Mit ‘Ingwer’ getaggte Beiträge

natürlich essen | Paleo Ingwer Kaffee | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

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Zutaten (2 Port.)
400-500 ml Wasser, gekocht
3-4 EL Kaffeebohnen, gemahlen
1 EL Ingwer, dünn geschnitten
1-2 TL Honig
100 ml Kokosmilch

Zur kalten Jahreszeit verwenden wir für unseren Ingwer-Kaffee mit Aktivkohle (Binchotan) gefiltertes Wasser. Das Wasser aufkochen und über die geschnittene Ingwerwurzel geben und ca. zwei Minuten ziehen lassen (je länger desto schärfer!). Das frisch gemahlene Kaffeepulver in einen Papierfilter füllen und mit dem Ingwerwasser aufgießen. Das Ganze auf zwei Tassen bzw. Gläser (für die Optik) verteilen und mit Honig und Kokosmilch abschmecken – oder pur genießen.

Wussten Sie schon?

Unser Ingwerkaffee wirkt durch Ingwer und Kaffee (Gingerol, Kaffein) antientzündlich und schmerzhemmend. Darüber hinaus entwickeln die sekundären Pflanzenstoffe aus Honig (Inhibine) und Kokosmilch (Laurinsäure) eine antimikrobielle bzw. antiparasitäre Wirkung auf Darmebene.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

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natürlich essen | Mango Smoothie | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (ca. 1 L)
2 baumgereifte Mangos
1 reife Banane
1 Trinkkokosnuss
1 Maracuja
2 cm Ingwer
1 Prise gemahlene Vanille
frisches Wasser nach Bedarf

Trinkkokosnuss öffnen, und das Wasser in den Mixer gießen. Den Ingwer zerreiben und zusammen mit der Vanille ebenfalls in den Mixer geben. Die Maracuja halbieren und das Fruchtfleisch samt Kernen mit einem Telöffel auskratzen und zum Kokoswasser geben. Mangos und Banane schälen, grob schneiden und mit den restlichen Zutaten, und frischem Wasser nach Bedarf, im Mixer verarbeiten bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Wenn Ihnen der Smoothie zu viskos erscheint, dann mengen Sie noch etwas frisches Wasser dazu.

Lassen Sie sich die köstlichen Fruchtaromen schmecken.

Wussten Sie schon?

Neben einem hohen Wassergehalt (ca. 80%) sind Mangos reich an Vitamin C, Vitamin A, Kalium und Folsäure. Kalium ist ein essentieller Mineralstoff und an physiologischen Prozessen jeder Zelle beteiligt. Dazu zählen z.B. die Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks, der Regulation des Zellwachstums aber auch unter anderem der neuromuskuläre Reizbarkeit unseres Herzens.
Liegt beispielsweise ein Folsäuremangel vor, hat dies negative Auswirkung auf unser Blutbild.
Vitamin C hat einen antioxidativen Einfluss, reduziert also oxidativen Stress, ausgelöst durch freie Radikale, im menschlichen Organismus. Der „Alleskönner“ Ingwer wirkt unter anderem entzündungshemmend (Gingerol) und schmerzlindernd (Zingiberen).

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Heute gibt es einen cremig-fruchtig-würzig schmeckenden Smooothie mit einem kleinen Ingwer-Kick.
Wir verwenden dazu die üblichen Verdächtigen für unseren Kokos-Smoothie plus frischen Ingwer:

natürlich essen | Vanille-Ingwer-Beeren-Kokos Smoothie

Zutaten (ca. 500ml)
200 ml Kokosmilch
200 ml Wasser
1 gr. Tasse Johannisbeeren – schwarze und rote, gefroren oder frisch
3 TL Kokosflocken
1/2 cm Ingwer, frisch gehackt
1 Messerspitze Vanilleschote

Wir starten mit den flüssigen Zutaten – dazu gießen wir die Kokosmilch und das Wasser in unseren Hochleistungsmixer. Dann fügen wir die gefrorenen Beeren hinzu und starten mit dem ersten Mixvorgang.

