Archiv für die Kategorie ‘Hauptgericht’

natürlich essen | Rote Bete-Gratin | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

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Wir lieben Rote Bete! Und Eiergerichte! Hier haben wir das perfekte Gericht für Sie:
Ein Gratin aus farbenfroher Roter Bete und leckerem Ei.

Zutaten (4 Pers.)
6 Rote Beten mit Blättern, roh oder gekocht
1 Bund Basilikumblätter, geschnitten
100 ml Kokosmilch
100 ml Schafsjoghurt
2 Bio-Eier
100 g Pecorino-Käse, gehobelt
Lauchzwiebeln, gehackt
2 TL Senf
Salz, schwarzer Pfeffer
Butterfett für die Form

Den Backofen auf 190 Grad vorheizen (Ober-/Unterhitze).

Die Roten Beten waschen, wenn frische genommen werden schälen und den Wurzelansatz abschneiden. Blätter und Stiele in Streifen schneiden und die Knollen in dünne Scheiben hobeln. Das Basilikum waschen und trocken schütteln, die Blättchen abzupfen und in Streifen schneiden.

Anschließend die Backform mit Butterfett einfetten und die Rote-Bete-Scheiben und Blattstreifen in die Form geben.

Die Kokosmilch mit dem Schafsjoghurt, den Eiern, Basilikum, Senf, Salz und Pfeffer verrühren und über die Roten Beten gießen. Dann den Pecorino-Käse darüberhobeln. In der Backofenmitte für ca. 40 Minuten backen.

Guten Appetit!

Wussten Sie schon?

Unser Rote-Bete-Gratin hat durch seine Inhaltstoffe aus Rote Beten (Anthocyanine), Kokosmilch (Laurinsäure) und Basilikum (Eugenol), eine starke antioxidative Wirkung. Darüber hinaus wirkt er antiparasitär/antimikrobiell auf Darmebene, durch Basilikum, schwarzen Pfeffer und Kokosmilch (Eugenol, Piperine, Laurinsäure). Unterstützt wird sein probiotischer Effekt auch durch die Wirkstoffe in der Lauchzwiebel und dem Schafsjoghurt (Pectine, Lactobazillus).

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

 

 

Wildlachs-Tatar grüner Spargel | natürlich essen | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

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Zutaten (2 Pers.)
250 g Wildlachsfilet, roh ohne Haut
150 g Wildlachs, geräuchert
250 g grüner Spargel, schräg geschnitten
eine Lauchzwiebel, fein geschnitten
ein paar Zweige Dill, fein geschnitten
2 EL Zitronensaft
2 EL Olivenöl, nativ – kalt gepresst
1 TL Sesam, geröstet
frisch gemahlener Pfeffer & Meersalz

Gräten im Lachsfilet mit einer Grätenpinzette entfernen. Den Lachs (roh und geräuchert) mit einem scharfen Messer in sehr kleine Würfel schneiden, mit Zitronensaft und der fein geschnittenen Lauchzwiebel vermengen und beiseite stellen.

Dann den grünen Spargel waschen, die Enden abschneiden und größtenteils in schräge Stücke und einen kleinen Teil in feine Scheibchen schneiden. Nun den grünen Spargel in etwas Olivenöl rundherum anbraten, salzen.

Den Lachs-Tatar mit einem Portionier-/Speisering und dem fein geschnittenen Dill anrichten, mit frischem Pfeffer würzen. Den gebratenen Spargel auf den Teller rundherum drapieren und die Spargelscheibchen obendrauf.

Abschließend noch den gerösteten Sesam drüberstreuen, fertig!

Guten Appetit!

Wussten Sie schon?

Unser Wildlachs-Spargel-Gericht hat eine stark entzündungshemmende Wirkung durch die Inhaltsstoffe in Spargel, Lauchzwiebel, Dill (Inuline, p-Cimene, Phellandrene), dem Kaltwasserfisch (Omega-3 Fettsäuren, Taurine) und dem Olivenöl (Polyphenole). Antibakteriell bzw. antiparasitär wirksam ist es durch Piperine (schwarzer Pfeffer) und durch Monoterpene (Dill). Darüber hinaus haben die Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe aus dem Zitronensaft (Vitamin C), aus Lauch (Senfölglycoside) und Sesam (Lignane), eine antioxidative Wirkung. Abschließend dienen Folsäure und Chlorophyll aus grünem Spargel und der Lauchzwiebel der Leberentgiftung und grüner Spargel (Quercetine) und Sesam (Lignane) werden als antikarzinogen beschrieben.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer
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natürlich essen | Wildschweingulasch | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

