Mit ‘Thymian’ getaggte Beiträge

natürlich essen | Rote Bete Suppe | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (4 Pers.)
1 kg frische Rote Bete (alternativ die gekochten)
2 mittelgroße Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
600 ml Hühnerbrühe
1 TL Meerrettich (frisch gerieben)
Salz, Pfeffer
100 ml Kokosmilch
2 Zweige frischen Thymian
Kokosfett

Zwiebeln und Knoblauch schälen, klein würfeln und in mit etwas Kokosfett in einem Topf glasig andünsten.

Zwischenzeitlich die Rote Bete mit einem Sparschäler schälen und in grobe Würfel schneiden. Ebenfalls in den Topf geben, und für 3-5 min unter gelegentlichem Rühren angaren.

Tipp!

Da die Rote Bete eine recht starke Farbkonzentration hat, empfehlen wir Ihnen bei der Verarbeitung die Nutzung von Einweghandschuhen.

Gießen Sie die Brühe dazu, und lassen alles bei geschlossenem Topf für ca. 10 min garen. Testen Sie ein Stück Bete, ob sie durchgegart ist. Schmecken Sie mit Salz und Pfeffer ab, geben Meerrettich und Thymianblättchen hinzu, und pürieren alles mit dem Mixer gut durch. Reduzieren Sie die Temperatur, rühren 2/3 der Kokosmilch ein, und lassen die Suppe für ca. 10 min ziehen.

Richten Sie die Rote Bete Suppe an, geben ein wenig Kokosmilch dazu, garnieren mit etwas Thymian und streuen noch ein wenig frisch gemahlenen Pfeffer obendrüber.

Lassen Sie es sich schmecken.

Wussten Sie schon?

Die Kombination von Knoblauch (S-Allycylstein, Pectine, Taurin), Thymian (Carvacrol, Thymol) und Zwiebel (Inuline) bietet Ihnen eine starke Unterstützung im Kampf gegen Entzündungsprozessen innerhalb Ihres Organismus.
Eine antioxidative Unterstützung bei der Abwehr von freien Radikalen, und einer damit einhergehenden Zellveränderung, gibt es durch den Protagonisten unseres Gerichts, der Roten Bete, (Anthocyanin), Kokosfett & -milch (Laurinsäure) sowie dem Meerrettich (Quercetine, Lycopene, Senfölglycoside).
Auch in „Sachen“ Leberentgiftung kann unsere Suppe so einiges bewirken. Betain (Rote Bete), Cystein, Methylin, Alliin (Knoblauch) und die Allyl-Gruppe (Zwiebel) sind hier die helfenden Wirkstoffe der verwendeten Zutaten.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Korsischer Schmortopf | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Passend zur Winterzeit gibt es heute einen Schmortopf, oder besser gesagt einen Fleischtopf in Richtung leise geköcheltes Gulasch. Wir bereichern unser Fleischrezept durch Steinpilze und leckeres Ofengemüse – Süßkartoffeln und rote Bete.

Zutaten (3-4 Pers.)
750 g Bio-Rindfleisch zum Schmoren
100 g roher geräucherter Schinken
250 g reife Tomaten
150 g Zwiebeln, in dünne Streifen geschnitten
4 Knoblauchzehen, fein geschnitten
30 g frische Steinpilze, alternativ getrocknet & eingeweicht
60 ml Olivenöl
100 ml trockener Rotwein
1 Lorbeerblatt
1 Thymianzweig & Thymian getrocknet
3 Petersilienzweige
1/2 TL Muskatnuss, gerieben
Salz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

Das Rindfleisch und den Schinken in etwa 2 cm große Würfel schneiden und beiseite stellen. Die Kräuter fein hacken. Die Tomaten für 10 Sekunden in kochendem Wasser blanchieren, unter fließendem Wasser abschrecken, häuten, halbieren und die Kerne entfernen. Anschließend das Fruchtfleisch grob hacken.

Die Hälfte des Olivenöls in einem ca. 3L fassenden Bräter (Cocotte) erhitzen und Fleisch, Schinken, die geschnittenen Zwiebeln und Knoblauchzehen darin braten, wobei zu beachten ist, dass man fortwährend mit dem Holzlöffel umrührt.

Tomaten, Wein und Kräuter hinzufügen und gut vermischen. Nun mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und zum Köcheln bringen. Zudecken und bei schwacher Hitze für eine Stunde schmoren lassen.

In der Zwischenzeit die frischen Steinpilze verputzen, kleinschneiden und zu den anderen Zutaten in den Topf geben und weitere zwei Stunden schmoren lassen.

Nun das Ofengemüse schälen und in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Die rote Bete und Süßkartoffelscheiben auf einem Backblech auslegen, mit dem restlichen Olivenöl einpinseln, von beiden Seiten Salzen, Pfeffern und mit Thymian bestreuen.

Tipp!

Bei der frischen rote Bete ist es ratsam Einweghandschuhe wegen der Pflanzenfarbe zu verwenden!

Den Ofen auf  200 Grad (Ober- und Unterhitze) einheizen und das Ofengemüse für zehn Minuten darin backen. Nach den ersten zehn Minuten Blech herausnehmen, Gemüse wenden und erneut für zehn Minuten backen.

Den Schmor- und den Backprozess gilt es gut miteinander abzustimmen, um schließlich zeitgleich zartes Schmorfleisch mit leckerem Ofengemüse auftischen zu können.

Guten Appetit!

Wussten Sie schon!

Unser Schmortopf in Kombination mit dem Ofengemüse enthält eine Vielzahl von sekundären Pflanzenstoffen: Thymol, Carvacrol, Apigenin und S-Allycylstein aus Thymian, Petersilie und Knoblauch wirken zusammen mit Taurin und Resveratrol aus Knoblauch und Wein stark entzündungshemmend. Monoterpene, Piperine und Eugenol aus Lorbeer, schwarzem Pfeffer und Muskat haben eine antiparasitäre Wirkung für unsere Darmbakterien. Darüber hinaus kann das Lentinan aus den Steinpilzen unser Immunsystem modulieren und das Betain aus der roten Bete, die Allylgruppen aus den Zwiebeln und die Cysteine aus dem Knoblauch unsere Leber entgiften.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Rote Bete Tarte | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (4-8 Pers.)
Teig:
250 g Mandelmehl
1 gute Prise Meersalz
2 TL Kokosfett
1 großes Ei
Belag:
150 g Rote Bete
150 g Gelbe Bete
200 g Möhren
2-3 Knoblauchzehen
150 g Ziegenfrischkäse
200 ml Ziegenmilch (alternativ vom Weiderind)
1 TL Thymianblättchen
4 Bio-Eier (Zweinutzungs-Hühner)
schwarzer Pfeffer – frisch gemahlen
1 Handvoll Babyspinat (alternativ Mangold-Salat)
1 EL Zitronensaft
2 EL Olivenöl

Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Die Zutaten für den Boden gut miteinander vermischen und in einer leicht gefetteten Tarteform (Ø 28 cm) verteilen. Achten Sie darauf, dass Sie den Rand ausreichend hocharbeiten. Stechen Sie mehrfach mit einer Gabel in den Teig, und legen darauf ein Backpapier und streuen eineinhalb Händevoll Hülsenfrüchte (zum Blindbacken) darauf. Geben Sie die Form, auf mittlerer Schiene, für ca. 25 min in den Backofen. Nach etwa 15 min entfernen Sie das Backpapier mit den Hülsenfrüchten.

Zwischenzeitlich bereiten Sie den Belag vor. Schälen Sie dazu Beten und Karotten, und schneiden sie in gleichmäßig dünne Scheiben. Alternativ können Sie einen Gemüsehobel nutzen. Den Knoblauch zerquetschen Sie mit der flachen Seite Ihres Küchenmessers, entfernen die Schale und hacken ihn klein. Knoblauch mit Milch, Ziegenfrischkäse, Eiern und Thymian gut verquirlen, und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Verteilen Sie das Gemüse auf dem Tarteboden und gießen darüber den Eier-Milch-Mix.

Schieben Sie die Form erneut in den Backofen auf mittlerer Schiene, und backen die Tarte für ca. 35 min aus. Die Masse sollte gut gestockt sein – bei Bedarf also die Backzeit um ein paar Minuten verlängern.

Nehmen Sie die Tarte heraus, und lassen sie auf ca. 40-50°C herabkühlen.

Vermengen Sie den verlesenen und geputzten Spinat mit Zitronensaft, Öl und einer Prise Salz. Richten Sie ihn auf der lauwarmen Tarte an, und servieren diese sogleich.

Lassen Sie es sich schmecken.

Wussten Sie schon?

Ein Großteil der verwendeten Zutaten hat eine stark entzündungshemmende Wirkung. Eigelb (SAMe), Karotten (Salicylsäure), Knoblauch (S-Allycylstein, Pectine), Thymian (Carvacrol) unterstützen den Organismus bei der Bewältigung von Entzündungsprozessen. Aber auch auf antioxidativer Ebene wirkt unsere Tarte. Hier kommen die Wirkstoffe von Roter Bete (Anthocyanin), Karotte (Vitamin A), Mandel (Vitamin E, Folsäure) und Kokosfett (Laurinsäure) zum Tragen.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Rote Bete Tarte | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Rösties | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (6-8 Röstis)
1 kleinen Hokkaido-Kürbis
1 mittelgroße Süßkartoffel
1 mittelgroße Zucchini
3-4 Bio-Eier
Kokosmehl zum Binden (alternativ Maniokmehl)
Salz, Pfeffer
Kräuter nach Bedarf (z.B. Thymian & Rosmarin)
1 kleine Chilischote – fein gehackt
2 Knoblauchzehen – fein gehackt
1 kleine Zwiebel – fein gehackt
Kokosfett zum Ausbraten

Kürbis und Zucchini waschen und die Enden abschneiden. Den Kürbis vierteln und mit einer groben Reibe in eine Schüssel reiben. Die Süßkartoffel schälen, anschließend Zucchini und Süßkartoffel ebenfalls grob reiben. Eier, ggfls. Kräuter, Mehl, Salz und Pfeffer in die Schüssel geben und mit den Händen gut durcharbeiten. Mischen Sie dann noch Chili, Knoblauch und Zwiebel mit unter. Die Masse sollte zähflüssige und nicht zu trocken sein. Entscheiden Sie, ob hier noch ein Ei oder etwas Mehl benötigt wird.

Geben Sie reichlich Kokosfett in die Pfanne, damit die Masse gut ausgebraten werden kann. Erhitzen Sie auf mittlere Temperatur. Mit einem Holzstäbchen können Sie testen, ob die optimale Temperatur erreicht ist, nämlich wenn Sie es in das heiße Fett halten und sich dabei kleine Bläschen bilden. Geben Sie, je nach Pfannengröße drei bis 4 Kleckse der Masse hinein, drücken die Masse etwas platt, und lassen sie für 3-4 Minuten zuerst von der einen, dann von der anderen Seite goldbraun ausbraten. Nehmen Sie die Röstis heraus und lassen sie auf einem Küchenpapier oder kleinen Gitterrost abtropfen.

Tipp!

Zu den Röstis passt hervorragend ein Kräuter-Joghurt-Dip. Nehmen Sie hierzu einen guten Schafsjoghurt und gehackte Kräuter nach Belieben. Schmecken Sie mit Salz, Pfeffer und Chili ab.

Lassen Sie sich die pikanten Kürbis-Süßkartoffel-Röstis schmecken.

Wussten Sie schon?

Wieder einmal hat die Zusammensetzung der verwendeten Zutaten eine starke entzündungshemmende Wirkung: Eigelb (SAMe), Knoblauch (S-Allycylstein, Pectine, Taurin) und Zwiebel (Inulin) unterstützen Ihren Organismus beim Kampf gegen Entzündungen. Darüber hinaus haben Zucchini und Zwiebel (jeweils Pektin) einen probiotischen Einfluss. Auf antiparasitärer/-mikrobieller Ebene wirken Kürbis/Zucchini (Cucurbitin), Kokosfett (Laurinsäure) und schwarzer Pfeffer (Piperin).

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Paleo Burger | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Heute haben wir uns an unseren ersten Paleo Burger herangewagt. Was also tun, wenn wir keine Brötchen verwenden wollen?! Ok, nehmen wir Ananas als Boden und Deckel. Die Kombination der unterschiedlichen Aromen erscheint uns als sehr delikat, auch die Verbindung, von süß und scharf.

Zutaten (4 Pers.)
600 g Rinderhack (Weiderind)
Buchweizenmehl (optional zum „Binden“)
1 reife Ananas
2-3 Tomaten
1 Salatgurke
1 Handvoll Eichblatt-Salat
1 Bio-Ei
1 große Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
1 rote Paprika
2 Chili
1/2 Thymian
Salz, Pfeffer
1/2 TL Paprika
1/2 TL Cayenne Pfeffer
Ghee zum Anbraten

Chili, Knoblauch, Zwiebel und Thymian fein hacken und zusammen mit dem Ei in das Hackfleisch mengen. Arbeiten Sie hier ruhig mit den Händen! So bekommen Sie zum einen ein gutes Gefühl für die Konsistenz, und zum anderen „erarbeiten“ Sie sich im sprichwörtlichen Sinne Ihr Essen. Sollte Ihnen die Konsistenz zu weich erscheinen, dann geben Sie ein Kleinwenig Buchweizenmehl hinzu. Schmecken Sie mit Salz und Pfeffer ab und lassen die Masse ein wenig ruhen.

Zwischenzeitlich bereiten Sie die restlichen Zutaten vor. Schälen und entkernen Sie die Ananas und scheiden sie dann in fingerdicke (ca. 1,5-2 cm) Scheiben. Salat, Gurke und Tomate waschen und ebenfalls in Scheiben schneiden.

Erhitzen Sie das Ghee in einer ausreichend großen Pfanne. Formen Sie mit den Händen vier gleichgroße Hackfleischkugeln und drücken diese mit den Handflächen zu platten, ca 2 cm dicken Scheiben. Braten die Burgerscheiben von beiden Seite bei mittelhoher Hitze für ca. 3 min an. Legen Sie das Burgerfleisch zum Ruhen bei Seite und braten in der gleichen Pfanne die Ananasascheiben von beiden Seiten für ca. 1 min an.

Belegen Sie nun Ihren Paleoburger. Beginnen Sie mit einer Ananasscheibe, geben darauf das Burgerfleisch, garnieren mit Salat, Tomate und Gurke und schließen den Burger-Stapel mit einer zweiten Ananasscheibe ab. Fertig ist Ihr Paleoburger.

Lassen Sie es sich schmecken.

Wussten Sie schon?

Unser Paleoburger ist ein wahrer Helfer in den Bereichen der Entzündungs- und allgemeinen Schmerzhemmung. Ananas (Papain, Bromelain), Buchweizen (Rutin), Eibelb (SAMe), Knoblauch (S-Allycylstein, Pectin, Taurin) und Zwiebel (Inulin) unterstützen eine Entzündungshemmung im Organismus. Chili (Capsaicin) und Knoblauch (Kaempherol) unterstützen den Organismus im Umgang mit allgemeinen Schmerzen.
Auch in bei der Leberentgiftung geben die Zutaten unseres Paleoburgers hilfreiche Unterstützung. Es wirken hier: Buchweizen (Lezithin), grünes Blattgemüse (Chlorophyll, Folsäure), Knoblauch (Cystein,, Methylin, Alliin) und Zwiebel (Allyl-Gruppen).

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Kürbis-Frittata

Veröffentlicht: 24. März 2015 von Lars Brouwers in Frühstück, Hauptgericht
Schlagwörter:, , , , , , , , ,

natürich essen | Kürbis Frittata | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Schnelle, einfache Gerichte wünscht sich doch jeder. Das darf im Übergang von der Winterzeit zum Frühling natürlich nicht fehlen. Nichts desto trotz sollen sie aus Lebensmitteln bestehen, die unsere Gesundheit positiv und möglichst nachhaltig beeinflussen. Die Köstlichkeit der Frittatas haben wir Ihnen in unseren Rezepten ja schon einige Male unter Beweis gestellt – das geht selbstverständlich auch mit Kürbis!

Zutaten (4 Pers.)
400g Kürbisfleisch, daumendick geschnitten
2 Knoblauchzehen, fein geschnitten
1 mittelgroße Zwiebel, fein geschnitten
1/2 Lauchstange, grob geschnitten
1 Peperoncini, fein geschnitten
4 Eier
2-3 EL Olivenöl
3-4 Thymianzweige

Zunächst das vorbereitete Kürbisfleisch (bei mittlerer-hoher Hitze) in einer Pfanne mit Stahlgriff in Olivenöl, anbraten. Dann geben Sie die Zwiebeln mit dem geschnittenen Lauch hinzu und lassen alles auf mittlerer Hitze, bei häufigem Wenden, weiterbraten.

Nun den Knoblauch, die geschnittenen Peperoncini und die zerkleinerten Thymianzweige hinzugeben. Anschließend die gequirlten Eier darübergießen, kurz verrühren und stocken lassen.

Dann die Pfanne in den vorgeheizten Ofen (Umluft 180°C) auf der mittleren Schiene für ca. 10 Minuten weitergaren lassen, bis das Ei vollständig gestockt ist.

Jetzt die fertige Frittata in Viertel oder Achtel schneiden und warm, oder auch gerne kalt, servieren.

Guten Appetit.

Print

Wussten Sie schon?

Durch die Kombination von Knoblauch, Zwiebel, Lauch und Thymian (S-Allycylstein, Inulin, Thymol) und den Wirkstoff SAM-e aus den Eiern, hat unsere Kürbis-Frittata eine stark entzündungshemmende Wirkung. Das Capsaicin aus der Peperoncini ergänzt zusammen mit der Zwiebel (Kaempherol) dann noch die schmerzhemmende Wirkung unseres Gerichts.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Lammfilet mit Wurzelgemüse | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Heute soll es wieder einmal Winter-Wurzelgemüse geben – aber womit?
Gerne mit einem leckeren Lammfilet, kurz angebraten in der Pfanne, nur mit ein wenig Olivenöl, Salz und dem Saft einer halben Zitrone.

Zutaten (2 Pers.)
2 große Knollen – rote Bete und Pastinake
400g Lammfilet
5 EL Olivenöl
1 EL Thymian
grobes Meersalz
Saft von 1 Bio-Zitrone

Wir starten mit dem marinieren der Lammfilets, die wir bereits eine halbe Stunde vor dem braten aus dem Kühlschrank holen.

Nun tupfen wir sie mit einem Küchentuch ab und reiben sie mit grobem Salz ein. Anschließend geben wir ein paar Spritzer Olivenöl und Zitronensaft über beide Seiten und lassen alles ein wenig einwirken.

Jetzt geht es an das Wurzelgemüse:
Die rote Bete schälen (Küchenhandschuhe!) und die Pastinaken gut verputzen, und in ca. 1/2cm dicke Scheiben schneiden. Ein Backblech mit Olivenöl besprenkeln, die Wurzelgemüsescheiben darauf, erneut mit Olivenöl beträufeln und mit dem Thymian bestreuen.

Nun das Wurzelgemüse in den auf 180°C vorgeheizten Backofen (Umluft) auf der mittleren Schiene für ca. 10 Minuten backen, wenden und erneut für ca. 10 Minuten gar backen.

Kurz bevor unser Wurzelgemüse gar wird, kümmern wir uns wieder um unsere Lammfilets.

Dazu erhitzen wir eine gusseiserne Pfanne (ohne Fett) und legen beide marinierten Lammfilets bei mittlerer-hoher Hitze hinein. Wir braten die Filets nur für knapp 2 Minuten auf der einen Seite an und wenden sie für die nächsten 2 Minuten des Bratvorgangs.

Je nachdem wie Sie Ihre Filets haben möchten, nehmen Sie sie aus der Pfanne und richten diese zusammen mit dem Öl-Thymian-Wurzelgemüse auf zwei Tellern an.

Lassen Sie es sich schmecken.

Wussten Sie schon?

Die Inhaltsstoffe aus Thymian (Thymol) und aus dem Lammfilet (Taurin) wirken zusammen bei entzündlichen Beschwerdebildern (Wundheilung). Darüber hinaus hat die rote Bete (Anthocyanin) und der Zitronensaft (Vitamin C), als freie Radikalenfänger, einen anti-oxidativen Effekt und durch Betain (rote Bete) auch unterstützende Wirkung zur Leberentgiftung.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Pilz Cappucchino | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (2-4 Pers.)
10g getrocknete Steinpilze
200g Champignons
500ml Gemüsebrühe
200ml Ziegenmilch (alternativ Kokosmilch/Mandelmilch)
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
1 Lorbeerblatt
½ Bd. Thymian
Salz, schwarzer Pfeffer

Kochen Sie die Steinpilze in der Brühe auf, schalten den Herd aus und lassen sie für ca. 10min ziehen.

Champignons in Steifen schneiden, Schalotte klein würfeln und zusammen mit dem gehackten Knoblauch in einem Topf in Olivenöl anbraten.

Gießen Sie den Steinpilzsud durch ein Sieb zu den Champignons, drücken Sie dabei die Steinpilze gegen das Sieb, damit möglichst viel Flüssigkeit herauskommt. Hacken Sie die Steinpilze klein, und geben Sie sie zusammen mit dem Lorbeerblatt zur Suppe. Lassen Sie alles erneut für ca. 10min aufköcheln.

Bevor Sie die Suppe servieren, erhitzen Sie die Milch ohne sie kochen zu lassen, und schäumen sie mit einem Milchschäumer oder einem Stabmixer gut auf.

Füllen Sie die Suppe in Kaffeetassen oder Schälchen, und bedecken Sie mit einer Milchschaumhaube. Streuen Sie nach Belieben nocht etwas Salz, Pfeffer und Thymianblättchen darüber.

Lassen Sie es sich schmecken.

Wussten Sie schon?

Die Steinpilze haben einen unterstützenden Einfluss bei der Immunmodulation. Hier im konkreten Fall geht es um eine Immunstimulation, also einer Stärkung der natürlichen Immunreaktion. Zusätzlich gibt es Unterstützung durch Thymian (Carvacrol, Thymol) und Zwiebel (Inulin) bei der Entzündungshemmung. Der Wirkstoff Monoterpen aus dem Lorbeerblatt wirkt anti-parasitär und anti-mikrobiell auf unseren Organismus.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Kürbissuppe | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Kalte und dunkle Tage, so wie wir sie in den kommenden Monaten nun häufiger haben werden, brauchen oftmals unterstützende Wärme von innen. Unsere köstliche Kürbissuppe mit Kürbis- und Maronen-Croûtons wird Ihre Thermoregulation auf leckere Art anregen.

Zutaten (4 Pers.)
1 Hokkaido-Kürbis
1 Handvoll Maronen – gewürfelt
1 kleine Zwiebel – fein gehackt
2 Knoblauchzehen – fein gewürfelt
2-3 Zweige Thymian
1 kleine Chili – fein gehackt
Kokosfett
Salz, Pfeffer
400-600ml Gemüsebrühe (Hefefrei)
1 Tasse Kokosmilch

Erhitzen Sie in einem ausreichend großen Topf ca. 2 EL Kokosfett. auf mittlerer Hitze.

Entfernen Sie die Enden des Kürbis, halbieren und entkernen ihn, und schneiden ihn dann in möglichst gleichmäßig große Würfel – behalten Sie eine Handvoll für die Croûtons zurück. Zusammen mit dem Knoblauch und der Zwiebel geben Sie die Kürbiswürfel in den Topf, und rösten alles behutsam von allen Seiten an. Geben Sie dann die Brühe hinzu, und lassen das Ganze bei geschlossenem Topf ca. 15-20min (abhängig von der Größe der Kürbiswürfel), unter gelegentlichem Umrühren, köcheln.

Zwischenzeitlich erhitzen Sie einen Esslöffel Kokosfett in einer Pfanne. Vierteln Sie die Kürbiswürfel, und geben sie, zusammen mit den Maronenwürfeln, in das heiße Kokosfett. Braten Sie Kürbis und Maronen schön kross von allen Seiten an, stellen die Pfanne beiseite und geben ein, zwei Zweige Thymian hinzu. Schwenken Sie gelegentlich alles durch, damit sich die Aromen des Thymians schön verteilen können.

Tipp!

Selbstverständlich können Sie sich durchwachsenen Speck in der Pfanne anbraten und später in die Suppe geben. Achten Sie jedoch beim Kauf auf ein regionales und artgerecht gehaltenes und gefüttertes Lebensmittel.

Sind die Kürbiswürfel gar gekocht, pürieren Sie alles mit einem Stabmixer gut durch. Je nach persönlichen Vorlieben kann die Suppe mehr oder weniger dickflüssig sein. Verfeinern Sie Ihre Suppe mit der Tasse Kokosmilch, und schmecken mit Salz und Pfeffer ab.

Richten Sie die Kürbis und Maronen-Croûtons in der Mitte des Suppentellers an, und gießen dann die Suppe hinzu. Garnieren Sie mit ein paar Thymianzweigen und streuen noch etwas Chili darüber. Bei Bedarf geben Sie noch etwas frisch gemahlenen Pfeffer hinzu.

Bon Appetit!

Wussten Sie schon?

Die gesundheitsfördernde Wirkung von Kürbis ist nahezu omnipotent. Das in ihm enthaltene Beta-Carotin (welches im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird) wirkt regulierend auf das Zellwachstum (Oxidationsprozesse), und steuert Aufgaben des Immunsystems, bspw. bei entzündlichen Prozessen. In Kombination mit den Wirkstoffen S-Allycylstein, Pectine, Taurine (Knoblauch) und Inuline (Zwiebel) nehmen Sie mit dieser Kürbissuppe einen wirksamen Entzündungshemmer zu sich. Auch der Thymian verfügt über ein breites Spektrum von positiven Wirkungen. Zum einen wirken sich seine ätherischen Öle (Thymol und Carvacrol) positiv bei Erkältungen und Bronchialbeschwerden aus, zum anderen hat er antibakterielle und entzündungshemmende Einflüsse.
Wie bereits vermutlich bekannt, weil wir es hier oftmals erwähnt haben, hat das Capsaicin der Chili eine allgemein schmerzhemmende Wirkung auf unseren Organismus.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Tomatensuppe mit Feta | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Früh wird es dunkel und kalt ist es inzwischen ebenfalls. Da freuen wir uns über köstliche und wärmende Mahlzeiten. Suppen sind dafür bekannt, dem Körper ordentlich von innen einzuheizen. Versehen Sie Ihr Gericht noch mit etwas Chili, dann verstärkt sich dieser Effekt. Hinzukommt, dass Tomaten lange Wärme speichern können. Wenn Sie sich an einer ofenheißen Tomate schon einmal den Mund verbrannt haben, dann wissen Sie wovon ich rede.itunes | natürlich essen Rezept | feurige Tomatensuppe

Zutaten (4-6 Pers.)
6 große Fleischtomaten
4-6 mittelgroße Rispentomaten
2-3 rote Spitzpaprikas – in fingerdicke Ringe geschnitten
1 Dose Tomatenmark
1 Dose geschälte Tomaten (800ml)
1 mittelgroße Zwiebel – fein gehackt
2-4 Knoblauchzehen – fein gehackt
200g Schafsfeta
3-4 Zweige Thymian – Blätter abgezupft
3-4 Zweige Oregano – fein gehackt
1 Bd. Basilikum – fein gehackt
1 kleine Chili – fein gehackt
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Olivenöl in einem ausreichend großem Topf erhitzen und darin nacheinander Zwiebel, Chili, Knoblauch und Paprika andünsten. Unter gelegentlichem Rühren geben Sie das Tomatenmark hinzu. Zwischenzeitlich waschen und halbieren Sie die Tomaten, entfernen den Strunk und schneiden sie in kleine Stücke. Geben Sie die Tomatenstücke zusammen mit den Dosentomaten in den Topf, und vermengen alles. Deckel drauf und unter gelegentlichem Umrühren und mittlerer Temperatur ca. 10min köcheln lassen.

Derweil bereiten Sie die Kräuter vor, die Sie teilweise in die Suppe und teils zum Garnieren verwenden.

Nach ca 10min köcheln geben Sie etwa 2/3 der Kräuter in den Topf, vermengen alles gut und schmecken mit Salz und Pfeffer ab.

Richten Sie die Suppe in tiefen Tellern oder Suppenschalen lecker an, streuen den Rest der gehackten Kräuter darüber und geben ein paar Tropfen Olivenöl drauf.

buon appetito!

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Wussten Sie schon?

Dieses Tomatengericht enthält in konzentrierter Form viele Entzündungs- und Schmerzhemmer: Oregano und Thymian enthalten Carvacrol, Thymol und Knoblauch und Zwiebel S-Allycylstein, Inulin und Kaempherol. Der Schmerzhemmer Capsaicin in Chili dürfte Ihnen schon bekannt sein.
Von den sekundären Pflanzenstoffen der Tomate ist besonders das Carotin Lycopin erwähnenswert. Dieses Lycopin (Pflanzenfarbstoff der der Tomate die rote Farbe verleiht) ist ein kraftvolles Antioxidant. Es neutralisiert in der Körperzelle zerstörerisch wirkende freie Radikale.