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Schlagwörter antibakteriell antientzündlich antimikrobiell antioxidativ antiparasitär antiparasitär-/mikrobiell Apfel Avocado Banane Basilikum Bio Bio-Eier Bitterstoffe Blaubeeren Blumenkohl Chiasamen Chili Curry Ei Eier Eis entzündungshemmend Entzündungshemmung Erdbeeren Feta freie Radikale Frühlingszwiebel Gemüsebrühe Ghee grünes Blattgemüse Himbeeren Honig Immunmodulation Ingwer Kaffee Knoblauch Kokos Kokosfett Kokosmehl Kokosmilch Kokoswasser Koriander Kräuter Kurkuma Kürbis leberentgiftend Leberentgiftung Mandel Mango Meersalz Muskat Olivenöl Paleo Paleo kosher Paprika Pecorino Petersilie Pfeffer probiotisch rote Bete Salz schmerzhemmend Schmerzhemmung Senf Senfölglykoside Smoothie Spinat Süßkartoffel Thymian Tomaten Tomatenmark Vanille verdauungsfördernd Walnuss Wasser Zimt Zitrone Zitronensaft zuckerfrei Zwiebel

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Unser neues ebook „ Kürbis Spezial “ ist ab heute im itunes-Store erhältlich.

Das ebook (38 Seiten) hält neben 14 herbstlichen Kürbis-Rezepten, lesenswerte Informationen zu den Wirkungsweisen einzelner Zutaten bereit. Zum Beispiel Cucurbitin, aus Kürbis bzw. Kürbiskernöl, welcher eine antiparasitär/-mikrobiell Unterstützung bietet.

Wie gewohnt, ganz im Sinne unserer Philosophie: Nahrung als Medizin – natürlich essen – ab heute gesund!

Wir wünschen viel Spaß und Freude beim Nachkochen und freuen uns über viele Anregungen und Rückmeldungen.

natürlich essen – ab heute gesund! Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (4 Pers.) 1/2 Muskatkürbis (mittelgroß) 1 mittelgroße Zwiebel 2 Knoblauchzehen ca. 500ml Gemüsebrühe (ohne Hefe) 2 Lorbeerblätter 3-5 Pimentkörner 1/2 TL frisch geriebenen Ingwer 100 g Schafsfeta Kürbiskernöl 1 Handvoll Kürbiskerne 100 ml Kokosmilch Kokosfett 1 EL Tomatenmark Salz, schwarzer Pfeffer frisch gemahlen 1 Prise Chili

Das Kokosfett in einem ausreichend großen Topf erhitzen.

Den Kürbis halbieren und mit einem Löffel das Kerngehäuse herausschaben. Den Kürbis in Spalten schneiden, schälen und grob würfeln. Die Würfel im Fett leicht anrösten. Zwischenzeitlich Knoblauch und Zwiebel würfeln, und hinzugeben. Sobald die Zwiebel glasig ist, mengen Sie einen Esslöffel Tomatenmark unter, und lassen es leicht „anziehen“. Gießen Sie mit heißer Brühe auf, geben Ingwer, Lorbeerblätter und Pimentkörner dazu. Bei zugedecktem Topf für 10-15 min köcheln lassen. Sind die Kürbisstücken gar, geben Sie Kokosmilch und Feta hinzu, und pürieren alles mit dem Mixer gut klein. Sollte Ihnen die Konsistenz zu viskos sein, geben Sie noch etwas Brühe hinzu. Schmecken Sie mit Chili, Salz und Pfeffer ab. Stellen Sie den Topf beiseite.

Hacken Sie die Kürbiskerne grob klein und rösten Sie leicht in der Pfanne an.

Richten Sie die Suppe an. Garnieren Sie mit den gehackten Kürbiskernen, und geben ein paar Tropfen Kürbiskernöl „on top“.

Lassen Sie es sich schmecken.