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Wenn ich mit unserer knapp neun Monate  jungen Flat Coated Retriever Hündin Nala morgens durch den Berliner Forst streife, dann liegt uns des Öfteren Wildgeruch in der Nase. Um genauer zu sein Wildschweingeruch. Zugegeben ein Geruch, der zumindest mich, erst einmal in eine leichte „Alarmbereitschaft“ – oder nennen wir es besser Wachsamkeit – bringt. Toi, toi, toi kam es bis dato noch zu keiner echten Konfrontation – zugegeben ich wüsste nicht recht was tun in diesem Moment.
Wie dem auch sei, und dieses nicht aus Rachegelüsten, kam mir eines Morgens der Gedanke von Wildschweingulasch.

Zutaten (4 Pers.)
600 g Wildschweinfleisch frisch vom Jäger (aus Keule oder Schulter)
400 ml Wildfond (gerne selbst angesetzt)
100 g Knollensellerie (grob gewürfelt)
2 mittelgroße Möhren (grob gewürfelt)
1 mittelgroße Pastinake (grob gewürfelt)
2 kleine Schalotten (fein gewürfelt)
½ TL Pfefferkörner (grob zerstoßen)
½ TL Kreuzkümmel (grob zerstoßen)
½ TL Chilipulver (oder frisch)
1 TL grober Senf (ohne Zuckerzusatz)
Meersalz & Pfeffer zum Abschmecken
einen guten TL Tomatenmark
1-2 Zweige Rosmarin
abgeriebene Schale von 1 Zitrone (Bio)
2-3 EL Marsala
3 EL Rotwein
1 EL Crème fraîche
1 TL Balsamico-Essig
1 EL Kokosfett

Das Gemüse waschen und verputzen wenn nötig. Dann wie in der Zutatenangabe beschrieben zurechtschneiden. Beiseite stellen.

Das Gulasch waschen, trockentupfen und in 2,5 cm große Würfel schneiden.

Für einen tollen und intensiven Geschmack rate ich Ihnen, die Gewürze frisch in einem Mörser zu zerstoßen. Wenn Sie sich die Mühe machen möchten, dann können Sie den Kreuzkümmel zuvor in der Pfanne leicht anrösten – das intensiviert den Geschmack.

In einem ausreichend großen Bräter, und zuvor erhitztem Kokosfett, das Fleisch von allen Seiten scharf anbraten. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken. Geben Sie nun das Gemüse hinzu, und braten es ebenfalls kurz scharf an.

Rühren Sie das Tomatenmark unter, und löschen mit dem Rotwein ab. Zusammen mit dem Fond, den restlichen Gewürzen, dem Rosmarin und dem groben Senf bei mittlerer Hitze ca. 45min köcheln lassen.

Nun wird es geschmacklich spannend. Würzen Sie das Gulasch mit dem Abrieb der Zitronen und geben den Marsala dazu. Rühren Sie alles gut durch und lassen alles erneut aufkochen. Zu guter Letzt rühren Sie das Crème fraîche ein und schmecken mit Salz und Pfeffer ab.

Mein Beilagen Tipp!

Zum Wildschwein Gulasch passt meines Erachtens wunderbar selbst gemachter Rotkohl, im Backofengegarte Pastinake und/oder gegrillte Süßkartoffel.

Lassen Sie es sich schmecken!

Wussten Sie schon?

Unser köstliches Wildschweingulasch ist ein tolles Gericht zur Unterstützung einer guten Entzündungs- und allgemeinen Schmerzhemmung. Die für die Entzündungshemmung verantwortlichen Wirkstoffe sind Salicylsäure (Karotte), Inuline (Schalotte), Rutine (Rotwein), Taurine (Wildfleisch). Für die allgemeine Schmerzhemmung sind Kaempherol (Schalotte), Beta-Pinen, Alpha-Pinen (Kreuzkümmel) und Capsaicin (Chili und Senfsamen) verantwortlich.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

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natürlich essen | Lars Brouwers & Torsten Fleischer | Schichtsalat Rote Bete-Avocado-Rucola-Jamón Ibérico

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Wir haben einen leckeren Jamón Ibérico de Bellota (vom freilaufenden Schwein, „Pata Negra“ traditioneller Eichelschinken) aus Spanien mitgebracht. Den nutzen wir diesmal als Fleischeinlage auf unserem Schichtsalat. Alternativ dazu empfehlen wir als Belag Wildlachs, Garnelen oder Thunfisch. Für die Veggie-Variante – gebratene Pilze oder Fetakäse.

Zutaten (2 Pers.)
ca. 300 g Rote Bete (vorgekocht)
1-2 Avocado, dünn geschnitten
1 Bund Rucola
ca. 100 g Cocktailtomaten, dünn geschnitten
ca. 80-100 g Jamón Ibérico de Bellota
2 Schalotten, dünn geschnitten oder gewürfelt
1 Bio-Ei, hart gekocht
ca. 30 g Pinienkerne, geröstet
1-2 EL Olivenöl, nativ
Pfeffer, Meersalz

Zunächst waschen wir den Rucola, tupfen ihn ab und legen diesen auf ein Küchenpapier. Dann schneiden wir die rote Bete in dünne Scheiben (mit einem scharfen Messer oder einem Käsehobel) und beginnen eine breite Platte damit zu belegen. Die Avocado halbieren, schälen – auch in dünne Scheiben schneiden und sternförmig auf die rote Bete legen. Die Coacktailtomaten waschen und ebenfalls in dünne Scheibchen schneiden und auf die Avocado drapieren. Nun folgt der Belag mit Rucola, den Schalotten und als nächste Schicht der Jamón Ibérico.

In der Zwischenzeit lassen wir unser Ei hart kochen und rösten die Pinienkerne leichtbraun an. Das Ei schneiden wir in Würfel und bröseln diese über den Eichelschinken. Zu guter Letzt folgen die Pinienkerne und das Olivenöl. Wer es mag kann gerne auch etwas Balsamicoessig nutzen. Hier ist im Übrigen Ihre Kreativität gefragt – geröstete Walnüsse, Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne schmecken als Belag auch lecker.

Wussten Sie schon?

Unser Schichtsalat unterstützt mit seinen Inhaltsstoffen aus Rucola, Pinienkernen, Zwiebel und freilaufendem Schwein (Capsaicin, Pycnogenol, Kaempherol, Taurin) die allgemeine Schmerzhemmung. Entzündungshemmend wirkt das Rezept durch Quercetine, Mannuheptulose, Polyphenole, SamE und Arginine (Schalotte, Avocado, Olivenöl, Eigelb, Pinienkerne). Darüber hinaus sind folgende Zutaten antioxidativ und leberentgiftend wirksam: Rote Bete, rote Zwiebel (Anthocyanine) und Avocado bzw. Tomaten (Tocoferole, Lycopine).

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Lars Brouwers & Torsten Fleischer

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natürlich essen | Veggie-Butternuss-Kürbis | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (2 Pers.)
1 Butternuss Kürbis, halbiert
2 mittelgroße Zwiebeln, fein gehackt
50-100 g Feta-Käse, gewürfelt
50 g Ziegenfrischkäse
50 g Pecorino, gehobelt
2 EL Olivenöl
1-2 TL Gemüsebrühe
Chili, frisch gehackt
2 kleine Paprika, klein gewürfelt
100 g Shiitake-Pilze, klein gewürfelt
2 Zehen Knoblauch, gerieben
Bund frisches Basilikum, alternativ auch Koriander oder Petersilie
frischer Pfeffer

Den Ofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Den Kürbis halbieren und die Kerne mit einem Löffel oder Eisportionierer rausschaben. Mit einem Küchenmesser kreuzweise einritzen und mit Olivenöl und dem Sud aus der Gemüsebrühe einpinseln. Auf ein Backblech legen (Haut nach unten) und für ca. 40 Minuten garen.

Inzwischen die Pilze mit den Zwiebeln in einer Pfanne gut anrösten. Dabei nur wenig Öl verwenden, damit die Röstaromen besonders durchkommen. Die gewürfelten Paprikastücke mit anbraten, Knoblauch und Chili hinzugeben und anschließend in eine große Schüssel geben.

Dann in die Schüssel das zerkleinerte Basilikum mit dem restlichen Olivenöl geben und die gesamte Masse mit dem Ziegenfrischkäse vermengen.

Wenn die obere Schicht der Kürbishälften inzwischen weich geworden ist, das Blech aus dem Ofen nehmen und so viel Kürbis rausschaben, das genug Platz für die Füllung entsteht. Die  gewonnene Kürbismasse in die Schüssel mit der Kräuter-Gemüse-Käsemasse geben und alles verrühren.

Verteilen Sie die Mischung auf beide Hälften, den gewürfelten Feta darüber und erneut in den Ofen schieben. Nach ca. 15 Backminuten noch den Pecorino drüberhobeln und weitere 5-10 Minuten backen. Zur Garprobe ab und an mit dem Zahnstocher testen, ob inzwischen die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Auf zwei Tellern das leckere Veggie-Kürbisgericht auftischen und zur Herbstzeit genießen!

Wussten Sie schon?

Unser herbstliches Veggie-Kürbisgericht enthält einen wahren Cocktail an Wirkstoffen zur Entzündungshemmung: In Zwiebel, Knoblauch, Basilikum und Olivenöl sind vor allem die sekundären Pflanzenstoffe Mannuheptulose, Salicylsäure, Thymol, Apigenine und Polyphenole enthalten. Darüber hinaus unterstützt das Capsaicin aus der Chili und das Kaempferol aus der Zwiebel die allgemeine Schmerzhemmung und das Pektin (Zwiebel) und der Lactobazillus (Ziegenfrischkäse) die probiotische Wirkung für unseren Darm. Schlussendlich wirken Shiitake-Pilz (Purpurin), Zwiebel (Allyl-Gruppen) und Knoblauch (Cysteine) noch leberentgiftend.

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Lars Brouwers & Torsten Fleischer

 

 

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natürlich essen | Omelett | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Mit einer warmen und einheizenden Mahlzeit in den Tag zu starten ist aus unserer Sicht ein reines Vergnügen, mal von den positiven Wirkweisen der verwendeten Zutaten abgesehen. Wenn es im „Bauch“ und im Körper ein wenig heiß wird, dann steigt das Gefühl von Energie auf.

Zutaten (1 Pers.)
3-4 Bio-Eier (je nach Hunger)
1/2 Bd. Frühlingszwiebeln (alternativ eine mittelgroße Zwiebel)
1-2 Knoblauchzehen
1 Chilischote
1-2 Handvoll frischen Spinat
100 g Feta
1 EL Kokosfett
schwarzer Pfeffer

Das Gemüse unter fließend kaltem Wasser abspülen und verputzen wenn nötig. Frühlingszwiebel, Knoblauch und Chili in feine Ringe schneiden bzw. kleinhacken.

Etwas Kokosfett in einer ausreichend großen Pfanne erhitzen und darin die gehackten Zutaten leicht anbraten, herausnehmen und beiseite stellen.

Erneut Kokosfett in die vorgeheizte Pfanne geben.

Eier in einer Schüssel verquirlen und mit ein wenig Leitungswasser leicht schaumig aufschlagen, anschließend in die Pfanne gießen. Geben Sie jetzt den Spinat (behalten Sie ein paar Blätter zurück) und die Hälfte der bereits angebratenen Zutaten hinzu. Bei mittlerer Temperatur leicht durchstocken lassen, und dann behutsam wenden. Auf die Hälfte des Omeletts geben Sie die restlichen Zutaten und bröseln den Feta darüber (behalten Sie auch hier jeweils ein wenig zum Garnieren zurück). Klappen Sie das Omelett zur Hälfte zusammen und servieren es heiß. Mit den restlichen Zutaten garnieren Sie Ihr feuriges Omelett.

Lassen Sie es sich schmecken!

Wussten Sie schon?

Unser feuriges Omelett vereint, bedingt durch die verwendeten Zutaten, mannigfaltige Wirkweisen. Hervor sticht hierbei die antientzündliche Wirkung. Diese erreichen wir durch Eigelb (Taurin), Knoblauch (Arginin, Salicylsäure) und Zwiebel (Mannuheptulose). Aber auch im Bereich der Schmerzhemmung unterstützen die Zutaten Chili (Capsaicin) und Zwiebel (Kaempherol) unseren Organismus. Kokosfett (Laurinsäure) und schwarzer Pfeffer (Piperine) haben einen antiparasitären bzw. antimikrobiellen Einfluss.

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Lars Brouwers & Torsten Fleischer

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natürlich essen | Spargel im Speckmantel | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (pro Pers.)
2 Händevoll Grünspargel
12 Scheiben Schinkenspeck
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Das Gericht ist so einfach wie genial. Schnell in der Vorbereitung, schnell in der Zubereitung und köstlich im Genuss.

Während der Grill auf Betriebstemperatur gebracht wird, alternativ geht auch Pfanne oder Backofen mit Grillfunktion, wird der Spargel verarbeitet. Nachdem Sie die Stangen unter fließendem Wasser abgespült haben, schneiden Sie die unteren 3-4 cm ab. Sie können bei dickeren Stangen auch das untere Drittel mit dem Sparschäler schälen und dann nur den letzten Zentimeter abschneiden.

Nehmen Sie je 3-4 gleich dicke Stangen zur Hand und umwickeln sie mit einer Scheibe Schinkenspeck – das Ende stecken Sie zwischen die Spargelstangen, so bleibt der Wickel fest.

Geben Sie die Spargelwickel auf den Grill – am Besten an den Rand, also indirekte Hitze – und wenden sie diese gelegentlich. Sind die Stangen wie gewünscht geröstet und der Speck knusprig, kann angerichtet werden.

Streuen Sie bei Bedarf etwas Salz und Pfeffer darüber, frisch gemahlen aus der Mühle, und geben ein paar Spritzer Olivenöl drauf.

Fertig ist das genussvolle „Fastfood“

Wussten Sie schon?

Unser schnelles Spargelgericht unterstützt Sie auf drei Ebenen. Bei der Entzündungshemmung wirken der grüne Spargel (Inulin) und das Schweinefleisch (Taurin). Antikarzinogen wirken Sulforaphane und Quercetine, zwei Wirkstoffe des Grünspargels. Darüber hinaus hat der grüne Spargel (Inulin) auch eine immunmodulierende Wirkung.

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natürlich essen | Lammkoteletts vom Grill | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Für den Grill oder zum Braten auf der Gasflamme gibt es heute ein paar marinierte Lammkoteletts. Dazu finden Sie in unserer Rezeptsammlung passende Beilagen wie z.B. Süßkartoffel-Pommes, Blumenkohlstampf oder auch einfach einen Krautsalat (Cole-Slaw).

Zutaten (2 Pers.)
6-8 Lammkoteletts (i.d.R. kein Bio notwendig, da Weidehaltung)

für die Marinade
Olivenöl, ca. 6-8 EL
2 Zehen Knoblauch, fein gehackt
kl. Bund Petersilie, frisch und fein gehackt
1 EL Zitronen- oder Limettensaft
Prise frischer Pfeffer, Meersalz

Wir starten mit der Marinade – bereiten einen tiefen Teller mit dem Olivenöl vor und fügen einen guten Schuss Zitronen- oder Limettensaft hinzu. Dann hacken wir Knoblauch und Petersilie klein und geben beides dazu. Mit etwas Pfeffer und Salz würzen  – fertig.

Die Lammkoteletts waschen und trocken tupfen. Dann die Koteletts mit dem Kräuteröl einstreichen. Am besten über Nacht in dem tiefen Teller ziehen lassen, alternativ über ein-zwei Stunden.

Eine breite, schwere Pfanne erhitzen. Die Lammkoteletts aus der Marinade nehmen und in der heißen Pfanne von jeder Seite ca. 2-3 Min. braten. Zwischendurch salzen und mit der restlichen Marinade bestreichen.

Guten Appetit!

Wussten Sie schon?

Die Inhaltsstoffe der Marinade und aus den Lammkoteletts – Knoblauch (S-Allycylstein, Pectin), Petersilie (Apigenin), Lammfleisch (Taurin) und Olivenöl (Polyphenole) – wirken in ihrer Kombination stark entzündungshemmend.

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natürlich essen | Eierpfanne mit Gambas | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Für die schnelle Küche – Fast Food also – präsentieren wir heute eine leckere Eierpfanne: Basis sind Lauchzwiebeln, Feldsalat und Tomaten. Für die Proteinzufuhr servieren wir noch Gambas und ein paar Eier.

Zutaten (2 Pers.)
4 Bio-Eier
200 g Gambas/Garnelen (hier Eismeergarnelen)
2 Handvoll Feldsalat
6 Cocktailtomaten, geviertelt
1 Bd. Lauchzwiebeln, gehackt
1 TL Paprikapulver
1 TL Butterfett
Pfeffer, Salz

Zuerst die Garnelen unter laufendem Wasser von der Ascorbinsäure reinigen (oftmals starker Beigeschmack), trocken tupfen und ohne Fett scharf anbraten. Beiseite stellen.

Dann die Lauchzwiebeln und die Tomaten mit etwas Butterfett anbraten, die Garnelen hinzufügen und den Feldsalat untermischen. Anschließend die vier Eier vorsichtig am Pfannenrand aufschlagen und in der Pfanne verteilen. Damit die Eier gut stocken können empfiehlt es sich einen großen Deckel oder eine weitere Pfanne zum Abdecken zu benutzen.

Ein paar Minuten stocken lassen, würzen und mittels eines Holzpfannenwenders teilen und servieren.

Guten Appetit!

Wussten Sie schon?

Unsere schnelle Eierpfanne ist durch die Inhaltsstoffe seiner Zutaten Eier (SAMe), Lauchzwiebel (Inulin, Taurin, Allyl-Gruppe), Garnelen (Omega-3 FS), Tomaten (Lycopin), Paprikapulver (Quercetine) und Feldsalat (Chlorophyll, Folsäure), antientzündlich und überwiegend antioxidativ und leberentgiftend wirksam.

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natürlich essen | Korsischer Schmortopf | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Passend zur Winterzeit gibt es heute einen Schmortopf, oder besser gesagt einen Fleischtopf in Richtung leise geköcheltes Gulasch. Wir bereichern unser Fleischrezept durch Steinpilze und leckeres Ofengemüse – Süßkartoffeln und rote Bete.

Zutaten (3-4 Pers.)
750 g Bio-Rindfleisch zum Schmoren
100 g roher geräucherter Schinken
250 g reife Tomaten
3 Süßkartoffeln, in Scheiben geschnitten
3 Knollen rote Bete, in Scheiben geschnitten
150 g Zwiebeln, in dünne Streifen geschnitten
4 Knoblauchzehen, fein geschnitten
30 g frische Steinpilze, alternativ getrocknet & eingeweicht
60 ml Olivenöl
100 ml trockener Rotwein
1 Lorbeerblatt
1 Thymianzweig & Thymian getrocknet
3 Petersilienzweige
1/2 TL Muskatnuss, gerieben
Salz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

Das Rindfleisch und den Schinken in etwa 2 cm große Würfel schneiden und beiseite stellen. Die Kräuter fein hacken. Die Tomaten für 10 Sekunden in kochendem Wasser blanchieren, unter fließendem Wasser abschrecken, häuten, halbieren und die Kerne entfernen. Anschließend das Fruchtfleisch grob hacken.

Die Hälfte des Olivenöls in einem ca. 3L fassenden Bräter (Cocotte) erhitzen und Fleisch, Schinken, die geschnittenen Zwiebeln und Knoblauchzehen darin braten, wobei zu beachten ist, dass man fortwährend mit dem Holzlöffel umrührt.

Tomaten, Wein und Kräuter hinzufügen und gut vermischen. Nun mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und zum Köcheln bringen. Zudecken und bei schwacher Hitze für eine Stunde schmoren lassen.

In der Zwischenzeit die frischen Steinpilze verputzen, kleinschneiden und zu den anderen Zutaten in den Topf geben und weitere zwei Stunden schmoren lassen.

Nun das Ofengemüse schälen und in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Die rote Bete und Süßkartoffelscheiben auf einem Backblech auslegen, mit dem restlichen Olivenöl einpinseln, von beiden Seiten Salzen, Pfeffern und mit Thymian bestreuen.

Tipp!

Bei der frischen rote Bete ist es ratsam Einweghandschuhe wegen der Pflanzenfarbe zu verwenden!

Den Ofen auf  200 Grad (Ober- und Unterhitze) einheizen und das Ofengemüse für zehn Minuten darin backen. Nach den ersten zehn Minuten Blech herausnehmen, Gemüse wenden und erneut für zehn Minuten backen.

Den Schmor- und den Backprozess gilt es gut miteinander abzustimmen, um schließlich zeitgleich zartes Schmorfleisch mit leckerem Ofengemüse auftischen zu können.

Guten Appetit!

Wussten Sie schon!

Unser Schmortopf in Kombination mit dem Ofengemüse enthält eine Vielzahl von sekundären Pflanzenstoffen: Thymol, Carvacrol, Apigenin und S-Allycylstein aus Thymian, Petersilie und Knoblauch wirken zusammen mit Taurin und Resveratrol aus Knoblauch und Wein stark entzündungshemmend. Monoterpene, Piperine und Eugenol aus Lorbeer, schwarzem Pfeffer und Muskat haben eine antiparasitäre Wirkung für unsere Darmbakterien. Darüber hinaus kann das Lentinan aus den Steinpilzen unser Immunsystem modulieren und das Betain aus der roten Bete, die Allylgruppen aus den Zwiebeln und die Cysteine aus dem Knoblauch unsere Leber entgiften.

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