Archiv für September, 2015

Detox-Produkte 1.1

Kennen Sie das?

Häufiges Völlegefühl und Unruhe im Bauch? Aufgebläht, Druck ja bis hinzu Schmerzen in der Körpermitte? Unregelmäßiger und beschwerlicher Stuhlgang? Dann wird Sie dieser Beitrag sicherlich interessieren und Ihnen Impulse zur Linderung verschaffen. Wir haben den Impuls dazu aus dem Buch „Früchtewampe“ erhalten, genau gesagt aus dem Kapitel „Quick-Fix bei Verdauungsbeschwerden„.

Bestimmte Lebensmittel verursachen körperliche Reaktionen, für uns auch teils direkt spürbar, so dass wir einen Zusammenhang herstellen können. Denn sicherlich kennen Sie das Sprichwort „Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen!“. Aber nicht immer muss diese Reaktion so klar nachvollziehbar sein.

Je öfter, oder besser je regelmäßiger wir allerdings ein bestimmtes Lebensmittel zu uns nehmen, z.B. „unser täglich Brot“, desto wahrscheinlicher ist der Einfluss der Inhaltsstoffe auf unsere Darmverträglichkeit.

Bei unserer Entlastungskur für den Darm, geht es in erster Linie darum, dass Sie spielerisch damit umgehen, damit experimentieren. Das heißt, ausprobieren was mir gut tut und was nicht. Nur durch das zeitweise Eliminieren von einzelnen Nahrungsmitteln können wir wieder Klarheit darüber erzielen, wie die Verträglichkeit von bestimmten Lebensmitteln für uns ist.

Das achtsame Umgehen mit unserem Essen, das Spüren der Konsequenzen aus neuen Erfahrungen, bietet uns die Chance, außerhalb unserer gewohnten Komfortzone, neue Gewohnheiten zu entwickeln.

Ja, Maßnahmen zur Stärkung der Verdauungskraft bedeuten eine echte Herausforderung – auch für uns!

Gemeinsam starten wir unsere Challenge – vier Wochen Verzicht – am Freitag, den 25.09.2015.

Challenge-Gewinn 2.0


Beschwerdebilder

– Blähungen
– Blähbauch / Völlegefühl
– Reflux
– Verstopfung
– Durchfall
– erhöhter Magendruck / Magenkrämpfe
– Unverträglichkeiten von Lebensmitteln (Allergien & Verdauungsbeschwerden)
– Reizdarm
– Müdigkeit und Antriebsschwächedownload
– Schlafstörungen
– Rätselhafter Juckreiz
– Unreine Haut
– Kopfschmerzen
– schlechte Fettverdauung
– Leberverfettung

Ein Selbstversuch
Meine (Torsten) erste Erfahrung mit der Detox-Challenge:

Ich bin seit gut 4 Jahren Vegetarier, somit also der erfolglose Jäger unter den Jägern und Sammlern. Hauptbestandteil meiner Ernährung sind frische Früchte und Obst, knackiges Gemüse, gelegentlich Schafs- und Ziegenkäse, Eier sowie Nüsse. Ich kann jetzt nicht sagen, dass ich oft unter den oben genannten Symptomen leide, aber ein gewisses Völlegefühl nach dem Essen, und einen gelegentlichen Blähbauch kenne ich schon. Die Neugier nach einem noch besseren Zustand meines Wohlbefindens war mein Motor für diese Erfahrung.
Der Verzicht auf frisches Obst und Gemüse war für mich die größte Herausforderung. Das eigentliche Problem war jedoch die unbedarfte Herangehensweise an das Projekt. Generell braucht es etwas Planung, als Vegetarier sicherlich noch ein wenig mehr. Das war dann auch der Grund, warum ich letztlich einen halben Tag früher abgebrochen hatte als geplant. Mich überkamen im Laufe des Nachmittags Kopfschmerzen, nachdem ich meine erste Mahlzeit des Tages (gegen 10:00) zu mir nahm. Es war ein Becher Paleo-Kakao, weil nichts Passendes im Haus war, und ich keine Zeit mehr hatte das Obst, entsprechend den Vorgaben, zu garen.

Grundsätzlich war es eine gute Erfahrung, die ich gern wiederholen werde. Als sehr angenehm empfand ich die gesteigerte Leichtigkeit im Magen-Darmbereich und auch, dass die gewohnte Energie bereitgestellt war. Denn da hatte ich zugegebenermaßen ein wenig Sorge, dass diese Ernährungsumstellung einen negativen Einfluss auf meinen Energiehaushalt hat.

Was mir jedoch etwas unangenehm auffiel, war, dass meine Gedanken doch relativ stark um das Thema Essen und Essenszubereitung kreisten. Das kenn ich so nicht. Hierbei gehe ich jedoch davon aus, dass der Umstand der nötigen Planung eine entscheidende Rolle spielte.
Was ich das nächste Mal anders machen werde, ist definitiv die Organisation im Vorfeld. Das heißt entsprechende Zutaten einkaufen, aber auch Speisen bereits vorbereiten (Rohes also garen), um dann nicht in eine „Essensnot“ zukommen.


Exkurs: Leberentgiftung
(Rezepte)

Das größte innere Organ
Die Leber ist ein lebenswichtiges Organ für die Entgiftung des Körpers. Unter Hunderten verschiedener Funktionen hier die wichtigsten:

Sie steuert Nährstoffe, produziert Galle zur Unterstützung der Verdauung, filtert Blut und baut potenziell toxische Stoffe in harmlose ab, welche dann Ihr Körper entweder verwendet oder ausscheidet. So baut die Leber beispielsweise das Cholesterin in Gallensäuren für die Fettverdauung um. Die Fettverdauung und damit auch die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine sind folglich nur dann möglich, wenn die Leber ordnungsgemäß arbeitet.

Obwohl die Leber eine entscheidende Rolle für unsere allgemeine Gesundheit und unser Wohlbefinden spielt, denken nur wenige Leute an dieses Organ während sie sich Tag für Tag über Ihr Essen, Trinken und ihren Lebensstil entscheiden. Leider aber ist eine Schädigung der Leber einfacher, als Sie vielleicht denken. Die meisten Menschen nehmen unbewusst oder auf anderer Art jede Menge Toxine durch die Luft, Nahrung, Wasser und sogar durch Produkte, die sie auf ihre Haut schmieren zu sich.

1. Leberreinigung mit Bitterstoffen (Rezepte)

Bitterstoffe haben eine umfassende Wirkung auf den gesamten Organismus und ganz besonders auf die Funktionen der Gallenblase, der Bauchspeicheldrüse und der Leber.
Bitterstoffe regen die Gallensaftausschüttung, die Sekretion der Bauchspeicheldrüsenenzyme und die allgemeine Leberaktivität an. Dadurch wird die Verdauung stark gefördert. Die Geschmacksrichtung „bitter” vermittelt dem Körper wichtige Signale, die einerseits die Verdauungsprozesse anregen, aber andererseits auch die Sättigung fördern.
Die Folge ist eine entlastete und gleichzeitig aktivierte Leber, die ihre Aufgaben nun wieder besser bewältigen kann. Bitterstoffe können sehr gut in Form von z.B. Rucola, Fenchel und Artischocke zu sich genommen werden.

2. Leberreinigung mit Knoblauch (Rezepte)
Knoblauch enthält viele schwefelhaltige Stoffe. Diese können ausgerechnet jene Leberenzyme aktivieren, die besonders für die Ausleitung von Giftstoffen aus dem Körper verantwortlich sind.

So enthält die knollige Verwandte der Zwiebel auch Selen, ein heute eher seltenes Spurenelement, das die Leber vor Schädigungen durch Gifte schützen und ihr bei den Entgiftungsprozessen helfen kann.

3. Leberreinigung mit grünem Tee (Rezepte)
Grüner Tee enthält sekundäre Pflanzenstoffe namens Catechine. Dabei handelt es sich um spezielle antioxidativ wirksame Stoffe, die Fettansammlungen in der Leber entfernen und eine gesunde Funktion der Leber fördern können.

4. Leberreinigung mit grünem Blattgemüse (Rezepte)
Grünes Blattgemüse wie zum Beispiel Rucola, Spinat, Chicorée, aber auch grüne Blattsalate enthalten eine Vielzahl an reinigenden Inhaltsstoffen, welche stark leberschädigende Schwermetalle neutralisieren können.
Grünes Blattgemüse hilft auch bei der Ausleitung von Pestiziden und Herbiziden aus dem Körper und kann die Produktion und Zirkulation der reinigenden Gallenflüssigkeit anregen. Grünes Blattgemüse sollte regelmäßig, alternativ in Form von grünen Smoothies, verzehrt werden.

5. Leberreinigung mit Avocados (Rezepte)
Avocados können eine geschädigte Leber wieder aufbauen. Die birnenförmigen Früchte, die reich an wertvollen pflanzlichen Fetten sind, aktivieren die körpereigene Glutathionbildung.
Glutathion ist ein Antioxidans, der in fast allen Körperzellen, besonders aber in den Leberzellen hergestellt wird und den Organismus vor freien Radikalen aller Art schützen kann. Auf diese Weise können Avocados die Leber indirekt vor zu starker Belastung durch Gifte bewahren und deren reinigende Kraft ankurbeln.

6. Leberreinigung mit Walnüssen (Rezepte)
Walnüsse, enthalten drei für die Leber besonders wichtige Stoffe: Die Aminosäure L-Arginin, Glutathion und Omega-3-Fettsäuren. Alle diese Substanzen helfen der Leber, Ammoniak zu entgiften, der beim Abbau von überschüssigen Aminosäuren entstehen würde.
Achten Sie jedoch darauf, die Walnüsse sehr gut zu kauen, bevor Sie sie schlucken. Walnüsse sollten am besten in der Schale gekauft und frisch geknackt werden. Wenn Sie selbst einen Walnussbaum besitzen, dann können Sie nur solche Nüsse lagern, die Sie zuvor sehr gut getrocknet haben, da ansonsten Schimmelbefall droht.

7. Leberreinigung mit Kurkuma (Rezepte)
Kurkuma ist eines der wirkungsvollsten Lebensmittel für die Erhaltung einer gesunden Leber. Das gelbe Gewürz wird aus einer Wurzel gewonnen und hilft der Leber auf mehreren Ebenen.
Der in Kurkuma enthaltene Stoff Curcumin schützt als Antioxidans die Leber gegen Schädigungen durch Gifte. Zweitens kann es sogar geschädigte Leberzellen wieder regenerieren. Drittens kurbelt Curcumin auch die natürliche Produktion der Gallenflüssigkeit an und verbessert die allgemeine Funktion der Gallenblase.
Kurkuma kann natürlich zum Würzen verwendet werden. Um wirksamen Mengen damit zu erreichen, kann man Kurkuma auch als Tee trinken, am besten gemischt mit Pfeffer, da dieser die Wirkung von Kurkuma beträchtlich erhöht.

8. Leberreinigung mit Rettich-, Radieschen- und Brokkoli-Sprossen (Rezepte)
Rettich und Radieschen enthalten genau wie Brokkoli Senfölglykoside. Diese sekundären Pflanzenstoffe regen die Leber- und Gallentätigkeit an. Ja, sie können sogar die ersten Stadien der Gallensteine, den Gallengries, auflösen. Gleichzeitig fördern sie den Aufbau einer gesunden Darmflora und verbessern auf diese Weise das gesamte Milieu im Verdauungssystem.

Die Herausforderung

Damit wir den körperlichen Unterschied  deutlicher spüren können, empfehlen wir jeweils eine Woche durchzuhalten. Wenn wir von einer Woche sprechen, dann meinen wir „5+2“. Das heißt, fünf Tage Verzicht auf die Lebensmittel der entsprechenden Themen-Wochen, und zwei „Junk“-Tage. Somit werden die inneren Widerstände nicht unüberwindbar für dieses Projekt. Wenn Sie sich jedoch körperlich, mental und emotional stark genug fühlen, dann sind Sie herzlich eingeladen, die vollen sieben Tage zu „verzichten“.

Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass Nahrung sowohl förderlich als auch hinderlich auf unsere Verdauung wirken kann und dass die Verträglichkeit eines jeden Einzelnen unterschiedlich ist. Von daher unser Ansatz – selbst herauszufinden, was unserem Körper, unserer Seele und unserem Geist gut tut.

Die Spielregeln (Download unserer Spielregeln) und das Ess- und Emotionsprotokoll (Download Ess- und Emotionsprotokoll)

1. Woche Rohkost-Verzicht
In der „Rohkost-Woche“ werden auf alle frischen Lebensmittel verzichtet, die im rohen Zustand konsumiert werden können. Das heißt also diverse Obst (auch Beeren) und Gemüsesorten.

Unsere Idee dahinter
Rohe Kost ist schwer verdaulich und das Erwärmen sorgt für eine bessere Verträglichkeit und leichtere Verwertbarkeit.

2. Woche Getreide-Verzicht
In der „Getreide-Woche“ verzichten Sie auf alle jene Lebensmittel, die direkt aus Getreide bestehen (also Brot, Brötchen, Nudeln, Reis, Haferflocken usw.), oder solche, denen Getreidebestandteile zugesetzt wurden. Schauen Sie sich also die Inhaltsstoffliste auf der Lebensmittelverpackung einmal etwas genauer an.

Unsere Idee dahinter
Ohne Getreide und Co entfallen bestimmte Gärprozesse im Darm (Bildung von Fusel-Alkoholen).

3. Woche Milch (-produkte)-Verzicht
In der „Milch-Woche“ verzichten Sie bitte auf jedwede Form von Milch. Das inkludiert selbstverständlich auch jede Form von Milchnebenprodukten wie z.B. Käse, Quark, Joghurt etc.

Unsere Idee dahinter
Die Elimination von Milchzucker (Laktose), Kasein und anderer Hormon-ähnlicher-Produkte entlastet unseren Verdauungsapparat.

4. Woche Rohkost-Getreide-Milch-Verzicht
Die „Rohkost-Getreide-Milch-Woche“ wird vermutlich die größte Herausforderung darstellen. Wenn Sie jedoch innerhalb der vorangegangenen Wochen bereits erste positive Veränderungen haben feststellen können, dann wird es Ihnen sicherlich deutlich leichter fallen auch hier am Ball zu bleiben.
Innerhalb der „Rohkost-Getreide-Milch-Woche“ verzichten Sie bitte auf alle Lebensmittel und Produkte der vorangegangenen Wochen.

Unsere Idee dahinter
Durch das Vermeiden vieler komplexer Auslöser von Magen-Darm-Beschwerden, erleben wir die beste Verträglichkeit und schaffen Raum für die Ansiedelung verdauungsförderlicher Bakterien.

Auf ein Wort:

Auch wir, Torsten & Lars, werden diese Vier-Wochen-Challenge durchlaufen und auf unserem BLOG darüber berichten – auch wenn wir schwächeln sollten …
„Irren ist menschlich und wir irren allesamt – nur jeder irrt anders.“ (frei nach Lichtenberg)

Rezepte für die jeweiligen Themen-Wochen

Rohkost (Download PDF „Rohkost-Woche“)
Beispiele:
Scharfes Rührei mit Chili und Kurkuma und Frühlingszwiebeln
feurige Tomatensuppe mit Feta

Tomaten-Basilikum Paleobrot
Kürbis-Frittata
Wildlachs mit karamellisierten Chili-Bergpfirsichen

Getreide (Download PDF „Getreide-Woche“)
Beispiele:
Paleo Frühstücksbrötchen
Süßkartoffel-Kokos-Garnelen Suppe
Shakshuka – Gemüse-Eintopf mit Ei
Brotzeit trifft auf Avocado
Paleo-Knusper-Müsli mit Beeren und Mandelmilch

Milchprodukte (Download PDF „Milch-Woche“)
Beispiele:
Blumenkohl Stampf mit Frühlingszwiebeln und Chili
Kürbissuppe mit Chili und Ingwer
Blumenkohl-Curry-Kokos Suppe
Paleo Kürbis Pancakes
Mandelmilch selber gemacht

Detox-Woche (Download PDF „Gesamt-Detox“)

download


natürlich essen – ab heute gesund!

Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Meine (Lars) erste persönliche Erfahrung mit dem DETOX-Wochenstart heute früh:
1x schwarzer Tee mit Kokosöl
1x schwarzer Kaffee mit Butterfett
1x Krafttraining „nüchtern“
Bisher alles in Ordnung.
Eine Herausforderung für heute Abend: Fussball schauen im Stadion ohne Bier…oha!

Mein (Torsten) Start in die Detox-Woche begann mit zwei aktiven Coaching-Einheiten, und gerade eben (13:30) bin ich mit meinem Frühstück, einem Chia-Bananen-Porridge, fertig geworden. NOCH, läuft alles bestens 🙂

Montag, 28.09.2015

So, das erste DETOX-Wochenende ist vorüber und war durch Verlockungen des Alltags gekennzeichnet:
Meine (Lars) Herausforderung des Wochenendes war ja besagter Fussballabend im Stadion.
Das erste Stadionbier habe ich mir nicht verkneifen können – allerdings alkoholfrei…;-)
Da das Spiel für meine Fortuna leider 0:1 ausging, ist mir anschließend jegliche weitere Lust auf Bier vergangen.
Am Samstag und Sonntag habe ich beim Umzug geholfen und habe die nette Einladung zum Feierabendbier dankend abgelehnt.
Ansonsten fehlt mir derzeit meine Gewohnheit abends rohe Karotten mit Ziegenkäse oder Schinken zu essen. Also, alles soweit so gut bisher…

Mittwoch, 30.09.2015

Kurzer Zwischenstand in der „Verzicht auf Rohkost-Woche“: (Lars)
Ich fühle mich gut und glaube, dass mir der Verzicht gut tut, da ich kein Gefühl eines Blähbauches habe, was durchaus bei mir nach Rohkostverzehr vorkommt.
Mein Obst gab es die letzten Tage immer aus der Pfanne im Chia Porridge (Bananen, Him- und Heidelbeeren). Und erhitztes Gemüse in Form von Karotten und Rucola im scharfen Rührei oder auch als Blumenkohlstampf mit Gambas. Offen gesagt – mir fehlt nichts…

Auch von mir (Torsten) ein kleiner Zwischenbericht.

Mir FEHLEN KNACKIGES UND FRISCHES OBST UND GEMÜSE!!! Für permanenten warmen „Frühstücksbrei“ ist es mir draußen definitiv noch nicht kalt genug. Und so lecker unsere Ei-Rezepte auch sind. Ich WILL OBST 🙂

ABER, auch mir geht es prima. Ich fühle mich leicht um die Körpermitte herum, und habe auch nicht das Gefühl eines Energie-Defizits. Zusätzlich zur Detox-Challenge teste ich, wie es ist nur bei „echtem“ Durst zu trinken, anstatt der überall empfohlenen „Dauerbetankung“. Und auch diese Erfahrung ist großartig. Ich trinke, wenn ich Durst verspüre, und dann so viel wie „reinpasst“. Kann ich nur empfehlen diese Erfahrung zu machen.

Also alles in allem im „Grünen Bereich“.

Freitag, 02.10.2015 (Lars)

Heute starten wir mit unserer Woche Verzicht auf Getreide.
Gestern habe ich das letzte (halbe) Brot vertilgt und freue mich schon auf die Zeit ohne Brot.
Brot dient mir manchmal als „Fast Food“, da es sich so schnell und lecker mit Butter, gerne auch mit Ziegenbutter oder „Lard“(ausgelassenem Fett) herrlich bestreichen und pur essen läßt. Allerdings bekommt es mir in dieser Menge selten gut…
Also, wir freuen uns auf weitere Erfahrungen damit.

Montag, 05.10.2015 (Lars)

Über das Wochenende war ich auf einem Workshop in Luxemburg, im Kreise einiger Kollegen aus dem PREMIUM PERSONAL TRAINER CLUB. Von daher ist es mir leicht gefallen auf Getreide jeglicher Art zu verzichten. Allerdings ist an diesen Tagen mein Konsum von Bitterschokolade steil angestiegen. Und das wiederum hatte einen Einfluss auf meine Verdauung. Lag es möglicherweise an den Themen des Workshops?!

Mittwoch, 07.10.2015 (Lars)

Verzicht auf Getreide ist wahrlich eine meiner leichtesten Übungen. Ich bemerke allerdings auch keine Verträglichkeitsveränderungen, aufgrund meiner Gewohnheit selten Getreide zu essen. Ab Freitag geht’s ohne Milchprodukte weiter und das könnte eher zu einer Herausforderung bei mir werden, da ich Schaf- und Ziegenmilchprodukte sehr gern esse. Mal sehen…

Donnerstag, 08.10.2015 (Torsten)

Vorletzter Tag der „Verzicht auf Getreide Woche“. Auch für mich, wie Lars gestern für sich bereits beschrieben hat, ist der Verzicht auf Getreideprodukte keine große Herausforderung. Ja ich liebe ein herrlich frisches, lauwarmes und gut duftendes Brot, Und ja, ich mag auch gern eine gute Pasta, besonders wenn der Teig in Handarbeit produziert wurde. Aber ich weiß, wie sich mein Körper nach dem Verzehr anfühlt, und so kann ich mit Leichtigkeit darauf verzichten, bzw. es bis auf seltene Male reduzieren.
Ein wenig herausfordernder wird es ab morgen mit dem Verzicht auf Milchprodukte. Als Vegetarier hole ich hierüber einen Teil meiner Energie, und ich liebe guten Schafs- und Ziegenkäse. Aber da wir zu Hause mal für ein knappes halbes Jahr vegan probiert haben, gelingt mir das spielend 🙂

Montag, 12.10.2015 (Lars)

So, das erste „Milchfreie Wochenende“ habe ich hinter mir und es war bedingt Milchfrei:
Am Samstag- und Sonntagmorgen habe ich mir doch noch Brot mit Weiderindbutter gegönnt (cheating-days) – allerdings tagsüber auf Fetakäse und Co verzichten können.
Die Herausforderung des Tages war der türkische Imbissstand auf dem Trödelmarkt – Lamm-Köfte ohne Ayran (vergorene Milch) war echt neu für mich. Dafür habe ich wieder etwas mehr dunkle Schokolade als gewohnt gegessen. Ansonsten fehlt mir derzeit nichts…

Freitag, 16.10.2015 (Lars)

Heute starten wir mit der komplexen Verzicht-Woche, d.h. wir eliminieren rohes Obst & Gemüse, Getreide und Milchprodukte aus unserem Speiseplan. Ich habe heute einiges Einzukaufen, damit es sich auch unkompliziert umsetzen lässt. Die ersten Paleo Tees und Kaffees habe ich schon intus…
Noch eine kurze Bemerkung zur vergangenen „Verzicht-auf-Milchprodukte-Woche“:
Es fiel mir leicht und ich habe es mir morgens meistens mit Kokosmilch im Essen gut gehen lassen.
Also, noch eine Woche experimentelles Einkaufen und Kochen und dann freuen wir uns wieder auf Eure Rückmeldungen zu Euren Erfahrungen!

Montag, 19.10.2015 (Lars)

Am vergangenen Wochenende habe ich die Veggieworld in Düsseldorf besucht und einen Eindruck erhalten, was es sonst noch so gibt auf dem Markt der Ess- und Lebensstile. Ich gebe zu, dass ich nicht überrascht war, was mir alles so begegnet ist…Soja-Würste, Weizen-Käse etc.  – Getreide und Co soweit das Auge reichte.
Nichtsdestotrotz, habe ich ein paar Angebote aus „unserem Sortiment“ entdeckt:
Rawfood, Kokosnussprodukte, Smoothies und Superfoods ohne Ende…

Zurück zu unserer letzten DETOX-Woche: Offen gesagt spüre ich, dass die Komfortzone mir immer kleiner gerät.  Die Organisation meiner Lebensmittel spornt mich zu deutlich mehr Flexibilität an. Z.B. Wildprodukte kommen wieder häufiger auf den Tisch, Kokosmilch fließt ziemlich viel (Kokos-Joghurt, Kokos-Chiapudding) und Avocados gibt es derzeit täglich…:-)

Am Mittwoch geht es für ein paar Tage nach Spanien und das wird eine echte Herausforderung: möglicherweise erliege ich ausgerechnet dem spanischen Stangenbrot mit Ziegenkäse und einem Café Cortado. Ich werde berichten…

Mittwoch, 21.10.2015 (Torsten)

Heute ist der Tag, an dem Marty McFly in Zurück in die Zukunft II in der Zukunft landet. Um genau 07:28 ist der Fluxkompensator eingestellt. Heute ist aber auch der Tag, an dem die PREMIUM PERSONAL TRAINER Taskforce, bestehend aus Eginhard Kieß, Lars Brouwers, Jason Dillon, Stefan Schröder und mir, ihr alljährliches Taskforce treffen, irgendwo in Europa – dieses Jahr sind wir in Prag – „begeht“. Und das mitten in der DetoxChallenge Woche 4. Damit ist klar, ich breche heute ab. Böhmische Knödel klingen doch zu verlockend – ich gebe es zu.
Die Detox-Milch-Woche verlief ohne Schwierigkeiten, und dass obwohl ich ja bekanntlich Käse liebe, und er als Vegetarier mein Energiebringer ist. Die vierte Woche der DetoxChallenge verläuft bis jetzt, ich werde erst mittags irgendwo in einem Prager Café etwas köstlich Süßes zu mir nehmen, ebenfalls problemlos. Kein Heißhunger, keine Energiedefizite. Eine angenehme Leichtigkeit in der Körpermitte ist für mich spürbar. Also insgesamt ein lohnendes Experiment.

Liebe Mit-Challenger, nehmt es mir nicht übel, aber ab heute fröhne ich der böhmischen Kost. Allen anderen drücke ich weiterhin die Daumen für eine spannende Erfahrung!

Dienstag, 27.10.2015 (Lars)

Nun auch noch meine Rückmeldung zum Schluss unserer DETOX-Wochen:
Wie Torsten bereits eingestanden hat, haben wir am vergangenen Mittwoch unsere Eliminationswochen vorzeitig beendet. Allerdings war es bei mir der besagte Café Cortado mit einem Buttercroisant…hmhhhhhhh, lecker!

Nun zum persönlichen Fazit:
Zwei Kilos weniger auf meinen schon schmalen Rippen und ein echtes Gefühl von mehr Leichtigkeit. Das war besonders ausgeprägt in der ersten Rohkost-Woche! Darüber hinaus hat sich mein Bewegungsverhalten dahin verändert, dass ich vermehrt Laufen gehe und weniger Krafttraining mache. Eine Frage von veränderter Energie…?
Insgesamt betrachtet hat mir der experimentelle Umgang mit meinem Essen Spaß gemacht und auch vor die eine oder andere neue organisatorische Aufgabe gestellt. Möglicherweise war es zu Zeiten der Jäger & Sammler-Kulturen ähnlich…

natürlich essen | Beeren-Frühstück | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Die Beerenzeit neigt sich dem Ende, und so wollen wir die Gelegenheit nutzen frisch auf dem Markt gekaufte Himbeeren und Heidelbeeren zu einem leckeren Frühstück zuzubereiten.

