Mit ‘Paprika’ getaggte Beiträge

natürlich essen | Veggie-Butternuss-Kürbis | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (2 Pers.)
1 Butternuss Kürbis, halbiert
2 mittelgroße Zwiebeln, fein gehackt
50-100 g Feta-Käse, gewürfelt
50 g Ziegenfrischkäse
50 g Pecorino, gehobelt
2 EL Olivenöl
1-2 TL Gemüsebrühe
Chili, frisch gehackt
2 kleine Paprika, klein gewürfelt
100 g Shiitake-Pilze, klein gewürfelt
2 Zehen Knoblauch, gerieben
Bund frisches Basilikum, alternativ auch Koriander oder Petersilie
frischer Pfeffer

Den Ofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Den Kürbis halbieren und die Kerne mit einem Löffel oder Eisportionierer rausschaben. Mit einem Küchenmesser kreuzweise einritzen und mit Olivenöl und dem Sud aus der Gemüsebrühe einpinseln. Auf ein Backblech legen (Haut nach unten) und für ca. 40 Minuten garen.

Inzwischen die Pilze mit den Zwiebeln in einer Pfanne gut anrösten. Dabei nur wenig Öl verwenden, damit die Röstaromen besonders durchkommen. Die gewürfelten Paprikastücke mit anbraten, Knoblauch und Chili hinzugeben und anschließend in eine große Schüssel geben.

Dann in die Schüssel das zerkleinerte Basilikum mit dem restlichen Olivenöl geben und die gesamte Masse mit dem Ziegenfrischkäse vermengen.

Wenn die obere Schicht der Kürbishälften inzwischen weich geworden ist, das Blech aus dem Ofen nehmen und so viel Kürbis rausschaben, das genug Platz für die Füllung entsteht. Die  gewonnene Kürbismasse in die Schüssel mit der Kräuter-Gemüse-Käsemasse geben und alles verrühren.

Verteilen Sie die Mischung auf beide Hälften, den gewürfelten Feta darüber und erneut in den Ofen schieben. Nach ca. 15 Backminuten noch den Pecorino drüberhobeln und weitere 5-10 Minuten backen. Zur Garprobe ab und an mit dem Zahnstocher testen, ob inzwischen die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Auf zwei Tellern das leckere Veggie-Kürbisgericht auftischen und zur Herbstzeit genießen!

Wussten Sie schon?

Unser herbstliches Veggie-Kürbisgericht enthält einen wahren Cocktail an Wirkstoffen zur Entzündungshemmung: In Zwiebel, Knoblauch, Basilikum und Olivenöl sind vor allem die sekundären Pflanzenstoffe Mannuheptulose, Salicylsäure, Thymol, Apigenine und Polyphenole enthalten. Darüber hinaus unterstützt das Capsaicin aus der Chili und das Kaempferol aus der Zwiebel die allgemeine Schmerzhemmung und das Pektin (Zwiebel) und der Lactobazillus (Ziegenfrischkäse) die probiotische Wirkung für unseren Darm. Schlussendlich wirken Shiitake-Pilz (Purpurin), Zwiebel (Allyl-Gruppen) und Knoblauch (Cysteine) noch leberentgiftend.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

 

 

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natürlich essen | Muhammara mit Paleobrot | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Inspiriert durch ein Rezept aus dem neuen Kochbuch von Haya Molcho möchten wir Ihnen heute den syrischen Paprika-Aufstrich „Muhammara“ mit gerösteten Walnüssen vorstellen. Köstlich, einfach nur köstlich.

Zutaten (ca. 4-6 Port.)
4 mittelgroße – große rote Paprikaschoten
150 g Walnüsse
1/2 Chilischote
2-3 Knoblauchzehen
1 Spalte vom Granatapfel (1 TL Saft)
Salz
Olivenöl
1 TL echter ungarischer Paprika

Das Rezept für unser köstliches Paleobrot finden Sie hier: Rezept Paleobrot

Im vorgeheizten Backofen (220C Umluft) die Paprikas auf einem Gitterrost solange backen, bis die Schale nahezu schwarz ist! Das dauert 25-30 min. Die Paprika herausnehmen und auskühlen lassen.

Tipp

Benutzen Sie im Backofen, unter den Paprikas ein Fettauffangblech, das erspart Ihnen das spätere Reinigen des Backofens.

Die Walnüsse auf einem Backblech in den noch heißen Ofen geben und für 5-7 min rösten. Bitte im Auge behalten, damit sie nicht verbrennen und bitter werden.

