pfeffer Senfkörner und Zimt. Im sogenannten Madras-Curry hat Chili einen wesentlichen Bestandteil.

Im klassischen Sinne wird das Curry für Gemüse, Geflügel, Fleisch und Fisch verwendet, und weist regional unterschiedliche Geschmacksrichtungen auf, die von aromatisch, sauer, süß, scharf, umami bis nach bitter gehen können.

Auch wir verwenden Curry auf Grund seines herrlichen Geschmacks sehr gern. Aber nicht ausschließlich wegen seines Geschmacks sondern auch wegen seiner positiven Wirkweise auf unsere Gesundheit ist das Curry ein wesentlicher Bestandteil unseres Kochens – getreu unserem Mottos „Nahrung als Medizin“. Und auch in der traditionellen Küche des Ayurveda und der TCM ist es nicht wegzudenken.

Im nachfolgenden haben wir Ihnen ein paar unserer Curry-Highlights zusammengestellt:

Seien Sie unbedingt neugierig und probieren Sie die Gerichte aus. Wir garantieren Ihnen köstliche und interessante Geschmäcker für Ihren Gaumen und eine positive Wirkung auf Ihre Gesundheit!

Sie finden bei uns durch direktes Klicken auf die Wirkungsweise der Curry-Bestandteile weitere Anregungen für eine gesunde und abwechslungsreiche Küche. Derzeit wird auch häufig über sogenannte „Superfoods“ berichtet. Wenn man sich die zahlreichen Inhaltsstoffe und somit auch Wirkstoffe des Currys einmal genau anschaut, wird der Curry zum wahrhaftigen „Superfood“. Und erinnern Sie sich bitte auch an unseren Wahlspruch: „Die Dosis entscheidet, wann etwas zum Gift wird…“. Curry lässt sich leicht überdosieren. Ein Besuch beim Inder oder Asiaten hat Sie dies sicher auch bereits spüren lassen…

Bockshornklee Vitamin C: wirkt antioxidativ Trigofoenoside (Bitterstoffe): wirken verdauungsfördernd

Chili Capsaicin: wirkt schmerzlindernd

Fenchel Quercetin: wirkt entzündungshemmend Anethol & Fenchon: wirken verdauungsfördernd

Ingwer Gingerol: wirkt entzündungshemmend und verdauungsfördernd Zingibere: wirkt schmerzlindernd

Muskat (sollte stets wohl dosiert verwendet werden, da es mitunter sehr anregend wirkt) Lycopin: wirkt antioxidativ

Kardamom Betapinen: wirkt schmerzlindernd

Knoblauch S-Allycylstein & Pectine: wirken entzündungshemmend Cystein, Methylin & Alliin: wirken Leber entgiftend

Koriander p-Cimeen & Apigenin: wirken entzündungshemmend Cilantrine: wirkt schmerzlindernd

Kreuzkümmel Cumin: wirkt verdauungsfördernd und hat einen positiven Einfluss bei Blähungen

Kurkuma Curcumin: wirkt entzündungshemmend Sesquifelandreen: wirkt schmerzlindernd

Nelken Phenolverbindungen: wirken entzündungshemmend und antioxidativ Kaempferol: wirkt schmerzlindernd

Paprika Capsaicin: wirkt schmerzlindernd Quercetine & Licopene: wirken antioxidativ

(schwarzer) Pfeffer Piperine: wirkt antiparasitär & – mikrobiell

Senf Capsaicin: wirkt schmerzlindernd

Zimt Zimtaldehyd: wirkt antiparasitär & – mikrobiell

Zur Erdbeerzeit backen wir lecker-saftige Erdbeer-Rhabarber-Vanille Muffins. Wir hatten schon einen Versuch gestartet – mit einer Mischung aus drei „Mehlsorten“:

Mandelmehl, Kokosmehl und Buchweizenmehl

Und dann spontan entschieden – nee, nicht lecker genug – da zu teiglastig!

