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Schlagwörter antibakteriell antientzündlich antimikrobiell antioxidativ antiparasitär antiparasitär-/mikrobiell Apfel Avocado Banane Basilikum Bio Bio-Eier Bitterstoffe Blaubeeren Blumenkohl Chiasamen Chili Curry Ei Eier Eis entzündungshemmend Entzündungshemmung Erdbeeren Feta freie Radikale Frühlingszwiebel Gemüsebrühe Ghee grünes Blattgemüse Himbeeren Honig Immunmodulation Ingwer Kaffee Knoblauch Kokos Kokosfett Kokosmehl Kokosmilch Kokoswasser Koriander Kräuter Kurkuma Kürbis leberentgiftend Leberentgiftung Mandel Mango Meersalz Muskat Olivenöl Paleo Paleo kosher Paprika Pecorino Petersilie Pfeffer probiotisch rote Bete Salz schmerzhemmend Schmerzhemmung Senf Senfölglykoside Smoothie Spinat Süßkartoffel Thymian Tomaten Tomatenmark Vanille verdauungsfördernd Walnuss Wasser Zimt Zitrone Zitronensaft zuckerfrei Zwiebel

natürlich essen natürlich essen

natürlich essen

Passend zur Winterzeit gibt es heute einen Schmortopf, oder besser gesagt einen Fleischtopf in Richtung leise geköcheltes Gulasch. Wir bereichern unser Fleischrezept durch Steinpilze und leckeres Ofengemüse – Süßkartoffeln und rote Bete.

Zutaten (3-4 Pers.) 750 g Bio-Rindfleisch zum Schmoren 100 g roher geräucherter Schinken 250 g reife Tomaten 3 Süßkartoffeln, in Scheiben geschnitten 3 Knollen rote Bete, in Scheiben geschnitten 150 g Zwiebeln, in dünne Streifen geschnitten 4 Knoblauchzehen, fein geschnitten 30 g frische Steinpilze, alternativ getrocknet & eingeweicht 60 ml Olivenöl 100 ml trockener Rotwein 1 Lorbeerblatt 1 Thymianzweig & Thymian getrocknet 3 Petersilienzweige 1/2 TL Muskatnuss, gerieben Salz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

Das Rindfleisch und den Schinken in etwa 2 cm große Würfel schneiden und beiseite stellen. Die Kräuter fein hacken. Die Tomaten für 10 Sekunden in kochendem Wasser blanchieren, unter fließendem Wasser abschrecken, häuten, halbieren und die Kerne entfernen. Anschließend das Fruchtfleisch grob hacken.

Die Hälfte des Olivenöls in einem ca. 3L fassenden Bräter (Cocotte) erhitzen und Fleisch, Schinken, die geschnittenen Zwiebeln und Knoblauchzehen darin braten, wobei zu beachten ist, dass man fortwährend mit dem Holzlöffel umrührt.

Tomaten, Wein und Kräuter hinzufügen und gut vermischen. Nun mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und zum Köcheln bringen. Zudecken und bei schwacher Hitze für eine Stunde schmoren lassen.

In der Zwischenzeit die frischen Steinpilze verputzen, kleinschneiden und zu den anderen Zutaten in den Topf geben und weitere zwei Stunden schmoren lassen.

Nun das Ofengemüse schälen und in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Die rote Bete und Süßkartoffelscheiben auf einem Backblech auslegen, mit dem restlichen Olivenöl einpinseln, von beiden Seiten Salzen, Pfeffern und mit Thymian bestreuen.

Bei der frischen rote Bete ist es ratsam Einweghandschuhe wegen der Pflanzenfarbe zu verwenden!

Den Ofen auf 200 Grad (Ober- und Unterhitze) einheizen und das Ofengemüse für zehn Minuten darin backen. Nach den ersten zehn Minuten Blech herausnehmen, Gemüse wenden und erneut für zehn Minuten backen.

Den Schmor- und den Backprozess gilt es gut miteinander abzustimmen, um schließlich zeitgleich zartes Schmorfleisch mit leckerem Ofengemüse auftischen zu können.

Guten Appetit!

Unser Schmortopf in Kombination mit dem Ofengemüse enthält eine Vielzahl von sekundären Pflanzenstoffen: Thymol, Carvacrol, Apigenin und S-Allycylstein aus Thymian, Petersilie und Knoblauch wirken zusammen mit Taurin und Resveratrol aus Knoblauch und Wein stark entzündungshemmend. Monoterpene, Piperine und Eugenol aus Lorbeer, schwarzem Pfeffer und Muskat haben eine antiparasitäre Wirkung für unsere Darmbakterien. Darüber hinaus kann das Lentinan aus den Steinpilzen unser Immunsystem modulieren und das Betain aus der roten Bete, die Allylgruppen aus den Zwiebeln und die Cysteine aus dem Knoblauch unsere Leber entgiften.

natürlich essen – ab heute gesund! Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (4 Pers.) 1 kg grüner Spargel 350 g Feta 250 g Erdbeeren frisch vom Markt 1 Handvoll gelbe Kirschtomaten 1 Handvoll Strauchtomaten 1 rote Zwiebel – in dünne Ringe geschnitten 1 rote Chili – fein gewürfelt 3 EL Olivenöl 2 EL Apfelessig Salz, schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)

Heizen Sie den Backofen auf 200°C Umluft vor.

Waschen und verputzen Sie Tomaten und Erdbeeren, und schneiden sie anschließend in kleine Würfel. Zusammen mit der gehackten Chili, Essig und Öl in einer Schüssel verrühren und einen Augenblick ziehen lassen.

Schälen Sie den Spargel im unteren Drittel und schneiden ca. 2 cm der Enden ab. Blanchieren die Stangen im kochenden Wasser für ca. 3 min, und anschließend unter kaltem Wasser abschrecken – so bleibt der Spargel knackig grün, denn das verhindert unerwünschtes nachgaren. Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus, und darauf dann den blanchierten Spargel. Alternativ können Sie eine Auflaufform nehmen.

Zerbröseln Sie den Feta in eine Schüssel, würzen ihn mit dem gemahlenen schwarzen Pfeffer und heben die Zwiebelringe darunter. Verteilen alles auf dem Spargel und geben das Blech für 5-10 min zum Gratinieren in den Backofen.

Richten Sie den Spargel an und servieren ihn mit dem Erdbeer-Tomaten-Relish.

Guten Appetit.

Die Wirkstoffe der Zwiebel (Inulin, Pektin, Allyl-Gruppen) wirken entzündungshemmend, probiotisch und leberentgiftend. Unterstützung in der Leberentgiftung gibt es ebenfalls seitens des grünen Spargels (Chlorophyll, Folsäure) und der Erdbeeren (Folsäure). Die Salicylsäure der Erdbeeren wirkt ebenfalls entzündungshemmend. Das Capsaicin der Chili hat einen schmerzlindernden Einfluss, während der frischgemahlene Pfeffer (Peperin) antiparasitär/-mikrobiell wirkt.

Zutaten (4 Pers.) 3-4 Händevoll kleine Rispentomaten 1000 ml Sugo (Tomatensoße) 1 große Knoblauchknolle 2-3 Schalotten 4 Chilischoten 1 Bd. frischen Oregano Salz, Pfeffer Olivenöl

Backofen auf 180°C vorheizen.

Die Rispentomaten zusammen mit der querhalbierten Knoblauchknolle und den Chilischoten in einer mit Olivenöl gefetteten für ca. 20-30 min backen. Tomaten, Chili und Knoblauch sollten eine schöne Farbe annehmen und einen köstlichen Duft in Ihrer Küche verbreiten. Jetzt ist es Zeit die Auflaufform aus dem Ofen heraus zu nehmen. Nehmen Sie ein paar Tomaten für die Dekoration zurück.

Zwischenzeitlich dünsten Sie die feingehackten Schalotten in einem ausreichend großen Topf, mit etwas Olivenöl, an. Geben Sie den Sugo hinzu und lassen alles bei mittlerer Temperatur köcheln und ein wenig ein reduzieren. Ca. 2/3 der Backofentomaten und die Menge an Knoblauchzehen einer halben Knolle kommen ebenfalls in den Topf, und werden mit einem Pürierstab gut durchgemixt. Würzen Sie mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer.

Hacken Sie den Oregano, und drücken die restlichen Knoblauchzehen aus der halbierten Knolle heraus. Wenn Sie einen Teil der Knoblauchzehen mit leicht mit einem Esslöffel zerdrücken, verteilen sich Saft und Aroma noch besser in Ihrer Suppe.

Richten Sie die Suppe in Schalen oder Suppentellern an, garnieren mit den zurück gelegten Tomaten und dem zerdrückten Knoblauch und streuen jeweils etwas gehackten Oregano darüber. Ein paar Spritzer Olivenöl und etwas frisch gemahlener Pfeffer runden die Suppe ab.

Lassen Sie es sich schmecken.

Unsere Grilltomaten Suppe hat durch ihren Mix von Tomaten und Tomatensaft (Lycopin) neben einer antioxidativen, auch eine antientzündliche und schmerzhemmende Wirkung – Kombination von Schalotten (Kaempherol), Knoblauch (S-Allycylstein), Chili (Capsaicin) und Oregano (Thymol).

Heute haben wir uns an unseren ersten Paleo Burger herangewagt. Was also tun, wenn wir keine Brötchen verwenden wollen?! Ok, nehmen wir Ananas als Boden und Deckel. Die Kombination der unterschiedlichen Aromen erscheint uns als sehr delikat, auch die Verbindung, von süß und scharf.

Zutaten (4 Pers.) 600 g Rinderhack (Weiderind) Buchweizenmehl (optional zum „Binden“) 1 reife Ananas 2-3 Tomaten 1 Salatgurke 1 Handvoll Eichblatt-Salat 1 Bio-Ei 1 große Zwiebel 1-2 Knoblauchzehen 1 rote Paprika 2 Chili 1/2 Thymian Salz, Pfeffer 1/2 TL Paprika 1/2 TL Cayenne Pfeffer Ghee zum Anbraten

Chili, Knoblauch, Zwiebel und Thymian fein hacken und zusammen mit dem Ei in das Hackfleisch mengen. Arbeiten Sie hier ruhig mit den Händen! So bekommen Sie zum einen ein gutes Gefühl für die Konsistenz, und zum anderen „erarbeiten“ Sie sich im sprichwörtlichen Sinne Ihr Essen. Sollte Ihnen die Konsistenz zu weich erscheinen, dann geben Sie ein Kleinwenig Buchweizenmehl hinzu. Schmecken Sie mit Salz und Pfeffer ab und lassen die Masse ein wenig ruhen.

Zwischenzeitlich bereiten Sie die restlichen Zutaten vor. Schälen und entkernen Sie die Ananas und scheiden sie dann in fingerdicke (ca. 1,5-2 cm) Scheiben. Salat, Gurke und Tomate waschen und ebenfalls in Scheiben schneiden.

Erhitzen Sie das Ghee in einer ausreichend großen Pfanne. Formen Sie mit den Händen vier gleichgroße Hackfleischkugeln und drücken diese mit den Handflächen zu platten, ca 2 cm dicken Scheiben. Braten die Burgerscheiben von beiden Seite bei mittelhoher Hitze für ca. 3 min an. Legen Sie das Burgerfleisch zum Ruhen bei Seite und braten in der gleichen Pfanne die Ananasascheiben von beiden Seiten für ca. 1 min an.

Belegen Sie nun Ihren Paleoburger. Beginnen Sie mit einer Ananasscheibe, geben darauf das Burgerfleisch, garnieren mit Salat, Tomate und Gurke und schließen den Burger-Stapel mit einer zweiten Ananasscheibe ab. Fertig ist Ihr Paleoburger.

Unser Paleoburger ist ein wahrer Helfer in den Bereichen der Entzündungs- und allgemeinen Schmerzhemmung. Ananas (Papain, Bromelain), Buchweizen (Rutin), Eibelb (SAMe), Knoblauch (S-Allycylstein, Pectin, Taurin) und Zwiebel (Inulin) unterstützen eine Entzündungshemmung im Organismus. Chili (Capsaicin) und Knoblauch (Kaempherol) unterstützen den Organismus im Umgang mit allgemeinen Schmerzen. Auch in bei der Leberentgiftung geben die Zutaten unseres Paleoburgers hilfreiche Unterstützung. Es wirken hier: Buchweizen (Lezithin), grünes Blattgemüse (Chlorophyll, Folsäure), Knoblauch (Cystein,, Methylin, Alliin) und Zwiebel (Allyl-Gruppen).

Zutaten (4 Pers.) 3 Dosen stückige Tomaten (à 400 g Inhalt) 8 Eier 2 rote Zwiebeln – fein gewürfelt 2 Knoblauchzehen – fein gehackt 1-2 grüne Chilischoten – fein gehackt 1 Bund Koriandergrün 20-30 g frischer Ingwer – gerieben 3 EL Ghee (oder Kokosfett) 2 EL Tomatenmark 2-3 TL Currypulver 2 Lorbeerblätter Salz, schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen) ½ TL braune Senfkörner 1 TL Schwarzkümmel

Waschen Sie den Koriander, tupfen ihn mit einem Küchentuch trocken und zupfen die Blätter ab. Stellen Sie sie für später beiseite, und die Stiele hacken Sie in kleine Stücke/Röllchen.

Erhitzen Sie das Fett in einer ausreichend großen Pfanne – eine mittlere Temperatur reicht aus. Schwitzen Sie darin die Zwiebeln für ca. 3-4min an. Geben Sie dann Knoblauch, Chili und die Korianderstiele mit dazu und braten sie für ca. 30 sec mit an. Das Tomatenmark und das Currypulver mengen Sie mit unter und rösten es unter Rühren mit an, bis es sein herrliches Aroma freisetzt. Löschen Sie alles mit den Tomaten ab, fügen Ingwer und die Lorbeerblätter dazu und lassen es kurz aufkochen. Lassen Sie das Tomaten-Curry unbedeckt für ca. 15-20 min köcheln, so dass es einkochen kann. Achten Sie aber darauf es gelegentlich umzurühren. Schmecken Sie das Curry noch mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer ab.

Die Eier kochen Sie, je nach Größe, 3,5 min (Größe M) 4,5-5 min (Größe L) – damit sollten sie wachsweich sein. Wenn Sie es etwas fester mögen, dann halt etwas länger. Pellen Sie die Eier und legen sie in die Tomatensoße. Erhitzen Sie eine weitere Pfanne und rösten darin die Senfkörner und den schwarzen Kümmel an bis es köstlich duftet.

Anstelle der Eier können Sie beispielsweise auch Schafsfeta, Lamm oder Weiderind verwenden. Das Fleisch sollten Sie würfeln und scharf angebraten mit zum Curry geben um es darin weiter zu garen.

Richten Sie das Tomaten-Curry an, verteilen darüber die gerösteten Gewürze und bestreuen es mit den Korianderblättern.

Lassen Sie sich die exotischen Aromen schmecken.

Das orientalisch schmeckende Tomaten-Curry bietet ein reichhaltiges Angebot von positiv beeinflussenden Wirkstoffen. Eigelb (SAMe), Ingwer (Gingerol), Koriander (p-Cimeen, Apigenin, Salicylsäure) unterstützen jeweils die Entzündungshemmung. Doch Ingwer (Zingiberen) und Koriander (Cilantrine) können noch mehr. Zusammen mit Chili, den Senfsamen (Capsaicin) und Zwiebel (Kaempherol) fördern sie eine allgemeine Schmerzhemmung. Neben der probiotischen Wirkung der Zwiebel (Pektin), unterstüzt der schwarze Pfeffer den Organismus im Kampf gegen Krankheitserreger (antimikrobiell) und Darmparasiten (antiparasitär). Der Hauptbestandteil dieses Gerichts, die Tomaten (Lycopin) wirken antioxidativ auf unsere Zellen. Aber damit noch nicht genug. Während Knoblauch (Cystein, Methylin, Alliin) und Zwiebel (Allyl-Gruppen) leberentgiftend wirken, unterstützt der Ingwer (Gingerol) in einer weiteren Funktion die Verdauung.

Der Grundteig des Paleobrotes ermöglicht eine Vielzahl von Variationen und ist einmal wieder nur durch die eigene Fantasie begrenzt. Wer viel reist und dazu noch gerne essen geht, dem sind unterschiedlichste Geschmäcker bekannt. Probieren Sie doch einmal die Geschmäcker Ihrer Urlaube in einem frischen Paleobrot zu verbacken.

Mit unserer heutigen Variation „Tomate & Basilikum“ greifen wir wichtige Bestandteile der italienischen Küche auf, und versuchen so „bella italia“ auf den heimischen Teller zu zaubern.

Zutaten für einen Laib Brot (ca. 10-12 Scheiben) 200g Mandelmehl 2 EL Leinsamenmehl 2 EL Kokosmehl 1 Prise Salz 1 ½ TL Weinsteinpulver 5 Bio-Eier 30ml geschmolzenes Kokosöl 1 reife Banane (optional – macht das Brot aber angenehm saftig) 1 Handvoll getrockneter Tomaten – fein würfeln 1 Handvoll frischen Basilikum – fein hacken 1 EL Apfelessig

Backofen auf 180°C (Umluft) vorheizen.

Vermengen Sie zuerst die trockenen Zutaten miteinander, und geben dann die flüssigen Zutaten hinzu ( Zubereitung Grundteig ). Streuen Sie die gehackten Tomatenstücke und das Basilikum auf die Masse und arbeiten Sie sie ebenfalls gut mit in den Teig.

Fetten Sie eine Kastenform mit etwas Kokosfett aus (alternativ schneiden Sie sich Backpapier zurecht und legen damit die Form aus), geben den Teig hinein, und klopfen von unten gegen die Form, damit sich der Teig in die Ecken setzen kann.

Stellen Sie die Backform für 25-30min auf mittlerer Schiene in den Backofen – der Holzstäbchentest verrät Ihnen wiedermals, ob das Brot bis zur Mitte durchgebacken ist. Nehmen Sie die Backform aus dem Ofen, und lassen das Brot etwas auskühlen bevor Sie es aus der Kastenform nehmen.

In der Pfanne leicht angeröstet können Sie ein köstlich schmeckendes und an den letzten Italienurlaub erinnerndes Brot genießen.

Buona fame!

Zutaten (4 Pers.) 6-8 Paprika (rot, gelb, orange) – möglichst gleichgroß und standfest 600g Bio-Rinder-Hackfleisch (vom Metzger des Vertrauens) 1 mittelgroße Zwiebel – fein gehackt 2-3 Knoblauchzehen – fein gehackt 1 Ei Salz, Pfeffer 1-2 TL Paprika 1 Dose Tomatenmark 1 gr. Dose geschälte Tomaten (altern. 1kg frische Tomaten) Olivenöl ½ Bd. frischen Basilikum – fein gehackt ½ Bd. frischen Oregano – fein gehackt ½ Bd. Frühlingszwiebeln – fein gehackt 1 kleine Chilischote – fein gehackt 200ml Gemüsebrühe (ohne Hefe)

Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Paprikaschoten waschen und den „Deckel“ samt Stiel abschneiden und beiseite legen. Das Paprikagehäuse entfernen und gegebenenfalls ausspülen.

Das Hackfleisch, Ei, jeweils die Hälfte von Zwiebel und Knoblauch, die Hälfte der gehackten Kräuter und Frühlingszwiebel, Salz, Pfeffer in einer großen Schüssel per Handkraft gut miteinander vermengen, bis eine homogene Masse entstanden ist. Die Hackmasse füllen Sie anschließend gleichermaßen in die Paprikaschoten ein, und „verschließen“ sie mit den beiseite gestellten Deckeln.

Erhitzen Sie in einem großen Bräter (oder ofenfesten Topf) etwas Olivenöl und schwitzen darin Zwiebel, Chili und Knoblauch an, und geben dann unter Rühren das Tomatenmark hinzu. Stellen Sie die gefüllten Paprikaschoten in den Bräter, und füllen ihn dann mit der Menge an Brühe und den geschälten Tomaten auf. Mischen Sie die flüssigen Bestandteile gut durch, und drücken dabei die geschälten Tomaten mit dem Kochlöffel an der Bräterwand leicht „kaputt“. Geben Sie die restlichen Kräuter und Frühlingszwiebel hinzu, und würzen noch etwas mit Salz und Pfeffer – mischen Sie nochmals alles gut durch.

Verschließen Sie den Bräter mit einem Deckel, und geben ihn für 30-45min in den vorgeheizten Backofen.

Richten Sie die Paprikaschoten auf einem Teller an, streuen noch etwas Salz und Pfeffer drüber und geben ein paar Spritzer Olivenöl hinzu.

Lassen Sie sich die deftige Mahlzeit schmecken.

Das reichhaltige Angebot verschiedenster Kräuter in Kombi mit Gemüse und Rinderhack ist nicht nur deftig lecker, sondern wirkt auch sehr komplex anti-entzündlich, schmerzhemmend, anti-viral/-bakteriell und anti-oxidativ.

Früh wird es dunkel und kalt ist es inzwischen ebenfalls. Da freuen wir uns über köstliche und wärmende Mahlzeiten. Suppen sind dafür bekannt, dem Körper ordentlich von innen einzuheizen. Versehen Sie Ihr Gericht noch mit etwas Chili, dann verstärkt sich dieser Effekt. Hinzukommt, dass Tomaten lange Wärme speichern können. Wenn Sie sich an einer ofenheißen Tomate schon einmal den Mund verbrannt haben, dann wissen Sie wovon ich rede.

Zutaten (4-6 Pers.) 6 große Fleischtomaten 4-6 mittelgroße Rispentomaten 2-3 rote Spitzpaprikas – in fingerdicke Ringe geschnitten 1 Dose Tomatenmark 1 Dose geschälte Tomaten (800ml) 1 mittelgroße Zwiebel – fein gehackt 2-4 Knoblauchzehen – fein gehackt 200g Schafsfeta 3-4 Zweige Thymian – Blätter abgezupft 3-4 Zweige Oregano – fein gehackt 1 Bd. Basilikum – fein gehackt 1 kleine Chili – fein gehackt Salz, Pfeffer Olivenöl

Olivenöl in einem ausreichend großem Topf erhitzen und darin nacheinander Zwiebel, Chili, Knoblauch und Paprika andünsten. Unter gelegentlichem Rühren geben Sie das Tomatenmark hinzu. Zwischenzeitlich waschen und halbieren Sie die Tomaten, entfernen den Strunk und schneiden sie in kleine Stücke. Geben Sie die Tomatenstücke zusammen mit den Dosentomaten in den Topf, und vermengen alles. Deckel drauf und unter gelegentlichem Umrühren und mittlerer Temperatur ca. 10min köcheln lassen.

Derweil bereiten Sie die Kräuter vor, die Sie teilweise in die Suppe und teils zum Garnieren verwenden.

Nach ca 10min köcheln geben Sie etwa 2/3 der Kräuter in den Topf, vermengen alles gut und schmecken mit Salz und Pfeffer ab.

Richten Sie die Suppe in tiefen Tellern oder Suppenschalen lecker an, streuen den Rest der gehackten Kräuter darüber und geben ein paar Tropfen Olivenöl drauf.

buon appetito!

Dieses Tomatengericht enthält in konzentrierter Form viele Entzündungs- und Schmerzhemmer: Oregano und Thymian enthalten Carvacrol, Thymol und Knoblauch und Zwiebel S-Allycylstein, Inulin und Kaempherol. Der Schmerzhemmer Capsaicin in Chili dürfte Ihnen schon bekannt sein. Von den sekundären Pflanzenstoffen der Tomate ist besonders das Carotin Lycopin erwähnenswert. Dieses Lycopin (Pflanzenfarbstoff der der Tomate die rote Farbe verleiht) ist ein kraftvolles Antioxidant. Es neutralisiert in der Körperzelle zerstörerisch wirkende freie Radikale.

Zutaten (4 Pers.) 400-500g Bio Rinderhack 3 lange Zucchini 3 rote lange Paprika 2 Zwiebeln, fein gehackt 4 Knoblauchzehen, fein gehackt 600g Tomaten, gehackt oder gewürfelt 4 EL Tomatenmark 2 EL Olivenöl 1 EL Paprikapulver 1 TL Kümmel

für die „Béchamel“ Sauce 200g grüne Paprika (pimientos de padron) 1 kl. Zwiebel, fein gehackt 2 Knoblauchzehen, fein gehackt 1 Chilischote, fein gehackt 250g Champignons 1 EL Olivenöl Salz und Pfeffer

Den Ofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen.

Das Rinderhack mit Zwiebeln, Knoblauch und dem Tomatenmark anbraten. Die gehackten Tomaten hinzfügen und ca. 30 Minuten köcheln lassen.

Für die „Béchamel“ Sauce werden in der Pfanne zunächst Zwiebeln in Olivenöl glasig gedünstet, dann Knoblauch angebraten und anschließend klein geschnittene grüne Paprika und die gehackte Chilischote hinzugefügt.

Parallel dazu, in einer separaten Pfanne, geviertelte Champignons anbraten und dann, mit etwas Wasser, der Sauce hinzufügen. Zusammen noch etwas köcheln lassen und anschließend in einem Mixer zu einer glatten „Béchamel“ Sauce pürieren.

Die Zucchini mit einem breiten Sparschäler in lange Streifen scheiden und den Boden einer Auflaufform damit auslegen. Die rote Paprika verputzen, gerade und breit zurecht schneiden und als nächste Schicht darüber legen. Dann die Hackmasse hinzufügen und eine Schicht „Béchamel“ Sauce darüber gießen. Dies Procedere Schicht für Schicht wiederholen, bis kurz unter den Rand der Auflaufform. Die letzte Schicht aus Zucchinilagen wird noch einmal mit Olivenöl großzügig beträufelt und dann alles in den Ofen, auf mittlerer Schiene.

Für ca. 45 Minuten backen, je nach Hitzegrad des Ofens. Zum Gartest mit einem Messer durch die fertige Lasagne ziehen. Für 5 Minuten abkühlen lassen und dann servieren.

Die Kombination von Cucurbitin, Betapinen und Carvona aus Zucchini, Kümmel und Paprika (-pulver) sorgt neben einer Schmerzhemmung auch für eine anti-oxidative und anti-parasitäre Wirkung.

Heute mal Bella Italia. Ein simples und schnell zubereitetes Gericht – ob als Beigabe zu einem Fleisch oder Fischgericht, Vorspeise oder gar Hauptgericht (hierfür die Menge einfach verdreifachen). Die Aromen sind genial und werden Ihnen gefallen.

Zutaten (4 Pers.) 4-6 Fleischtomaten (groß und reif) Knoblauch – in Scheiben geschnitten Oregano Basilikum Petersilie (glatt) Salz, Pfeffer Olivenöl Wasser

Heizen Sie den Backofen auf 220°C (Umluft) vor.

Waschen Sie Tomaten und Kräuter, und verputzen wenn nötig. Halbieren Sie die Tomaten (quer), und entfernen den Strunk.

Legen Sie ein mit Wasser befeuchtetes Backpapier in eine Auflaufform, geben etwas Wasser hinzu und verteilen darauf die Tomatenhälften. Übergießen Sie die Tomaten mit reichlich Olivenöl, und bestreuen sie mit Salz, Pfeffer und den klein gehackten Kräutern. Das Basilikum halten Sie aber noch zurück.

Legen Sie auf jede Tomatenhälfte ein bis zwei Knoblauchscheiben, und schieben die Auflaufform für ca. 15-20min auf mittlerer Schiene in den Backofen.

Wenn die Tomaten herrlich duften und lecker aussehen, nehmen Sie die Auflaufform aus dem Ofen und streuen das gehackte Basilikum darüber. Geben Sie ebenfalls ein paar Spritzer Olivenöl hinzu, und richten die Tomaten an.

Lassen Sie sich die Aromen von „Bella Italia“ schmecken.