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natürlich essen natürlich essen
natürlich essen
Zutaten (4 Pers.) 600 g Bio-Salatgurken (1-2 je nach Größe) 1 Bd. frische Radieschen 400 g Schaf-/Ziegen-Joghurt (alternativ Kokosmilch) ½ Bd. Dill 6 EL Olivenöl 2-3 EL Weißweinessig 1 TL Honig 1 gestr. TL Salz Pfeffer frisch gemahlen 4-6 Eiswürfel
Die Gurke(n) kurz unter fließendem Wasser abspülen und in Stücke (Scheiben/Würfel) schneiden. In einer Schüssel mit etwas Salz ca. 10 Min. ruhen lassen.
In der Zwischenzeit einige Dillspitzen (1 EL) abzupfen und bei Seite legen, die restlichen Dillblätter grob hacken. Geben Sie alle Zutaten in Ihren Standmixer (wir verwenden dafür gerne unseren bianco puro ) und lassen sie schaumig pürieren. Sollten Sie keinen leistungsfähigen Mixer haben, können Sie die Suppe anschließend durch ein feines Sieb passieren. Die Eiswürfel sorgen für ein Abkühlen der Suppe, alternativ lagern Sie die Suppe bis zum Servieren im Kühlschrank.
Schmecken Sie die Suppe vor dem Servieren nochmals mit Salz und Pfeffer ab. Die Radieschen waschen und in kleine Würfel oder feine Stifte schneiden. Zum Anrichten zusammen mit den bereitgestellten Dillspitzen über die Suppe geben.
Genießen Sie das erfrischende Gurken-Dill-Süppchen!
Die ätherisches Öle des Dills haben einen positiven Einfluss auf folgende Beschwerdebilder: Appetitlosigkeit, Blähungen und Magenbeschwerden. Insgesamt sind 90 Inhaltsstoffe bekannt, zu denen unteranderem Kalium, Calcium und Natrium zählen. Der Lactobazillus aus dem Joghurt hat einen probiotischen Einfluss auf unsere Verdauung. Die Gurke ist reich an Vitamin A, B1 und C, und wirkt mitunter harntreibend.
natürlich essen – ab heute gesund! Lars Brouwers & Torsten Fleischer
Meerrettich eignet sich in der Küche zur Verfeinerung vieler Lebensmittel und Speisen. Klassiker hierbei sind wohl der geräucherte Lachs oder auch Tafelspitz. Aber zum Beispiel auch frisch gehobelt über den Kräutersalat ist er eine geschmackliche Bereicherung. Einen Tipp möchten wir bei der Verarbeitung von frischem Meerrettich gern vorweg schicken. Seien Sie behutsam beim Einatmen, wenn Sie sich direkt über der Meerrettich-Verarbeitung befinden!
Zutaten (200ml) 1 Stange Meerrettich (frisch vom Markt) ½ Zitrone 100ml Wasser 1 EL Weißweinessig 1 Prise Salz
Schälen Sie mit einem Messer oder Sparschäler so viel vom Meerrettich frei wie Sie verarbeiten möchten. In unserem Falle waren es gut 18cm. Je nachdem wie viel Zeit und Geduld Sie mitbringen, können Sie den Meerrettich mit einer feinen Reibe reiben. Alternativ dazu verwenden Sie einen leistungsstarken Mixer. Schneiden Sie den Meerrettich in mehrere Stücken und geben ihn zusammen mit den restlichen Zutaten in den Mixer. Auch hier ist für ein gutes Endergebnis etwas Geduld und Fingerspitzengefühl angebracht. Wenn Ihr Mixer über eine pulsierende Mixfunktion verfügt, dann starten Sie damit. Ansonsten mit der niedrigsten Stufe. Mixen Sie solange alle Zutaten durch, bis Sie eine leicht cremige aber immer noch etwas faserige Struktur haben. Schmecken Sie behutsam ab, und würzen bei Bedarf mit den bekannten Zutaten nach. Luftdicht verschlossen und kühl gelagert hält sich der Meerrettich Kren einige Tage.
Lassen Sie es sich schmecken.
Die scharfe Wurzel hat eine ausgeprägte Heilwirkung und hilft bei diversen Infektionskrankheiten sowie bei Schmerzen. Die scharfe Wirkung geht hierbei von ätherischen Ölen und dem Senföl (Allylsenföl) aus. Weiterhin wirken Quercetine entzündungshemmend, antioxidativ und Kaempherol schmerzlindernd.
Zutaten (ca. 200-300ml) 1 frischen Meerrettich 1-2 Rote Beten Schälen Sie Rettich und Bete mit einem Messer, und reiben anschließend beides mit einer feinen Reibe in eine separate Schüssel. Seien Sie vorsichtig, mit einer tiefen Atmung, wenn sich Ihr Gesicht direkt über dem Meerrettich-Abrieb befindet!
Um rote Finger zu vermeiden können Sie bei der Verarbeitung der Roten Bete Einweg-Handschuhe anziehen.
Vermengen Sie die geriebenen Zutaten miteinander und füllen sie in ein Glas ab. Im Kühlschrank aufbewahrt hält sich der Rote Bete Meerrettich einige Tage. Der Rettich passt gut zu gekochten und geräucherten Fischgerichten.
Rote Beten sind reich an Betain, einem sekundären Pflanzenstoff, der einen stimulierenden Einfluss auf die Aktivität der Leberzellen hat, und somit die Leberentgiftung begünstigt. Das Anthocyanin der Bete wirkt antioxidativ auf den menschlichen Organismus. Der Meerrettich hingegen hat durch eine Vielzahl ätherischer Öle einen positiven Effekt auf das Immunsystem. Wenn Sie während einer (aufkommenden) Erkältung Meerrettich frisch reiben, dann ist das wie eine kleine Therapie für die Nasennebenhöhlen. Die aufsteigenden scharfen ätherischen Öl reizen zu Tränen, sorgen für eine Sekretion in den Nasenschleimhäuten und befreien die Atemwege.
Zutaten (4 Pers.) 600g Brokkoli 1 rote Chilischote – fein gehackt 1 Knoblauchzehe – fein gewürfelt 1 weiße Zwiebel – fein gewürfelt ½ Bd. Basilikum – Blätter abzupfen ca. 6 EL Olivenöl (alt. natives Kokosfett) 100g blanchierte Mandeln 4 EL Olivenöl 3 EL Balsamico-Essig Salz, Pfeffer ca. 60g Pecorino – gehobelt
Waschen und verputzen Sie den Brokkoli, und zerschneiden ihn dann in möglichst gleichgroße Röschen. Größere Röschen zerteilen Sie einfach längs, und den Stiel schneiden Sie in ca. fingerdicke Scheiben.
Erhitzen Sie das Olivenöl in einer ausreichend großen Pfanne und rösten bei mittlerer Temperatur den Brokkoli für ca. 10min von allen Seiten schön an.
In einer zweiten Pfanne rösten Sie die blanchierten Mandeln behutsam an. Seien Sie vorsichtig, dass die Mandeln nicht anbrennen.
Mandeln können Sie ganz einfach selber blanchieren. In einem Topf Wasser die Mandeln kurz aufkochen lassen. Anschließend in einem Sieb/Durchschlag abtropfen lassen, mit einem Handtuch trockentupfen, und dann mit den Fingern die Häutchen abziehen.
Für die Vinaigrette vermengen Sie Öl, Chili, Knoblauch und Zwiebeln.
Den fertig gegarten Brokkoli schmecken Sie mit Salz und Pfeffer ab, und richten ihn zusammen mit den Mandeln und den Basilikumblättern auf einer Platte an. Darüber hobeln Sie, mit einem Sparschäler, einige Scheiben/Späne vom Pecorino und beträufeln alles mit der Vinaigrette.
Lassen Sie sich die leckeren Aromen schmecken.
Brokkoli einmal anders: In Verbindung mit Kokosmilch und Thai-Curry entwickelt unser europäischer Brokkoli, hier serviert als Cremesuppe, Thai-Cuisine Qualitäten.
Zutaten (2 Pers.) Brokkoli, kleine Röschen 1 EL Thai-Curry 1 EL Kürbiskernöl (optional) 250ml Kokosmilch 100g Garnelen, abgetropft 1kl. Menge Knoblauch, evtl. Bärlauch 1 kl. Zwiebel 1cm breites Ingwerstück 100g Feta-Käse Salz, Pfeffer
Den Brokkoli in kleine Röschen schneiden, in einen Topf zum Kochen bringen und zwei – drei gekochte Röschen vor dem Pürieren zur Seite legen. Vor dem Pürieren etwa die Hälfte des Kochwassers abschütten.
Parallel eine Zwiebel und ein ca. 1cm breites Ingwerstück klein schneiden und mit kleingehacktem Knoblauch in einer Pfanne anbraten. Wenn Bärlauch genutzt wird, erst kurz nach dem Pürieren zur Suppe hinzufügen.
Den Feta-Käse mit der Kokosmilch und dem Curry am Ende des Kochvorgangs mit Pürieren.
Nachdem die Suppe püriert wurde und nochmal kurz weitergeköchelt hat, die Garnelen in die Suppe geben, mit Pfeffer und Salz abschmecken , Röschen drapieren – nach Gusto noch Kürbiskernöl hinzugeben.
Guten Appetit.
Brokkoli enthält 60 x mehr Karotin als Blumenkohl. Und der Bärlauch bzw. Knoblauch sorgt neben seiner anti- bakteriellen Wirkung auch durch den Wirkstoff Allicin für eine Senkung des Blutdrucks und des Cholesterinspiegels.
Rote Bete – eine Wurzelrübe – zählt zu den besten Jungmachern. Ihre positiven Wirkungen (sie beinhaltet alle notwendigen Wirkstoffe für eine Vital- und Verjüngerungskur) auf den menschlichen Körper sind wissenschaftlich erwiesen. Der Folsäureschub, nach dem Verzehr roter Beten, stimuliert die Produktion von Dopamin und Noradrenalin. Beide Nervenreizstoffe sorgen für unser mentales Wohlbefinden.
Rote Beten sind in der Küche recht vielseitig einsetzbar. Roh, gekocht oder gedämpft, und auch im Ofen gebacken schmecken die vitalen Muntermacher köstlich. Beim Kochen und Dämpfen agieren Sie zügig, da Hitze die recht empfindlichen Folsäuremoleküle bis zu 80% zerstört. 15min reichen für den Garprozess meist aus. Kaufen Sie bevorzugt kleinere Rüben, da diese weniger Garzeit benötigen.
Nachdem Sie die Schale entfernt haben, können Sie die rote Bete roh knappern, oder zusammen mit frischem Meerrettich reiben. Sollten Sie rote Finger stören, dann verwenden Sie bei der Zubereitung von roter Bete stets Einweghandschuhe und tragen Sie am besten eine Schürze – denn nicht umsonst zählte sie in der Vergangenheit zu den Färberpflanzen .
Die gesunde Rübe ist reich an Vitamin-B, Kalium, Eisen und Folsäure. Auch ihre Blätter (vorwiegend die inneren kleineren) können mit gekocht und verzehrt werden. Sie sind reich am wichtigen Vitamin C.
Auf Folgendes kann die rote Bete positiven Einfluss nehmen:
baut das Bindegewebe auf
festigt Haut und Gefäßwände und stärkt die Knochen
hat eine sehr entgiftende Wirkung – speziell im Gehirn
wirkt sich positiv auf das Zellwachstum aus
aktiviert die Magensäureproduktion und sorgt damit für eine verbesserte Eiweißabsorption
fördert die Produktion roter Blutkörperchen und damit die Aufnahme von Sauerstoff in Blut und den Zellen
wirkt Stimmungserhellend
wirkt entwässernd (ACHTUNG: Urin und Stuhlgang sind deutlich rot gefärbt)
wirkt sich entgiftend auf den Darm aus
Die Kombination aus mild-säuerlicher Süße des Apfels und der Schärfe von Rauke (Rucola) und Radieschen harmonieren hervorragend mit dem Senfdressing. Zudem bietet es neben der erfrischenden Wirkung auch einen positiven gesundheitlichen Aspekt.