Jetzt geben wir noch die Kokosflocken, den frischen Ingwer und die Vanille dazu und mixen alles erneut.

Wenn Ihnen die Konsistenz zu fest oder zu flüssig geworden ist geben Sie entsprechend mehr Flüssigkeit oder mehr Kokosflocken hinzu.

Lassen Sie sich unseren kleinen Ingwer-Kick gut schmecken!

Wussten Sie schon?

Der Ingwer (Gingerol, Zingiberen) wirkt schmerzhemmend und die Laurinsäure aus Kokosmilch plus der Anthocyanine aus den Johannisbeeren, wirken antioxidativ auf unseren Organismus.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Unser Alternative zum Standard-Rhabarberkompott: Eine Mischung aus süß-sauer, bitter und scharf. Dazu verwenden wir frischen Rhabarber, frischen Ingwer, frische Erdbeeren und Kokoswasser mit einem Schuss Honig. Alles im Ofen gegart und mit Kokosmilch verfeinert.

natürlich essen | Rhabarber-Erdbeer-Kompott | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (2 Pers.)
3-4 Stangen Rhabarber
150g Erdbeeren
3cm Ingwer, hauchfein gehobelt
1-2 EL Honig
100ml Kokoswasser
1-2 EL Kokosmilch

Zuerst den Ofen auf 200 Grad vorheizen (Ober- und Unterhitze). Dann den Rhabarber waschen, abziehen und in daumenlange Stücke schneiden und in eine ofenfeste Form geben.

Die Erdbeeren waschen, das Grün entfernen, halbieren und zum Rhabarber geben.

Nun den Ingwer mit einem Löffel schälen und in hauchdünne Scheibchen schneiden, z.B. mit einem Sparschäler. Die Ingwerscheibchen, den Honig und das Kokoswasser vermengen und über den Rhabarber geben.

Alles für ca. 30 Minuten in den Ofen geben. Wenn der Rhabarber erste Bräunung aufweist, herausnehmen, mit Kokosmilch und ein paar frischen Erdbeeren nach Geschmack garnieren. Fertig.

Guten Appetit!

Wussten Sie schon?

Unser Rhabarberkompott wirkt in seiner Komplexität durch Ingwer (Gingerol, Zingiberen), Honig (Inhibine), Kokosmilch (Laurinsäure), Erdbeeren (Anthocyanin), Rhabarber (Alizarin) antientzündlich, schmerzhemmend, antimikrobiell, antioxidativ und leberentgiftend.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Möhren Frittata | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Die Frittata, oder auch italienisches Omelette, ist heute unser Rezeptthema. In Italien ist die Frittata oftmals eine Resteverwertung – aber eine köstliche! Wir möchten heute Möhren, Ingwer und geröstete Mandelblättchen miteinander kombinieren. Seien Sie gespannt!

Zutaten (4 Pers.)
ca. 600 g frische Möhren (das Möhrengrün könnten Sie für einen vitalisierenden Smoothie verwenden)
6 Bio-Eier (Sie wissen bereits, wir bevorzugen die der Zweinutzungshühner)
ca. 50 g geschälten Ingwer
2 große rote Zwiebeln – fein gewürfelt
1 kleine Chili – fein gehackt
1 Bd. frische Petersilie (glatt) – grob gehackt
Salz, Pfeffer
3 EL Ghee
ca. 450 g Schafsjoghurt
3 TL Curry
50 g Mandelblättchen

Die verputzen und geschälten Möhren mit einer groben Reibe raspeln. Den geschälten Ingwer mit einer feinen Reibe zerkleinern.

In einer ausreichend großen Pfanne Ghee erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig andünsten. Geben Sie dann die Möhrenraspel und etwa 2/3 des Ingwers hinzu. Lassen Sie die Möhrenmischung unter gelegentlichem Rühren ca. 3 min anbraten, würzen sie mit Salz und Pfeffer und lassen sie anschließend etwas auskühlen.