Unsere herbstliche Kürbissuppe unterstützt an vielen Fronten, als da wären: Entzündungshemmung (Ingwer: Gingerol; Knoblauch: S-Allycylstein, Pectine, Taurin; Kürbiskerne: Arginine; Zwiebel: Inulin), allg. Schmerzhemmung (Chili: Capsaicin; Ingwer: Zingibere; Zwiebel: Kaempherol), probiotische (Feta: Lactobazillus), antiparasitäre/-mikrobielle (Kürbis/-kernöl: Cucurbitin; Kokosfett/-milch: Laurinsäure; Lorbeer: Monoterpen; Piment: Eugenol; schwarzer Pfeffer: Piperine) und antioxidative (Kokosfett/-milch: Laurinsäure) Wirkung. Zudem hat der Lactobazillus eine immunmodulierende Wirkung, und Knoblauch (Cystein, Methylin, Alliin) und Zwiebel (Allyl-Gruppen) wirken Leber entgiftend. Zu guter Letzt haben die Bitterstoffe des Ingwers (Gingerol) einen verdauungsfördernden Einfluss.

Zutaten (6-8 Röstis) 1 kleinen Hokkaido-Kürbis 1 mittelgroße Süßkartoffel 1 mittelgroße Zucchini 3-4 Bio-Eier Kokosmehl zum Binden (alternativ Maniokmehl) Salz, Pfeffer Kräuter nach Bedarf (z.B. Thymian & Rosmarin) 1 kleine Chilischote – fein gehackt 2 Knoblauchzehen – fein gehackt 1 kleine Zwiebel – fein gehackt Kokosfett zum Ausbraten

Kürbis und Zucchini waschen und die Enden abschneiden. Den Kürbis vierteln und mit einer groben Reibe in eine Schüssel reiben. Die Süßkartoffel schälen, anschließend Zucchini und Süßkartoffel ebenfalls grob reiben. Eier, ggfls. Kräuter, Mehl, Salz und Pfeffer in die Schüssel geben und mit den Händen gut durcharbeiten. Mischen Sie dann noch Chili, Knoblauch und Zwiebel mit unter. Die Masse sollte zähflüssige und nicht zu trocken sein. Entscheiden Sie, ob hier noch ein Ei oder etwas Mehl benötigt wird.

Geben Sie reichlich Kokosfett in die Pfanne, damit die Masse gut ausgebraten werden kann. Erhitzen Sie auf mittlere Temperatur. Mit einem Holzstäbchen können Sie testen, ob die optimale Temperatur erreicht ist, nämlich wenn Sie es in das heiße Fett halten und sich dabei kleine Bläschen bilden. Geben Sie, je nach Pfannengröße drei bis 4 Kleckse der Masse hinein, drücken die Masse etwas platt, und lassen sie für 3-4 Minuten zuerst von der einen, dann von der anderen Seite goldbraun ausbraten. Nehmen Sie die Röstis heraus und lassen sie auf einem Küchenpapier oder kleinen Gitterrost abtropfen.

Zu den Röstis passt hervorragend ein Kräuter-Joghurt-Dip. Nehmen Sie hierzu einen guten Schafsjoghurt und gehackte Kräuter nach Belieben. Schmecken Sie mit Salz, Pfeffer und Chili ab.

Lassen Sie sich die pikanten Kürbis-Süßkartoffel-Röstis schmecken.

Wieder einmal hat die Zusammensetzung der verwendeten Zutaten eine starke entzündungshemmende Wirkung: Eigelb (SAMe), Knoblauch (S-Allycylstein, Pectine, Taurin) und Zwiebel (Inulin) unterstützen Ihren Organismus beim Kampf gegen Entzündungen. Darüber hinaus haben Zucchini und Zwiebel (jeweils Pektin) einen probiotischen Einfluss. Auf antiparasitärer/-mikrobieller Ebene wirken Kürbis/Zucchini (Cucurbitin), Kokosfett (Laurinsäure) und schwarzer Pfeffer (Piperin).

Schnelle, einfache Gerichte wünscht sich doch jeder. Das darf im Übergang von der Winterzeit zum Frühling natürlich nicht fehlen. Nichts desto trotz sollen sie aus Lebensmitteln bestehen, die unsere Gesundheit positiv und möglichst nachhaltig beeinflussen. Die Köstlichkeit der Frittatas haben wir Ihnen in unseren Rezepten ja schon einige Male unter Beweis gestellt – das geht selbstverständlich auch mit Kürbis!

Zutaten (4 Pers.) 400g Kürbisfleisch, daumendick geschnitten 2 Knoblauchzehen, fein geschnitten 1 mittelgroße Zwiebel, fein geschnitten 1/2 Lauchstange, grob geschnitten 1 Peperoncini, fein geschnitten 4 Eier 2-3 EL Olivenöl 3-4 Thymianzweige

Zunächst das vorbereitete Kürbisfleisch (bei mittlerer-hoher Hitze) in einer Pfanne mit Stahlgriff in Olivenöl, anbraten. Dann geben Sie die Zwiebeln mit dem geschnittenen Lauch hinzu und lassen alles auf mittlerer Hitze, bei häufigem Wenden, weiterbraten.

Nun den Knoblauch, die geschnittenen Peperoncini und die zerkleinerten Thymianzweige hinzugeben. Anschließend die gequirlten Eier darübergießen, kurz verrühren und stocken lassen.

Dann die Pfanne in den vorgeheizten Ofen (Umluft 180°C) auf der mittleren Schiene für ca. 10 Minuten weitergaren lassen, bis das Ei vollständig gestockt ist.

Jetzt die fertige Frittata in Viertel oder Achtel schneiden und warm, oder auch gerne kalt, servieren.

Guten Appetit.

Durch die Kombination von Knoblauch, Zwiebel, Lauch und Thymian (S-Allycylstein, Inulin, Thymol) und den Wirkstoff SAM-e aus den Eiern, hat unsere Kürbis-Frittata eine stark entzündungshemmende Wirkung. Das Capsaicin aus der Peperoncini ergänzt zusammen mit der Zwiebel (Kaempherol) dann noch die schmerzhemmende Wirkung unseres Gerichts.

Zutaten (2-3 Pers.) 1,5kg Hokkaido-Kürbis 400g Rinderhack 2 große Zwiebeln, fein gehackt 2 Knoblauchzehen, fein gehackt 4 EL Kokosfett 1 kl. Chilischote, fein geschnitten Salz, schwarzer Pfeffer Bund frischer Koriander 200g Schafs-Feta (optional) Kurkuma Kreuzkümmel

Zunächst den Kürbis waschen, verputzen und in daumendicke Spalten schneiden. Anschließend die Kürbisspalten in einer hoch erhitzbaren Pfanne in Kokosfett anbraten, so dass sie etwas braun werden und ein intensives Röstaroma annehmen.

Parallel dazu das Rinderhack, in einer weiteren Pfanne, scharf anbraten. Nach dem fertig braten zur Seite stellen.

Nun die fein gehackten Zwiebeln, Knoblauch und Chili zu den Kürbisspalten geben und mit anbraten.

Wenn die Kürbisspalten fast gar sind (leicht bissfest), fügen Sie das fertige Rinderhack und evtl. den gewürfelten Feta-Käse hinzu, mischen es unter und lassen alles etwa 5 Minuten weiterbraten.

Dann würzen Sie bitte nach Ihrem Gusto mit Kurkuma und Kreuzkümmel und Salz und Pfeffer, schmecken die Kürbis-Hack-Pfanne ab und fügen schließlich den gehackten Koriander hinzu.

Wir wünschen guten Appetit!

Die Kombination der sekundären Pflanzenstoffe (Capsaicin, S-Allycylstein, Kampherol, Inulin, Cilantrin, p-Cimeen, Curcumin) aus Chili, Knoblauch, Zwiebel, Koriander und Kurkuma sorgt für einen anti-entzündlichen und schmerzhemmenden Effekt aus der Nahrung. Ferner wirkt unsere Kürbis-Hack-Pfanne, über die Inhaltsstoffe aus Kürbis (Cucurbitin), Kokosfett (Laurinsäure) und schwarzem Pfeffer (Piperine), anti-mikrobiell.

Bis jetzt haben wir den Kürbis als leckeres Püree, als herzhafte Suppe oder gebacken im Ofen zubereitet. Heute möchten wir Ihnen deshalb eine andere Zubereitungsmöglichkeit vorstellen, nämlich in Form eines köstlichen Salates. Und da in der kalten und dunklen Jahreszeit Warmes meist bevorzugt wird, soll unser Kürbis-Rauken-Salat lauwarm auf den Teller kommen.

Zutaten (4 Pers.) 1 Hokkaido-Kürbis (etwa 1kg) 3-4 rote Zwiebeln 5 EL Fischsoße 2 EL Honig (optional) 2 EL Öl 150g Rauke 60g Frühstücksspeck 4 EL Weißwein-Essig Salz, Pfeffer (frisch gemahlen)

Backofen auf 200°C (Umluft) vorheizen.

Schneiden Sie die Enden des Kürbis ab und vierteln ihn. Lösen Sie mit einem Esslöffel die Kerne aus und schneiden ihn dann in feine Spalten (ca. 1cm dick).

Schälen Sie eine Zwiebel und reiben sie mit einer Reibe sehr fein. Vermengen Sie Zwiebel, Honig, Fischsoße, 2 EL Öl und Pfeffer zu einer Marinade. Geben Sie die Kürbisspalten zusammen mit der Marinade in eine Schüssel und lassen sie kurz einwirken. Anschließend legen Sie die Spalten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Auf mittlerer Schiene backen Sie die Kürbisspalten für ca. 25-30min durch – nach der Hälfte der Zeit bitte wenden!

Während der Kürbis im Ofen bäckt, kümmern Sie sich um die restlichen Zutaten des Salates. Dazu schälen Sie die restlichen Zwiebeln, halbieren sie und schneiden sie in dünne Spalten. Die Rauke waschen und verlesen, anschließend auf einem Küchentuch abtropfen lassen.

Sollte mittlerweile der Kürbis fertig gebacken sein, nehmen Sie das Blech heraus und lassen die Spalten etwas abkühlen.

Erhitzen Sie eine Pfanne und lassen darin den Speck aus. Zum Abtropfen legen Sie die krossen Speckscheiben auf ein Küchentuch. In die heiße Pfanne geben Sie die Zwiebeln, 4-6 EL heißes Wasser und den Weißwein-Essig. Lassen Sie es kurz aufkochen und schwenken die Zwiebeln darin. Würzen Sie die Zwiebel-Marinade mit etwas Salz und Pfeffer. In einer separaten Schüssel vermengen Sie die heiße Marinade zusammen mit Kürbis und Speck, und heben die Rauke darunter. Final mit Salz und Pfeffer würzen und dann anrichten.

Genießen Sie denn köstlich duftenden Kürbis-Rauken-Salat.

Die Verbindung von Kürbis (Cucurbitin) und Pfeffer (Piperin) bringt diesem Gericht eine starke anti-parasitäre/-mikrobielle Wirkung. In Kombination mit den Wirkstoffen der Zwiebel (Inulin = Entzündungshemmung und Kaempherol = allgemeine Schmerzhemmung) ist dieses Rezept ein idealer Begleiter in erkältungsreichen Zeiten. Darüber hinaus fördert das Zusammenspiel der Inhaltsstoffe in der Rauke (Chlorophyll, Folsäure) und in der Zwiebel (Allyl-Gruppe) die Entgiftung der Leber.

Aus unserer herbstlichen Kürbisreihe nun eine weitere Anregung zum Selbermachen: Unsere Kürbis Kokos Ecken schmecken bereits schon so sehr lecker und zu einem Tee oder Paleo Kaffee nach noch viel mehr.

Zutaten (für 1 Backblech) 400g Kürbispüree 3 Eier 1/2 Tasse Kokosmehl 1/4 Tasse Honig (optional) 2 EL Kokoscreme (Renuka) , aufgelöst in 1/4 Tasse Wasser 2 EL Ghee, geschmolzen 2 EL Kokosfett , geschmolzen 1 EL Zimt 1 EL Kürbisgewürz (Kürbiskönig) 1 TL Nelkengewürz 1 TL Weinstein-Backpulver

Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vor.

Vermengen Sie das Kokosmehl mit dem Backpulver und stellen es zur Seite.

Nun geben Sie alle anderen Zutaten in eine separate Schüssel und vermischen diese gut. Fügen Sie dann das Kokosmehl-Backpulvergemisch hinzu und vermengen es erneut.

Fetten Sie nun ein Backblech mit dem Kokosfett mittels eines Pinsels ein und geben dann die Backmasse auf das Blech, so dass es bis zum Rand ausgefüllt ist.

Backen Sie über ca. 45Min. bzw. so lange, bis das Backgut den Zahnstochertest besteht.

Lassen Sie das Backblech ein wenig abkühlen und schneiden Sie Ihre Ecken in die Größe, die Ihnen beliebt.

Genießen Sie wieder einmal den leckeren Kürbisgeschmack.

Guten Appetit!

Kalte und dunkle Tage, so wie wir sie in den kommenden Monaten nun häufiger haben werden, brauchen oftmals unterstützende Wärme von innen. Unsere köstliche Kürbissuppe mit Kürbis- und Maronen-Croûtons wird Ihre Thermoregulation auf leckere Art anregen.

Zutaten (4 Pers.) 1 Hokkaido-Kürbis 1 Handvoll Maronen – gewürfelt 1 kleine Zwiebel – fein gehackt 2 Knoblauchzehen – fein gewürfelt 2-3 Zweige Thymian 1 kleine Chili – fein gehackt Kokosfett Salz, Pfeffer 400-600ml Gemüsebrühe (Hefefrei) 1 Tasse Kokosmilch

Erhitzen Sie in einem ausreichend großen Topf ca. 2 EL Kokosfett. auf mittlerer Hitze.

Entfernen Sie die Enden des Kürbis, halbieren und entkernen ihn, und schneiden ihn dann in möglichst gleichmäßig große Würfel – behalten Sie eine Handvoll für die Croûtons zurück. Zusammen mit dem Knoblauch und der Zwiebel geben Sie die Kürbiswürfel in den Topf, und rösten alles behutsam von allen Seiten an. Geben Sie dann die Brühe hinzu, und lassen das Ganze bei geschlossenem Topf ca. 15-20min (abhängig von der Größe der Kürbiswürfel), unter gelegentlichem Umrühren, köcheln.

Zwischenzeitlich erhitzen Sie einen Esslöffel Kokosfett in einer Pfanne. Vierteln Sie die Kürbiswürfel, und geben sie, zusammen mit den Maronenwürfeln, in das heiße Kokosfett. Braten Sie Kürbis und Maronen schön kross von allen Seiten an, stellen die Pfanne beiseite und geben ein, zwei Zweige Thymian hinzu. Schwenken Sie gelegentlich alles durch, damit sich die Aromen des Thymians schön verteilen können.

Selbstverständlich können Sie sich durchwachsenen Speck in der Pfanne anbraten und später in die Suppe geben. Achten Sie jedoch beim Kauf auf ein regionales und artgerecht gehaltenes und gefüttertes Lebensmittel.

Sind die Kürbiswürfel gar gekocht, pürieren Sie alles mit einem Stabmixer gut durch. Je nach persönlichen Vorlieben kann die Suppe mehr oder weniger dickflüssig sein. Verfeinern Sie Ihre Suppe mit der Tasse Kokosmilch, und schmecken mit Salz und Pfeffer ab.

Richten Sie die Kürbis und Maronen-Croûtons in der Mitte des Suppentellers an, und gießen dann die Suppe hinzu. Garnieren Sie mit ein paar Thymianzweigen und streuen noch etwas Chili darüber. Bei Bedarf geben Sie noch etwas frisch gemahlenen Pfeffer hinzu.

Bon Appetit!

Die gesundheitsfördernde Wirkung von Kürbis ist nahezu omnipotent. Das in ihm enthaltene Beta-Carotin (welches im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird) wirkt regulierend auf das Zellwachstum (Oxidationsprozesse), und steuert Aufgaben des Immunsystems, bspw. bei entzündlichen Prozessen. In Kombination mit den Wirkstoffen S-Allycylstein, Pectine, Taurine (Knoblauch) und Inuline (Zwiebel) nehmen Sie mit dieser Kürbissuppe einen wirksamen Entzündungshemmer zu sich. Auch der Thymian verfügt über ein breites Spektrum von positiven Wirkungen. Zum einen wirken sich seine ätherischen Öle (Thymol und Carvacrol) positiv bei Erkältungen und Bronchialbeschwerden aus, zum anderen hat er antibakterielle und entzündungshemmende Einflüsse. Wie bereits vermutlich bekannt, weil wir es hier oftmals erwähnt haben, hat das Capsaicin der Chili eine allgemein schmerzhemmende Wirkung auf unseren Organismus.

Zutaten (4 Pers.) 1 mittelgroßen Hokkaido-Kürbis 100g Kokosmehl 1 Ei 80g Pecorino – fein gerieben Salz, Pfeffer 500g Cocktailtomaten 1 EL Olivenöl 1/2 EL Honig (optional) Salz, Pfeffer Basilikum 50g Pecorino

Waschen und halbieren Sie den Kürbis. Stellen ihn dann mit der Schnittfläche auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech, und schieben ihn auf mittlerer Schiene für 60-70min in die „Röhre“. Wenn Sie mit der Messerspitze leicht durch die Schale in das Fruchtfleisch gleiten können, nehmen Sie den Kürbis heraus und lassen ihn auskühlen.

Entfernen Sie die Kerne, kratzen das Fruchtfleisch mit einem Esslöffel aus der Schale und fangen es in einer ausreichendgroßen Schüssel auf. Pürieren Sie das Fruchtfleisch (sollten ca. 500g sein) mit einem Stabmixer und geben dann Ei, Mehl, Pecorino, Salz und Pfeffer hinzu, und verarbeiten alles zu einem homogenen Teig. Lassen Sie den Teig im Kühlschrank für ca. eine halbe Stunde quellen.

Zwischenzeitlich waschen und halbieren Sie die Cocktail-Tomaten und setzen einen großen Topf mit Salzwasser auf. Formen Sie mit Hilfe von zwei Esslöffeln Nocken aus dem Kürbisteig, und garen sie im siedenden Wasser (bitte nicht kochen lassen, da sonst die Nocken zerfallen!). Die Kürbisnocken sind gargezogen, wenn sie an die Oberfläche kommen.

Erhitzen Sie etwas Olivenöl in einer Pfanne, geben den Honig hinzu, und legen die Tomaten auf den Schnittflächen in die Pfanne. Warten Sie einen kleinen Augenblick, bevor Sie sie schwenken. Würzen Sie die Tomaten mit Salz und Pfeffer. Wenn etwas Tomatensaft ausgetreten ist, bzw. die Tomaten ca. 3min in der Pfanne garen konnten, geben Sie die Nocken hinzu, und schwenken alles – locker aus dem Handgelenk – einige Male durch.

Servieren Sie die Kürbisnocken und bestreuen sie mit etwas gerissenem Basilikum. Geben Sie abschließend noch etwas Salz und Pfeffer drüber und hobeln ein paar Pecorinospäne darüber.

Als kleines Frühstück bzw. Starter in den Tag – unsere Kürbisecken mit Honig. Auch kalt zu genießen, wobei die ofenwarme Variante nicht zu toppen ist.

Zutaten (4 Pers.) 1 Hokkaido- oder Gewürz-Kürbis 4 EL Bio-Honig Kokosfett (optional)

Den Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen.

Den Kürbis waschen, halbieren und entkernen. Anschließend in kleine Ecken schneiden, damit die Portionsgröße stimmig ist und die Backzeit nicht zu lange währt.

Die Kürbisecken mit Honig bestreichen und das Backblech damit belegen. Wer es gerne mit Kokosaroma mag, bestreicht den Kürbis auch mit dem Kokosfett. Man kann auch den Honig und das Kokosfett zuvor in einer Pfanne verflüssigen und es sich somit etwas vereinfachen.

Backzeit ca. 15-20Min., je nach Größe der Kürbisecken. Der Kürbis ist gar, wenn er am Rand braun geworden ist und Blasen wirft.

Wir wünschen guten Appetit.