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Schlagwörter antibakteriell antientzündlich antimikrobiell antioxidativ antiparasitär antiparasitär-/mikrobiell Apfel Avocado Banane Basilikum Bio Bio-Eier Bitterstoffe Blaubeeren Blumenkohl Chiasamen Chili Curry Ei Eier Eis entzündungshemmend Entzündungshemmung Erdbeeren Feta freie Radikale Frühlingszwiebel Gemüsebrühe Ghee grünes Blattgemüse Himbeeren Honig Immunmodulation Ingwer Kaffee Knoblauch Kokos Kokosfett Kokosmehl Kokosmilch Kokoswasser Koriander Kräuter Kurkuma Kürbis leberentgiftend Leberentgiftung Mandel Mango Meersalz Muskat Olivenöl Paleo Paleo kosher Paprika Pecorino Petersilie Pfeffer probiotisch rote Bete Salz schmerzhemmend Schmerzhemmung Senf Senfölglykoside Smoothie Spinat Süßkartoffel Thymian Tomaten Tomatenmark Vanille verdauungsfördernd Walnuss Wasser Zimt Zitrone Zitronensaft zuckerfrei Zwiebel
natürlich essen natürlich essen
natürlich essen
Zutaten (4 Pers. – je nach Blattgröße 4-8 Rouladen) 1 Staude rotstieligen Mangold 1 Staude gelbstieligen Mangold 1 Staude grünstieligen Mangold 2 Händevoll Kirschtomaten 400g Schafsfeta – gewürfelt 1 Chilischote – fein gehackt 1 kleine Zwiebel – fein gehackt 2-3 Knoblauchzehen – fein gehackt Salz, Pfeffer Ghee, Kokosfett oder Olivenöl zum Anbraten
Waschen Sie den Mangold, trennen die Stiele von den Blättern ab und legen sie vorerst beiseite. Sortieren Sie die Mangoldblätter der Größe nach. Sollten bei einigen Blättern die zentrale Blattrippe zu stark sein, dann gehen Sie einige Male mit einem Sparschäler darüber, so lässt sich die Roulade später besser einrollen.
Waschen Sie die Tomaten und hacken sie in kleine Stücke. Schneiden Sie die Mangoldstiele ebenfalls in kleine Stücke.
Erhitzen Sie das Fett in der Pfanne, und schwitzen darin erst die Zwiebeln, dann den Knoblauch und zum Schluss die Chili an. Geben Sie dann die Tomaten und die Stielstücken hinzu, und garen alles unter gelegentlichem Schwenken für 5-8min durch. Schmecken Sie mit Salz und Pfeffer ab, und bröseln dann den Feta in die Pfanne. Mengen Sie den Feta gut unter die Gemüsemasse und schmecken nochmals ab.
Legen Sie sich nun zwei Mangoldblätter leicht überlappend (die Stielseiten weisen dabei zueinander) auf die Arbeitsfläche, geben je nach Größe der Blätter 4-5 EL der Gemüse-Feta-Masse auf das untere Drittel und rollen alles zusammen. Schlagen Sie dabei die Ränder leicht ein, damit Ihnen keine Masse heraus quillt, und die Rouladen schön kompakt bleiben. Fixieren Sie die Rouladen mit einem Zahnstocher, so fallen sie Ihnen beim Braten nicht auseinander. Wenn Sie von der Gemüse-Feta-Masse noch etwas übrig haben, braten Sie es später mit den Rouladen zusammen an.
Nehmen Sie sich eine ausreichend große Pfanne zur Hand und erhitzen darin das Bratenfett. Schalten Sie die Temperatur leicht zurück, geben die Rouladen hinein, und braten Sie von allen Seiten gut an. Geben Sie die restliche Gemüsemasse hinzu und lassen alles für 2-3min köcheln.
Richten Sie die Rouladen zusammen mit dem Gemüse an und lassen es sich schmecken.
Guten Appetit.