Zwischenzeitlich rösten Sie in einer weiteren Pfanne die Mandelblättchen leicht goldbraun an, bis sich das feine Röstaroma in Ihrer Küche ausbreitet. Nehmen Sie die Blättchen heraus, und lassen sie ebenfalls abkühlen.

Vermengen Sie 150 g Joghurt mit den Eiern und dem Currypulver. Mischen Sie alles sehr gut durch. Die Masse wird ebenfalls mit Salz und Pfeffer gewürzt. Geben Sie Möhren, Chili, Petersilie und Mandeln hinzu und mischen alles gut durch.

Erhitzen Sie das restliche Ghee in einer ausreichend großen Pfanne – Sie benötigen einen Durchmesser von 24-26 cm. Füllen Sie die Möhren-Ei-Masse in die Pfanne, streichen alles glatt und verringern die Temperatur. Lassen Sie die zugedeckte Frittata für 35-40 min garen, bis die Eimasse gestockt und die Unterseite schön braun geworden ist. Sollte nach Ablauf der Zeit die Masse noch nicht vollends gestockt sein, schalten Sie die Temperatur aus und lasse die Frittata für weitere 5 min ziehen.

Wenden Sie sich nun dem Joghurt-Dip zu. Vermengen Sie dazu den restlichen Joghurt mit Salz und Ingwer.

Stürzen Sie die Frittata auf einen großen Teller schneiden Tortenstücke daraus und richten mit einem Klecks des Ingwer-Joghurts an. In Ermangelung einer gescheiten Kuchenform haben wir uns für eine eckige Frittata aus einer Auflaufform entschieden.

Lassen Sie es sich schmecken.

Wussten Sie schon?

Curry (Curcumin), Ingwer (Gingerol), Eigelb (SAMe), Karotten (Salicylsäure) und Zwiebel (Inulin) haben in dieser Kombination eine starke entzündungshemmende Wirkung auf unseren Organismus.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Crème Brulée mit Ingwer und Kurkuma | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Der Klassiker wird von uns diesmal mit etwas frischem Ingwer und Kurkuma als asiatische Variante zubereitet. Passend zur Jahreszeit und für ein leckeres Dessert zu später Stunde…

Zutaten (4 Pers.)
400ml Kokosmilch
20g Ingwer, frisch gerieben
20g Kurkuma, frisch gerieben
1/2 Vanilleschote, ausgekratzt
4 Eigelb
2 EL Honig
1 Prise Zimt
2-3 EL Kokoszucker zum Flambieren

Zuerst kratzen Sie das Mark einer halben Vanilleschote aus. Dann schälen Sie, mit einem Teelöffel, den frischen Ingwer und die Kurkumawurzel und reiben diese mit einer Knoblauchreibe fein.

Nun die Kokosmilch mit dem Vanillemark, geriebenen Ingwer und Kurkuma langsam zum Kochen bringen und für ca. 10 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Anschließend durch ein feines Sieb geben, um die restlichen Ingwer- und Kurkumastückchen zu entfernen.

Die Eigelbe mit dem in einer Pfanne flüssig gemachten Honig, schaumig schlagen und nach Geschmack eine gute Prise Zimt hinzugeben. Die Kokos-Vanille-Ingwer-Kurkuma-Masse mit dem Eigelbschaum vermengen und für mind. zwei Stunden kalt stellen.

Anschließend füllen Sie die Masse in vier ofenfeste Förmchen und lassen sie im Backofen bei 100° Umluft für 30 Minuten auf mittlerer Schiene stocken. Wenn die Oberfläche schön gestockt ist, die Crème auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Nun geht es ans Flambieren:
Dazu mit einen Flambierer (Bunsenbrenner geht auch…;-)) den dünn und gleichmäßig aufgestreuten Kokoszucker (alternativ dünn mit Honig bestreichen) karamellisieren. Achtung: verbrennt schnell und riecht dann nicht mehr schön malzig sondern verkokelt… Alternativ können Sie die Crème Brulée im Backofen unter dem Grill final bearbeiten.

Guten Appetit!

Wussten Sie schon?

Dieses leckere Dessert hat neben seinem frischen und scharfen Geschmack auch durch die sekundären Pflanzenstoffe in Kurkuma und Ingwer (Curcumin, Sesquifelandreen und Zingiberen, Gingerol) eine schmerz- und entzündungshemmende Wirkung. Und durch Laurinsäure aus der Kokosmilch in Kombination mit den Inhibinen aus dem Honig und dem Zimt, auch eine antimikrobielle Wirkung.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Crème Brulée mit Ingwer und Kurkuma | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

 

natürlich essen | Rosenkohl | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Unseren Rosenkohl bereiten wir diesmal mit Curry, Kokosmilch und Garnelen zu. Uns ist die Asia-Exotik dieser Version bewusst und wir freuen uns bereits auf Ihre Experimentierfreude mit dem hiesigen Wintergemüse.

Zutaten (2 Pers.)
500g Rosenkohl
400g Garnelen, geschält und aufgetaut
200g Schafs-Feta – gewürfelt
300ml Kokosmilch
100ml Gemüsebrühe, hefefrei
frischen Ingwer – fein geschnitten
2 Knoblauchzehen – fein gehackt
1 Zwiebel – fein gehackt
1 Chilischote – fein gehackt
1-2 EL Kokosfett
1 EL Currypaste (rot oder gelb)
schwarzer Pfeffer, Salz

Zunächst die Garnelen in einem Sieb auftauen lassen und abspülen, anschließend auf Küchenpaper ausbreiten.

Den Rosenkohl waschen, die äußeren Blätter entfernen und halbieren. Dann den Ingwer mit einem Löffel schälen und fein schneiden. Ebenso die Zwiebel, den Knoblauch und die Chilischote fein hacken.

In einer großen Pfanne Kokosfett erhitzen und den Ingwer, die Zwiebel, den Knoblauch und den Chili kurz andünsten und dann die Garnelen hinzufügen, kurz und scharf anbraten. Dann herausnehmen und zur Seite stellen.

Anschließend wieder Kokosfett erhitzen und die Rosenkohlhälften in der Pfanne für ca. 5 Minuten anbraten und des Öfteren wenden. Das Ganze mit Gemüsebrühe ablöschen, die Currypaste darin auflösen und aufkochen lassen und mit der Kokosmilch erneut ablöschen.

Das Ganze für ca. 15 Minuten köcheln lassen und anschließend die Garnelen und den gewürfelte Feta hinzugeben und weitere fünf Minuten weiterköcheln lassen.

Nach Gusto mit Salz und Pfeffer würzen und es sich lecker asiatisch schmecken lassen.

Guten Appetit!

Wussten Sie schon?

Das Wintergemüse Rosenkohl enthält neben viel Vitamin C, auch sogenannte Senfölglycoside und diese wirken, zusammen mit der Laurinsäure aus der Kokosmilch, anti-oxidativ. Und Kurkuma ist der klassische Entzündungshemmer schlechthin, insbesondere in unserer Kombination mit Knoblauch, Ingwer, Chili und Zwiebel (Curcumin, S-Allycylstein, Gingerol, Capsaicin und Inulin).

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Süßkartoffel Suppe | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Heute zaubern wir eine deftig, cremige Suppe mit Süßkartoffel als Grundsubstanz. Besonders sämig wird sie natürlich durch reichlich Kokosmilch, eins unserer Grundzutaten auf „natürlich essen – ab heute gesund!“.
Um ein wenig mehr Biss in unsere Suppe zu bekommen, haben wir uns für Garnelen als Eiweißlieferant entschieden.

