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Zutaten (2 Pers.) 400 g Bio-Rinderhack 2 große Kohlrabi, gestiftet 4 kleine Eiertomaten, in Achtel geschnitten 2 Schalotten, fein geschnitten 2 Knoblauchzehen, fein gehackt 1 halbe Chilischote, fein geschnitten 100 ml Gemüsebrühe 1-2 EL Olivenöl 1/2 TL Currypulver 1/2 TL Paprikapulver 1 Prise Schwarzkümmel 1 Prise Kreuzkümmel Meersalz, schwarzer Pfeffer
Wir schälen zunächst unsere Kohlrabiknollen, stiften diese und legen sie beiseite. In einem etwas höheren Topf erhitzen wir die Hälfte von dem Olivenöl und dünsten darin die geschnittenen Schalotten, später noch den gehackten Knoblauch. Gleichzeitig rühren wir etwa 100 ml Gemüsebrühe an und geben diese auch in den Topf. In diesem Sud lassen wir die Kohlrabistifte ca. 15 Minuten köcheln.
Parallel dazu braten wir das Rinderhack in einer Pfanne in Olivenöl scharf an und wenden es dann häufiger für ein gleichmäßiges Durchbraten. Hinzu kommen die Tomaten, die wir dafür geachtelt haben und die geschnittene Chili. Das Ganze wird mit Paprika- und Currypulver, Kreuz- und Schwarzkümmel und mit Meersalz und schwarzem Pfeffer gut gewürzt.
Wenn beides seinen Garpunkt erreicht hat richten wir es in einem etwas erhöhten Teller schön an. Guten Appetit!
Unser deftiges und dennoch leichtes Sommerrezept enthält eine Vielzahl von Wirkstoffen zur Unterstützung unseres Immunsystems. Entzündungshemmend wirken Olivenöl (Polyphenole), Schalotte (Quercetine), Knoblauch (Inhibine) und Schwarzkümmel (Apigenine). Die Inhaltsstoffe von Zwiebel, Chili und Schwarz- und Kreuzkümmel (Kaempherol, Capsaicin, Alpha- und Beta-Pinen) wirken schmerzhemmend. Darüber hinaus hat unser Rezept mehrfache Wirkungen in puncto Entgiftung auf Leber- und Darmebene: Antiparasitäre/antimikrobielle Eigenschaften hat es durch schwarzen Pfeffer (Piperine), Kreuz- und Schwarzkümmel (Cuminaldehyd, Alpha-Pinen). Leberentgiftende Wirkung entwickelt es durch Schalotte (Allyl-Gruppen) und Knoblauch (Cystein). Schließlich wirkt es auch noch antioxidativ durch Quercetine aus Paprikapulver und Lycopin aus den Tomaten. Ein wahrer Wirkstoffcocktail!
natürlich essen – ab heute gesund! Lars Brouwers & Torsten Fleischer
Wir haben einen Klassiker neu und paleogerecht aufgelegt: Frikadellen mit Blumenkohl, hmmh…mit Senf und Curry echt scharf und lecker!
Zutaten (2 Pers./5 Frikadellen ) 500 g Bio-Rinderhack 2 Bio-Eier 2 EL Buchweizenmehl (alternativ Mandelmehl) 1 kleine Zwiebel, feingehackt 3 EL Tomatenmark 1 EL Butterschmalz 1 TL Olivenöl 1 TL Senf (Löwensenf) Bund frische glatte Petersilie, gehackt Salz, schwarzer Pfeffer
Das Rinderhack mit den Eiern, dem Buchweizenmehl, der Zwiebel und einem Teil der gehackten Petersilie gut durchkneten, salzen und pfeffern. Das Tomatenmark mit dem Olivenöl vermengen, bis eine Paste entsteht und diese ebenfalls in die Hackmasse einarbeiten. Daraus gleichgroße Frikadellen formen und festdrücken.
Nun eine Pfanne erhitzen und die Frikadellen in Butterschmalz von beiden Seiten braten, bis sie goldbraun sind.
Auf einem Teller mit Senf anrichten. Fertig! Den Blumenkohlstampf können Sie so zubereiten (mit reichlich Curry und der gehackten Petersilie würzen) wie in folgendem Rezept beschrieben: Blumenkohlstampf
Lassen Sie sich Ihre Frikadellen richtig gut schmecken!