Das Mangold-Gemüse ist reich an Vitaminen A, E und K. Das grüne Blattgemüse ist auch voll mit Chlorophyll und Folsäure und unterstützt zusammen mit Knoblauch und Zwiebel (Alliin, Cystein, Allyl-Gruppen) die Leberentgiftung. Darüber hinaus bietet dieses Gericht eine starke Front bei der Entzündungshemmung. Verantwortlich dafür sind Knoblauch (S-Allycylstein, Pectin, Taurin) und Zwiebel (Inulin). Unterstützung bei der Schmerzhemmung gibt es durch die Chili (Capsaicin). Schafsfeta (Lactobazillus) und Zwiebel (Pektin) haben einen pro-biotischen Effekt auf unser Darmsystem.
natürlich essen – ab heute gesund! Lars Brouwers & Torsten Fleischer
Zutaten (2 Pers.) 6 Bio-Eier 400g frischer Spinat 2 Zehen Knoblauch – gehackt 1 kleine Schalotte – gehackt 1/4 TL Kurkuma frisch gerieben 1 Msp. Muskat 1/4 TL Petersilie – gehackt 1/4 TL Schnittlauch – gehackt 1 TL Sesam Salz, Pfeffer 1 EL Butter oder Ghee
Vermengen Sie die Eier, mit etwas Salz, frisch gemahlenem Pfeffer, Muskat und dem geriebenen Kurkuma in einer Schüssel.
Rösten Sie den Sesam, ohne Fett, in einer Pfanne leicht an, und stellen ihn beiseite.
Nehmen Sie sich eine zweite Pfanne zur Hand und erhitzen in beiden, auf jeweils mittlerer Temperatur, Butter bzw. Ghee. Schwitzen Sie in einer der Pfannen Zwiebeln und Knoblauch leicht glasig an, in die andere geben Sie die Eier. Schieben Sie mit einem Holzlöffel die leicht stockende Eimasse jeweils zur Pfannenmitte. Wiederholen Sie dies solange, bis Ihr Rührei die gewünschte Konsistenz hat. Nebenbei geben Sie den Spinat in die andere Pfanne, und wenden ihn einige Male, bis er zusammen gefallen ist. Mengen Sie die restlichen Kräuter unter und servieren ihn mit dem Rührei.
Gleich 8 Inhaltsstoffe, von sechs der hier verwendeten Zutaten, sorgen für eine allgemeine Entzündungshemmung. Eigelb (SAMe), Knoblauch (S-Allycylstein, Pectine), Zwiebel & Schnittlauch (Inulin), Kurkuma (Curcumin), Petersilie (p-Cimeen, Apigenin) und nochmals Schnittlauch (Taurin) unterstützen Ihren Körper innerhalb eines Entzündungsprozesses bei seiner Rekonvaleszenz.
Die Frittata, oder auch italienisches Omelette, ist heute unser Rezeptthema. In Italien ist die Frittata oftmals eine Resteverwertung – aber eine köstliche! Wir möchten heute Möhren, Ingwer und geröstete Mandelblättchen miteinander kombinieren. Seien Sie gespannt!
Zutaten (4 Pers.) ca. 600 g frische Möhren (das Möhrengrün könnten Sie für einen vitalisierenden Smoothie verwenden) 6 Bio-Eier (Sie wissen bereits, wir bevorzugen die der Zweinutzungshühner) ca. 50 g geschälten Ingwer 2 große rote Zwiebeln – fein gewürfelt 1 kleine Chili – fein gehackt 1 Bd. frische Petersilie (glatt) – grob gehackt Salz, Pfeffer 3 EL Ghee ca. 450 g Schafsjoghurt 3 TL Curry 50 g Mandelblättchen
Die verputzen und geschälten Möhren mit einer groben Reibe raspeln. Den geschälten Ingwer mit einer feinen Reibe zerkleinern.
In einer ausreichend großen Pfanne Ghee erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig andünsten. Geben Sie dann die Möhrenraspel und etwa 2/3 des Ingwers hinzu. Lassen Sie die Möhrenmischung unter gelegentlichem Rühren ca. 3 min anbraten, würzen sie mit Salz und Pfeffer und lassen sie anschließend etwas auskühlen.