Zutaten (4 Pers.) 4 Händevoll Rucola 12 gartenfrische Radieschen 4 mittelgroße mildsäuerliche Äpfel
Zutaten für das Dressing 4-6 EL Olivenöl 3 EL mittel scharfer Senf (ohne Konservierungsstoffe) 1 TL Senfkörner (in einem Möser leicht zerstoßen) 1 EL körnigen Dijon Senf 1 EL Honig (bei Bedarf) 2 EL weißen Balsamico Essig 2 EL gehackte und geröstete Pistazienkerne Salz, Pfeffer
Den Rucola waschen, und verputzen wenn nötig. Auf 4 tiefe Teller oder Schalen verteilen – sollten Blätter oder Stiele zu lang sein, dann einfach halbieren bzw kürzen.
In einer Pfanne, ohne Fett, die gehackten Pistazien bei leichter Temperatur behutsam anrösten und beiseite stellen. Am besten aus der Pfanne nehmen, da die Resttemperatur die Pistazienkerne weiter röstet und sie verbrennen könnten.
Die Radieschen vom Blattgrün und der Wurzel befreien, waschen und unschöne Stellen verputzen. Dann vierteln und in gleichgroße Scheiben schneiden. Die Äpfel ebenfalls waschen, vierteln und entkernen. Die Viertel längs halbieren, in Scheiben schneiden, und zusammen mit den Radieschen in einer Schüssel vermengen. Verteilen Sie den Apfel-Radieschen-Mix gleichmäßig auf die vier Portionen.
Vermengen Sie die Zutaten für das Dressing in einem kleinen Schälchen. Geben Sie das Dressing über den angerichteten Salat (denken Sie dabei daran „weniger ist mehr – erschlagen Sie also den Salat nicht mir dem Dressing!).
Frühling, sonnige Tage und milde Abende. Zeit für gutes, gesundes und leckeres Essen. Was bietet sich da mehr an als ein erfrischender und schmackhafter gemischter Salat. Denkbar einfach und zügig zubereitet.
Wer einen Wochenmarkt mit regionalen Anbietern in seiner Nähe hat, ist klar im Vorteil. Man kommt mit dem Erzeuger ins Gespräch, bekommt Tipps und Tricks in der Zubereitung, und bringt in Erfahrung, mit welchem Respekt der Bauer mit seinen Produkten umgeht – sie anbaut und hegt und pflegt. Aus unserer Sicht ist das wichtig, denn ist die Nahrung doch das, was uns ausmacht.
Zutaten (1-2 Pers.) 1 rote Paprika 1 gelbe Paprika 1 orange Paprika 3 kleine grüne Landgurken 1 Handvoll Radieschen 200g Schafsfeta Salz, Pfeffer 2 EL frisches Kräuter-Pesto 2-3 Stängel frisches Basilikum
Waschen und putzen Sie das Gemüse, wenn nötig. Halbieren Sie die Paprikaschoten und entfernen Gehäuse und die weißen Häutchen. Anschließend würfeln Sie sie.
Wer nicht empfindlich auf die Schale der Gurke reagiert, der verarbeitet sie ungeschält – sonst einfach abschälen und danach in gleichmäßig große Würfel schneiden.
Die Radieschen befreien Sie von Strunk und Wurzel und schneiden sie in ca. 4-5mm dicke Scheiben. Den Basilikum von den Stielenden befreien und grob hacken.
Geben Sie alle Zutaten in eine Schüssel, streuen etwas Salz und frischgemahlenen Pfeffer drüber und mengen alles gut durch.
Schneiden Sie jetzt den Feta in ca. 1cm dicke Würfel und vermengen ihn dann mit dem Pesto .
Richten Sie das Gemüse auf einem Teller an, drapieren darauf den marinierten Fetakäse und streuen dann noch etwas vom gehackten Basilikum drüber.
Fertig ist ein aromatischer und erfrischender Frühlingssalat.