Die abgekühlten Paprikas von Haut, Gehäuse und Kernen befreien, und das Fruchtfleisch in kleinere Stücken schneiden. Die Chili waschen und ebenfalls grob kleinschneiden. Ziehen sie die Haut der Knoblauchzehen ab, geben alle Zutaten in ein tiefes Gefäß und pürieren alles mit einem Stabmixer. Achten Sie darauf, dass Sie die Masse nicht zu fein pürieren – so hat Ihr Muhammara etwas mehr Biss. Schmecken Sie final ab, und würzen bei Bedarf mit Chili oder Salz nach.

shâhiya tayyeba!

Wussten Sie schon?

Unser syrischer Paprika-Aufstrich ist eine ganz starke Hilfe bei entzündlichen Prozessen. Walnüsse (Arginine, Quercetine), Knoblauch (S-Allycylstein, Pectine, Taurine) und Granatapfel (Quercetine) helfen dem Immunsystem und wirken antientzündlich. Das Capsaicin aus Chili und Paprika hat eine schmerzlindernde Wirkung.

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Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Süßkartoffel Chips | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (2-3 Pers.)
4-5 mittelgroße Süßkartoffeln
Salz, Pfeffer (schwarz)
Cayenne Pfeffer
Rosenpaprika scharf
1 Prise Knoblauchpulver
1 Prise Kokosblütenzucker

Backofen auf 150°C (Umluft) vorheizen.

Die Süßkartoffeln unter fließendem Wasser mit der rauen Seite eines Schwammes gut abwaschen und anschließend in ca. 2-3 mm dicke Scheiben schneiden. Verwenden Sie dazu ein gutes Messer oder eine entsprechende Reibe.

Mischen Sie die Gewürze in einer ausreichend großen Schüssel, geben da die Süßkartoffel-Scheiben hinein, und vermengen alles solange, bis nahezu jede Scheibe mit den Gewürzen bedeckt ist. Lassen Sie die Gewürze einen Moment einziehen, und legen die Süßkartoffel-Scheiben auf einen Gitterrost. So bekommen sie von allen Seiten gleichmäßig Hitze und werden schön knusprig.

Schieben Sie den Gitterrost auf mittlerer Schiene für ca. 20-30 min in den Ofen – haben Sie ein Auge auf die Chips und probieren zwischendurch einmal, ob das Ergebnis Ihren Wünschen entspricht.

Und fertig ist ein leckerer und gesunder Snack.

Wussten Sie schon?

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Die hier verwendeten Gewürze haben eine positive Auswirkung auf Ihre Gesundheit. Knoblauch zum Beispiel wirkt sowohl entzündungshemmend (S-Allycylstein, Pectine) und auch Leber entgiftend (Cystein,, Methylin, Alliin). Und schwarzer Pfeffer (Piperine), gern frisch gemahlen, wirkt antiparasitär und antimikrobiell im Organismus.

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natürlich essen | Paleo Burger | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Heute haben wir uns an unseren ersten Paleo Burger herangewagt. Was also tun, wenn wir keine Brötchen verwenden wollen?! Ok, nehmen wir Ananas als Boden und Deckel. Die Kombination der unterschiedlichen Aromen erscheint uns als sehr delikat, auch die Verbindung, von süß und scharf.

Zutaten (4 Pers.)
600 g Rinderhack (Weiderind)
Buchweizenmehl (optional zum „Binden“)
1 reife Ananas
2-3 Tomaten
1 Salatgurke
1 Handvoll Eichblatt-Salat
1 Bio-Ei
1 große Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
1 rote Paprika
2 Chili
1/2 Thymian
Salz, Pfeffer
1/2 TL Paprika
1/2 TL Cayenne Pfeffer
Ghee zum Anbraten

Chili, Knoblauch, Zwiebel und Thymian fein hacken und zusammen mit dem Ei in das Hackfleisch mengen. Arbeiten Sie hier ruhig mit den Händen! So bekommen Sie zum einen ein gutes Gefühl für die Konsistenz, und zum anderen „erarbeiten“ Sie sich im sprichwörtlichen Sinne Ihr Essen. Sollte Ihnen die Konsistenz zu weich erscheinen, dann geben Sie ein Kleinwenig Buchweizenmehl hinzu. Schmecken Sie mit Salz und Pfeffer ab und lassen die Masse ein wenig ruhen.

