Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

natürlich essen | Paleo Waffeln | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (2 Pers.)
2-3 Bananen, reif
2-3 Bio-Eier
2-3 EL Mandelmus
1/2 TL Weinstein-Backpulver
Kokosfett

Zunächst schließen wir das Waffeleisen (für belgische Waffeln) an. Unseres braucht ein paar Minuten zum Erhitzen.
Dann zerdrücken wir die reifen Bananen mit einer Gabel und fügen die Eier und das Mandelmus hinzu. Abschließend noch das Weinstein-Backpulver dazugeben und alles mit dem Handrührer verrühren.

Das Waffeleisen fetten wir mit dem Kokosöl ein und mit einer Suppenkelle portionieren wir die mehlfreie Waffelmasse in die beiden Waffelfächer, so dass sie gerade bis zum Rand verläuft. Unser Waffeleisen braucht ca. drei Heizgänge, à zwei Minuten, bis die Waffeln schön braun geraten und ein wenig knusprig sind.

Wir haben unsere Paleo Waffeln mit Bananenscheiben angerichtet. Mehr Süße braucht es für uns nicht.
Guten Appetit!

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer
Temgy – Jede Woche leckere, abwechslungsreiche Paleo Rezepte
mit passend berechneter Einkaufsliste erhalten Sie bei Temgy.

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natürlich essen | Paleo Hot Chocolate Espresso | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (2 Port.)
ca. 200 ml Kokosmilch
50 g dunkle Schokolade, >70% Kakaoanteil
1-2 TL Honig
2 Espressi, ca. 100 ml – frisch aufgebrüht

Unsere heiße Schokolade mit Espresso, auch Othello genannt, schmeckt hervorragend nicht nur zur kalten Jahreszeit:
Einfach die dunkle Schokolade mit der Kokosmilch in einem kleinen Milchtopf erhitzen und die Schokolade unter Rühren schmelzen. Alles kurz aufkochen und nach Gusto mit Honig süßen. In zwei dicke Tassen füllen und in jede einen heißen Espresso geben. Dabei entstehen zwei Schichten, die sich nicht vermischen sollten.

Lassen Sie sich unsere heiße Schokolade gut schmecken!

Wussten Sie schon?

Die Inhaltsstoffe aus dunkler Schokolade (Katechine) und Kokosmilch (Laurinsäure) sind antioxidativ wirksam. Die Laurinsäure wirkt darüber hinaus, gemeinsam mit Inhibinen aus dem Honig, auch antiparasitär/antimikrobiell. Schlussendlich hemmt unser Wintergetränk mittels Kaffein und Theobromin aus Kaffee und Kakao auch noch Entzündungen.

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natürlich essen | Paleo Ingwer Kaffee | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (2 Port.)
400-500 ml Wasser, gekocht
3-4 EL Kaffeebohnen, gemahlen
1 EL Ingwer, dünn geschnitten
1-2 TL Honig
100 ml Kokosmilch

Zur kalten Jahreszeit verwenden wir für unseren Ingwer-Kaffee mit Aktivkohle (Binchotan) gefiltertes Wasser. Das Wasser aufkochen und über die geschnittene Ingwerwurzel geben und ca. zwei Minuten ziehen lassen (je länger desto schärfer!). Das frisch gemahlene Kaffeepulver in einen Papierfilter füllen und mit dem Ingwerwasser aufgießen. Das Ganze auf zwei Tassen bzw. Gläser (für die Optik) verteilen und mit Honig und Kokosmilch abschmecken – oder pur genießen.

Wussten Sie schon?

Unser Ingwerkaffee wirkt durch Ingwer und Kaffee (Gingerol, Kaffein) antientzündlich und schmerzhemmend. Darüber hinaus entwickeln die sekundären Pflanzenstoffe aus Honig (Inhibine) und Kokosmilch (Laurinsäure) eine antimikrobielle bzw. antiparasitäre Wirkung auf Darmebene.

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Temgy – Neuer Partner an der Seite von natürlich essen – ab heute gesund!

Veröffentlicht: 9. Februar 2017 von torstenfleischer in Allgemein

 

natürlich essen | Lars Brouwers & Torsten Fleischer | Temgy Paleo-Kochpläne

natürlich essen – ab heute gesund! hat einen neuen Partner an seiner Seite. Das junge Unternehmen Temgy – gegründet von Daniel Skupien und Armin Eichhorn – bietet Dir Paleo Kochpläne nach Deinem Geschmack und Deinem Können. Es gibt zwei Angebote: den Hobbykoch und den Sternekoch.

Lars und ich hatten die Möglichkeit über einen Monat den Sternekoch auf Herz und Nieren prüfen zu können. Toll war dabei der gewünschte Austausch um das Produkt letztlich noch besser machen zu können. Viele Ideen und Anregungen konnten in eine Weiterentwicklung einfließen. Diese Bereitschaft und das durchaus spannende Produkt haben uns schließlich zu dieser Partnerschaft bewogen.

Wie geht das ganze vor sich?

Nun, Ihr gebt einige Fragen zu Euren persönlichen Bedürfnissen, Geschmäckern und Kochfähigkeiten ab, so wie die Häufigkeit Eurer Einkäufe pro Woche. Mittels dieser Eingaben, und späteren regelmäßigen Rückfragen zu Euren Lieblingsrezepten, erhaltet Ihr einen individualisierten Koch- und Einkaufsplan. Damit marschiert Ihr dann zum Wochenmarkt o.ä., erledigt Eure Einkäufe und werdet tätig in der Küche.

Nachfolgend einige Einblicke in die Dokumente, die Ihr zukünftig erhaltet:

Übersicht Wochenplan:

temgy_wochenplan_beispiel

Nachfolgend einige Rezepte:

temgy_paleo_moehren-frittata_mit_ingwer_und_geroesteten_mandeln

temgy_paleo_eierpfanne_mit_garnelen_und_feldsalat temgy_paleo_chia_pudding_mit_orangen

Wir finden, dass die beiden einen wirklich großartigen Job gemacht haben, und freuen uns, dass unser Logo auf den Rezepten „prangert“ 🙂

Natürlich hat uns auch interessiert, warum Daniel und Armin auf uns zugekommen sind – so sind wir nun halt einmal. Aber lest selbst, was Daniel dazu sagt:

 

Wir haben uns unheimlich gefreut „natürlich essen| ab heute gesund!“ als Partner begrüßen zu können. Uns ist sehr wichtig, unseren Kunden stets leckere und abwechslungsreiche Rezepte zu bieten. Lars und Torsten haben bereits über 200 veröffentlicht. Besonders überzeugt hat uns, dass ihre Rezepte so gut beschrieben, einfach nachzukochen und absolut lecker sind.
Temgy erleichtert schon vielen Menschen ihren Paleo-Alltag. Mit den Rezepten von „natürlich essen| ab heute gesund!“ konnten wir unser Angebot um viele tolle Gerichte erweitern. Man spürt, wieviel Mühe sich Lars und Torsten bei den Rezepten geben.

(Daniel Skupien)

Hier noch einmal ein paar Vorteile der Temgy Wochenplaner (Hobbykoch und Sternekoch) auf einen Blick:

✓     100% Paleo
✓     Leckere Rezepte, passend nach Geschmack
✓     Abwechslungsreiche, individuelle Kochpläne
✓     Passende Portionen für jeden Tag
✓     Praktische Einkaufsliste

Wir freuen uns über diesen Schritt der Zusammenarbeit, und hoffen, dass wir damit einen tollen Beitrag zu Euren Aktivitäten in der heimischen Küche leisten können. Wenn Ihr Fragen, Rückmeldungen, Ideen oder Anregungen habt, dann scheut Euch nicht uns alles mitzuteilen.

In diesem Sinne bleibt neugierig und schwingt die Kochlöffel!

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer
Temgy – Paleo Rezept-Wochenplaner

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natürlich essen | Wildschweingulasch | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Wenn ich mit unserer knapp neun Monate  jungen Flat Coated Retriever Hündin Nala morgens durch den Berliner Forst streife, dann liegt uns des Öfteren Wildgeruch in der Nase. Um genauer zu sein Wildschweingeruch. Zugegeben ein Geruch, der zumindest mich, erst einmal in eine leichte „Alarmbereitschaft“ – oder nennen wir es besser Wachsamkeit – bringt. Toi, toi, toi kam es bis dato noch zu keiner echten Konfrontation – zugegeben ich wüsste nicht recht was tun in diesem Moment.
Wie dem auch sei, und dieses nicht aus Rachegelüsten, kam mir eines Morgens der Gedanke von Wildschweingulasch.

Zutaten (4 Pers.)
600 g Wildschweinfleisch frisch vom Jäger (aus Keule oder Schulter)
400 ml Wildfond (gerne selbst angesetzt)
100 g Knollensellerie (grob gewürfelt)
2 mittelgroße Möhren (grob gewürfelt)
1 mittelgroße Pastinake (grob gewürfelt)
2 kleine Schalotten (fein gewürfelt)
½ TL Pfefferkörner (grob zerstoßen)
½ TL Kreuzkümmel (grob zerstoßen)
½ TL Chilipulver (oder frisch)
1 TL grober Senf (ohne Zuckerzusatz)
Meersalz & Pfeffer zum Abschmecken
einen guten TL Tomatenmark
1-2 Zweige Rosmarin
abgeriebene Schale von 1 Zitrone (Bio)
2-3 EL Marsala
3 EL Rotwein
1 EL Crème fraîche
1 TL Balsamico-Essig
1 EL Kokosfett

Das Gemüse waschen und verputzen wenn nötig. Dann wie in der Zutatenangabe beschrieben zurechtschneiden. Beiseite stellen.

Das Gulasch waschen, trockentupfen und in 2,5 cm große Würfel schneiden.

Für einen tollen und intensiven Geschmack rate ich Ihnen, die Gewürze frisch in einem Mörser zu zerstoßen. Wenn Sie sich die Mühe machen möchten, dann können Sie den Kreuzkümmel zuvor in der Pfanne leicht anrösten – das intensiviert den Geschmack.

In einem ausreichend großen Bräter, und zuvor erhitztem Kokosfett, das Fleisch von allen Seiten scharf anbraten. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken. Geben Sie nun das Gemüse hinzu, und braten es ebenfalls kurz scharf an.

Rühren Sie das Tomatenmark unter, und löschen mit dem Rotwein ab. Zusammen mit dem Fond, den restlichen Gewürzen, dem Rosmarin und dem groben Senf bei mittlerer Hitze ca. 45min köcheln lassen.

Nun wird es geschmacklich spannend. Würzen Sie das Gulasch mit dem Abrieb der Zitronen und geben den Marsala dazu. Rühren Sie alles gut durch und lassen alles erneut aufkochen. Zu guter Letzt rühren Sie das Crème fraîche ein und schmecken mit Salz und Pfeffer ab.

Mein Beilagen Tipp!

Zum Wildschwein Gulasch passt meines Erachtens wunderbar selbst gemachter Rotkohl, im Backofengegarte Pastinake und/oder gegrillte Süßkartoffel.

Lassen Sie es sich schmecken!

Wussten Sie schon?

Unser köstliches Wildschweingulasch ist ein tolles Gericht zur Unterstützung einer guten Entzündungs- und allgemeinen Schmerzhemmung. Die für die Entzündungshemmung verantwortlichen Wirkstoffe sind Salicylsäure (Karotte), Inuline (Schalotte), Rutine (Rotwein), Taurine (Wildfleisch). Für die allgemeine Schmerzhemmung sind Kaempherol (Schalotte), Beta-Pinen, Alpha-Pinen (Kreuzkümmel) und Capsaicin (Chili und Senfsamen) verantwortlich.

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natürlich essen | Lars Brouwers & Torsten Fleischer | Schichtsalat Rote Bete-Avocado-Rucola-Jamón Ibérico

Wir haben einen leckeren Jamón Ibérico de Bellota (vom freilaufenden Schwein, „Pata Negra“ traditioneller Eichelschinken) aus Spanien mitgebracht. Den nutzen wir diesmal als Fleischeinlage auf unserem Schichtsalat. Alternativ dazu empfehlen wir als Belag Wildlachs, Garnelen oder Thunfisch. Für die Veggie-Variante – gebratene Pilze oder Fetakäse.

Zutaten (2 Pers.)
ca. 300 g Rote Bete (vorgekocht)
1-2 Avocado, dünn geschnitten
1 Bund Rucola
ca. 100 g Cocktailtomaten, dünn geschnitten
ca. 80-100 g Jamón Ibérico de Bellota
2 Schalotten, dünn geschnitten oder gewürfelt
1 Bio-Ei, hart gekocht
ca. 30 g Pinienkerne, geröstet
1-2 EL Olivenöl, nativ
Pfeffer, Meersalz

Zunächst waschen wir den Rucola, tupfen ihn ab und legen diesen auf ein Küchenpapier. Dann schneiden wir die rote Bete in dünne Scheiben (mit einem scharfen Messer oder einem Käsehobel) und beginnen eine breite Platte damit zu belegen. Die Avocado halbieren, schälen – auch in dünne Scheiben schneiden und sternförmig auf die rote Bete legen. Die Coacktailtomaten waschen und ebenfalls in dünne Scheibchen schneiden und auf die Avocado drapieren. Nun folgt der Belag mit Rucola, den Schalotten und als nächste Schicht der Jamón Ibérico.

In der Zwischenzeit lassen wir unser Ei hart kochen und rösten die Pinienkerne leichtbraun an. Das Ei schneiden wir in Würfel und bröseln diese über den Eichelschinken. Zu guter Letzt folgen die Pinienkerne und das Olivenöl. Wer es mag kann gerne auch etwas Balsamicoessig nutzen. Hier ist im Übrigen Ihre Kreativität gefragt – geröstete Walnüsse, Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne schmecken als Belag auch lecker.

Wussten Sie schon?

Unser Schichtsalat unterstützt mit seinen Inhaltsstoffen aus Rucola, Pinienkernen, Zwiebel und freilaufendem Schwein (Capsaicin, Pycnogenol, Kaempherol, Taurin) die allgemeine Schmerzhemmung. Entzündungshemmend wirkt das Rezept durch Quercetine, Mannuheptulose, Polyphenole, SamE und Arginine (Schalotte, Avocado, Olivenöl, Eigelb, Pinienkerne). Darüber hinaus sind folgende Zutaten antioxidativ und leberentgiftend wirksam: Rote Bete, rote Zwiebel (Anthocyanine) und Avocado bzw. Tomaten (Tocoferole, Lycopine).

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natürlich essen | LArs Brouwers Torsten Fleischer | Social Day Laughing Hearts

In der kommenden Woche, also vom 23. bis zum 29. Januar, engagiert sich der PREMIUM PERSONAL TRAINER CLUB mit all seinen Mitgliedern (also auch Lars und Torsten) beim Social Day für den Berliner Laughing Hearts e.V. Der Verein, gegründet 2009, unterstützt aktuell 17 Heime mit über 1700 Kindern die im Alltag benachteiligt sind. Ihnen soll so ermöglicht werden, weitestgehend unbeschwert aufwachsen zu können.

Das ambitionierte Ziel dieses Social Days ist es eine Gesamtspendensumme von 25.000,00 EUR (und natürlich gern weit darüber hinaus) zu erzielen. Davon möchte der Laughing Hearts e.V. einen Sport- und Fußballplatz für die Kinder realisieren.

https://i2.wp.com/personal-trainer-berlin.de/wp-content/uploads/2017/01/team-of-young-footballers-1493006_640.jpg?ssl=1

Wir finden, dass das ein wunderbares Projekt ist und möchten dies auch mit „natürlich essen | ab heute gesund!“ unterstützen. Lars und ich haben uns überlegt, dass wir die Einnahmen der eBook Verkäufe der kompletten kommenden Woche (23. bis zum 29. Januar) gerne diesem Projekt zugute kommen lassen wollen! Wir freuen uns also über reichlich Einkäufe und damit einer großen Unterstützung.

Selbstverständlich freuen wir uns, wenn Ihr unseren Beitrag ganz viel teilt, damit möglichst viele Menschen dieses Projekt unterstützen können!!!

Hier habt Ihr alle unsere eBooks in der Übersicht:

kuerbis-spezial

natürlich essen | ebook Stärkung des Immunsystems | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

paleobrot-de

Wie gesagt, wir freuen uns über viele verkaufte eBooks, um dieses Projekt mit unterstützen zu können. Helft uns dabei.

Vielen Dank im Voraus!

Selbstverständlich kann auch direkt gespendet werden:

Laughing Hearts e.V.
Deutsche Bank
IBAN: DE 92 1007 0024 0190 9001 00 BIC:  DEUTDEDBBER

Vielen Dank für Eure Unterstützung!

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

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Starten Sie gemeinsam mit uns das Projekt – einen Monat ohne Zucker – am Dienstag, den 02.01.2017.

Liebe Freunde, liebe Leser,

wir hoffen Sie hatten ein friedvolles und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Lieben. Haben ruhige Stunden genossen, und dabei vielleicht den einen oder anderen Gedanken über das nun bald sich neigende Jahr 2016 gehabt, und vielleicht auch schon einen Blick nach 2017 „riskiert“.

Wie in den vergangenen 2 Jahren wollen wir auch 2017 mit Ihnen gemeinsam unsere Tradition der zuckerfreien Zeit zum Jahresstart begehen. Einen Monat, oder 4 Wochen, Achtsamkeit bei der Nahrungsaufnahme.

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Zur Erinnerung:

„It´s all about energy!“ ist einer unserer Leitsätze und wenn wir für einen guten Energieausgleich sorgen und nicht zu weit aus unserer Mitte geraten, dann glauben wir auch an wenig Belohnungsreize, z.B. nach etwas Süßem.

Woher kommt es eigentlich, dass wir häufig dieser „Lust auf Süßes“ ausgesetzt sind? Was macht es mit uns, wenn wir uns „nur mal kurz belohnen“? In welchem Zustand müssen wir dafür sein, wie weit außer Balance geraten, um in das Verlangen nach Süßem, um in einen  „Zuckerflash“ zu kommen, ohne, dass es uns dabei gleich bewusst wird? Das Gefühl danach kennen die meisten von uns: „Oh, schon wieder so viel Schokolade gegessen…“ Okay, wir beide sind bekennende „Chocoholics“, d.h. wir greifen gerne mal zur Schokolade, wenn uns danach ist. Und glauben Sie uns, danach ist uns durchaus öfter als wir es uns wünschen.

Wir haben schon diverse Rückmeldungen zum Thema bekommen, wie beispielsweise „Kein Problem. Mit Disziplin geht alles!“ oder „Kenne ich, habe ich schon mal über Wochen und Monate gemacht…“ Aber wie schaffen wir es, dass das Maßhalten mit dem Konsum von Zucker, und wir meinen hier jegliche Art von Zucker, uns nicht so schwer, ja sogar leicht fällt? Den Nutzen und die Vorteile daraus sollen Sie hier erfahren.

Ein kurzer Ausflug in die Physiologie:
Den Geschmack von Zucker (süß) erkennt unsere Zungenspitze über diverse Geschmacksknospen in ihren Papillen. Diese Knospen haben eine Turnover-Rate (Neubildungszeit der Zellen) von 14 Tagen. D.h. wenn wir es schaffen über mindestens zwei Wochen zuckerfrei zu essen und zu trinken, dann ist die folgende Generation von Geschmacksknospen auf unserer Zunge sensitiver für süßes Schmecken. Und genauso verhält es sich wieder mit der nächsten Zellgeneration von Geschmacksknospen.
Im Klartext: wir schmecken nach 14 Tagen Verzicht wieder deutlich früher, welches Lebensmittel süß ist und welches nicht. Und so können wir regelmäßig, innerhalb von zweimal zwei Wochen dafür sorgen, dass wir durch diese innere Reinigung einen unserer Sinne wieder (de)sensibilisieren.

Weihnachtskekse
Wie wäre das für Sie?

Unsere Einladung zur „Zeit der Besinnung“ enthält auch eine mögliche Antwort auf die Frage – warum man nach einer bestimmten Menge an Zucker nicht rundum gesättigt und zufrieden ist. Warum wird ständig Zuckriges gegessen und lapidar damit beantwortet – unser Gaumen steht nun mal auf „süß“…? Bei vielen von uns wird der Blutzuckerspiegel mehrmals täglich, als Antwort auf diese Belohnung, aufgeputscht – und den regelmäßig darauf folgenden Energieeinbruch (z.B. Müdigkeit, Lustlosigkeit) in Form eines stark schwankenden Blutzuckerspiegels, muss unser Körper auf Kosten seines in der Leber gespeicherten Glykogens (Stärke) wieder ausgleichen.

Ein weiteres „gewichtiges Argument“ für eine Zeit ohne Zucker ist unserer Erfahrung nach, die aus den Schwankungen des Blutzuckerspiegels resultierende zunehmende Insulinresistenz (verringerte Sensibilität auf das Hormon Insulin). Da es aufgrund einer derartigen Ernährungsweise ständig zu einem sehr starken Anstieg des Blutzuckerspiegels kommt, muss die Bauchspeicheldrüse, zur Senkung des Blutzuckerspiegels, entsprechend viel Insulin zur Verfügung stellen. Ist der Körper über viele Jahre hinweg diesen hohen Insulinbelastungen ausgesetzt, kommt es beinahe zwangsläufig zu dieser Störung des Stoffwechsels im Zucker- und Insulinhaushalt unserer Zellen. Das führt zu einer erhöhten Konzentration an freien Fettsäuren im Blut, was wiederum die Glukoseverwertung im Muskel- und Fettgewebe stört. Als Reaktion kommt es zu einer gesteigerten Insulinausschüttung. Dies führt wieder zu einer Herabregulation der Insulinrezeptoren an den Zellen, die Resistenz nimmt weiter zu. Da die Anwesenheit von Insulin in unserem Organismus den Fettstoffwechsel hemmt, steigert es die Fettspeicherung, und wir nehmen an Gewicht zu.

Lassen Sie den Zucker einfach weg – aber bitte jede Art und sei es auch noch so wenig.
Lesen Sie Zutatenlisten ganz genau. Sie werden kaum Fertig-Produkte finden, die weder Zucker, Zuckeraustauschstoffe noch Getreide enthalten. Natürlich essen heißt hier die Devise. Getreide auch weglassen? Ja klar – bleiben Sie gleichzeitig achtsam bei allen Getreideprodukten. Im Hinblick auf die Tatsache, dass das heutige Getreide ebenfalls stark verändert ist, und damit ebenso Schwankungen des Blutzuckerspiegels nach sich zieht, lassen Sie auch Vollkornprodukte weg.

Unsere Spielregeln (pdf-Download)

Uns ist bewusst, dass Sie erleben werden, wie Sie  anfangen zu rotieren. Wie Sie aufgrund möglicher Entzugserscheinungen (z.B. Kopfschmerzen) plötzlich an nichts anderes mehr denken können, als an Zucker – und für etwas Süßes oder eine Scheibe Brot, würden Sie am liebsten auf Ihre Teilnahme an unserem Projekt „einen Monat ohne Zucker“ verzichten.

Nehmen Sie diese Herausforderung – wie wir auch – sportlich. Das heißt, nehmen Sie sie als willkommene Veränderung für sich selbst, als Bruch mit alten Gewohnheiten – freuen Sie sich darauf neue Erfahrungen zu machen und gestärkt aus dieser Zeit der Achtsamkeit herauszugehen.
Erinnern Sie sich daran, dass es nicht für immer sein muss und vorerst lediglich dem Zweck dienen soll, für sich selbst das Verlangen nach Zucker und Kohlenhydraten zu akzeptieren. Lernen Sie wieder intuitiv und entspannt zu essen. Stellen Sie das Gleichgewicht wieder her.

Wir begleiten Sie dabei.

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Dienstag, 10.01.2017
Unsere erste Woche der zuckerfreien Zeit ist vorrüber und es gibt einen kleinen Kurzbericht von mir (Lars):
Da ich mit Familie und Freunden über den Jahreswechsel in Spanien war, gab es die eine oder andere Herausforderung für mich – wie z.B. auf leckeren Rotwein aus Empordá zu verzichten. Ich war hierbei nur bedingt erfolgreich, da es beim leckeren Essen im Steakhaus zum Urlaubsabschluss eine kleine Rotweinbegleitung gab…;-)
Ansonsten ist es mir, trotz einiger Verlockungen durch Croissants und frischem Weißbrot, relativ leicht gefallen ohne Zucker durch die erste Woche zu kommen. Trockenfrüchte sind da sehr hilfreich…und wie stets um Eure Erfahrungen?
Beste Grüße, Lars

Dienstag, 17.01.2017
Nach der zweiten Woche (Bergfest…;-)) verspüre ich mittlerweile einen leichten Energieverlust. Insbesondere für mein Krafttraining fehlt es an Energie für ein intensives workout. Da gibt es glücklicherweise eine gute  Alternative: Lauftraining am Rhein – das geht mir interessanterweise leichter ab…insbesondere mit Hund. Die Kompensation erfolgt derzeit über einen vermehrten Verzehr von Nüssen und Schafmilch-Joghurts, Trockenfrüchte habe ich ein wenig über. Das strategische Einkaufen bleibt weiter meine größte Herausforderung, denn Etiketten lesen verhindert den Spontankauf.
Bis bald, Lars

Dienstag, 24.01.2017
Leider hat es mich am vergangenen Wochenende mit einem Hals-Katarrh bzw. einer Kopf-Grippe erwischt und ich habe mir natürliche Antibiotika in Form von leckerem Honig verabreicht. Damit habe ich zwar gegen unsere Regeln von „Zuckerfrei“ verstoßen, mir geht es aber gleich viel besser. Aufgefallen ist mir natürlich auch die enorme Süßkraft von Honig – egal ob pures Lutschen vom Löffel oder im Tee! Auch das ist einer der Effekte der zuckerfreien Zeit – die Neu-Sensibilisierung unserer Geschmacksknospen. Die letzte Woche bleibe ich, mit Ausnahme des Honigs, weiter am Ball und berichte gerne zum Ende über weitere Erfahrungen…
Bis dahin, Lars

Dienstag, 31.01.2017
Nun denn, der letzte Tag unserer „zuckerfreien Zeit“ ist angebrochen und es ist der Moment für einen Rückblick:
Was ist mir leicht gefallen, was ist mir schwer gefallen?
Leicht war es für mich auf Alkohol, Süßigkeiten und Brot zu verzichten. Schwer gefallen sind mir Momente, bei denen eine leckere süße Mahlzeit als Belohnung verlockend und leicht verfügbar war, wie z.B. am vergangenen Wochenende ein Stück Apfeltorte.
Nach einem ausgedehnten Schneespaziergang in der Eifel haben wir uns zur Belohnung in ein Café gesetzt und siehe da – es gab noch genau zwei Stücke Apfeltorte. Angepriesen wurden sie von der Bedienung als „warmer Apfelkuchen mit Sahne“. Da habe ich mich spontan entschieden dieses Stück genussvoll zu verzehren – quasi als Übergang in die „Zuckerzeit“ der nächsten Woche…;-)
Mein Fazit – ohne Druck zu verzichten war eher leicht – und wenn die Gewohnheiten einen überfallen, dann ist es hilfreich sich zu entspannen und kleine Ausreißer zu akzeptieren, solange die Entscheidung sich bewußt zuckerarm zu ernähren nicht grundsätzlich in Frage gestellt wird!

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natürlich essen | Lebkuchen-Zutaten | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zu guter Letzt backen wir zu Weihnachten ein paar leckere Lebkuchen – mit viel Schokolade und Nüssen und allerlei guten Zutaten aus der Weihnachtsbäckerei.

Zutaten (ca. 20 Lebkuchen)
20 Backoblaten, glutenfrei
4 Bio-Eier
100 g Orangeat
100 g Sukkade/Zitronat
100 g Marzipan
100 g Bio-Honig
100 g Mandelmehl
100 g Kokosmehl
100 g Haselnussmehl
100 g dunkle Schokolade 70-80%, aufgelöst (Bain au Marie)
50 g Mandeln, gehackt
1 EL dunkler Kakao, schwach entölt
1 EL Lebkuchengewürz
1 TL Zimt

Das Orangeat und die Sukkade bzw. das Zitronat etwas zerkleinern. Marzipan klein zupfen und dazugeben. Eier mit Honig schaumig rühren und dann das Orangeat und Zitronat hinzufügen. Nun alle trockenen Zutaten miteinander vermengen und peu à peu hinzugeben und unterrühren. Den fertigen Teig etwa ein-zwei Stunden ziehen lassen.

In der Zwischenzeit den Ofen auf 170 Grad (Ober-/Unterhitze) anheizen und die Schokoladenstückchen im Wasserbad zum Schmelzen bringen.

Dann den Teig in die Lebkuchenglocke geben und mit den Oblaten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Für ca. 15-20 Minuten backen. Die Lebkuchen gut abkühlen lassen und danach mit einer Kartoffelgabel von unten aufspießen und kopfüber in die Schokoglasur eintauchen, kurz abtropfen lassen und auf einem Kuchengitter oder Backpapier erkalten lassen.

Die Schoko-Nuss-Lebkuchen halten sich am besten gut verpackt und leicht gekühlt in der Keksdose – frisch schmecken sie mir am besten…:-)

natürlich essen | Schoko-Lebkuchen_oben | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Frohe Festtage wünschen Ihnen Lars Brouwers & Torsten Fleischer!

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Unser Geschenk zum 1. Advent

Veröffentlicht: 27. November 2016 von torstenfleischer in Allgemein

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Liebe Freunde und Leser von „natürlich essen – ab heute gesund!“

Zum 1. Advent möchten wir Ihnen wieder ein kleines Geschenk machen. Vom 27. November bis zum 31. Dezember 2016 erhalten Sie unser Winter Spezial eBook, bestehend aus 22 köstlichen Rezepten zubereitet aus saisonalen Lebensmitteln – also passend zur winterlichen Jahreszeit – für 7,49 statt wie bisher 9,99 EUR.

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Herzhaftes Wintergemüse, leckere Fleischgerichte, raffinierte Desserts oder tolle Frühstücksrezepte. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Bereichern Sie Ihre Küche mit appetitlichen und gesunden Rezepten. Lernen Sie ganz nebenbei über die Wirkweisen der verwendeten Lebensmittel, welchen positiven Einfluss sie auf Ihre Gesundheit haben können.

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Wir wünschen Ihnen eine entspannte, ruhige und genussvoll vorweihnachtliche Zeit!

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

 

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