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Schlagwörter antibakteriell antientzündlich antimikrobiell antioxidativ antiparasitär antiparasitär-/mikrobiell Apfel Avocado Banane Basilikum Bio Bio-Eier Bitterstoffe Blaubeeren Blumenkohl Chiasamen Chili Curry Ei Eier Eis entzündungshemmend Entzündungshemmung Erdbeeren Feta freie Radikale Frühlingszwiebel Gemüsebrühe Ghee grünes Blattgemüse Himbeeren Honig Immunmodulation Ingwer Kaffee Knoblauch Kokos Kokosfett Kokosmehl Kokosmilch Kokoswasser Koriander Kräuter Kurkuma Kürbis leberentgiftend Leberentgiftung Mandel Mango Meersalz Muskat Olivenöl Paleo Paleo kosher Paprika Pecorino Petersilie Pfeffer probiotisch rote Bete Salz schmerzhemmend Schmerzhemmung Senf Senfölglykoside Smoothie Spinat Süßkartoffel Thymian Tomaten Tomatenmark Vanille verdauungsfördernd Walnuss Wasser Zimt Zitrone Zitronensaft zuckerfrei Zwiebel

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Wenn ich mit unserer knapp neun Monate jungen Flat Coated Retriever Hündin Nala morgens durch den Berliner Forst streife, dann liegt uns des Öfteren Wildgeruch in der Nase. Um genauer zu sein Wildschweingeruch. Zugegeben ein Geruch, der zumindest mich, erst einmal in eine leichte „Alarmbereitschaft“ – oder nennen wir es besser Wachsamkeit – bringt. Toi, toi, toi kam es bis dato noch zu keiner echten Konfrontation – zugegeben ich wüsste nicht recht was tun in diesem Moment. Wie dem auch sei, und dieses nicht aus Rachegelüsten, kam mir eines Morgens der Gedanke von Wildschweingulasch.

Zutaten (4 Pers.) 600 g Wildschweinfleisch frisch vom Jäger (aus Keule oder Schulter) 400 ml Wildfond (gerne selbst angesetzt) 100 g Knollensellerie (grob gewürfelt) 2 mittelgroße Möhren (grob gewürfelt) 1 mittelgroße Pastinake (grob gewürfelt) 2 kleine Schalotten (fein gewürfelt) ½ TL Pfefferkörner (grob zerstoßen) ½ TL Kreuzkümmel (grob zerstoßen) ½ TL Chilipulver (oder frisch) 1 TL grober Senf (ohne Zuckerzusatz) Meersalz & Pfeffer zum Abschmecken einen guten TL Tomatenmark 1-2 Zweige Rosmarin abgeriebene Schale von 1 Zitrone (Bio) 2-3 EL Marsala 3 EL Rotwein 1 EL Crème fraîche 1 TL Balsamico-Essig 1 EL Kokosfett

Das Gemüse waschen und verputzen wenn nötig. Dann wie in der Zutatenangabe beschrieben zurechtschneiden. Beiseite stellen.

Das Gulasch waschen, trockentupfen und in 2,5 cm große Würfel schneiden.

Für einen tollen und intensiven Geschmack rate ich Ihnen, die Gewürze frisch in einem Mörser zu zerstoßen. Wenn Sie sich die Mühe machen möchten, dann können Sie den Kreuzkümmel zuvor in der Pfanne leicht anrösten – das intensiviert den Geschmack.

In einem ausreichend großen Bräter, und zuvor erhitztem Kokosfett, das Fleisch von allen Seiten scharf anbraten. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken. Geben Sie nun das Gemüse hinzu, und braten es ebenfalls kurz scharf an.

Rühren Sie das Tomatenmark unter, und löschen mit dem Rotwein ab. Zusammen mit dem Fond, den restlichen Gewürzen, dem Rosmarin und dem groben Senf bei mittlerer Hitze ca. 45min köcheln lassen.