Also diesmal einfach nur Kokosmehl, ein paar mehr Eier, viele Erdbeeren, etwas weniger Rhabarber und noch ein bisschen mehr und los geht´s:

Zutaten (12 Muffins) 1/4 Tasse Kokosöl 1/4 Tasse Honig 3/4 Tasse Kokosmehl 4 Eier 500g Erdbeeren, fein geschnitten 250g Rhabarber (ca. 3 Stangen), fein geschnitten 1 TL Vanille Pulver 1 TL Weinstein-Backpulver 1/2 TL Zimt 1/2 TL Muskat 1/2 TL Zitronenzesten Prise Salz

Den Ofen zunächst auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

In einem Topf den Großteil der Erdbeeren und des Rhabarbers mit einem kleinen bisschen Wasser bei häufigem Umrühren, aufkochen lassen. Anschließend mit dem Zauberstab pürieren.

Jetzt in einem größeren Topf das Kokosöl und den Honig verflüssigen, miteinander vermischen und abkühlen lassen. Dann mit einem Handmixer Eier und Vanille hineinrühren.

In einer zweiten Schüssel Kokosmehl, Backpulver, Zimt, Muskat, Zitronenabrieb und Salz miteinander vermengen. Nun die trockenen Zutaten zu den feuchten Zutaten geben und gut verrühren.

Dazu die Menge pürierter Fruchtmasse hinzugeben, bis sich eine gut streichfähige Konsistenz für den Muffinteig ergibt.

Aus dem Rest des Fruchtpürees können Sie, mit ein wenig Honig und Agar-Agar, Ihre eigene Marmelade herstellen!

Das 12-er Muffinblech entweder mit Kokosfett einreiben oder kleine Muffinförmchen nutzen. Dann für ca. 25-30 Minuten ab in den vorgeheizten Ofen und so lange backen, bis der obligate Zahnstochertest erfolgreich ist.

Lassen Sie sich unsere fruchtigen Paleo Muffins gut schmecken!

Die Kombination aus Honig (Inhibine), Zimt (Zimtaldehyd), Kokosfett (Laurinsäure) und Muskat (Eugenol) lässt unsere Muffins antimikrobiell für den Darm wirken. Darüber hinaus sind die Glykoside aus dem Rhabarber verdauungsfördernd und das Vitamin C plus die Anthocyane der Erdbeeren antioxidativ wirksam.

Heute zaubern wir eine deftig, cremige Suppe mit Süßkartoffel als Grundsubstanz. Besonders sämig wird sie natürlich durch reichlich Kokosmilch, eins unserer Grundzutaten auf „natürlich essen – ab heute gesund!“. Um ein wenig mehr Biss in unsere Suppe zu bekommen, haben wir uns für Garnelen als Eiweißlieferant entschieden.

Zutaten (4 Pers.) 2 große Süßkartoffeln 200g Garnelen, abgetropft 400ml Kokosmilch 500ml Gemüsebrühe 1 Chilischote, fein gehackt 1 Stück Ingwer, frisch – daumengroß und kleingehackt 1 Stück Kurkuma, frisch – daumengroß und kleingehackt 1 Stück Galgant, frisch – daumengroß und kleingehackt (alternativ 1 TL gemahlen) 1 Bund Koriander 1 EL Limettensaft 2 EL Ghee, (alternativ Butter vom Weiderind) Salz, Pfeffer

Zunächst die Süßkartoffeln schälen, achteln und in einem Topf gar kochen.

Dann die kleingehackten Ingwer-, Galgant- und Kurkumastückchen zusammen mit Chili und etwas Ghee in einem hohen Topf leicht anbraten, bis sich ein gutes Aroma entwickelt hat.

Die gekochte Süßkartoffel hinzugeben, ein wenig mit anbraten lassen und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Anschließend die Kokosmilch hinzugeben und ca. 5 Minuten köcheln lassen.

Das Ganze mit einem Pürierstab durchmixen, bis eine cremig-sämige Suppe entsteht. Bei zu fester Konsistenz noch etwas Gemüsebrühe hinzufügen.

Nun die Garnelen mit etwas Ghee anbraten, die Hälfte zur Suppe dazugeben und unterrühren. Jetzt noch etwas Limettensaft, Salz und Pfeffer hinzu – abschmecken und wir sind fast fertig.

Das Ganze mit frischem, gehackten Koriander und den restlichen Garnelen garnieren und anrichten.

Guten Appetit.