Unsere Frikadellen haben eine stark entzündungshemmende Wirkung (Apigenine, Quercetine, SamE, Inuline, Taurine), enthalten in Petersilie, Blumenkohl, Eigelb, Zwiebel und Rinderhack. Darüber hinaus wirken die Lycopene aus Tomate und Buchweizen antioxidativ.
Curry ist eine Gewürzmischung, die den indischen Masalas nachempfunden sind. Sie enthalten meist um die 13 Gewürzkomponenten. In jedem Fall sind aber Kurkuma, Koriander, Kreuzkümmel, schwarzer Pfeffer und Bockshornklee enthalten – sie geben den typischen Geschmack. Weitere Gewürze im Curry sind oftmals Asafoetida, Cayennepfeffer, Fenchel, Ingwerpulver, grüner Kardamom, schwarzer Kardamom, Knoblauchpulver, Muskatnuss, Muskatblüte, Nelken, Paprikapulver, und/oder langer Pfeffer Senfkörner und Zimt. Im sogenannten Madras-Curry hat Chili einen wesentlichen Bestandteil.
Im klassischen Sinne wird das Curry für Gemüse, Geflügel, Fleisch und Fisch verwendet, und weist regional unterschiedliche Geschmacksrichtungen auf, die von aromatisch, sauer, süß, scharf, umami bis nach bitter gehen können.
Auch wir verwenden Curry auf Grund seines herrlichen Geschmacks sehr gern. Aber nicht ausschließlich wegen seines Geschmacks sondern auch wegen seiner positiven Wirkweise auf unsere Gesundheit ist das Curry ein wesentlicher Bestandteil unseres Kochens – getreu unserem Mottos „Nahrung als Medizin“. Und auch in der traditionellen Küche des Ayurveda und der TCM ist es nicht wegzudenken.
Im nachfolgenden haben wir Ihnen ein paar unserer Curry-Highlights zusammengestellt:
Seien Sie unbedingt neugierig und probieren Sie die Gerichte aus. Wir garantieren Ihnen köstliche und interessante Geschmäcker für Ihren Gaumen und eine positive Wirkung auf Ihre Gesundheit!
Sie finden bei uns durch direktes Klicken auf die Wirkungsweise der Curry-Bestandteile weitere Anregungen für eine gesunde und abwechslungsreiche Küche. Derzeit wird auch häufig über sogenannte „Superfoods“ berichtet. Wenn man sich die zahlreichen Inhaltsstoffe und somit auch Wirkstoffe des Currys einmal genau anschaut, wird der Curry zum wahrhaftigen „Superfood“. Und erinnern Sie sich bitte auch an unseren Wahlspruch: „Die Dosis entscheidet, wann etwas zum Gift wird…“. Curry lässt sich leicht überdosieren. Ein Besuch beim Inder oder Asiaten hat Sie dies sicher auch bereits spüren lassen…
Bockshornklee Vitamin C: wirkt antioxidativ Trigofoenoside (Bitterstoffe): wirken verdauungsfördernd
Chili Capsaicin: wirkt schmerzlindernd
Fenchel Quercetin: wirkt entzündungshemmend Anethol & Fenchon: wirken verdauungsfördernd
Ingwer Gingerol: wirkt entzündungshemmend und verdauungsfördernd Zingibere: wirkt schmerzlindernd
Muskat (sollte stets wohl dosiert verwendet werden, da es mitunter sehr anregend wirkt) Lycopin: wirkt antioxidativ
Kardamom Betapinen: wirkt schmerzlindernd
Knoblauch S-Allycylstein & Pectine: wirken entzündungshemmend Cystein, Methylin & Alliin: wirken Leber entgiftend
Koriander p-Cimeen & Apigenin: wirken entzündungshemmend Cilantrine: wirkt schmerzlindernd
Kreuzkümmel Cumin: wirkt verdauungsfördernd und hat einen positiven Einfluss bei Blähungen
Kurkuma Curcumin: wirkt entzündungshemmend Sesquifelandreen: wirkt schmerzlindernd
Nelken Phenolverbindungen: wirken entzündungshemmend und antioxidativ Kaempferol: wirkt schmerzlindernd
Paprika Capsaicin: wirkt schmerzlindernd Quercetine & Licopene: wirken antioxidativ
(schwarzer) Pfeffer Piperine: wirkt antiparasitär & – mikrobiell
Senf Capsaicin: wirkt schmerzlindernd
Zimt Zimtaldehyd: wirkt antiparasitär & – mikrobiell
Die Frittata, oder auch italienisches Omelette, ist heute unser Rezeptthema. In Italien ist die Frittata oftmals eine Resteverwertung – aber eine köstliche! Wir möchten heute Möhren, Ingwer und geröstete Mandelblättchen miteinander kombinieren. Seien Sie gespannt!
Zutaten (4 Pers.) ca. 600 g frische Möhren (das Möhrengrün könnten Sie für einen vitalisierenden Smoothie verwenden) 6 Bio-Eier (Sie wissen bereits, wir bevorzugen die der Zweinutzungshühner) ca. 50 g geschälten Ingwer 2 große rote Zwiebeln – fein gewürfelt 1 kleine Chili – fein gehackt 1 Bd. frische Petersilie (glatt) – grob gehackt Salz, Pfeffer 3 EL Ghee ca. 450 g Schafsjoghurt 3 TL Curry 50 g Mandelblättchen
Die verputzen und geschälten Möhren mit einer groben Reibe raspeln. Den geschälten Ingwer mit einer feinen Reibe zerkleinern.
In einer ausreichend großen Pfanne Ghee erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig andünsten. Geben Sie dann die Möhrenraspel und etwa 2/3 des Ingwers hinzu. Lassen Sie die Möhrenmischung unter gelegentlichem Rühren ca. 3 min anbraten, würzen sie mit Salz und Pfeffer und lassen sie anschließend etwas auskühlen.
Zwischenzeitlich rösten Sie in einer weiteren Pfanne die Mandelblättchen leicht goldbraun an, bis sich das feine Röstaroma in Ihrer Küche ausbreitet. Nehmen Sie die Blättchen heraus, und lassen sie ebenfalls abkühlen.
Vermengen Sie 150 g Joghurt mit den Eiern und dem Currypulver. Mischen Sie alles sehr gut durch. Die Masse wird ebenfalls mit Salz und Pfeffer gewürzt. Geben Sie Möhren, Chili, Petersilie und Mandeln hinzu und mischen alles gut durch.
Erhitzen Sie das restliche Ghee in einer ausreichend großen Pfanne – Sie benötigen einen Durchmesser von 24-26 cm. Füllen Sie die Möhren-Ei-Masse in die Pfanne, streichen alles glatt und verringern die Temperatur. Lassen Sie die zugedeckte Frittata für 35-40 min garen, bis die Eimasse gestockt und die Unterseite schön braun geworden ist. Sollte nach Ablauf der Zeit die Masse noch nicht vollends gestockt sein, schalten Sie die Temperatur aus und lasse die Frittata für weitere 5 min ziehen.
Wenden Sie sich nun dem Joghurt-Dip zu. Vermengen Sie dazu den restlichen Joghurt mit Salz und Ingwer.
Stürzen Sie die Frittata auf einen großen Teller schneiden Tortenstücke daraus und richten mit einem Klecks des Ingwer-Joghurts an. In Ermangelung einer gescheiten Kuchenform haben wir uns für eine eckige Frittata aus einer Auflaufform entschieden.
Lassen Sie es sich schmecken.
Curry (Curcumin), Ingwer (Gingerol), Eigelb (SAMe), Karotten (Salicylsäure) und Zwiebel (Inulin) haben in dieser Kombination eine starke entzündungshemmende Wirkung auf unseren Organismus.
Lange, lange ist es her, dass ich etwas mit einem Schnellkochtopf zu tun hatte. Geschätzt ein Vierteljahrhundert. Ich weiß, dass meine Mutter damals viel damit gekocht hat. Gute Eintöpfe, Schmorgerichte und gehaltvolle Suppen. Köstliche Geschmäcker, wenn ich es mir recht überlege. „Gepfiffen“ und „gezischt“ hat es damals in der Küche, und irgendwie war das Gefühl einer Bombe auf dem Herd in meiner kindlichen Vorstellung. Aber in den vergangenen 25 Jahren wird sich ja so einiges getan haben in puncto Technik. Warum also nicht einfach mal wieder mit so einem Schnellkochtopf kochen. Fissler war es damals, Fissler soll es auch heute sein. Optik und Farbmuster sind auf jeden Fall im 21. Jahrhundert angekommen 🙂
Ein Gericht was es mir in meiner Kindheit sehr angetan hat, war das Mango-Curry-Hühnchen – wenn ich es mir recht überlege hätte meine Mutter Mitte der Achtziger dafür einen Innovationspreis verdient, so außergewöhnlich war die Zusammensetzung der verwendeten Zutaten. Mango, Kokosmilch, Ingwer Chili und Curry gepaart mit herrlich saftigem Hühnchenfleisch.
Ich habe eine vage Vorstellung der verwendeten Zutaten, aber klare Geschmäcker in meiner Erinnerung. Ich werde bewusst nicht nach dem Originalrezept fragen und bin gespannt, wie es meiner Mutter schmecken wird.
Starten wir das Experiment #schnellkochtopfen
Zutaten (4 Pers.) 5 Hühnchenschenkel (ca. 1200g) 2 reife Mangos 2 Schalotten 1 kleine Zwiebel 1 Knoblauchzehe 2cm Ingwer ½ Bd. Koriander 200 ml Kokosmilch 2 l Gemüsebrühe (alternativ Fertigprodukt ohne Hefe) 2 gehäufte EL Curry Salz, Pfeffer Ghee
Die Hühnerbeine waschen, trockentupfen und mit einem gezielten Schnitt im Gelenk zerteilen – so lassen sie sich später im Topf besser anbraten und garen. Knoblauch, Zwiebel und Ingwer fein würfeln. Vom Koriander zupfen Sie die Blätter ab, stellen sie zur Seite, und hacken die Stiele in kleine Röllchen. Die Mangos schälen Sie (ich verwende dafür gern einen Mangoschäler da dieser eine breitere Schnittfläche hat) und schneiden sie anschließend in daumendicke Würfel, die sie ebenfalls beiseite stellen.
Erhitzen Sie ca. 1-2 EL Ghee im Schnellkochtopf und braten darin die Hühnerteile von allen Seiten an. Geben Sie dann Zwiebel, Knoblauch, Chili, Ingwer und Korianderstiele hinzu und lassen alles ebenfalls einen Moment anbraten.
Gießen Sie alles mit der Brühe auf, geben die Mango hinzu, reduzieren die Temperatur ein wenig und verschließen den Schnellkochtopf. Ich habe am Drehregler des Topfes auf die Garstufe 1 gestellt, so dass die Garzeit ca. 18 min beträgt. Halten Sie dabei die Temperaturanzeige des Druckventils im Auge. Geht es doch einmal in den roten Bereich, dann reduzieren Sie die Temperatur noch etwas.
Wenn die Garzeit beendet ist nehmen Sie den Topf vom Herd, lassen den Druck aus dem Topf entweichen und öffnen ihn. Ich war wirklich erstaunt in welch kurzer Zeit die doch recht kräftigen Hühnerschlegel so gut durchgegart waren, dass das Fleisch locker mit der Gabel „abgestreift“ werden konnte. Es hat keine 20 min gedauert. Wirklich beeindruckend, denn solch zartes Kochergebniss kenne ich nur, wenn ich beispielsweise ein Suppenhuhn gute 2 Stunden im normalen Topf koche.
Rühren Sie die Kokosmilch unter und schmecken bei Bedarf mit Salz, Pfeffer und Curry ab. Wenn Sie es etwas schärfer mögen, dann geben Sie noch frisch gehackten Chili hinzu.
Hacken Sie die beiseite gestellten Korianderblätter, richten das Mango-Curry-Hühnchen in Schalen oder tiefen Tellern an, und streuen den Koriander darüber.
Unser pikantes Geflügelgericht ist wieder vollgepackt mit guten Inhaltsstoffen. Im Bereich der Entzündungshemmung gibt es ein intensives Zusammenspiel von Ingwer (Gingerol), Koriander (Salicylsäure), Knoblauch (S-Allycylstein, Pectin, Taurin) und Zwiebel (Inulin). Schmerzhemmend wirken Chili (Capsaicin), Ingwer (Zingiberen) und Koriander (Cilantrin). Probiotisch wirken die beiden Lauchgewächse Schalotte und Zwiebel (beide Pektin). Wenn Sie so wie wir mit schwarzem Pfeffer (Piperin) würzen, dann wirkt dieser antiparasitär/-mikrobiell auf Ihren Organismus. Die Leberentgiftung wird unterstüzt durch Schalotte und Zwiebel (Allyl-Gruppen) sowie durch den Knoblauch (Cystein,, Methylin, Alliin). Und zu guter Letzt fördert der Ingwer (Gingerol) die Verdauung.
Unser Blumenkohl Couscous ist ein einfaches und schnell zubereitestes Gericht. Er passt wunderbar zu orientalischen Hauptgerichten aber auch „neutralen“ Fischgerichten. Mit etwas Mut und Experimentierfreude lässt sich das Gericht in eine Vielzahl von Geschmacksvarianten abwandeln. Saisonale Kräuter und Gewürze sollten hier ausschlaggebend sein.
Zutaten (2 Pers.) 1 mittelgroßen Blumenkohl 1 Zwiebel 2 Knoblauchzehen ½ Bd. Frühlingszwiebeln ½ Bd. Koriander ½ Granatapfel 1-2 TL Curry ½ TL Kurkuma ½ TL Fenchelsamen – zerstoßen ½ Zitrone – Saft Kokosfett (alternativ Ghee) Salz, Pfeffer
Waschen, schneiden und verputzen Sie Blumenkohl und die Frühlingszwiebeln. Den Blumenkohl vierteln Sie, bzw. schneiden ihn in Stücke die Ihr Mixer problemlos verarbeiten kann. Im Mixer zerkleinern Sie die Blumenkohlstücken auf etwa Reiskorngröße. Sicherlich können Sie den Blumenkohl auch klassisch mit einem Messer zerkleinern. Zum einen macht dies jedoch recht viel Mühe, und zum anderen wird das Ergebnis vermutlich nicht annähernd so gleichmäßig wie im Mixer. Die Frühlingszwiebeln schneiden Sie in kleine Röllchen.
Zwiebel und Knoblauch werden geschält und dann fein gewürfelt. Zupfen Sie die Blätter vom Koriander ab und hacken sie grob.
Die Korianderstiele schmeißen Sie bitte nicht weg! Hacken Sie sie in kleine Stücke und frieren Sie ein. Es gibt zahlreiche (asiatische/orientalische) Gerichte, die sich mit z.B. angerösteten Korianderstielen verfeinern lassen.
Erhitzen Sie etwas Kokosfett in einer ausreichend großen Pfanne und dünsten darin Knoblauch und Zwiebel bis sie glasig werden. Geben Sie dann Fenchelsamen und die Frühlingszwiebelröllchen hinzu und dünsten alles zusammen für ca. 5-8 min. Bevor Sie den zerkleinerten Blumenkohl hinzu geben und untermengen, geben Sie gut einen EL Kokosfett in die Pfanne und mengen dann Curry und Kurkuma unter. Lassen Sie den Blumenkohl für ca. 3-4 min bei mittlerer Temperatur garen. Würzen Sie nebenbei mit Salz und Pfeffer.
Zwischenzeitlich öffnen Sie den Granatapfel und holen aus einer Hälfte die Kerne heraus, die Sie beiseite stellen.
Wenn der Blumenkohl Couscous fertig gegart ist, mengen Sie den Koriander und die Granatapfelkerne unter, geben den Saft der halben Zitrone dazu und schmecken final mit Salz und Pfeffer ab.
Richten Sie den Couscous an und lassen sich die köstlichen Aromen schmecken.
Unser Blumenkohl Couscous hat mit den hier verwendeten Zutaten einen starken und positiven Einfluss in diversen Bereichen. Da wäre zum Beispiel die Entzündungshemmung: Blumenkohl (Quercetin), Knoblauch (S-Allycylstein, Pectin, Taurin), Koriander (p-Cimeen, Apigenin, Salicylsäure) und Kurkuma (Curcumin). Die allgemeine Schmerzhemmung wird begünstigt durch Koriander (Cilantrine), Kurkuma (Sesquifelandreen) und Zwiebel (Kaempherol). Eine probiotische Wirkung geht von der Zwiebel (Pektin) aus. Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer hat einen antiparasitären und antimikrobiellen Einfluss auf unseren Organismus. Die Kombination aus Granatapfel und Zitronensaft (jeweils Vitamin C) und dem Kokosfett (Laurinsäure) hat eine starke antioxidative Wirkung und bekämpft freie Sauerstoffradikale innerhalb des Körpers. Neben der Verdauungsförderung durch die Fenchelsamen (Anethol, Fenchon), bieten die Lauchgewächse Knoblauch (Cystein, Methylin, Alliin) und Zwiebel (Allyl-Gruppen) eine wirksame Unterstützung bei der Leberentgiftung. Der Hauptbestandteil unseres Gerichts, Blumenkohl (Sulforaphan, Quercetine) hat eine antikarzinogene Wirkung.
Zutaten (4 Pers.) 3 Dosen stückige Tomaten (à 400 g Inhalt) 8 Eier 2 rote Zwiebeln – fein gewürfelt 2 Knoblauchzehen – fein gehackt 1-2 grüne Chilischoten – fein gehackt 1 Bund Koriandergrün 20-30 g frischer Ingwer – gerieben 3 EL Ghee (oder Kokosfett) 2 EL Tomatenmark 2-3 TL Currypulver 2 Lorbeerblätter Salz, schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen) ½ TL braune Senfkörner 1 TL Schwarzkümmel
Waschen Sie den Koriander, tupfen ihn mit einem Küchentuch trocken und zupfen die Blätter ab. Stellen Sie sie für später beiseite, und die Stiele hacken Sie in kleine Stücke/Röllchen.
Erhitzen Sie das Fett in einer ausreichend großen Pfanne – eine mittlere Temperatur reicht aus. Schwitzen Sie darin die Zwiebeln für ca. 3-4min an. Geben Sie dann Knoblauch, Chili und die Korianderstiele mit dazu und braten sie für ca. 30 sec mit an. Das Tomatenmark und das Currypulver mengen Sie mit unter und rösten es unter Rühren mit an, bis es sein herrliches Aroma freisetzt. Löschen Sie alles mit den Tomaten ab, fügen Ingwer und die Lorbeerblätter dazu und lassen es kurz aufkochen. Lassen Sie das Tomaten-Curry unbedeckt für ca. 15-20 min köcheln, so dass es einkochen kann. Achten Sie aber darauf es gelegentlich umzurühren. Schmecken Sie das Curry noch mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer ab.
Die Eier kochen Sie, je nach Größe, 3,5 min (Größe M) 4,5-5 min (Größe L) – damit sollten sie wachsweich sein. Wenn Sie es etwas fester mögen, dann halt etwas länger. Pellen Sie die Eier und legen sie in die Tomatensoße. Erhitzen Sie eine weitere Pfanne und rösten darin die Senfkörner und den schwarzen Kümmel an bis es köstlich duftet.
Anstelle der Eier können Sie beispielsweise auch Schafsfeta, Lamm oder Weiderind verwenden. Das Fleisch sollten Sie würfeln und scharf angebraten mit zum Curry geben um es darin weiter zu garen.
Richten Sie das Tomaten-Curry an, verteilen darüber die gerösteten Gewürze und bestreuen es mit den Korianderblättern.
Lassen Sie sich die exotischen Aromen schmecken.
Das orientalisch schmeckende Tomaten-Curry bietet ein reichhaltiges Angebot von positiv beeinflussenden Wirkstoffen. Eigelb (SAMe), Ingwer (Gingerol), Koriander (p-Cimeen, Apigenin, Salicylsäure) unterstützen jeweils die Entzündungshemmung. Doch Ingwer (Zingiberen) und Koriander (Cilantrine) können noch mehr. Zusammen mit Chili, den Senfsamen (Capsaicin) und Zwiebel (Kaempherol) fördern sie eine allgemeine Schmerzhemmung. Neben der probiotischen Wirkung der Zwiebel (Pektin), unterstüzt der schwarze Pfeffer den Organismus im Kampf gegen Krankheitserreger (antimikrobiell) und Darmparasiten (antiparasitär). Der Hauptbestandteil dieses Gerichts, die Tomaten (Lycopin) wirken antioxidativ auf unsere Zellen. Aber damit noch nicht genug. Während Knoblauch (Cystein, Methylin, Alliin) und Zwiebel (Allyl-Gruppen) leberentgiftend wirken, unterstützt der Ingwer (Gingerol) in einer weiteren Funktion die Verdauung.
Inspiriert durch unseren Freund und Kollegen, Stefan Schröder aus Luxemburg , möchten wir Ihnen heute eine köstliche Zubereitung des Blumenkohls präsentieren. Und da die Ernte des regionalen Blumenkohl im Spätherbst enden wird, wollen wir die Zeit für leckere Rezepte einfach noch nutzen.
Danke Stefan für Deinen Input in Roses!
Wenn Sie den Blumenkohlstampf als Hauptmahlzeit planen, dann folgen Sie den hier angegebenen Mengenangaben – als Beilage sollten Sie die Mengen halbieren.
Zutaten (4 Pers.) 2 große Blumenkohlköpfe ca. 400-600ml Brühe (je nach Kohlgröße) 1 Bd. Frühlingszwiebeln 1 kleine Chilis – fein gehackt 1 Handvoll Pinienkerne 1 TL Curry 1 TL Kurkuma Salz, Pfeffer Kokosfett
Erhitzen Sie in einem ausreichend großen Topf ca. 2 EL Kokosfett bei mittlerer Temperatur.
Säubern Sie die Schnittstelle des Blumenkohlstrunks, trennen die äußeren grünen Blätter ab, und schneiden den Strunk keilförmig aus dem Kohlkopf heraus. Je nach Strunkgröße halbieren oder vierteln Sie ihn, und geben ihn dann, zusammen mit den Blumenkohlröschen, in den Topf. Rösten Sie den Kohl unter gelegentlichem Umrühren einige Minuten an, bevor Sie ihn mit Brühe aufgießen. Lassen Sie den Kohl bei reduzierter Temperatur und geschlossenem Topf garen, bis Sie leicht mit einem spitzen Messer in den Strunk stechen können.
In der Zwischenzeit schneiden Sie das Bund Frühlingszwiebeln in feine Röllchen und braten es in einer Pfanne mit einem guten Löffel Kokosfett an. Geben Sie dann die gehackte Chili hinzu, und mengen alles gut durch. Stellen Sie die Temperatur aus und geben die Pinienkerne in die noch heiße Pfanne – gelegentliches Umrühren verhindert, dass die Pinienkerne anbraten.
Nehmen Sie den Topf vom Herd und gießen das überschüssige Kochwasser ab (Sie können es auch auffangen und trinken!). Geben Sie einen Esslöffel Kokosfett hinzu und stampfen den Blumenkohl klein – mit einem Kartoffelstampfer geht dies relativ leicht, Sie können aber auch einen Löffel oder eine Gabel dafür nehmen. Schmecken Sie den Stampf mit Salz und Pfeffer, und würzen ihn mit Curry und Kurkuma. Mengen Sie alles gut durch.
Geben Sie ca. die Hälfte der zuvor angebratenen Frühlingszwiebel-Chili-Pinienkern-Masse hinzu, und mengen erneut alles gut unter.
Portionieren Sie den Stampf auf 4 Teller und garnieren mit dem Rest des Pfanneninhaltes.
Der Blumenkohl Stampf eignet sich hervorragend als Beilage zur gebratenen Leber, und ersetzt damit wunderbar das altbewährte Kartoffel Püree.
Die Kombination aus Frühlingszwiebeln, Chili, Curry , Kurkuma, Kokosfett und Pinienkernen (also Curcumin, Inulin, Taurin, Sesquifelandreen, Kaempherol, Capsaicin, Laurinsäure, Pycnogenol) wirkt auf breiter Front in Ihrem Organismus. Neben der allgemeine Schmerz- und Entzündungshemmung durch die Wirkstoffe von Chili, Kurkuma, Zwiebel und Pinienkernen, birgt die Laurinsäure der Kokosnuss eine anti-mikrobielle Wirkung, die Ihren Körper im Kampf gegen Bakterien unterstützt.
Zutaten (4-6 Pers.) 1 Hokkaido Kürbis 600ml Bio Gemüsebrühe (ohne Hefe) 2 Mohrrüben 1 mittelgroße Schalotte – fein gewürfelt 2 Knoblauchzehen – fein gewürfelt 1 Chilischote – fein gehackt ca. 1cm frischen Ingwer 1 TL Kurkuma 1 TL Curry 2-3 Lorbeerblätter 3-5 Pimentkörner Salz, Pfeffer Ghee (alternativ Kokosfett ) Kürbiskernöl zum Anrichten 1 Handvoll gerösteter Kürbiskerne 1 paar Thymianzweige zur Dekoration
Kürbis und Möhren waschen, und verputzen wenn es nötig ist. Die Enden des Kürbis entfernen, halbieren und das Gehäuse nebst Kerne mit einem Löffel ausschaben. Kürbis und Möhren in möglichst gleichmäßig große Stücken schneiden, und in einem Topf mit erhitztem Ghee gleichmäßig anschmoren. Dann Knoblauch- und Zwiebelwürfel hinzugeben und glasig werden lassen.
Gießen Sie das Gemüse mit der Gemüsebrühe auf, und geben die Lorbeerblätter und die Pimentkörner dazu. Bedecken Sie den Topf mit einem Deckel und lassen alles unter gelegentlichem rühren solange bei mittlerer Temperatur köcheln, bis Kürbis und Möhre gar sind. Entfernen Sie Lorbeerblätter und Pimentkörner und pürieren alles, bis es eine feine und cremige Konsistenz hat. Sollte Ihnen die Suppe zu dickflüssig erscheinen, dann geben Sie noch etwas Brühe hinzu. Mengen Sie die übrigen Gewürze unter, und schmecken mit Salz und Pfeffer ab. Für den scharfen Kick geben Sie den gehackten Chili dazu, und reiben mit einer feinen Reibe etwas Ingwer in die Suppe. Verrühren Sie alles nochmals ausreichend.
Alternativ können Sie die Suppe, anstatt mit dem erneuten Zufügen von Brühe, mit Kokosmilch „verlängern“. Das macht die Suppe noch cremiger und verleiht ihr ein köstliches Aroma.
Zum Servieren streuen Sie ein paar geröstete Kürbiskerne auf die Suppe, geben ein paar Tropfen Kürbiskern hinzu und garnieren abschließend mit ein paar jungen Thymianzweigen.
Lassen Sie sich das schöne Herbstgericht schmecken.
Dieses Gericht ist ein wahrer Cocktail an natürlichen Wirkstoffen. Die Kombination aus Kurkuma (Curcumin), Knoblauch (S-Allycylstein, Pectine) , Ingwer (Gingerol) und Thymian (Carvacrol, Thymol) hat eine starke Entzündungshemmung. Ingwer (Zingiberen), Kurkuma (Sesquifelandreen) und Chili (Capsaicin) wirken im Allgemeinen schmerzlindernd. Und die Aminosäure Cucurbitin, aus Kürbis und Kürbisöl, wirkt anti-parasitär/-mikrobiell. Sie sehen, Nahrung als Medizin kann gut schmecken!
Diesmal präsentieren wir eine cremige Blumenkohlsuppe mit Kokosmilch und gewürzt mit Curry und Chili. Wie gemacht für die kommende stürmische Herbstzeit.
Zutaten (3-4 Pers.) 1 großer Kopf Blumenkohl 1 Zwiebel – gehackt 1 Bund Lauchzwiebeln – gehackt 2 EL Basilikum – gehackt 1 Chilischote – gehackt 1 Bio-Zitrone – geriebene Schale 1 ½ Tassen Gemüsebrühe – hefefrei 2-3 EL rote Thai-Curry Paste 2-3 EL Kokosfett 400ml Kokosmilch 1EL Weinessig 1 Prise Salz, Pfeffer 200g Garnelen (optional)
Zunächst den Ofen auf 190 Grad vorheizen (Ober- und Unterhitze). Den Blumenkohl waschen und die geschnittenen Röschen mit reichlich Kokosfett einstreichen und auf ein Blech mit Backpapier einzeln legen. Nun 25-30min backen, bis die Spitzen gold-braun geworden sind.
In einem großen Topf, bei mittlerer Hitze, die Zwiebel und den Lauch, mit 1 EL Kokosfett und etwas Salz, über 3min anschwitzen. Nun die Currypaste mit etwas geriebener Zitronenschale hinzufügen und umrühren.
Den gerösteten Blumenkohlstrunk und die Hälfte der Röschen in den Topf geben. Zusammen mit der Gemüsebrühe und der Kokosmilch weiter rühren. Aufkochen lassen, von der Platte nehmen, den Weinessig hinzugeben und mit einem Pürierstab pürieren.
Für die Extra-Portion Eiweiß empfehlen wir gebratene Garnelen, die man nach dem Pürieren hinzugeben kann. Das hält länger satt.
Salz und Pfeffer zum Abschmecken dazugeben und in Schalen anrichten.
Jede Schale mit dem Rest der Blumenkohlröschen dekorieren und die gehackten Lauchzwiebeln, die Chilis und das Basilikum oben drauf. Fertig.
Guten Appetit.
Die Kombination von Basilikum mit Curry, Zwiebel und Lauch sorgt für eine starke anti-entzündliche Wirkung. Das Capsaicin aus der Chilischote wirkt zusammen mit der Zwiebel (Kaempherol) schmerzhemmend.