Nun wird es geschmacklich spannend. Würzen Sie das Gulasch mit dem Abrieb der Zitronen und geben den Marsala dazu. Rühren Sie alles gut durch und lassen alles erneut aufkochen. Zu guter Letzt rühren Sie das Crème fraîche ein und schmecken mit Salz und Pfeffer ab.

Mein Beilagen Tipp!

Zum Wildschwein Gulasch passt meines Erachtens wunderbar selbst gemachter Rotkohl , im Backofengegarte Pastinake und/oder gegrillte Süßkartoffel .

Lassen Sie es sich schmecken!

Unser köstliches Wildschweingulasch ist ein tolles Gericht zur Unterstützung einer guten Entzündungs- und allgemeinen Schmerzhemmung. Die für die Entzündungshemmung verantwortlichen Wirkstoffe sind Salicylsäure (Karotte), Inuline (Schalotte), Rutine (Rotwein), Taurine (Wildfleisch). Für die allgemeine Schmerzhemmung sind Kaempherol (Schalotte), Beta-Pinen, Alpha-Pinen (Kreuzkümmel) und Capsaicin (Chili und Senfsamen) verantwortlich.

natürlich essen – ab heute gesund! Lars Brouwers & Torsten Fleischer

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Wir haben einen Klassiker neu und paleogerecht aufgelegt: Frikadellen mit Blumenkohl, hmmh…mit Senf und Curry echt scharf und lecker!

Zutaten (2 Pers./5 Frikadellen ) 500 g Bio-Rinderhack 2 Bio-Eier 2 EL Buchweizenmehl (alternativ Mandelmehl) 1 kleine Zwiebel, feingehackt 3 EL Tomatenmark 1 EL Butterschmalz 1 TL Olivenöl 1 TL Senf (Löwensenf) Bund frische glatte Petersilie, gehackt Salz, schwarzer Pfeffer

Das Rinderhack mit den Eiern, dem Buchweizenmehl, der Zwiebel und einem Teil der gehackten Petersilie gut durchkneten, salzen und pfeffern. Das Tomatenmark mit dem Olivenöl vermengen, bis eine Paste entsteht und diese ebenfalls in die Hackmasse einarbeiten. Daraus gleichgroße Frikadellen formen und festdrücken.

Nun eine Pfanne erhitzen und die Frikadellen in Butterschmalz von beiden Seiten braten, bis sie goldbraun sind.

Auf einem Teller mit Senf anrichten. Fertig! Den Blumenkohlstampf können Sie so zubereiten (mit reichlich Curry und der gehackten Petersilie würzen) wie in folgendem Rezept beschrieben: Blumenkohlstampf

Lassen Sie sich Ihre Frikadellen richtig gut schmecken!

Unsere Frikadellen haben eine stark entzündungshemmende Wirkung (Apigenine, Quercetine, SamE, Inuline, Taurine), enthalten in Petersilie, Blumenkohl, Eigelb, Zwiebel und Rinderhack. Darüber hinaus wirken die Lycopene aus Tomate und Buchweizen antioxidativ.

Zutaten (4 Pers.) 1/2 Muskatkürbis (mittelgroß) 1 mittelgroße Zwiebel 2 Knoblauchzehen ca. 500ml Gemüsebrühe (ohne Hefe) 2 Lorbeerblätter 3-5 Pimentkörner 1/2 TL frisch geriebenen Ingwer 100 g Schafsfeta Kürbiskernöl 1 Handvoll Kürbiskerne 100 ml Kokosmilch Kokosfett 1 EL Tomatenmark Salz, schwarzer Pfeffer frisch gemahlen 1 Prise Chili

Das Kokosfett in einem ausreichend großen Topf erhitzen.

Den Kürbis halbieren und mit einem Löffel das Kerngehäuse herausschaben. Den Kürbis in Spalten schneiden, schälen und grob würfeln. Die Würfel im Fett leicht anrösten. Zwischenzeitlich Knoblauch und Zwiebel würfeln, und hinzugeben. Sobald die Zwiebel glasig ist, mengen Sie einen Esslöffel Tomatenmark unter, und lassen es leicht „anziehen“. Gießen Sie mit heißer Brühe auf, geben Ingwer, Lorbeerblätter und Pimentkörner dazu. Bei zugedecktem Topf für 10-15 min köcheln lassen. Sind die Kürbisstücken gar, geben Sie Kokosmilch und Feta hinzu, und pürieren alles mit dem Mixer gut klein. Sollte Ihnen die Konsistenz zu viskos sein, geben Sie noch etwas Brühe hinzu. Schmecken Sie mit Chili, Salz und Pfeffer ab. Stellen Sie den Topf beiseite.

Hacken Sie die Kürbiskerne grob klein und rösten Sie leicht in der Pfanne an.

Richten Sie die Suppe an. Garnieren Sie mit den gehackten Kürbiskernen, und geben ein paar Tropfen Kürbiskernöl „on top“.

Lassen Sie es sich schmecken.

Unsere herbstliche Kürbissuppe unterstützt an vielen Fronten, als da wären: Entzündungshemmung (Ingwer: Gingerol; Knoblauch: S-Allycylstein, Pectine, Taurin; Kürbiskerne: Arginine; Zwiebel: Inulin), allg. Schmerzhemmung (Chili: Capsaicin; Ingwer: Zingibere; Zwiebel: Kaempherol), probiotische (Feta: Lactobazillus), antiparasitäre/-mikrobielle (Kürbis/-kernöl: Cucurbitin; Kokosfett/-milch: Laurinsäure; Lorbeer: Monoterpen; Piment: Eugenol; schwarzer Pfeffer: Piperine) und antioxidative (Kokosfett/-milch: Laurinsäure) Wirkung. Zudem hat der Lactobazillus eine immunmodulierende Wirkung, und Knoblauch (Cystein, Methylin, Alliin) und Zwiebel (Allyl-Gruppen) wirken Leber entgiftend. Zu guter Letzt haben die Bitterstoffe des Ingwers (Gingerol) einen verdauungsfördernden Einfluss.

Zutaten (4 Pers.) 3 Dosen stückige Tomaten (à 400 g Inhalt) 8 Eier 2 rote Zwiebeln – fein gewürfelt 2 Knoblauchzehen – fein gehackt 1-2 grüne Chilischoten – fein gehackt 1 Bund Koriandergrün 20-30 g frischer Ingwer – gerieben 3 EL Ghee (oder Kokosfett) 2 EL Tomatenmark 2-3 TL Currypulver 2 Lorbeerblätter Salz, schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen) ½ TL braune Senfkörner 1 TL Schwarzkümmel

Waschen Sie den Koriander, tupfen ihn mit einem Küchentuch trocken und zupfen die Blätter ab. Stellen Sie sie für später beiseite, und die Stiele hacken Sie in kleine Stücke/Röllchen.

Erhitzen Sie das Fett in einer ausreichend großen Pfanne – eine mittlere Temperatur reicht aus. Schwitzen Sie darin die Zwiebeln für ca. 3-4min an. Geben Sie dann Knoblauch, Chili und die Korianderstiele mit dazu und braten sie für ca. 30 sec mit an. Das Tomatenmark und das Currypulver mengen Sie mit unter und rösten es unter Rühren mit an, bis es sein herrliches Aroma freisetzt. Löschen Sie alles mit den Tomaten ab, fügen Ingwer und die Lorbeerblätter dazu und lassen es kurz aufkochen. Lassen Sie das Tomaten-Curry unbedeckt für ca. 15-20 min köcheln, so dass es einkochen kann. Achten Sie aber darauf es gelegentlich umzurühren. Schmecken Sie das Curry noch mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer ab.

Die Eier kochen Sie, je nach Größe, 3,5 min (Größe M) 4,5-5 min (Größe L) – damit sollten sie wachsweich sein. Wenn Sie es etwas fester mögen, dann halt etwas länger. Pellen Sie die Eier und legen sie in die Tomatensoße. Erhitzen Sie eine weitere Pfanne und rösten darin die Senfkörner und den schwarzen Kümmel an bis es köstlich duftet.

Anstelle der Eier können Sie beispielsweise auch Schafsfeta, Lamm oder Weiderind verwenden. Das Fleisch sollten Sie würfeln und scharf angebraten mit zum Curry geben um es darin weiter zu garen.

Richten Sie das Tomaten-Curry an, verteilen darüber die gerösteten Gewürze und bestreuen es mit den Korianderblättern.

Lassen Sie sich die exotischen Aromen schmecken.

Das orientalisch schmeckende Tomaten-Curry bietet ein reichhaltiges Angebot von positiv beeinflussenden Wirkstoffen. Eigelb (SAMe), Ingwer (Gingerol), Koriander (p-Cimeen, Apigenin, Salicylsäure) unterstützen jeweils die Entzündungshemmung. Doch Ingwer (Zingiberen) und Koriander (Cilantrine) können noch mehr. Zusammen mit Chili, den Senfsamen (Capsaicin) und Zwiebel (Kaempherol) fördern sie eine allgemeine Schmerzhemmung. Neben der probiotischen Wirkung der Zwiebel (Pektin), unterstüzt der schwarze Pfeffer den Organismus im Kampf gegen Krankheitserreger (antimikrobiell) und Darmparasiten (antiparasitär). Der Hauptbestandteil dieses Gerichts, die Tomaten (Lycopin) wirken antioxidativ auf unsere Zellen. Aber damit noch nicht genug. Während Knoblauch (Cystein, Methylin, Alliin) und Zwiebel (Allyl-Gruppen) leberentgiftend wirken, unterstützt der Ingwer (Gingerol) in einer weiteren Funktion die Verdauung.

Zutaten (4 Pers.) 6-8 Paprika (rot, gelb, orange) – möglichst gleichgroß und standfest 600g Bio-Rinder-Hackfleisch (vom Metzger des Vertrauens) 1 mittelgroße Zwiebel – fein gehackt 2-3 Knoblauchzehen – fein gehackt 1 Ei Salz, Pfeffer 1-2 TL Paprika 1 Dose Tomatenmark 1 gr. Dose geschälte Tomaten (altern. 1kg frische Tomaten) Olivenöl ½ Bd. frischen Basilikum – fein gehackt ½ Bd. frischen Oregano – fein gehackt ½ Bd. Frühlingszwiebeln – fein gehackt 1 kleine Chilischote – fein gehackt 200ml Gemüsebrühe (ohne Hefe)

Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Paprikaschoten waschen und den „Deckel“ samt Stiel abschneiden und beiseite legen. Das Paprikagehäuse entfernen und gegebenenfalls ausspülen.

Das Hackfleisch, Ei, jeweils die Hälfte von Zwiebel und Knoblauch, die Hälfte der gehackten Kräuter und Frühlingszwiebel, Salz, Pfeffer in einer großen Schüssel per Handkraft gut miteinander vermengen, bis eine homogene Masse entstanden ist. Die Hackmasse füllen Sie anschließend gleichermaßen in die Paprikaschoten ein, und „verschließen“ sie mit den beiseite gestellten Deckeln.

Erhitzen Sie in einem großen Bräter (oder ofenfesten Topf) etwas Olivenöl und schwitzen darin Zwiebel, Chili und Knoblauch an, und geben dann unter Rühren das Tomatenmark hinzu. Stellen Sie die gefüllten Paprikaschoten in den Bräter, und füllen ihn dann mit der Menge an Brühe und den geschälten Tomaten auf. Mischen Sie die flüssigen Bestandteile gut durch, und drücken dabei die geschälten Tomaten mit dem Kochlöffel an der Bräterwand leicht „kaputt“. Geben Sie die restlichen Kräuter und Frühlingszwiebel hinzu, und würzen noch etwas mit Salz und Pfeffer – mischen Sie nochmals alles gut durch.

Verschließen Sie den Bräter mit einem Deckel, und geben ihn für 30-45min in den vorgeheizten Backofen.

Richten Sie die Paprikaschoten auf einem Teller an, streuen noch etwas Salz und Pfeffer drüber und geben ein paar Spritzer Olivenöl hinzu.

Lassen Sie sich die deftige Mahlzeit schmecken.

Das reichhaltige Angebot verschiedenster Kräuter in Kombi mit Gemüse und Rinderhack ist nicht nur deftig lecker, sondern wirkt auch sehr komplex anti-entzündlich, schmerzhemmend, anti-viral/-bakteriell und anti-oxidativ.

Früh wird es dunkel und kalt ist es inzwischen ebenfalls. Da freuen wir uns über köstliche und wärmende Mahlzeiten. Suppen sind dafür bekannt, dem Körper ordentlich von innen einzuheizen. Versehen Sie Ihr Gericht noch mit etwas Chili, dann verstärkt sich dieser Effekt. Hinzukommt, dass Tomaten lange Wärme speichern können. Wenn Sie sich an einer ofenheißen Tomate schon einmal den Mund verbrannt haben, dann wissen Sie wovon ich rede.

Zutaten (4-6 Pers.) 6 große Fleischtomaten 4-6 mittelgroße Rispentomaten 2-3 rote Spitzpaprikas – in fingerdicke Ringe geschnitten 1 Dose Tomatenmark 1 Dose geschälte Tomaten (800ml) 1 mittelgroße Zwiebel – fein gehackt 2-4 Knoblauchzehen – fein gehackt 200g Schafsfeta 3-4 Zweige Thymian – Blätter abgezupft 3-4 Zweige Oregano – fein gehackt 1 Bd. Basilikum – fein gehackt 1 kleine Chili – fein gehackt Salz, Pfeffer Olivenöl

Olivenöl in einem ausreichend großem Topf erhitzen und darin nacheinander Zwiebel, Chili, Knoblauch und Paprika andünsten. Unter gelegentlichem Rühren geben Sie das Tomatenmark hinzu. Zwischenzeitlich waschen und halbieren Sie die Tomaten, entfernen den Strunk und schneiden sie in kleine Stücke. Geben Sie die Tomatenstücke zusammen mit den Dosentomaten in den Topf, und vermengen alles. Deckel drauf und unter gelegentlichem Umrühren und mittlerer Temperatur ca. 10min köcheln lassen.

Derweil bereiten Sie die Kräuter vor, die Sie teilweise in die Suppe und teils zum Garnieren verwenden.

Nach ca 10min köcheln geben Sie etwa 2/3 der Kräuter in den Topf, vermengen alles gut und schmecken mit Salz und Pfeffer ab.

Richten Sie die Suppe in tiefen Tellern oder Suppenschalen lecker an, streuen den Rest der gehackten Kräuter darüber und geben ein paar Tropfen Olivenöl drauf.

buon appetito!

Dieses Tomatengericht enthält in konzentrierter Form viele Entzündungs- und Schmerzhemmer: Oregano und Thymian enthalten Carvacrol, Thymol und Knoblauch und Zwiebel S-Allycylstein, Inulin und Kaempherol. Der Schmerzhemmer Capsaicin in Chili dürfte Ihnen schon bekannt sein. Von den sekundären Pflanzenstoffen der Tomate ist besonders das Carotin Lycopin erwähnenswert. Dieses Lycopin (Pflanzenfarbstoff der der Tomate die rote Farbe verleiht) ist ein kraftvolles Antioxidant. Es neutralisiert in der Körperzelle zerstörerisch wirkende freie Radikale.

Zutaten (4 Pers.) 400-500g Bio Rinderhack 3 lange Zucchini 3 rote lange Paprika 2 Zwiebeln, fein gehackt 4 Knoblauchzehen, fein gehackt 600g Tomaten, gehackt oder gewürfelt 4 EL Tomatenmark 2 EL Olivenöl 1 EL Paprikapulver 1 TL Kümmel

für die „Béchamel“ Sauce 200g grüne Paprika (pimientos de padron) 1 kl. Zwiebel, fein gehackt 2 Knoblauchzehen, fein gehackt 1 Chilischote, fein gehackt 250g Champignons 1 EL Olivenöl Salz und Pfeffer

Den Ofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen.

Das Rinderhack mit Zwiebeln, Knoblauch und dem Tomatenmark anbraten. Die gehackten Tomaten hinzfügen und ca. 30 Minuten köcheln lassen.

Für die „Béchamel“ Sauce werden in der Pfanne zunächst Zwiebeln in Olivenöl glasig gedünstet, dann Knoblauch angebraten und anschließend klein geschnittene grüne Paprika und die gehackte Chilischote hinzugefügt.

Parallel dazu, in einer separaten Pfanne, geviertelte Champignons anbraten und dann, mit etwas Wasser, der Sauce hinzufügen. Zusammen noch etwas köcheln lassen und anschließend in einem Mixer zu einer glatten „Béchamel“ Sauce pürieren.

Die Zucchini mit einem breiten Sparschäler in lange Streifen scheiden und den Boden einer Auflaufform damit auslegen. Die rote Paprika verputzen, gerade und breit zurecht schneiden und als nächste Schicht darüber legen. Dann die Hackmasse hinzufügen und eine Schicht „Béchamel“ Sauce darüber gießen. Dies Procedere Schicht für Schicht wiederholen, bis kurz unter den Rand der Auflaufform. Die letzte Schicht aus Zucchinilagen wird noch einmal mit Olivenöl großzügig beträufelt und dann alles in den Ofen, auf mittlerer Schiene.

Für ca. 45 Minuten backen, je nach Hitzegrad des Ofens. Zum Gartest mit einem Messer durch die fertige Lasagne ziehen. Für 5 Minuten abkühlen lassen und dann servieren.

Guten Appetit.

Die Kombination von Cucurbitin, Betapinen und Carvona aus Zucchini, Kümmel und Paprika (-pulver) sorgt neben einer Schmerzhemmung auch für eine anti-oxidative und anti-parasitäre Wirkung.

Zutaten (4 Pers.) 2-3 große und lange Zucchini 2 mittelgroße Möhren ½ Knolle Sellerie ½ Stange Porree 1kg frische Tomaten (gern unterschiedliche Sorten) 1 kl. Glas Tomatenmark 1 kl. Zwiebel – fein gewürfelt 2 Knoblauchzehen – fein gewürfelt Olivenöl Salz, Pfeffer Basilikum 100g Pecorino

Das Gemüse waschen und verputzen. Möhren, Porree, Sellerie und Zwiebeln schälen, und in ganz feine Würfel schneiden. Tomaten waschen, vierteln und vom Strunk befreien, und anschließend in kleine Stücke schneiden.

Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Knoblauch- und Zwiebelwürfel darin anschwitzen. Fügen Sie das restliche Gemüse (außer die Tomaten) hinzu, und lassen es unter gelegentlichem Umrühren anschwitzen und leicht garen. Geben Sie das Tomatenmark in den Topf, und rühren es unter das Gemüse. Zum Schluss kommen die Tomaten hinzu. Bedecken Sie den Topf mit einem Deckel und lassen alles unter gelegentlichem Umrühren vor sich hin köcheln. Dadurch reduziert sich die Flüssigkeit und Ihre Bolognese schmeckt intensiver.

Waschen Sie die Zucchini und entfernen jeweils die Enden. Mit einem Julienne-Schäler schneiden Sie die Zucchini in Spaghetti-Streifen. Schälen Sie dabei nur bis zu den Kernen heran – den Rest können Sie für eine Zucchini-Suppe verwenden.

Erhitzen Sie in einer Pfanne etwas Olivenöl und schwenken darin die Zucchini-Spaghetti einige Male bis die Festigkeit etwas nachlässt.

Richten Sie die Spaghetti zusammen mit der Bolognese an und reiben abschließend noch etwas Pecorino darüber.

Buon Appetito !

Die ätherischen Öle des Basilikum (Monotherpene) und der schwarze Pfeffer (Piperine) haben eine anti-parasitäre/-mikrobielle Wirkung auf den menschlichen Organismus.