Zwischenzeitlich rösten Sie in einer weiteren Pfanne die Mandelblättchen leicht goldbraun an, bis sich das feine Röstaroma in Ihrer Küche ausbreitet. Nehmen Sie die Blättchen heraus, und lassen sie ebenfalls abkühlen.
Vermengen Sie 150 g Joghurt mit den Eiern und dem Currypulver. Mischen Sie alles sehr gut durch. Die Masse wird ebenfalls mit Salz und Pfeffer gewürzt. Geben Sie Möhren, Chili, Petersilie und Mandeln hinzu und mischen alles gut durch.
Erhitzen Sie das restliche Ghee in einer ausreichend großen Pfanne – Sie benötigen einen Durchmesser von 24-26 cm. Füllen Sie die Möhren-Ei-Masse in die Pfanne, streichen alles glatt und verringern die Temperatur. Lassen Sie die zugedeckte Frittata für 35-40 min garen, bis die Eimasse gestockt und die Unterseite schön braun geworden ist. Sollte nach Ablauf der Zeit die Masse noch nicht vollends gestockt sein, schalten Sie die Temperatur aus und lasse die Frittata für weitere 5 min ziehen.
Wenden Sie sich nun dem Joghurt-Dip zu. Vermengen Sie dazu den restlichen Joghurt mit Salz und Ingwer.
Stürzen Sie die Frittata auf einen großen Teller schneiden Tortenstücke daraus und richten mit einem Klecks des Ingwer-Joghurts an. In Ermangelung einer gescheiten Kuchenform haben wir uns für eine eckige Frittata aus einer Auflaufform entschieden.
Lassen Sie es sich schmecken.
Curry (Curcumin), Ingwer (Gingerol), Eigelb (SAMe), Karotten (Salicylsäure) und Zwiebel (Inulin) haben in dieser Kombination eine starke entzündungshemmende Wirkung auf unseren Organismus.
Heute haben wir uns an unseren ersten Paleo Burger herangewagt. Was also tun, wenn wir keine Brötchen verwenden wollen?! Ok, nehmen wir Ananas als Boden und Deckel. Die Kombination der unterschiedlichen Aromen erscheint uns als sehr delikat, auch die Verbindung, von süß und scharf.
Zutaten (4 Pers.) 600 g Rinderhack (Weiderind) Buchweizenmehl (optional zum „Binden“) 1 reife Ananas 2-3 Tomaten 1 Salatgurke 1 Handvoll Eichblatt-Salat 1 Bio-Ei 1 große Zwiebel 1-2 Knoblauchzehen 1 rote Paprika 2 Chili 1/2 Thymian Salz, Pfeffer 1/2 TL Paprika 1/2 TL Cayenne Pfeffer Ghee zum Anbraten
Chili, Knoblauch, Zwiebel und Thymian fein hacken und zusammen mit dem Ei in das Hackfleisch mengen. Arbeiten Sie hier ruhig mit den Händen! So bekommen Sie zum einen ein gutes Gefühl für die Konsistenz, und zum anderen „erarbeiten“ Sie sich im sprichwörtlichen Sinne Ihr Essen. Sollte Ihnen die Konsistenz zu weich erscheinen, dann geben Sie ein Kleinwenig Buchweizenmehl hinzu. Schmecken Sie mit Salz und Pfeffer ab und lassen die Masse ein wenig ruhen.
Zwischenzeitlich bereiten Sie die restlichen Zutaten vor. Schälen und entkernen Sie die Ananas und scheiden sie dann in fingerdicke (ca. 1,5-2 cm) Scheiben. Salat, Gurke und Tomate waschen und ebenfalls in Scheiben schneiden.
Erhitzen Sie das Ghee in einer ausreichend großen Pfanne. Formen Sie mit den Händen vier gleichgroße Hackfleischkugeln und drücken diese mit den Handflächen zu platten, ca 2 cm dicken Scheiben. Braten die Burgerscheiben von beiden Seite bei mittelhoher Hitze für ca. 3 min an. Legen Sie das Burgerfleisch zum Ruhen bei Seite und braten in der gleichen Pfanne die Ananasascheiben von beiden Seiten für ca. 1 min an.
Belegen Sie nun Ihren Paleoburger. Beginnen Sie mit einer Ananasscheibe, geben darauf das Burgerfleisch, garnieren mit Salat, Tomate und Gurke und schließen den Burger-Stapel mit einer zweiten Ananasscheibe ab. Fertig ist Ihr Paleoburger.
Unser Paleoburger ist ein wahrer Helfer in den Bereichen der Entzündungs- und allgemeinen Schmerzhemmung. Ananas (Papain, Bromelain), Buchweizen (Rutin), Eibelb (SAMe), Knoblauch (S-Allycylstein, Pectin, Taurin) und Zwiebel (Inulin) unterstützen eine Entzündungshemmung im Organismus. Chili (Capsaicin) und Knoblauch (Kaempherol) unterstützen den Organismus im Umgang mit allgemeinen Schmerzen. Auch in bei der Leberentgiftung geben die Zutaten unseres Paleoburgers hilfreiche Unterstützung. Es wirken hier: Buchweizen (Lezithin), grünes Blattgemüse (Chlorophyll, Folsäure), Knoblauch (Cystein,, Methylin, Alliin) und Zwiebel (Allyl-Gruppen).
Zum Thema #foodporn ging mir folgendes schnelles Frühstücksrezept durch den Kopf: Spiegeleier mit Speck und Zwiebeln. Einfach. Nahrhaft. Köstlich.
Zutaten (1 Pers.) 3-4 Eier (je nach Hunger) 8 Scheiben durchwachsenen Speck (bitte von freilaufenden Schweinen, z.B. Iberico) 1 Schalotte oder rote Zwiebel Ghee Salz, Pfeffer
Den durchwachsenen Speck in einer heißen Pfanne leicht auslassen und anbräunen. Herausnehmen und auf einem Küchentuch abtropfen lassen. In der Pfanne die in Streifen geschnittene Zwiebel glasig werden lassen und ebenfalls auf das Küchentuch zum Abtropfen legen.
Ein wenig Ghee in der Pfanne erhitzen und die Eier darin zu herrlich krossen Spiegeleiern anbraten.
Richten Sie die Eier gestapelt, mit jeweils etwas Speck und Zwiebeln dazwischen an, würzen bei Bedarf mit Salz und Pfeffer, und lassen es sich schmecken.
Heute zaubern wir eine deftig, cremige Suppe mit Süßkartoffel als Grundsubstanz. Besonders sämig wird sie natürlich durch reichlich Kokosmilch, eins unserer Grundzutaten auf „natürlich essen – ab heute gesund!“. Um ein wenig mehr Biss in unsere Suppe zu bekommen, haben wir uns für Garnelen als Eiweißlieferant entschieden.
Zutaten (4 Pers.) 2 große Süßkartoffeln 200g Garnelen, abgetropft 400ml Kokosmilch 500ml Gemüsebrühe 1 Chilischote, fein gehackt 1 Stück Ingwer, frisch – daumengroß und kleingehackt 1 Stück Kurkuma, frisch – daumengroß und kleingehackt 1 Stück Galgant, frisch – daumengroß und kleingehackt (alternativ 1 TL gemahlen) 1 Bund Koriander 1 EL Limettensaft 2 EL Ghee, (alternativ Butter vom Weiderind) Salz, Pfeffer
Zunächst die Süßkartoffeln schälen, achteln und in einem Topf gar kochen.
Dann die kleingehackten Ingwer-, Galgant- und Kurkumastückchen zusammen mit Chili und etwas Ghee in einem hohen Topf leicht anbraten, bis sich ein gutes Aroma entwickelt hat.
Die gekochte Süßkartoffel hinzugeben, ein wenig mit anbraten lassen und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Anschließend die Kokosmilch hinzugeben und ca. 5 Minuten köcheln lassen.
Das Ganze mit einem Pürierstab durchmixen, bis eine cremig-sämige Suppe entsteht. Bei zu fester Konsistenz noch etwas Gemüsebrühe hinzufügen.