Zutaten (4 Pers.)
2 große Süßkartoffeln
200g Garnelen, abgetropft
400ml Kokosmilch
500ml Gemüsebrühe
1 Chilischote, fein gehackt
1 Stück Ingwer, frisch – daumengroß und kleingehackt
1 Stück Kurkuma, frisch – daumengroß und kleingehackt
1 Stück Galgant, frisch – daumengroß und kleingehackt (alternativ 1 TL gemahlen)
1 Bund Koriander
1 EL Limettensaft
2 EL Ghee, (alternativ Butter vom Weiderind)
Salz, Pfeffer

Zunächst die Süßkartoffeln schälen, achteln und in einem Topf gar kochen.

Dann die kleingehackten Ingwer-, Galgant- und Kurkumastückchen zusammen mit Chili und etwas Ghee in einem hohen Topf leicht anbraten, bis sich ein gutes Aroma entwickelt hat.

Die gekochte Süßkartoffel hinzugeben, ein wenig mit anbraten lassen und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Anschließend die Kokosmilch hinzugeben und ca. 5 Minuten köcheln  lassen.

Das Ganze mit einem Pürierstab durchmixen, bis eine cremig-sämige Suppe entsteht. Bei zu fester Konsistenz noch etwas Gemüsebrühe hinzufügen.

Nun die Garnelen mit etwas Ghee anbraten, die Hälfte zur Suppe dazugeben und unterrühren. Jetzt noch etwas Limettensaft, Salz und Pfeffer hinzu – abschmecken und wir sind fast fertig.

Das Ganze mit frischem, gehackten Koriander und den restlichen Garnelen garnieren und anrichten.

Guten Appetit.

Wussten Sie schon?

Aufgrund der Kombination von Ingwer, Kurkuma, Galgant, Chili und Koriander (Gingerol, Curcumin, Pinen, Capsaicin und Cilantrin) hat unsere Suppe eine antientzündliche und schmerzhemmende Wirkung. Darüber hinaus hat sie noch einen antimikrobiellen Effekt über Piperin, Eugenol und Laurinsäure aus schwarzem Pfeffer, Galgant und der Kokosmilch und fördert somit unsere Verdauung.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | grüner Smoothie | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Heute wollen wir uns mal wieder den flüssigen Vitaminen zuwenden, und einen stimulierenden Smoothie zubereiten. Stimulierend deswegen, weil wir wieder einmal die Schalen der Zitrusfrüchte mitverarbeiten. Und bitter regt bekanntermaßen an.

Zutaten (3-4 Gläser)
2 Händevoll Babyspinat
1 komplette Bio-Zitrone
½ Mango
½ Banane
¼ Honigmelone
2 cm Ingwer
300 ml Wasser

Die Zitrone waschen Sie unter heißem Wasser und vierteln sie anschließend. Ingwer und Mango ebenfalls schälen, und dann das Fruchtfleisch vom Kern ablösen. Die Banane können Sie ebenfalls mit der Schale verarbeiten ist allerdings nicht zwingend nötig. Wir nutzen sie heute geschält.

natürlich essen | grüner Smoothie im Bianco puro | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Alle Zutaten kommen zusammen mit dem Wasser in den Mixer und werden dann auf höchster Stufe verarbeitet. Unser Bianco puro hat dafür eigens ein „grünes Smoothie“-Programm. Nach knapp 2 min haben Sie einen herrlich duftenden und lecker schmeckenden Smoothie in der Hand. Mit jedem Schluck spüren Sie die Kraft der Vitamine und Bitterstoffe.

Lassen Sie es sich schmecken.

Wussten Sie schon?

Die Bitterstoffe in unserer Ernährung begünstigen den gesamten Verdauungsprozess, und haben somit einen positiven Einfluss auf diverse andere Körperfunktionen. Leider sind die Bitterstoffe mittlerweile vielen Lebensmitteln industriell entzogen worden – aber mit entsprechenden Lebensmitteln, wie z.B. den Schalen von Bio-Zitrusfrüchten, können Sie hier Abhilfe leisten.
Die Wirkung der Bitterstoffe entfaltet sich bereits beim ersten Kontakt auf der Zunge. Der bittere Geschmack regt umgehend die Sekretion von Leber, Galleblase, Bauchspeicheldrüse und Magen an, so dass wichtige Verdauungsenzyme und Verdauungssäfte produziert werden. Über die Gallenflüssigkeit, die Magensäfte und das Insulin produzieren die Organe Substanzen, die für die Verstoffwechselung von Nährstoffen im Organismus essentiell sind. Ebenso wird die Entgiftungsfunktion der Leber stimuliert – so können bedenkliche Substanzen schneller „entschärft“ werden.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Wirsingkohl Eintopf | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Passend zur Winterzeit starten wir heute zum Mittag mit einem Wirsingkohl, Gehacktem und etwas Schafskäse. Das Kohlgemüse braucht ja entsprechend Frost und bisher gab es davon ja eher wenig.

Zutaten (2 Pers.)
1 mittelgroßen Wirsingkohl
400 g Rinderhack
100 g Schafs-Feta
250 ml Gemüsebrühe (hefefrei)
100 ml Kokosmilch
2 TL Ziegenbutter (alternativ Ghee)
1 Zwiebel, gehackt
1 Stück Ingwer – daumendick und gehackt
2 Zehen Knoblauch – gehackt
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Senf
1 Prise Muskatnuss
Salz, schwarzer Pfeffer

Zuerst entfernen Sie die ersten äußeren Blätter des Wirsingkohls, schneiden ihn in Viertel und verputzen ihn. Dann schneiden Sie den Kohl in 1 cm breite Streifen und entfernen dabei den Strunk. Legen Sie Ihren geschnittenen Wirsingkohl jetzt zum Abtropfen zur Seite.

Nehmen Sie einen höheren Topf und dünsten darin die geschnittene Zwiebel, den Ingwer und den Knoblauch in etwas Ziegenbutter an. Nun geben Sie die vorbereiteten Kohlstreifen hinzu und rühren einmal kräftig um. Anschließend löschen Sie alles mit der aufgelösten Gemüsebrühe ab und würzen mit Kreuzkümmel, Muskat, Senf, Salz und schwarzem Pfeffer und lassen das Ganze über 15 Minuten köcheln.

Dann kümmern Sie sich um das Rinderhack, d.h. Sie braten das Hack mit der restlichen Ziegenbutter, bei mittlerer bis hoher Hitze, gar. Stellen Sie das fertige Hack zur Seite.

Geben Sie nach der o.a. Garzeit den zerbröselten Fetakäse und die Kokosmilch zum Wirsingkohl hinzu, vermengen es und lassen es zusammen für weitere fünf Minuten köcheln und nutzen jetzt Ihren Zauberstab (Stabmixer) zum zerkleinern bzw. stampfen Ihres Wirsingkohl-Eintopfes.

Wenn Sie mit der Konsistenz zufrieden sind, geben Sie das fertige Gehackte dazu und mengen es kräftig unter, schmecken es ab und richten es auf zwei tiefen Tellern appetitlich an.

Lassen Sie es sich gut schmecken.

Wussten Sie schon?

Unser Eintopf enthält eine wahre Wirkstoffbombe über die Fülle seiner sekundären Pflanzenstoffe:
So haben  Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Senf (Inulin, S-Allycylstein, Gingerol, Capsaicin) eine anti-entzündliche und schmerzhemmende Wirkung. Verdauungsfördernd und zur Unterstützung der Leberentgiftung dienen hier Ingwer, Zwiebel, Knoblauch, Wirsing und Kreuzkümmel (Gingerol, Allyl-Gruppen, Cysteine, Folsäure). Schlussendlich haben Kokosmilch, Ziegenbutter, schwarzer Pfeffer und Muskat (Carvona, Laurinsäure, Piperine, Eugenol) einen anti-mikrobiellen und Schafs-Feta und Zwiebel (Lactobazillus, Pektin) einen pro-biotischen Effekt auf unseren Darm.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer