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Schlagwörter antibakteriell antientzündlich antimikrobiell antioxidativ antiparasitär antiparasitär-/mikrobiell Apfel Avocado Banane Basilikum Bio Bio-Eier Bitterstoffe Blaubeeren Blumenkohl Chiasamen Chili Curry Ei Eier Eis entzündungshemmend Entzündungshemmung Erdbeeren Feta freie Radikale Frühlingszwiebel Gemüsebrühe Ghee grünes Blattgemüse Himbeeren Honig Immunmodulation Ingwer Kaffee Knoblauch Kokos Kokosfett Kokosmehl Kokosmilch Kokoswasser Koriander Kräuter Kurkuma Kürbis leberentgiftend Leberentgiftung Mandel Mango Meersalz Muskat Olivenöl Paleo Paleo kosher Paprika Pecorino Petersilie Pfeffer probiotisch rote Bete Salz schmerzhemmend Schmerzhemmung Senf Senfölglykoside Smoothie Spinat Süßkartoffel Thymian Tomaten Tomatenmark Vanille verdauungsfördernd Walnuss Wasser Zimt Zitrone Zitronensaft zuckerfrei Zwiebel

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Temgy – Jede Woche leckere, abwechslungsreiche Paleo Rezepte mit passend berechneter Einkaufsliste erhalten Sie bei Temgy.de.

Passend zur Sommer- und Grillzeit gibt es diesmal ein leckeres Ofengericht aus Fenchelgemüse und Lamm.

Zutaten (2 Pers.) 2 Knollen Bio-Fenchel 2 Stück Mini-Pak-Choi 3-4 Lammkoteletts, mariniert 2 Schalotten2 Zweige Thymian und Petersilie 2 Knoblauchzehen 4 EL Olivenöl 3 EL Gemüsebrühe Meersalz, schwarzer Pfeffer

Putzen Sie den Fenchel, schneiden dabei das Fenchelgrün ab und hacken diesen fein. Dann den Fenchel waschen, halbieren und den Strunk entfernen. Die Fenchelhälften in schmale Streifen schneiden und beiseite stellen.

Nun den Pak-Choi waschen, auseinander nehmen und den Strunk entfernen. Den harten unteren Teil abschneiden und die Blätter in Streifen schneiden und zum Fenchel legen.

Schälen Sie die Schalotten und würfeln sie fein . Den Thymian und die Petersilie waschen und trocken schütteln. Den Knoblauch auch schälen und grob schneiden.

Nun legen Sie den Fenchel und den Pak-Choi auf ein tiefes Backblech und beträufeln beides mit dem Olivenöl. Dann das Fenchelgrün, den Thymian, die Schalotten und den Knoblauch zusammen mit der Gemüsebrühe dazugeben und untermischen.

Im Backofen bei 160 Grad (Umluft) über 25 Minuten schmoren lassen, bis der Fenchel weich wird. Noch mit Pfeffer und Salz würzen.

Jetzt kümmern wir uns um die Lammkoteletts. Diese wurden bereits eine halbe Stunde zuvor in Olivenöl, gehackter Petersilie und mit etwas Thymian eingelegt.

Braten Sie diese in einer Stahlpfanne kurz und scharf auf beiden Seiten an und geben sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, zusammen zu dem Ofengemüse. Die Backdauer sollte 10 Minuten nicht überschreiten.

Guten Appetit!

Unser Ofenrezept entwickelt über die Wirkstoffe aus Lamm, Thymian, Petersilie, Schalotten, Knoblauch und Olivenöl (Taurin, Carvacrol, Thymol, Apigenin, S-Allycylstein,Quercetin und Polyphenolen) eine stark entzündungshemmende Wirkung. Darüber hinaus hat das Rezept antioxidative Eigenschaften durch Petersilie und Pak-Choi (Vitamin C + A). Eine entgiftende Wirkung auf Leberebene wird über die Wirkstoffe aus dem Fenchel, den Schalotten und dem Knoblauch (Fenchon, Anethol, Allyl-Gruppen, Cystein) erzielt.

natürlich essen – ab heute gesund! Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (2 Pers.) 400 g Bio-Rinderhack 2 große Kohlrabi, gestiftet 4 kleine Eiertomaten, in Achtel geschnitten 2 Schalotten, fein geschnitten 2 Knoblauchzehen, fein gehackt 1 halbe Chilischote, fein geschnitten 100 ml Gemüsebrühe 1-2 EL Olivenöl 1/2 TL Currypulver 1/2 TL Paprikapulver 1 Prise Schwarzkümmel 1 Prise Kreuzkümmel Meersalz, schwarzer Pfeffer

Wir schälen zunächst unsere Kohlrabiknollen, stiften diese und legen sie beiseite. In einem etwas höheren Topf erhitzen wir die Hälfte von dem Olivenöl und dünsten darin die geschnittenen Schalotten, später noch den gehackten Knoblauch. Gleichzeitig rühren wir etwa 100 ml Gemüsebrühe an und geben diese auch in den Topf. In diesem Sud lassen wir die Kohlrabistifte ca. 15 Minuten köcheln.

Parallel dazu braten wir das Rinderhack in einer Pfanne in Olivenöl scharf an und wenden es dann häufiger für ein gleichmäßiges Durchbraten. Hinzu kommen die Tomaten, die wir dafür geachtelt haben und die geschnittene Chili. Das Ganze wird mit Paprika- und Currypulver, Kreuz- und Schwarzkümmel und mit Meersalz und schwarzem Pfeffer gut gewürzt.

Wenn beides seinen Garpunkt erreicht hat richten wir es in einem etwas erhöhten Teller schön an. Guten Appetit!

Unser deftiges und dennoch leichtes Sommerrezept enthält eine Vielzahl von Wirkstoffen zur Unterstützung unseres Immunsystems. Entzündungshemmend wirken Olivenöl (Polyphenole), Schalotte (Quercetine), Knoblauch (Inhibine) und Schwarzkümmel (Apigenine). Die Inhaltsstoffe von Zwiebel, Chili und Schwarz- und Kreuzkümmel (Kaempherol, Capsaicin, Alpha- und Beta-Pinen) wirken schmerzhemmend. Darüber hinaus hat unser Rezept mehrfache Wirkungen in puncto Entgiftung auf Leber- und Darmebene: Antiparasitäre/antimikrobielle Eigenschaften hat es durch schwarzen Pfeffer (Piperine), Kreuz- und Schwarzkümmel (Cuminaldehyd, Alpha-Pinen). Leberentgiftende Wirkung entwickelt es durch Schalotte (Allyl-Gruppen) und Knoblauch (Cystein). Schließlich wirkt es auch noch antioxidativ durch Quercetine aus Paprikapulver und Lycopin aus den Tomaten. Ein wahrer Wirkstoffcocktail!

Zutaten (2 Pers.) 1 Butternuss Kürbis, halbiert 2 mittelgroße Zwiebeln, fein gehackt 50-100 g Feta-Käse, gewürfelt 50 g Ziegenfrischkäse 50 g Pecorino, gehobelt 2 EL Olivenöl 1-2 TL Gemüsebrühe Chili, frisch gehackt 2 kleine Paprika, klein gewürfelt 100 g Shiitake-Pilze, klein gewürfelt 2 Zehen Knoblauch, gerieben Bund frisches Basilikum, alternativ auch Koriander oder Petersilie frischer Pfeffer

Den Ofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Den Kürbis halbieren und die Kerne mit einem Löffel oder Eisportionierer rausschaben. Mit einem Küchenmesser kreuzweise einritzen und mit Olivenöl und dem Sud aus der Gemüsebrühe einpinseln. Auf ein Backblech legen (Haut nach unten) und für ca. 40 Minuten garen.

Inzwischen die Pilze mit den Zwiebeln in einer Pfanne gut anrösten. Dabei nur wenig Öl verwenden, damit die Röstaromen besonders durchkommen. Die gewürfelten Paprikastücke mit anbraten, Knoblauch und Chili hinzugeben und anschließend in eine große Schüssel geben.

Dann in die Schüssel das zerkleinerte Basilikum mit dem restlichen Olivenöl geben und die gesamte Masse mit dem Ziegenfrischkäse vermengen.

Wenn die obere Schicht der Kürbishälften inzwischen weich geworden ist, das Blech aus dem Ofen nehmen und so viel Kürbis rausschaben, das genug Platz für die Füllung entsteht. Die gewonnene Kürbismasse in die Schüssel mit der Kräuter-Gemüse-Käsemasse geben und alles verrühren.

Verteilen Sie die Mischung auf beide Hälften, den gewürfelten Feta darüber und erneut in den Ofen schieben. Nach ca. 15 Backminuten noch den Pecorino drüberhobeln und weitere 5-10 Minuten backen. Zur Garprobe ab und an mit dem Zahnstocher testen, ob inzwischen die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Auf zwei Tellern das leckere Veggie-Kürbisgericht auftischen und zur Herbstzeit genießen!

Unser herbstliches Veggie-Kürbisgericht enthält einen wahren Cocktail an Wirkstoffen zur Entzündungshemmung: In Zwiebel, Knoblauch, Basilikum und Olivenöl sind vor allem die sekundären Pflanzenstoffe Mannuheptulose, Salicylsäure, Thymol, Apigenine und Polyphenole enthalten. Darüber hinaus unterstützt das Capsaicin aus der Chili und das Kaempferol aus der Zwiebel die allgemeine Schmerzhemmung und das Pektin (Zwiebel) und der Lactobazillus (Ziegenfrischkäse) die probiotische Wirkung für unseren Darm. Schlussendlich wirken Shiitake-Pilz (Purpurin), Zwiebel (Allyl-Gruppen) und Knoblauch (Cysteine) noch leberentgiftend.

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Im Winter, wenn der Grünkohl Frost bekommen hat, schmeckt er so richtig lecker. Denn dann wird er leicht süßlich und bekommt ein herrliches Aroma. Wer in seiner Nähe einen Wochenmarkt mit regionalen Anbietern seines Vertrauens hat, der sollte sich diese Mühe einfach mal machen. Ob man danach dann lieber wieder zum fertigen Grünkohl aus dem Glas greift, sei jedem selber überlassen.

Zutaten (4 Pers.) 1 kg Grünkohl 4 Zwiebeln 40-50g Butterschmalz 1 kg Kasseler (mit Knochen) 1 kleiner Schinkenknochen ¼ l Gemüsebrühe (ohne Hefe) ¼ l Ziegenmilch 1 EL Kokosmehl ca. 2 EL grober, scharfer Senf Salz, Pfeffer

Verlesen Sie den Grünkohl sorgfältig und waschen ihn mehrmals. Bei frischem Grünkohl ohne chemische Behandlung kann es zu einem Befall von kleinen weißen Fliegen kommen, welche Sie mit mehrmaligem Abspülen jedoch beseitigen können.

Geben Sie den Grünkohl in einen Topf mit kochendem Wasser, und lassen ihn zusammenfallen. Mit einer Schöpfkelle heben Sie den Kohl heraus, lassen ihn abtropfen und hacken in dann grob. Schälen Sie die Zwiebeln und schneiden drei davon in Spalten. Erhitzen Sie in einem Topf 20g Butterschmalz, braten darin die Zwiebeln leicht an und geben dann den Grünkohl dazu.

Waschen Sie Kassler und den Schinkenknochen, und geben beides, zusammen mit ca. ¼l Wasser, zum Grünkohl und lassen alles zugedeckt gut eine Stunde garen.

In der Zwischenzeit bereiten Sie die leckere Senfsoße für das Fleisch zu. Würfeln Sie dazu die verbliebene Zwiebel, und dünsten sie mit etwas Fett in einem Topf an. Geben Sie Kokosmehl hinzu und schwitzen alles an. Löschen Sie mit Ziegenmilch und Brühe unter Rühren ab, lassen es aufkochen und dann für ca. 3min köcheln. Rühren Sie den Senf unter und würzen mit etwas Salz. Stellen Sie die Soße warm.

Wenn Sie einen Metzger Ihres Vertrauens haben, und wissen wie er seine Wurstwaren verarbeitet, dann können Sie auch 2 Mettwürste 15min vor Ende der Garzeit in den Topf geben. Das gibt dem Gericht einen köstlichen Geschmack.

Nehmen Sie den Schinkenknochen aus dem Topf und würzen den Kohl, wenn nötig mit Salz und Pfeffer. Lesen Sie den Knochen aus dem Kassler und schneiden es in Scheiben auf.

Richten Sie den Grünkohl auf einer Platte an, und legen die Kasslerscheiben darüber. Geben Sie die Senfsoße in eine Sauciere und lassen sich ein deftiges Wintergericht schmecken.

Guten Appetit.

Der winterliche Grünkohl weist gleich mehrere positive Eigenschaften auf. Zum einen wirken Vitamin C und die Senfölglycoside antioxidativ. Somit sind sie in der Lage die Wirkung schädlicher freier Radikale zu mindern. Zum anderen hat der Grünkohl durch die Inhaltstoffe Chlorophyll und Folsäure eine leberentgiftende Wirkung. Die Kombination in unserem Gericht aus Ziegenmilch und Zwiebel (Lactobazillus, Pectin), hat einen probiotischen Effekt auf unseren Darm.

Heute gibt es leckeren Saibling (Lachs-/Bachforellenart) mit Kohlrabipüree. Dafür braucht es nur ein paar Zutaten und mal wieder unseren Zauberstab.

Zutaten (2 Pers.) 400gr See-Saiblingfilets 1-2 mittelgroße Kohlrabiknollen 1 Zwiebel, gehackt 100ml Gemüsebrühe 50gr Ziegenfrischkäse 1-2 EL Butterschmalz 1 EL Olivenöl Pfeffer, Salz Prise Muskatnuss frisches Basilikum

Wir beginnen mit der Vorbereitung des Saiblingfilets – zunächst mit Wasser abspülen, trockentupfen und ein paar Tropfen Olivenöl darüber – beiseitelegen.

Anschließend schälen wir den Kohlrabi und würfeln diese grob. Die Zwiebel hacken wir klein und braten sie, gemeinsam mit dem Kohlrabi, mit etwas Butterschmalz in einem Kochtopf an, so dass sich feine Röstaromen ergeben. Dann löschen wir das Ganze mit der Gemüsebrühe ab und lassen es ca. 20 Minuten köcheln, bei gelegentlichem Umrühren.

Jetzt haben wir Zeit, für das Fischfilet – wir erhitzen eine Pfanne und geben etwas Butterschmalz hinein. Bei mittlerer-hoher Hitze braten wir den Saibling auf der Fleischseite kurz an (ca.35-45 Sek. je nach Herdleistung) und nochmals eine knappe Minute auf der Hautseite. Dann nehmen wir die Pfanne vom Herd und stellen sie beiseite.

Wenn der Kohlrabi bissfest gegart ist, setzen wir unseren Pürierstab ein und fügen den Ziegenfrischkäse hinzu. Das Ganze lassen wir ein paar Minuten weiterköcheln. Nun das fertige Püree mit Pfeffer, Salz und der geriebenen Muskatnuss abschmecken.

Jetzt geben wir das fertige Kohlrabipüree mit einem großen Löffel in einen tiefen Teller, setzen das Saiblingfilet darauf, bestreuen mit etwas Meersalz und garnieren mit dem frischen Basilikum.

Lassen Sie es sich schmecken!

Das Fischfilet besitzt durch seine Omega-3 Fettsäuren und seinem Taurin eine antientzündliche Wirkung. Das Kohlrabipüree enthält neben Zwiebeln (Pektin) und Ziegenfrischkäse (Lactobazillus) auch sogenannte Glucosinolate (Senföle), die antientzündlich, antioxidativ und leberentgiftend wirken. Das Basilikum (Monoterpene) und der Pfeffer (Piperine) wirken darüber hinaus auch antimikrobiell.

Unseren Rosenkohl bereiten wir diesmal mit Curry, Kokosmilch und Garnelen zu. Uns ist die Asia-Exotik dieser Version bewusst und wir freuen uns bereits auf Ihre Experimentierfreude mit dem hiesigen Wintergemüse.

Zutaten (2 Pers.) 500g Rosenkohl 400g Garnelen, geschält und aufgetaut 200g Schafs-Feta – gewürfelt 300ml Kokosmilch 100ml Gemüsebrühe, hefefrei frischen Ingwer – fein geschnitten 2 Knoblauchzehen – fein gehackt 1 Zwiebel – fein gehackt 1 Chilischote – fein gehackt 1-2 EL Kokosfett 1 EL Currypaste (rot oder gelb) schwarzer Pfeffer, Salz

Zunächst die Garnelen in einem Sieb auftauen lassen und abspülen, anschließend auf Küchenpaper ausbreiten.

Den Rosenkohl waschen, die äußeren Blätter entfernen und halbieren. Dann den Ingwer mit einem Löffel schälen und fein schneiden. Ebenso die Zwiebel, den Knoblauch und die Chilischote fein hacken.

In einer großen Pfanne Kokosfett erhitzen und den Ingwer, die Zwiebel, den Knoblauch und den Chili kurz andünsten und dann die Garnelen hinzufügen, kurz und scharf anbraten. Dann herausnehmen und zur Seite stellen.

Anschließend wieder Kokosfett erhitzen und die Rosenkohlhälften in der Pfanne für ca. 5 Minuten anbraten und des Öfteren wenden. Das Ganze mit Gemüsebrühe ablöschen, die Currypaste darin auflösen und aufkochen lassen und mit der Kokosmilch erneut ablöschen.

Das Ganze für ca. 15 Minuten köcheln lassen und anschließend die Garnelen und den gewürfelte Feta hinzugeben und weitere fünf Minuten weiterköcheln lassen.

Nach Gusto mit Salz und Pfeffer würzen und es sich lecker asiatisch schmecken lassen.

Das Wintergemüse Rosenkohl enthält neben viel Vitamin C, auch sogenannte Senfölglycoside und diese wirken, zusammen mit der Laurinsäure aus der Kokosmilch, anti-oxidativ. Und Kurkuma ist der klassische Entzündungshemmer schlechthin, insbesondere in unserer Kombination mit Knoblauch, Ingwer, Chili und Zwiebel (Curcumin, S-Allycylstein, Gingerol, Capsaicin und Inulin).

Heute zaubern wir eine deftig, cremige Suppe mit Süßkartoffel als Grundsubstanz. Besonders sämig wird sie natürlich durch reichlich Kokosmilch, eins unserer Grundzutaten auf „natürlich essen – ab heute gesund!“. Um ein wenig mehr Biss in unsere Suppe zu bekommen, haben wir uns für Garnelen als Eiweißlieferant entschieden.

Zutaten (4 Pers.) 2 große Süßkartoffeln 200g Garnelen, abgetropft 400ml Kokosmilch 500ml Gemüsebrühe 1 Chilischote, fein gehackt 1 Stück Ingwer, frisch – daumengroß und kleingehackt 1 Stück Kurkuma, frisch – daumengroß und kleingehackt 1 Stück Galgant, frisch – daumengroß und kleingehackt (alternativ 1 TL gemahlen) 1 Bund Koriander 1 EL Limettensaft 2 EL Ghee, (alternativ Butter vom Weiderind) Salz, Pfeffer

Zunächst die Süßkartoffeln schälen, achteln und in einem Topf gar kochen.

Dann die kleingehackten Ingwer-, Galgant- und Kurkumastückchen zusammen mit Chili und etwas Ghee in einem hohen Topf leicht anbraten, bis sich ein gutes Aroma entwickelt hat.

Die gekochte Süßkartoffel hinzugeben, ein wenig mit anbraten lassen und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Anschließend die Kokosmilch hinzugeben und ca. 5 Minuten köcheln lassen.

Das Ganze mit einem Pürierstab durchmixen, bis eine cremig-sämige Suppe entsteht. Bei zu fester Konsistenz noch etwas Gemüsebrühe hinzufügen.

Nun die Garnelen mit etwas Ghee anbraten, die Hälfte zur Suppe dazugeben und unterrühren. Jetzt noch etwas Limettensaft, Salz und Pfeffer hinzu – abschmecken und wir sind fast fertig.

Das Ganze mit frischem, gehackten Koriander und den restlichen Garnelen garnieren und anrichten.

Aufgrund der Kombination von Ingwer, Kurkuma, Galgant, Chili und Koriander (Gingerol, Curcumin, Pinen, Capsaicin und Cilantrin) hat unsere Suppe eine antientzündliche und schmerzhemmende Wirkung. Darüber hinaus hat sie noch einen antimikrobiellen Effekt über Piperin, Eugenol und Laurinsäure aus schwarzem Pfeffer, Galgant und der Kokosmilch und fördert somit unsere Verdauung.

Passend zur Winterzeit starten wir heute zum Mittag mit einem Wirsingkohl, Gehacktem und etwas Schafskäse. Das Kohlgemüse braucht ja entsprechend Frost und bisher gab es davon ja eher wenig.

Zutaten (2 Pers.) 1 mittelgroßen Wirsingkohl 400 g Rinderhack 100 g Schafs-Feta 250 ml Gemüsebrühe (hefefrei) 100 ml Kokosmilch 2 TL Ziegenbutter (alternativ Ghee) 1 Zwiebel, gehackt 1 Stück Ingwer – daumendick und gehackt 2 Zehen Knoblauch – gehackt 1 TL Kreuzkümmel 1 TL Senf 1 Prise Muskatnuss Salz, schwarzer Pfeffer

Zuerst entfernen Sie die ersten äußeren Blätter des Wirsingkohls, schneiden ihn in Viertel und verputzen ihn. Dann schneiden Sie den Kohl in 1 cm breite Streifen und entfernen dabei den Strunk. Legen Sie Ihren geschnittenen Wirsingkohl jetzt zum Abtropfen zur Seite.

Nehmen Sie einen höheren Topf und dünsten darin die geschnittene Zwiebel, den Ingwer und den Knoblauch in etwas Ziegenbutter an. Nun geben Sie die vorbereiteten Kohlstreifen hinzu und rühren einmal kräftig um. Anschließend löschen Sie alles mit der aufgelösten Gemüsebrühe ab und würzen mit Kreuzkümmel, Muskat, Senf, Salz und schwarzem Pfeffer und lassen das Ganze über 15 Minuten köcheln.

Dann kümmern Sie sich um das Rinderhack, d.h. Sie braten das Hack mit der restlichen Ziegenbutter, bei mittlerer bis hoher Hitze, gar. Stellen Sie das fertige Hack zur Seite.

Geben Sie nach der o.a. Garzeit den zerbröselten Fetakäse und die Kokosmilch zum Wirsingkohl hinzu, vermengen es und lassen es zusammen für weitere fünf Minuten köcheln und nutzen jetzt Ihren Zauberstab (Stabmixer) zum zerkleinern bzw. stampfen Ihres Wirsingkohl-Eintopfes.

Wenn Sie mit der Konsistenz zufrieden sind, geben Sie das fertige Gehackte dazu und mengen es kräftig unter, schmecken es ab und richten es auf zwei tiefen Tellern appetitlich an.

Lassen Sie es sich gut schmecken.

Unser Eintopf enthält eine wahre Wirkstoffbombe über die Fülle seiner sekundären Pflanzenstoffe: So haben Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Senf (Inulin, S-Allycylstein, Gingerol, Capsaicin) eine anti-entzündliche und schmerzhemmende Wirkung. Verdauungsfördernd und zur Unterstützung der Leberentgiftung dienen hier Ingwer, Zwiebel, Knoblauch, Wirsing und Kreuzkümmel (Gingerol, Allyl-Gruppen, Cysteine, Folsäure). Schlussendlich haben Kokosmilch, Ziegenbutter, schwarzer Pfeffer und Muskat (Carvona, Laurinsäure, Piperine, Eugenol) einen anti-mikrobiellen und Schafs-Feta und Zwiebel (Lactobazillus, Pektin) einen pro-biotischen Effekt auf unseren Darm.

Rechtzeitig zur Fastenzeit nach Karneval, gibt es heute eine leckere Rote Bete-Suppe mit Zwiebeln, Ziegenjoghurt und Ziegenfrischkäse, die unsere Entgiftungsprozesse in der Leber unterstützt. So lecker kann es auch nach Karneval zugehen…:-)

Zutaten (2Pers.) 250g Rote Bete, gekocht 2 kleine Zwiebeln, gehackt ca. 2cm Ingwer, gehackt 2 Knoblauchzehen, gehackt 100ml Ziegenjoghurt 2 EL Ziegenfrischkäse 200ml Gemüsebrühe 1 EL Olivenöl Pfeffer, Salz

Schneiden Sie die gekochte rote Bete in gleichgroße Würfel und stellen Sie diese zur Seite. Hacken Sie nun die Zwiebeln, die Knoblauchzehen und den Ingwer und dünsten Sie alles in Olivenöl in einem kleinen Suppentopf an, bis sich ein kräftiges Aroma entwickelt.

Dann geben Sie die Rote Bete-Würfel hinzu und lassen diese mit anbraten. Zum Ablöschen schütten Sie die Gemüsebrühe dazu und setzen jetzt den Stabmixer zum groben Zerkleinern ein, so dass noch ein paar gute Stücke rote Bete übrig sind.

Jetzt geben Sie den Ziegenjoghurt und den Frischkäse hinzu und mengen alles gut unter. Abschließend mit Pfeffer und Salz würzen und nur noch ein wenig köcheln lassen (nicht kochen!), fertig.

Einen leckeren Start in die Fastenzeit wünschen wir Ihnen!

Die Inhaltsstoffe aus der roten Bete (Betain), Zwiebeln (Allyl-Gruppe), Knoblauch (Cystein) und dem Ziegenkäse bzw. -joghurt (Lactobazillus) unterstützen die Leberentgiftung, indem sie Phase-2-Enzyme reizen und auf unser Immunsystem im Darm modulierend und probiotisch wirken (Lactobazillus). Darüber hinaus unterstützen Zwiebel (Kaempherol), Ingwer (Gingerol) und Knoblauch (S-Allycylstein) die allgemeine Schmerzhemmung und Entzündungshemmung.

Kalte und dunkle Tage, so wie wir sie in den kommenden Monaten nun häufiger haben werden, brauchen oftmals unterstützende Wärme von innen. Unsere köstliche Kürbissuppe mit Kürbis- und Maronen-Croûtons wird Ihre Thermoregulation auf leckere Art anregen.

Zutaten (4 Pers.) 1 Hokkaido-Kürbis 1 Handvoll Maronen – gewürfelt 1 kleine Zwiebel – fein gehackt 2 Knoblauchzehen – fein gewürfelt 2-3 Zweige Thymian 1 kleine Chili – fein gehackt Kokosfett Salz, Pfeffer 400-600ml Gemüsebrühe (Hefefrei) 1 Tasse Kokosmilch

Erhitzen Sie in einem ausreichend großen Topf ca. 2 EL Kokosfett. auf mittlerer Hitze.

Entfernen Sie die Enden des Kürbis, halbieren und entkernen ihn, und schneiden ihn dann in möglichst gleichmäßig große Würfel – behalten Sie eine Handvoll für die Croûtons zurück. Zusammen mit dem Knoblauch und der Zwiebel geben Sie die Kürbiswürfel in den Topf, und rösten alles behutsam von allen Seiten an. Geben Sie dann die Brühe hinzu, und lassen das Ganze bei geschlossenem Topf ca. 15-20min (abhängig von der Größe der Kürbiswürfel), unter gelegentlichem Umrühren, köcheln.

Zwischenzeitlich erhitzen Sie einen Esslöffel Kokosfett in einer Pfanne. Vierteln Sie die Kürbiswürfel, und geben sie, zusammen mit den Maronenwürfeln, in das heiße Kokosfett. Braten Sie Kürbis und Maronen schön kross von allen Seiten an, stellen die Pfanne beiseite und geben ein, zwei Zweige Thymian hinzu. Schwenken Sie gelegentlich alles durch, damit sich die Aromen des Thymians schön verteilen können.

Selbstverständlich können Sie sich durchwachsenen Speck in der Pfanne anbraten und später in die Suppe geben. Achten Sie jedoch beim Kauf auf ein regionales und artgerecht gehaltenes und gefüttertes Lebensmittel.

Sind die Kürbiswürfel gar gekocht, pürieren Sie alles mit einem Stabmixer gut durch. Je nach persönlichen Vorlieben kann die Suppe mehr oder weniger dickflüssig sein. Verfeinern Sie Ihre Suppe mit der Tasse Kokosmilch, und schmecken mit Salz und Pfeffer ab.

Richten Sie die Kürbis und Maronen-Croûtons in der Mitte des Suppentellers an, und gießen dann die Suppe hinzu. Garnieren Sie mit ein paar Thymianzweigen und streuen noch etwas Chili darüber. Bei Bedarf geben Sie noch etwas frisch gemahlenen Pfeffer hinzu.

Bon Appetit!

Die gesundheitsfördernde Wirkung von Kürbis ist nahezu omnipotent. Das in ihm enthaltene Beta-Carotin (welches im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird) wirkt regulierend auf das Zellwachstum (Oxidationsprozesse), und steuert Aufgaben des Immunsystems, bspw. bei entzündlichen Prozessen. In Kombination mit den Wirkstoffen S-Allycylstein, Pectine, Taurine (Knoblauch) und Inuline (Zwiebel) nehmen Sie mit dieser Kürbissuppe einen wirksamen Entzündungshemmer zu sich. Auch der Thymian verfügt über ein breites Spektrum von positiven Wirkungen. Zum einen wirken sich seine ätherischen Öle (Thymol und Carvacrol) positiv bei Erkältungen und Bronchialbeschwerden aus, zum anderen hat er antibakterielle und entzündungshemmende Einflüsse. Wie bereits vermutlich bekannt, weil wir es hier oftmals erwähnt haben, hat das Capsaicin der Chili eine allgemein schmerzhemmende Wirkung auf unseren Organismus.