Zwischenzeitlich bereiten Sie die restlichen Zutaten vor. Schälen und entkernen Sie die Ananas und scheiden sie dann in fingerdicke (ca. 1,5-2 cm) Scheiben. Salat, Gurke und Tomate waschen und ebenfalls in Scheiben schneiden.

Erhitzen Sie das Ghee in einer ausreichend großen Pfanne. Formen Sie mit den Händen vier gleichgroße Hackfleischkugeln und drücken diese mit den Handflächen zu platten, ca 2 cm dicken Scheiben. Braten die Burgerscheiben von beiden Seite bei mittelhoher Hitze für ca. 3 min an. Legen Sie das Burgerfleisch zum Ruhen bei Seite und braten in der gleichen Pfanne die Ananasascheiben von beiden Seiten für ca. 1 min an.

Belegen Sie nun Ihren Paleoburger. Beginnen Sie mit einer Ananasscheibe, geben darauf das Burgerfleisch, garnieren mit Salat, Tomate und Gurke und schließen den Burger-Stapel mit einer zweiten Ananasscheibe ab. Fertig ist Ihr Paleoburger.

Lassen Sie es sich schmecken.

Wussten Sie schon?

Unser Paleoburger ist ein wahrer Helfer in den Bereichen der Entzündungs- und allgemeinen Schmerzhemmung. Ananas (Papain, Bromelain), Buchweizen (Rutin), Eibelb (SAMe), Knoblauch (S-Allycylstein, Pectin, Taurin) und Zwiebel (Inulin) unterstützen eine Entzündungshemmung im Organismus. Chili (Capsaicin) und Knoblauch (Kaempherol) unterstützen den Organismus im Umgang mit allgemeinen Schmerzen.
Auch in bei der Leberentgiftung geben die Zutaten unseres Paleoburgers hilfreiche Unterstützung. Es wirken hier: Buchweizen (Lezithin), grünes Blattgemüse (Chlorophyll, Folsäure), Knoblauch (Cystein,, Methylin, Alliin) und Zwiebel (Allyl-Gruppen).

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natürlich essen | Gulasch | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (4-6 Pers.)
1kg Rinderschulter (küchenfertig)
2 rote Paprika
1 gelbe Paprika
4 große Fleischtomaten
1 Handvoll Kirschtomaten
1 große Zwiebel – gewürfelt
2-3 Knoblauchzehen – gehackt
1 Liter Tomaten Sugo
1 kl. Glas Tomatenmark
1 TL Chili-Knoblauch Paste (optional)
2-3 TL Paprika Pulver scharf
2-3 TL Rosenpaprika
1 TL Cayenne Pfeffer
1 Bd. Oregano – gehackt
Salz, Pfeffer
Ghee oder Olivenöl zum Anbraten

Erhitzen Sie Ghee oder Olivenöl in einem ausreichend großen Topf.

Schneiden Sie das Fleisch in ca. 3cm dicke Würfel. Geben Sie das Fleisch in den Topf und braten es von allen Seiten schön scharf an. Reduzieren Sie die Temperatur und geben das Tomatenmark hinzu, anschließend Zwiebel und Knoblauch. Mengen Sie alles gut durch und garen solange, bis die Zwiebeln glasig werden. Fügen Sie den Sugo hinzu und rühren alles gut um. Bedecken Sie den Topf und lassen das Fleisch bei mittlerer Temperatur vor sich hin köcheln.

In der Zwischenzeit waschen und verputzen Sie Paprika und Tomaten, entfernen Gehäuse und Strunk und schneiden alles in etwa gleichgroße Stücke. Geben Sie das Gemüse ebenfalls in den Topf, und lassen alles unter gelegentlichem Umrühren weiter garen. Rühren Sie die Gewürze, sowie das 3/4 des gehackten Oregano unter, und schmecken mit Salz und Pfeffer ab. Lassen Sie das Gulasch bei geschlossenem Topf und unter gelegentlichem Umrühren für ca. 2 Stunden köcheln.

Wenn das Fleisch schön zart ist, richten Sie das Gulasch auf Tellern an und streuen ein wenig vom Oregano darüber.

Guten Appetit.

Wussten Sie schon?

Ein gut gewürtztes Gulasch kann auf verschiedenen Ebenen wirken, entscheidend dabei sind die richtigen Zutaten. Knoblauch (S-Allycylstein, Pectin) und das Fleisch eines wiesengefütterten Rinds (Taurin) bilden eine starke Einheit bei der Entzündungshemmung. Unterstützung auf der Ebene der allgemeinen Schmerzhemmung gibt es durch die Zugabe von Zwiebel (Kaempherol) und Chili (Capsaicin). Verwenden Sie in Ihrem Gulasch schwarzen Pfeffer (Piperin), erzielen Sie auch einen anti-parasitären/-mikrobiellen Effekt. Die Hauptbestandteile eines Gulasch hingegen Paprika/-pulver (Quercetin, Licopen) und Tomate (Lycopin) wirken anti-oxidativ auf den Organismus. Zu guter Letzt gibt die Kombination aus Zwiebel (Allyl-Gruppen) und Knoblauch (Cystein) einen unterstützenden Einfluss bei der Leberentgiftung.

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natürlich essen | Chili Paste | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Manch ein Gericht kann durchaus eine würzige bis scharfe Note vertragen, und das nicht nur innerhalb der asiatischen Küche. Auch hierzulande, und spätestens beim Grillen, erfreuen wir uns einer gewissen Schärfe auf der Zunge. Aus diesem Grunde möchten wir Ihnen eine schnelle und köstliche Chili-Paste vorstellen, die bei diversen Gerichten zum Verfeinern verwendet werden kann.

Zutaten (ca. 200-250ml)
1 Bd. Thai Chili
3-4 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
2 TL Tomatenmark
1 TL Paprika
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer

Waschen und entfernen Sie die Stiele der Chilis, schälen die Knoblauchzehen sowie die Zwiebel. Letztere vierteln Sie, und geben dann alles, zusammen mit den restlichen Zutaten, in einen Mixer und mixen es gut durch. Je nachdem wie Sie Ihre Paste mögen, ob gröber oder feiner, mixen Sie kürzer oder länger.

Tipp!

In unserem Rezept haben wir die Chilischoten komplett verarbeitet. Wenn Sie es nicht so scharf mögen, dann entfernen Sie sowohl Kerne als auch das feine Häutchen innerhalb der Chilis. Beides sorgt für eine intensivere Schärfe.

Im Kühlschrank verschlossen gelagert hält sich Ihre Chilipaste einige Tage.

Gutes Gelingen und „Feuer frei“!

Wussten Sie schon?

Mit der Kombination aus Chili, Knoblauch, Paprika, Tomate und Zwiebel würzen Sie Ihre Gerichte nicht nur auf scharfe Art und Weise, sondern sorgen für eine optimale Wirkung in den Bereichen der Entzündungs- und allgemeinen Schmerzhemmung (durch Knoblauch: S-Allycylstein, Pectine, Taurin; Chili: Capsaicin), Anti-parasitär/-mikrobiell und Anti-oxidativ (schwarzer Pfeffer: Peperin; Tomate: Lycopin) und Leber entgiftend (Knoblauch: Cystein; Zwiebel: Allyl-Gruppen). Sie sehen Schärfe lohnt sich auf vielen Ebenen.

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Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Rührei mit gegrillter Paprika und Feta

Veröffentlicht: 31. Oktober 2014 von torstenfleischer in Frühstück, Vorspeisen
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Zutaten (1 Pers.)
2-3 Bio-Eier (von Zweinutzungs-Hühnern)
100g Schafsfeta
2-3 Stücken gegrillte Paprika
1-2 EL Ghee
Salz, Pfeffer

Erhitzen Sie das Ghee in einer Pfanne, und schlagen nacheinander die Eier hinein. Mit einem Pfannenwender vermengen Sie Eiweiß und Eigelb ein wenig, und lassen die Eimasse etwas stocken. Gehen Sie dann mit dem Pfannenwender jeweils von außen nach innen, und lassen die „feuchte“ Eimasse erneut stocken. Wenn das Rührei den gewünschten Gargrad erreicht hat, richten Sie es, zusammen mit dem gebröckeltem Feta und der Grillpaprika auf einem Teller an, und garnieren es mit etwas Basilikum.

Tipp!

Zum Rührei passt hervorragend eine Scheibe Paleobrot! Und was das Rührei selber betrifft, seien Sie mutig und experimentieren Sie ein wenig mit den Aromen und Geschmäckern. Vielleicht mit etwas Zwiebel, Knoblauch oder Chili. Aber auch angebratene Garnelen passen gut zum Ei.

Lassen Sie es sich schmecken.

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Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Kürbispfanne | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (4 Pers.)
1 Hokkaido-Kürbis
1 große Süßkartoffel
1 große Paprika
1 mittelgroße Zwiebel – gewürfelt
2 Knoblauchzehen – fein gehackt
1 mildsäuerlichen Apfel (roter Boskop)
1 Handvoll brauner Champignons
1 Handvoll Kräuterseitlinge
1 Handvoll Petersilie – grob gehackt
Salz, Pfeffer
2-3 EL Kokosfett (alternativ Ghee)

Waschen Sie das Gemüse (Pilze können auch nur mit einer feinen Bürste gereinigt werden), und verputzen es, wenn nötig. Halbieren Sie den Kürbis, entfernen das komplette Gehäuse und schneiden das Kürbisfleisch in gleichmäßig große Stücke. Schälen Sie die Süßkartoffel und schneiden Sie in ebenso große Stücke wie den Kürbis.

Erhitzen Sie das Kokosfett in einer großen Pfanne und braten bei mittlerer Temperatur Süßkartoffel und Kürbis von allen Seiten an.

Währenddessen schneiden Sie Paprika, Apfel und Pilze ebenfalls in gleichgroße Würfel. Die Pilze braten Sie in einer separaten Pfanne an, und stellen Sie bis zum Anrichten warm.

Wenn Kürbis und Süßkartoffel an allen Seiten schön angebraten sind, geben Sie erst Paprika, Zwiebel, Knoblauch, und etwas später den Apfel hinzu. Schwenken Sie alles gut durch.

Tipp!

Probieren Sie unbedingt dieses Gericht mit angebratenem Wildfleisch (Reh oder Wildschein), oder aber auch groben Speckwürfeln vom Jamón Ibérico. Eine weitere schmackhafte Variation kann scharf angebratenes Hackfleisch vom Weiderind sein. Probieren Sie es aus, Sie werden es lieben!

Würzen Sie das Gemüse mit Salz und Pfeffer – wenn Sie Schärfe mögen, dann können Sie auch fein gehackten Chili hinzugeben. Geben Sie zu guter Letzt die angebratenen Pilze und ca. dreiviertel der gehackten Petersilie hinzu, und vermengen alles.

Richten Sie die herbstliche Kürbispfanne in tiefen Tellern an, streuen ein wenig der frischen Petersilie drüber und geben jeweils noch eine Prise Salz und Pfeffer drüber.

Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Wussten Sie schon?

Mit der herbstlichen Kürbispfanne haben Sie ein weiteres Gericht, welches konzentriert entzündungs- und schmerzhemmend aber auch anti-parasitär/-mikrobiell wirkt. Die Entzündungshemmer finden sich in Petersilie (p-Cimeen, Apigenin), Knoblauch (S-Allycylstein, Pectine), Apfel (Quercetin) und Zwiebel (Inulin). Bereichern Sie Ihr Gericht mit dem Wildfleisch, dann kommt der Wirkstoff Taurin hinzu.
Die Schmerzhemmer nehmen Sie durch Apfel und Zwiebel (Kaempherol) auf. Anti-parasitär/-mikrobiell wirkt eine der Hauptzutaten, nämlich der Kürbis (Cucurbitin).

natürlich essen | Tomatensuppe mit Feta | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Früh wird es dunkel und kalt ist es inzwischen ebenfalls. Da freuen wir uns über köstliche und wärmende Mahlzeiten. Suppen sind dafür bekannt, dem Körper ordentlich von innen einzuheizen. Versehen Sie Ihr Gericht noch mit etwas Chili, dann verstärkt sich dieser Effekt. Hinzukommt, dass Tomaten lange Wärme speichern können. Wenn Sie sich an einer ofenheißen Tomate schon einmal den Mund verbrannt haben, dann wissen Sie wovon ich rede.itunes | natürlich essen Rezept | feurige Tomatensuppe

Zutaten (4-6 Pers.)
6 große Fleischtomaten
4-6 mittelgroße Rispentomaten
2-3 rote Spitzpaprikas – in fingerdicke Ringe geschnitten
1 Dose Tomatenmark
1 Dose geschälte Tomaten (800ml)
1 mittelgroße Zwiebel – fein gehackt
2-4 Knoblauchzehen – fein gehackt
200g Schafsfeta
3-4 Zweige Thymian – Blätter abgezupft
3-4 Zweige Oregano – fein gehackt
1 Bd. Basilikum – fein gehackt
1 kleine Chili – fein gehackt
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Olivenöl in einem ausreichend großem Topf erhitzen und darin nacheinander Zwiebel, Chili, Knoblauch und Paprika andünsten. Unter gelegentlichem Rühren geben Sie das Tomatenmark hinzu. Zwischenzeitlich waschen und halbieren Sie die Tomaten, entfernen den Strunk und schneiden sie in kleine Stücke. Geben Sie die Tomatenstücke zusammen mit den Dosentomaten in den Topf, und vermengen alles. Deckel drauf und unter gelegentlichem Umrühren und mittlerer Temperatur ca. 10min köcheln lassen.

Derweil bereiten Sie die Kräuter vor, die Sie teilweise in die Suppe und teils zum Garnieren verwenden.

Nach ca 10min köcheln geben Sie etwa 2/3 der Kräuter in den Topf, vermengen alles gut und schmecken mit Salz und Pfeffer ab.

Richten Sie die Suppe in tiefen Tellern oder Suppenschalen lecker an, streuen den Rest der gehackten Kräuter darüber und geben ein paar Tropfen Olivenöl drauf.

buon appetito!

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Wussten Sie schon?

Dieses Tomatengericht enthält in konzentrierter Form viele Entzündungs- und Schmerzhemmer: Oregano und Thymian enthalten Carvacrol, Thymol und Knoblauch und Zwiebel S-Allycylstein, Inulin und Kaempherol. Der Schmerzhemmer Capsaicin in Chili dürfte Ihnen schon bekannt sein.
Von den sekundären Pflanzenstoffen der Tomate ist besonders das Carotin Lycopin erwähnenswert. Dieses Lycopin (Pflanzenfarbstoff der der Tomate die rote Farbe verleiht) ist ein kraftvolles Antioxidant. Es neutralisiert in der Körperzelle zerstörerisch wirkende freie Radikale.

natürlich essen | Shakshuka | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Im Nahen Osten ist das ein Frühstück, und es gibt unzählige Variationen des Grundrezepts. Man kann neben Feta, z.B. Auberginen, Spinat oder Rinder-Hack dazugeben, oder eine Lammbratwurst, das wäre dann das mediterrane Äquivalent zum English breakfast.

Zutaten (2 Pers.)
2-3 kleine Zwiebeln
2-3 Knoblauchzehen
3 Biopaprikaschoten (rot und gelb)
4-6 gr. Fleischtomaten, gehackt – alternativ 1 Dose geschälte Tomaten
1 kleine Chilischote, in Ringe geschnitten
1 TL Kumin
1 TL Oregano
1 Bund frische Petersilie, gehackt
Pfeffer, Salz
1-2 EL Olivenöl
3-4  Bio-Eier
100g Feta

Die Zwiebeln in Streifen schneiden und mit den fein geschnittenen Knoblauchzehen in Olivenöl mit Kumin glasig dünsten. Dann die Paprika, in Streifen geschnitten, dazugeben. Alles 10 Minuten lang braten, bis der Paprika etwas Farbe angenommen hat. Dabei oft rühren.

Anschließend die Chilischote, etwas Pfeffer, Salz und Oregano dazugeben und es wird mit den Tomaten abgelöscht.

Das Ganze ca. 15 Minuten lang bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Soße etwas eindickt und der Paprika weich ist. Dann die rohen Eier vorsichtig in die Soße gleiten lassen. Bei niedriger Hitze die Eier für ein paar Minuten angaren.

Nun den Feta darüber bröseln und alles in den auf 180 Grad vorgeheizten Ofen (Ober- und Unterhitze), auf mittlerer Schiene, für ca. 5 Minuten stocken lassen.

Die durchgegarte Shakshuka zum Schluss mit der frischen Petersilie garnieren und es sich richtig lecker schmecken lassen.

Salaam und Shalom.

Wussten Sie schon?

Unser Gericht aus dem Nahen Osten enthält über die sekundären Pflanzenstoffe der Chili, Petersilie, Zwiebel und des Knoblauch (Capsaicin, Apigenin, Kaempherol, S-Allicylstein) eine stark anti-entzündlich Wirkung. Die ätherischen Öle  und Aromastoffe des Kumin (Kreuzkümmel) wirken positiv auf die Verdauung. Sie sollen bei Koliken, Durchfall, aber auch Menstruationsbeschwerden krampflösend und entspannend wirken.

natürlich essen – ab heute gesund!
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