Aufgrund der Kombination von Ingwer, Kurkuma, Galgant, Chili und Koriander (Gingerol, Curcumin, Pinen, Capsaicin und Cilantrin) hat unsere Suppe eine antientzündliche und schmerzhemmende Wirkung. Darüber hinaus hat sie noch einen antimikrobiellen Effekt über Piperin, Eugenol und Laurinsäure aus schwarzem Pfeffer, Galgant und der Kokosmilch und fördert somit unsere Verdauung.

Zutaten (2-3 Pers.) 1,5kg Hokkaido-Kürbis 400g Rinderhack 2 große Zwiebeln, fein gehackt 2 Knoblauchzehen, fein gehackt 4 EL Kokosfett 1 kl. Chilischote, fein geschnitten Salz, schwarzer Pfeffer Bund frischer Koriander 200g Schafs-Feta (optional) Kurkuma Kreuzkümmel

Zunächst den Kürbis waschen, verputzen und in daumendicke Spalten schneiden. Anschließend die Kürbisspalten in einer hoch erhitzbaren Pfanne in Kokosfett anbraten, so dass sie etwas braun werden und ein intensives Röstaroma annehmen.

Parallel dazu das Rinderhack, in einer weiteren Pfanne, scharf anbraten. Nach dem fertig braten zur Seite stellen.

Nun die fein gehackten Zwiebeln, Knoblauch und Chili zu den Kürbisspalten geben und mit anbraten.

Wenn die Kürbisspalten fast gar sind (leicht bissfest), fügen Sie das fertige Rinderhack und evtl. den gewürfelten Feta-Käse hinzu, mischen es unter und lassen alles etwa 5 Minuten weiterbraten.

Dann würzen Sie bitte nach Ihrem Gusto mit Kurkuma und Kreuzkümmel und Salz und Pfeffer, schmecken die Kürbis-Hack-Pfanne ab und fügen schließlich den gehackten Koriander hinzu.

Wir wünschen guten Appetit!

Die Kombination der sekundären Pflanzenstoffe (Capsaicin, S-Allycylstein, Kampherol, Inulin, Cilantrin, p-Cimeen, Curcumin) aus Chili, Knoblauch, Zwiebel, Koriander und Kurkuma sorgt für einen anti-entzündlichen und schmerzhemmenden Effekt aus der Nahrung. Ferner wirkt unsere Kürbis-Hack-Pfanne, über die Inhaltsstoffe aus Kürbis (Cucurbitin), Kokosfett (Laurinsäure) und schwarzem Pfeffer (Piperine), anti-mikrobiell.

Zutaten (4 Pers. – je nach Blattgröße 4-8 Rouladen) 1 mittelgroßen Weißkohl (alternativ Wirsingkohl) 200g Rinderhack 100g Schafsfeta – gewürfelt 1 Chilischote – fein gehackt 1 kleine Zwiebel – fein gehackt 1 TL Kümmel 1 Msp. Kreuzkümmel 2-3 Knoblauchzehen – fein gehackt Salz, Pfeffer Ghee zum Anbraten

Entfernen Sie die ersten 2-3 Blätter des Kohls und lösen dann mit einem spitzen Messer keilförmig den Strunk aus dem Kohlkopf. Lösen Sie vorsichtig 8 Blätter vom Kohl, und schälen die starke Mittelrippe der Blätter mit einem Sparschäler – so lässt sich das Blatt später besser einrollen. Den restlichen Kohl achteln Sie und schneiden ihn dann in kleine Stücke.

Erhitzen Sie das Fett in der Pfanne, und schwitzen darin die Kohlstücken, dann die Zwiebeln, den Knoblauch und zum Schluss die Chili an. Mengen Sie anschließend das Hackfleisch mitunter, und lassen alles ca. 10min garen. Bröseln Sie den Feta in die Pfanne, mengen ihn gut unter die Gemüse-Hack-Masse und schmecken mit den restlichen Gewürzen ab.

Übergießen Sie die Kohlblätter kurz mit heißem Wasser, das macht Sie etwas flexibler. Legen Sie sich nun ein Kohlblatt auf die Arbeitsfläche, geben je nach Größe der Blätter 3-5 EL der Füllmasse auf das untere Drittel und rollen alles zusammen. Schlagen Sie dabei die Ränder leicht ein, damit Ihnen keine Masse heraus quillt, und die Rouladen schön kompakt bleiben. Fixieren Sie die Rouladen mit einem Zahnstocher, so fallen sie Ihnen beim Braten nicht auseinander. Wenn Sie von der Masse noch etwas übrig haben, braten Sie sie später mit den Rouladen zusammen an.

Nehmen Sie sich eine ausreichend große Pfanne zur Hand und erhitzen darin das Bratenfett. Schalten Sie die Temperatur leicht zurück, geben die Rouladen hinein, und braten Sie von allen Seiten gut an. Geben Sie die restliche Gemüse-Hack-Masse hinzu, gießen mit etwas Wasser auf und lassen alles für 10-15min köcheln.

Richten Sie die Rouladen an und lassen es sich schmecken.

Der Weißkohl hat Studien zur Folge einen positiven Einfluss bei Magengeschwüren. Darüber hinaus bietet dieses Gericht eine starke Front bei der Entzündungshemmung. Verantwortlich dafür sind Knoblauch (S-Allycylstein, Pectin, Taurin) und Zwiebel (Inulin). Unterstützung bei der Schmerzhemmung gibt es durch die Chili (Capsaicin) und Kümmel (Betapinen). Schafsfeta (Lactobazillus) und Zwiebel (Pektin) haben einen pro-biotischen Effekt auf unser Darmsystem.

Heute wollen wir uns mal wieder den flüssigen Vitaminen zuwenden, und einen stimulierenden Smoothie zubereiten. Stimulierend deswegen, weil wir wieder einmal die Schalen der Zitrusfrüchte mitverarbeiten. Und bitter regt bekanntermaßen an.

Zutaten (3-4 Gläser) 2 Händevoll Babyspinat 1 komplette Bio-Zitrone ½ Mango ½ Banane ¼ Honigmelone 2 cm Ingwer 300 ml Wasser

Die Zitrone waschen Sie unter heißem Wasser und vierteln sie anschließend. Ingwer und Mango ebenfalls schälen, und dann das Fruchtfleisch vom Kern ablösen. Die Banane können Sie ebenfalls mit der Schale verarbeiten ist allerdings nicht zwingend nötig. Wir nutzen sie heute geschält.

Alle Zutaten kommen zusammen mit dem Wasser in den Mixer und werden dann auf höchster Stufe verarbeitet. Unser Bianco puro hat dafür eigens ein „grünes Smoothie“-Programm . Nach knapp 2 min haben Sie einen herrlich duftenden und lecker schmeckenden Smoothie in der Hand. Mit jedem Schluck spüren Sie die Kraft der Vitamine und Bitterstoffe.

Die Bitterstoffe in unserer Ernährung begünstigen den gesamten Verdauungsprozess, und haben somit einen positiven Einfluss auf diverse andere Körperfunktionen. Leider sind die Bitterstoffe mittlerweile vielen Lebensmitteln industriell entzogen worden – aber mit entsprechenden Lebensmitteln, wie z.B. den Schalen von Bio-Zitrusfrüchten, können Sie hier Abhilfe leisten. Die Wirkung der Bitterstoffe entfaltet sich bereits beim ersten Kontakt auf der Zunge. Der bittere Geschmack regt umgehend die Sekretion von Leber, Galleblase, Bauchspeicheldrüse und Magen an, so dass wichtige Verdauungsenzyme und Verdauungssäfte produziert werden. Über die Gallenflüssigkeit, die Magensäfte und das Insulin produzieren die Organe Substanzen, die für die Verstoffwechselung von Nährstoffen im Organismus essentiell sind. Ebenso wird die Entgiftungsfunktion der Leber stimuliert – so können bedenkliche Substanzen schneller „entschärft“ werden.

Lange, lange ist es her, dass ich etwas mit einem Schnellkochtopf zu tun hatte. Geschätzt ein Vierteljahrhundert. Ich weiß, dass meine Mutter damals viel damit gekocht hat. Gute Eintöpfe, Schmorgerichte und gehaltvolle Suppen. Köstliche Geschmäcker, wenn ich es mir recht überlege. „Gepfiffen“ und „gezischt“ hat es damals in der Küche, und irgendwie war das Gefühl einer Bombe auf dem Herd in meiner kindlichen Vorstellung. Aber in den vergangenen 25 Jahren wird sich ja so einiges getan haben in puncto Technik. Warum also nicht einfach mal wieder mit so einem Schnellkochtopf kochen. Fissler war es damals, Fissler soll es auch heute sein. Optik und Farbmuster sind auf jeden Fall im 21. Jahrhundert angekommen 🙂

Ein Gericht was es mir in meiner Kindheit sehr angetan hat, war das Mango-Curry-Hühnchen – wenn ich es mir recht überlege hätte meine Mutter Mitte der Achtziger dafür einen Innovationspreis verdient, so außergewöhnlich war die Zusammensetzung der verwendeten Zutaten. Mango, Kokosmilch, Ingwer Chili und Curry gepaart mit herrlich saftigem Hühnchenfleisch.

Ich habe eine vage Vorstellung der verwendeten Zutaten, aber klare Geschmäcker in meiner Erinnerung. Ich werde bewusst nicht nach dem Originalrezept fragen und bin gespannt, wie es meiner Mutter schmecken wird.

Starten wir das Experiment #schnellkochtopfen

Zutaten (4 Pers.) 5 Hühnchenschenkel (ca. 1200g) 2 reife Mangos 2 Schalotten 1 kleine Zwiebel 1 Knoblauchzehe 2cm Ingwer ½ Bd. Koriander 200 ml Kokosmilch 2 l Gemüsebrühe (alternativ Fertigprodukt ohne Hefe) 2 gehäufte EL Curry Salz, Pfeffer Ghee

Die Hühnerbeine waschen, trockentupfen und mit einem gezielten Schnitt im Gelenk zerteilen – so lassen sie sich später im Topf besser anbraten und garen. Knoblauch, Zwiebel und Ingwer fein würfeln. Vom Koriander zupfen Sie die Blätter ab, stellen sie zur Seite, und hacken die Stiele in kleine Röllchen. Die Mangos schälen Sie (ich verwende dafür gern einen Mangoschäler da dieser eine breitere Schnittfläche hat) und schneiden sie anschließend in daumendicke Würfel, die sie ebenfalls beiseite stellen.

Erhitzen Sie ca. 1-2 EL Ghee im Schnellkochtopf und braten darin die Hühnerteile von allen Seiten an. Geben Sie dann Zwiebel, Knoblauch, Chili, Ingwer und Korianderstiele hinzu und lassen alles ebenfalls einen Moment anbraten.

Gießen Sie alles mit der Brühe auf, geben die Mango hinzu, reduzieren die Temperatur ein wenig und verschließen den Schnellkochtopf. Ich habe am Drehregler des Topfes auf die Garstufe 1 gestellt, so dass die Garzeit ca. 18 min beträgt. Halten Sie dabei die Temperaturanzeige des Druckventils im Auge. Geht es doch einmal in den roten Bereich, dann reduzieren Sie die Temperatur noch etwas.

Wenn die Garzeit beendet ist nehmen Sie den Topf vom Herd, lassen den Druck aus dem Topf entweichen und öffnen ihn. Ich war wirklich erstaunt in welch kurzer Zeit die doch recht kräftigen Hühnerschlegel so gut durchgegart waren, dass das Fleisch locker mit der Gabel „abgestreift“ werden konnte. Es hat keine 20 min gedauert. Wirklich beeindruckend, denn solch zartes Kochergebniss kenne ich nur, wenn ich beispielsweise ein Suppenhuhn gute 2 Stunden im normalen Topf koche.

Rühren Sie die Kokosmilch unter und schmecken bei Bedarf mit Salz, Pfeffer und Curry ab. Wenn Sie es etwas schärfer mögen, dann geben Sie noch frisch gehackten Chili hinzu.

Hacken Sie die beiseite gestellten Korianderblätter, richten das Mango-Curry-Hühnchen in Schalen oder tiefen Tellern an, und streuen den Koriander darüber.

Unser pikantes Geflügelgericht ist wieder vollgepackt mit guten Inhaltsstoffen. Im Bereich der Entzündungshemmung gibt es ein intensives Zusammenspiel von Ingwer (Gingerol), Koriander (Salicylsäure), Knoblauch (S-Allycylstein, Pectin, Taurin) und Zwiebel (Inulin). Schmerzhemmend wirken Chili (Capsaicin), Ingwer (Zingiberen) und Koriander (Cilantrin). Probiotisch wirken die beiden Lauchgewächse Schalotte und Zwiebel (beide Pektin). Wenn Sie so wie wir mit schwarzem Pfeffer (Piperin) würzen, dann wirkt dieser antiparasitär/-mikrobiell auf Ihren Organismus. Die Leberentgiftung wird unterstüzt durch Schalotte und Zwiebel (Allyl-Gruppen) sowie durch den Knoblauch (Cystein,, Methylin, Alliin). Und zu guter Letzt fördert der Ingwer (Gingerol) die Verdauung.

Zutaten (4 Pers.) 3 Dosen stückige Tomaten (à 400 g Inhalt) 8 Eier 2 rote Zwiebeln – fein gewürfelt 2 Knoblauchzehen – fein gehackt 1-2 grüne Chilischoten – fein gehackt 1 Bund Koriandergrün 20-30 g frischer Ingwer – gerieben 3 EL Ghee (oder Kokosfett) 2 EL Tomatenmark 2-3 TL Currypulver 2 Lorbeerblätter Salz, schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen) ½ TL braune Senfkörner 1 TL Schwarzkümmel

Waschen Sie den Koriander, tupfen ihn mit einem Küchentuch trocken und zupfen die Blätter ab. Stellen Sie sie für später beiseite, und die Stiele hacken Sie in kleine Stücke/Röllchen.

Erhitzen Sie das Fett in einer ausreichend großen Pfanne – eine mittlere Temperatur reicht aus. Schwitzen Sie darin die Zwiebeln für ca. 3-4min an. Geben Sie dann Knoblauch, Chili und die Korianderstiele mit dazu und braten sie für ca. 30 sec mit an. Das Tomatenmark und das Currypulver mengen Sie mit unter und rösten es unter Rühren mit an, bis es sein herrliches Aroma freisetzt. Löschen Sie alles mit den Tomaten ab, fügen Ingwer und die Lorbeerblätter dazu und lassen es kurz aufkochen. Lassen Sie das Tomaten-Curry unbedeckt für ca. 15-20 min köcheln, so dass es einkochen kann. Achten Sie aber darauf es gelegentlich umzurühren. Schmecken Sie das Curry noch mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer ab.

Die Eier kochen Sie, je nach Größe, 3,5 min (Größe M) 4,5-5 min (Größe L) – damit sollten sie wachsweich sein. Wenn Sie es etwas fester mögen, dann halt etwas länger. Pellen Sie die Eier und legen sie in die Tomatensoße. Erhitzen Sie eine weitere Pfanne und rösten darin die Senfkörner und den schwarzen Kümmel an bis es köstlich duftet.

Anstelle der Eier können Sie beispielsweise auch Schafsfeta, Lamm oder Weiderind verwenden. Das Fleisch sollten Sie würfeln und scharf angebraten mit zum Curry geben um es darin weiter zu garen.

Richten Sie das Tomaten-Curry an, verteilen darüber die gerösteten Gewürze und bestreuen es mit den Korianderblättern.

Lassen Sie sich die exotischen Aromen schmecken.

Das orientalisch schmeckende Tomaten-Curry bietet ein reichhaltiges Angebot von positiv beeinflussenden Wirkstoffen. Eigelb (SAMe), Ingwer (Gingerol), Koriander (p-Cimeen, Apigenin, Salicylsäure) unterstützen jeweils die Entzündungshemmung. Doch Ingwer (Zingiberen) und Koriander (Cilantrine) können noch mehr. Zusammen mit Chili, den Senfsamen (Capsaicin) und Zwiebel (Kaempherol) fördern sie eine allgemeine Schmerzhemmung. Neben der probiotischen Wirkung der Zwiebel (Pektin), unterstüzt der schwarze Pfeffer den Organismus im Kampf gegen Krankheitserreger (antimikrobiell) und Darmparasiten (antiparasitär). Der Hauptbestandteil dieses Gerichts, die Tomaten (Lycopin) wirken antioxidativ auf unsere Zellen. Aber damit noch nicht genug. Während Knoblauch (Cystein, Methylin, Alliin) und Zwiebel (Allyl-Gruppen) leberentgiftend wirken, unterstützt der Ingwer (Gingerol) in einer weiteren Funktion die Verdauung.