Nun die Garnelen mit etwas Ghee anbraten, die Hälfte zur Suppe dazugeben und unterrühren. Jetzt noch etwas Limettensaft, Salz und Pfeffer hinzu – abschmecken und wir sind fast fertig.
Das Ganze mit frischem, gehackten Koriander und den restlichen Garnelen garnieren und anrichten.
Aufgrund der Kombination von Ingwer, Kurkuma, Galgant, Chili und Koriander (Gingerol, Curcumin, Pinen, Capsaicin und Cilantrin) hat unsere Suppe eine antientzündliche und schmerzhemmende Wirkung. Darüber hinaus hat sie noch einen antimikrobiellen Effekt über Piperin, Eugenol und Laurinsäure aus schwarzem Pfeffer, Galgant und der Kokosmilch und fördert somit unsere Verdauung.
Zutaten (4 Pers. – je nach Blattgröße 4-8 Rouladen) 1 mittelgroßen Weißkohl (alternativ Wirsingkohl) 200g Rinderhack 100g Schafsfeta – gewürfelt 1 Chilischote – fein gehackt 1 kleine Zwiebel – fein gehackt 1 TL Kümmel 1 Msp. Kreuzkümmel 2-3 Knoblauchzehen – fein gehackt Salz, Pfeffer Ghee zum Anbraten
Entfernen Sie die ersten 2-3 Blätter des Kohls und lösen dann mit einem spitzen Messer keilförmig den Strunk aus dem Kohlkopf. Lösen Sie vorsichtig 8 Blätter vom Kohl, und schälen die starke Mittelrippe der Blätter mit einem Sparschäler – so lässt sich das Blatt später besser einrollen. Den restlichen Kohl achteln Sie und schneiden ihn dann in kleine Stücke.
Erhitzen Sie das Fett in der Pfanne, und schwitzen darin die Kohlstücken, dann die Zwiebeln, den Knoblauch und zum Schluss die Chili an. Mengen Sie anschließend das Hackfleisch mitunter, und lassen alles ca. 10min garen. Bröseln Sie den Feta in die Pfanne, mengen ihn gut unter die Gemüse-Hack-Masse und schmecken mit den restlichen Gewürzen ab.
Übergießen Sie die Kohlblätter kurz mit heißem Wasser, das macht Sie etwas flexibler. Legen Sie sich nun ein Kohlblatt auf die Arbeitsfläche, geben je nach Größe der Blätter 3-5 EL der Füllmasse auf das untere Drittel und rollen alles zusammen. Schlagen Sie dabei die Ränder leicht ein, damit Ihnen keine Masse heraus quillt, und die Rouladen schön kompakt bleiben. Fixieren Sie die Rouladen mit einem Zahnstocher, so fallen sie Ihnen beim Braten nicht auseinander. Wenn Sie von der Masse noch etwas übrig haben, braten Sie sie später mit den Rouladen zusammen an.
Nehmen Sie sich eine ausreichend große Pfanne zur Hand und erhitzen darin das Bratenfett. Schalten Sie die Temperatur leicht zurück, geben die Rouladen hinein, und braten Sie von allen Seiten gut an. Geben Sie die restliche Gemüse-Hack-Masse hinzu, gießen mit etwas Wasser auf und lassen alles für 10-15min köcheln.
Richten Sie die Rouladen an und lassen es sich schmecken.
Der Weißkohl hat Studien zur Folge einen positiven Einfluss bei Magengeschwüren. Darüber hinaus bietet dieses Gericht eine starke Front bei der Entzündungshemmung. Verantwortlich dafür sind Knoblauch (S-Allycylstein, Pectin, Taurin) und Zwiebel (Inulin). Unterstützung bei der Schmerzhemmung gibt es durch die Chili (Capsaicin) und Kümmel (Betapinen). Schafsfeta (Lactobazillus) und Zwiebel (Pektin) haben einen pro-biotischen Effekt auf unser Darmsystem.
Lange, lange ist es her, dass ich etwas mit einem Schnellkochtopf zu tun hatte. Geschätzt ein Vierteljahrhundert. Ich weiß, dass meine Mutter damals viel damit gekocht hat. Gute Eintöpfe, Schmorgerichte und gehaltvolle Suppen. Köstliche Geschmäcker, wenn ich es mir recht überlege. „Gepfiffen“ und „gezischt“ hat es damals in der Küche, und irgendwie war das Gefühl einer Bombe auf dem Herd in meiner kindlichen Vorstellung. Aber in den vergangenen 25 Jahren wird sich ja so einiges getan haben in puncto Technik. Warum also nicht einfach mal wieder mit so einem Schnellkochtopf kochen. Fissler war es damals, Fissler soll es auch heute sein. Optik und Farbmuster sind auf jeden Fall im 21. Jahrhundert angekommen 🙂
Ein Gericht was es mir in meiner Kindheit sehr angetan hat, war das Mango-Curry-Hühnchen – wenn ich es mir recht überlege hätte meine Mutter Mitte der Achtziger dafür einen Innovationspreis verdient, so außergewöhnlich war die Zusammensetzung der verwendeten Zutaten. Mango, Kokosmilch, Ingwer Chili und Curry gepaart mit herrlich saftigem Hühnchenfleisch.
Ich habe eine vage Vorstellung der verwendeten Zutaten, aber klare Geschmäcker in meiner Erinnerung. Ich werde bewusst nicht nach dem Originalrezept fragen und bin gespannt, wie es meiner Mutter schmecken wird.
Starten wir das Experiment #schnellkochtopfen
Zutaten (4 Pers.) 5 Hühnchenschenkel (ca. 1200g) 2 reife Mangos 2 Schalotten 1 kleine Zwiebel 1 Knoblauchzehe 2cm Ingwer ½ Bd. Koriander 200 ml Kokosmilch 2 l Gemüsebrühe (alternativ Fertigprodukt ohne Hefe) 2 gehäufte EL Curry Salz, Pfeffer Ghee
Die Hühnerbeine waschen, trockentupfen und mit einem gezielten Schnitt im Gelenk zerteilen – so lassen sie sich später im Topf besser anbraten und garen. Knoblauch, Zwiebel und Ingwer fein würfeln. Vom Koriander zupfen Sie die Blätter ab, stellen sie zur Seite, und hacken die Stiele in kleine Röllchen. Die Mangos schälen Sie (ich verwende dafür gern einen Mangoschäler da dieser eine breitere Schnittfläche hat) und schneiden sie anschließend in daumendicke Würfel, die sie ebenfalls beiseite stellen.
Erhitzen Sie ca. 1-2 EL Ghee im Schnellkochtopf und braten darin die Hühnerteile von allen Seiten an. Geben Sie dann Zwiebel, Knoblauch, Chili, Ingwer und Korianderstiele hinzu und lassen alles ebenfalls einen Moment anbraten.
Gießen Sie alles mit der Brühe auf, geben die Mango hinzu, reduzieren die Temperatur ein wenig und verschließen den Schnellkochtopf. Ich habe am Drehregler des Topfes auf die Garstufe 1 gestellt, so dass die Garzeit ca. 18 min beträgt. Halten Sie dabei die Temperaturanzeige des Druckventils im Auge. Geht es doch einmal in den roten Bereich, dann reduzieren Sie die Temperatur noch etwas.
Wenn die Garzeit beendet ist nehmen Sie den Topf vom Herd, lassen den Druck aus dem Topf entweichen und öffnen ihn. Ich war wirklich erstaunt in welch kurzer Zeit die doch recht kräftigen Hühnerschlegel so gut durchgegart waren, dass das Fleisch locker mit der Gabel „abgestreift“ werden konnte. Es hat keine 20 min gedauert. Wirklich beeindruckend, denn solch zartes Kochergebniss kenne ich nur, wenn ich beispielsweise ein Suppenhuhn gute 2 Stunden im normalen Topf koche.
Rühren Sie die Kokosmilch unter und schmecken bei Bedarf mit Salz, Pfeffer und Curry ab. Wenn Sie es etwas schärfer mögen, dann geben Sie noch frisch gehackten Chili hinzu.
Hacken Sie die beiseite gestellten Korianderblätter, richten das Mango-Curry-Hühnchen in Schalen oder tiefen Tellern an, und streuen den Koriander darüber.
Unser pikantes Geflügelgericht ist wieder vollgepackt mit guten Inhaltsstoffen. Im Bereich der Entzündungshemmung gibt es ein intensives Zusammenspiel von Ingwer (Gingerol), Koriander (Salicylsäure), Knoblauch (S-Allycylstein, Pectin, Taurin) und Zwiebel (Inulin). Schmerzhemmend wirken Chili (Capsaicin), Ingwer (Zingiberen) und Koriander (Cilantrin). Probiotisch wirken die beiden Lauchgewächse Schalotte und Zwiebel (beide Pektin). Wenn Sie so wie wir mit schwarzem Pfeffer (Piperin) würzen, dann wirkt dieser antiparasitär/-mikrobiell auf Ihren Organismus. Die Leberentgiftung wird unterstüzt durch Schalotte und Zwiebel (Allyl-Gruppen) sowie durch den Knoblauch (Cystein,, Methylin, Alliin). Und zu guter Letzt fördert der Ingwer (Gingerol) die Verdauung.
Wir hatten mal wieder so richtig Appetit auf ein ordentliches Stück Fleisch. Zwei Fingerdick soll es sein, haben wir beim Metzger unseres Vertrauens an der Theke gesagt, und bekamen am Ende ein 500g schweres Entrecôte. Wir kennen ihn und wissen, dass das Rind weidegehalten und weidegefüttert ist – also Paleo pur! Darauf sollten Sie beim Kauf Ihres Fleisches achten! Machen Sie sich bitte einmal die Mühe die regionalen Bauernhöfe abzufahren um sich zu vergewissern, wie die Tiere gehalten werden, und wie natürlich ihr Futter ist. Denn bedenken Sie stets, was Sie essen baut Sie auf!
Das heutige Gericht ist wie gesagt sehr simpel – Fleisch pur. Wer jedoch Beilagen dazu wünscht, dem möchten wir folgendes anbieten:
Süßkartoffel-Pommes Kürbis Püree Blumenkohlstampf
Aber zurück zum eigentlichen Protagonisten dieses Beitrages, unserem schönen Entrecôte.
Zutaten (2 Pers.) 500g Entrecôte 2 Knoblauchzehen 2 Rosmarinzweige Olivenöl 1-2 EL Ghee Salz, Pfeffer
Bevor Sie das Fleisch braten nehmen Sie es aus dem Kühlschrank heraus. Dies sollten Sie mindestens eine halbe Stunde, gern aber auch 2-3h vorher getan haben. So verhindern Sie, dass das Fleisch im Kern noch kalt ist und nicht die gewünschte Kerntemperatur bekommt.
Erhitzen Sie den Backofen auf 100°C Ober- und Unterhitze.
Zum Braten verwenden wir eine qualitativ hochwertige Pfanne , und erhitzen sie auf hohe Temperatur. Schalten Sie die Hitze dann ein wenig zurück, geben etwas Ghee in die Pfanne und legen das Fleisch hinein. Für das jeweils gewünschte Bratergebnis empfehlen wir folgende Bratzeiten in der Pfanne:
“raw” oder “blau”: 1 min pro Seite scharf anbraten “rare” oder “blutig”: 2 min pro Seite bei starker Hitze braten “medium rare” oder “rosa”: 3 min pro Seite “medium” oder “halbrosa”: 4 min pro Seite “well done” oder “durch”: nach ca. 5 min auf jeder Seite bei mittlerer Hitze
Anschließend geben Sie die Pfanne für ca. 14 min in den vorgeheizten Backofen und drehen das Fleisch nach der Hälfte der Zeit um. Nehmen Sie das Fleisch aus dem Backofen und lassen es einen Augenblick ruhen bevor Sie es anschneiden und servieren.
Um dem Fleisch einen besonderen Geschmack zu geben können Sie es über nacht marinieren. Legen Sie das Fleisch in ein verschließbares Gefäß, geben gehackten Knoblauch und Rosmarin darüber und begießen es mit ca. 8-10 EL Olivenöl. Massieren Sie alles ein wenig ein, und lassen das Fleisch über Nacht im Kühlschrank ruhen.
Lassen Sie sich das herrliche Fleisch pur, oder aber mit einer der empfohlenen Beilagen schmecken.
Zutaten (4 Pers.) 3 Dosen stückige Tomaten (à 400 g Inhalt) 8 Eier 2 rote Zwiebeln – fein gewürfelt 2 Knoblauchzehen – fein gehackt 1-2 grüne Chilischoten – fein gehackt 1 Bund Koriandergrün 20-30 g frischer Ingwer – gerieben 3 EL Ghee (oder Kokosfett) 2 EL Tomatenmark 2-3 TL Currypulver 2 Lorbeerblätter Salz, schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen) ½ TL braune Senfkörner 1 TL Schwarzkümmel
Waschen Sie den Koriander, tupfen ihn mit einem Küchentuch trocken und zupfen die Blätter ab. Stellen Sie sie für später beiseite, und die Stiele hacken Sie in kleine Stücke/Röllchen.
Erhitzen Sie das Fett in einer ausreichend großen Pfanne – eine mittlere Temperatur reicht aus. Schwitzen Sie darin die Zwiebeln für ca. 3-4min an. Geben Sie dann Knoblauch, Chili und die Korianderstiele mit dazu und braten sie für ca. 30 sec mit an. Das Tomatenmark und das Currypulver mengen Sie mit unter und rösten es unter Rühren mit an, bis es sein herrliches Aroma freisetzt. Löschen Sie alles mit den Tomaten ab, fügen Ingwer und die Lorbeerblätter dazu und lassen es kurz aufkochen. Lassen Sie das Tomaten-Curry unbedeckt für ca. 15-20 min köcheln, so dass es einkochen kann. Achten Sie aber darauf es gelegentlich umzurühren. Schmecken Sie das Curry noch mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer ab.
Die Eier kochen Sie, je nach Größe, 3,5 min (Größe M) 4,5-5 min (Größe L) – damit sollten sie wachsweich sein. Wenn Sie es etwas fester mögen, dann halt etwas länger. Pellen Sie die Eier und legen sie in die Tomatensoße. Erhitzen Sie eine weitere Pfanne und rösten darin die Senfkörner und den schwarzen Kümmel an bis es köstlich duftet.
Anstelle der Eier können Sie beispielsweise auch Schafsfeta, Lamm oder Weiderind verwenden. Das Fleisch sollten Sie würfeln und scharf angebraten mit zum Curry geben um es darin weiter zu garen.
Richten Sie das Tomaten-Curry an, verteilen darüber die gerösteten Gewürze und bestreuen es mit den Korianderblättern.
Lassen Sie sich die exotischen Aromen schmecken.
Das orientalisch schmeckende Tomaten-Curry bietet ein reichhaltiges Angebot von positiv beeinflussenden Wirkstoffen. Eigelb (SAMe), Ingwer (Gingerol), Koriander (p-Cimeen, Apigenin, Salicylsäure) unterstützen jeweils die Entzündungshemmung. Doch Ingwer (Zingiberen) und Koriander (Cilantrine) können noch mehr. Zusammen mit Chili, den Senfsamen (Capsaicin) und Zwiebel (Kaempherol) fördern sie eine allgemeine Schmerzhemmung. Neben der probiotischen Wirkung der Zwiebel (Pektin), unterstüzt der schwarze Pfeffer den Organismus im Kampf gegen Krankheitserreger (antimikrobiell) und Darmparasiten (antiparasitär). Der Hauptbestandteil dieses Gerichts, die Tomaten (Lycopin) wirken antioxidativ auf unsere Zellen. Aber damit noch nicht genug. Während Knoblauch (Cystein, Methylin, Alliin) und Zwiebel (Allyl-Gruppen) leberentgiftend wirken, unterstützt der Ingwer (Gingerol) in einer weiteren Funktion die Verdauung.