Zutaten (2 Pers.)
2 Händevoll Heidelbeeren
2 Händevoll Himbeeren
2 Bananen
1 Handvoll gemischte Nüsse (grob zerbrechen)
1 EL Chiasamen
1 EL Kürbiskerne
200 ml Kokosmilch
200 ml Schafsjoghurt

Die Beeren unter fließendem Wasser vorsichtig abspülen, verlesen wenn nötig, und beiseite stellen.

Tipp!

Wenn Sie auf Ihrem Wochenmarkt „echte“ Blaubeeren, also keine Kultur-Heidelbeeren, bekommen, dann testen Sie unbedingt diese. Der Geschmack ist deutlich intensiver und leicht säuerlich. Das regt Ihre Verdauungssekretion an.

Eine Pfanne auf mittlerer Temperatur erhitzen, und darin Nüsse und Samen leicht anrösten, bis sich in der Küche ein herrlicher Duft ausbreitet.

Mit einem Schneebesen Kokosmilch und Schafsjoghurt gut vermengen und auf zwei Schalen aufteilen. Die Bananen in Stücke schneiden, und zusammen mit den Beeren gerecht verteilen.

Zu guter Letzt geben Sie die angerösteten Nüsse und Samen über den Beeren-Joghurt-Mix und genießen ein köstlich aromatisches Frühstück.

Lassen Sie es sich schmecken.

Wussten Sie schon?

Heidelbeeren, regional unteranderem auch Blaubeeren genannt, sind reich an Antioxidantien und bieten somit einen guten Schutz vor oxidativer Schädigung der Zellen.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Beeren-Frühstück | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Melonensalat mit Ziegenfrischkäse | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Auch wir nutzen die schönen Spätsommertage für einen erfrischenden Melonensalat. Beim Stöbern auf dem Wochenendmarkt haben wir die herrlichen Zutaten für dieses leckere Rezept entdeckt.

Zutaten (4 Pers.)
1 Galia Melone (oder Cantaloupe)
100 g Ziegenfrischkäse (alternativ Feta)
1 Bd. Rucola
4 Stängel (Zitronen-)Melisse
1 Chili
1 Bio-Zitrone
3 EL Pistazienkerne (ungeröstet)
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
1 EL Honig

Die gewaschenen Melisseblätter vorsichtig trocknen und grob hacken. Mit etwas Wasser (4 EL) und dem Honig in einem kleinen Topf zum Kochen bringen, den Topf beiseite stellen und 10 min ziehen lassen.

Die gewaschene Chili in feine Ringe schneiden. Die Zitrone unter heißem Wasser abwaschen, trocken tupfen und die Schale abreiben. Den Saft auspressen. Die Pistazienkerne grob hacken. Alle Zutaten zusammen mit dem Melissesirup und dem Öl vermengen, anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Melone halbieren, entkernen und in Spalten schneiden. Dann die Schale entfernen und die Spalten quer in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben mit der Soße vermengen und auf einem Teller anrichten. Den verputzten Rucola von den Stielen befreien, waschen und leicht trocknen. Anschließend unter die Melone verteilen. Den Ziegenfrischkäse leicht zerbröckeln oder in kleine Stücken schneiden und auf dem Salat verteilen.

Lassen Sie es sich schmecken.

Wussten Sie schon?

Unser sommerlicher Melonensalat ist eine wahre Wirkstoffbombe:
Seine verdauungsfördernde Wirkung (probiotisch, antiparasitär, immunmodulierend) erreicht er
z.B. durch  Rucola, Zitronenmelisse, Honig und Ziegenfrischkäse. Darüber hinaus enthält er die Antioxidantien Vitamin C, Vitamin E, Folsäure und Senfölglykoside (Zitrone, Rucola, Pistazie). Eine allgemeine Schmerz- und Entzündungshemmung wird erzielt durch Substanzen aus Olivenöl, Rucola und Chili.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer