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natürlich essen natürlich essen
natürlich essen
Heute möchten wir Ihnen einmal wieder einen gesunden grünen Smoothie präsentieren.
Zutaten (2 Gläser) 1 Handvoll Blattspinat 1 reife Banane 1 Zweig Zitronenmelisse 3 Limetten (Saft) 2 Kokosnüsse (Wasser) bei Bedarf zusätzliches Wasser falls der Smoothie zu viskos ist
Waschen Sie Spinat und Zitronenmelisse und geben beides zusammen mit der geschälten Banane in den Mixer. Öffnen Sie die Kokosnuss, fangen das Wasser auf und geben es, ebenfalls zusammen mit dem Limettensaft, in den Mixer. Mixen Sie alles auf höchster Stufe, unser bianco puro hat dafür eigens ein „Green-Smoothie“-Programm.
Garnieren Sie mit einem Blatt Zitronenmelisse und genießen Sie einen herrlich erfrischenden Smoothie.
Das Serotonin der Banane, auch bekannt als „Glückshormon“, unterstützt im menschlichen Körper eine allgemeine Schmerzhemmung. Einige Wirkstoffe des Spinats (Chlorophyll, Folsäure) unterstützen die Leberentgiftung. Die Zitronenmelisse (Thymol) hat darüber hinaus eine antimikrobielle Wirkung. natürlich essen – ab heute gesund! Lars Brouwers & Torsten Fleischer
Der Klassiker wird von uns diesmal mit etwas frischem Ingwer und Kurkuma als asiatische Variante zubereitet. Passend zur Jahreszeit und für ein leckeres Dessert zu später Stunde…
Zutaten (4 Pers.) 400ml Kokosmilch 20g Ingwer, frisch gerieben 20g Kurkuma, frisch gerieben 1/2 Vanilleschote, ausgekratzt 4 Eigelb 2 EL Honig 1 Prise Zimt 2-3 EL Kokoszucker zum Flambieren
Zuerst kratzen Sie das Mark einer halben Vanilleschote aus. Dann schälen Sie, mit einem Teelöffel, den frischen Ingwer und die Kurkumawurzel und reiben diese mit einer Knoblauchreibe fein.
Nun die Kokosmilch mit dem Vanillemark, geriebenen Ingwer und Kurkuma langsam zum Kochen bringen und für ca. 10 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Anschließend durch ein feines Sieb geben, um die restlichen Ingwer- und Kurkumastückchen zu entfernen.
Die Eigelbe mit dem in einer Pfanne flüssig gemachten Honig, schaumig schlagen und nach Geschmack eine gute Prise Zimt hinzugeben. Die Kokos-Vanille-Ingwer-Kurkuma-Masse mit dem Eigelbschaum vermengen und für mind. zwei Stunden kalt stellen.
Anschließend füllen Sie die Masse in vier ofenfeste Förmchen und lassen sie im Backofen bei 100° Umluft für 30 Minuten auf mittlerer Schiene stocken. Wenn die Oberfläche schön gestockt ist, die Crème auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.
Nun geht es ans Flambieren: Dazu mit einen Flambierer (Bunsenbrenner geht auch…;-)) den dünn und gleichmäßig aufgestreuten Kokoszucker (alternativ dünn mit Honig bestreichen) karamellisieren. Achtung : verbrennt schnell und riecht dann nicht mehr schön malzig sondern verkokelt… Alternativ können Sie die Crème Brulée im Backofen unter dem Grill final bearbeiten.
Guten Appetit!
Dieses leckere Dessert hat neben seinem frischen und scharfen Geschmack auch durch die sekundären Pflanzenstoffe in Kurkuma und Ingwer (Curcumin, Sesquifelandreen und Zingiberen, Gingerol) eine schmerz- und entzündungshemmende Wirkung. Und durch Laurinsäure aus der Kokosmilch in Kombination mit den Inhibinen aus dem Honig und dem Zimt, auch eine antimikrobielle Wirkung.
natürlich essen – ab heute gesund! Lars Brouwers & Torsten Fleischer
Zutaten (2-3 Pers.) 4-5 mittelgroße Süßkartoffeln Salz, Pfeffer (schwarz) Cayenne Pfeffer Rosenpaprika scharf 1 Prise Knoblauchpulver 1 Prise Kokosblütenzucker
Backofen auf 150°C (Umluft) vorheizen.
Die Süßkartoffeln unter fließendem Wasser mit der rauen Seite eines Schwammes gut abwaschen und anschließend in ca. 2-3 mm dicke Scheiben schneiden. Verwenden Sie dazu ein gutes Messer oder eine entsprechende Reibe.
Mischen Sie die Gewürze in einer ausreichend großen Schüssel, geben da die Süßkartoffel-Scheiben hinein, und vermengen alles solange, bis nahezu jede Scheibe mit den Gewürzen bedeckt ist. Lassen Sie die Gewürze einen Moment einziehen, und legen die Süßkartoffel-Scheiben auf einen Gitterrost. So bekommen sie von allen Seiten gleichmäßig Hitze und werden schön knusprig.
Schieben Sie den Gitterrost auf mittlerer Schiene für ca. 20-30 min in den Ofen – haben Sie ein Auge auf die Chips und probieren zwischendurch einmal, ob das Ergebnis Ihren Wünschen entspricht.
Und fertig ist ein leckerer und gesunder Snack.
Die hier verwendeten Gewürze haben eine positive Auswirkung auf Ihre Gesundheit. Knoblauch zum Beispiel wirkt sowohl entzündungshemmend (S-Allycylstein, Pectine) und auch Leber entgiftend (Cystein,, Methylin, Alliin). Und schwarzer Pfeffer (Piperine) , gern frisch gemahlen, wirkt antiparasitär und antimikrobiell im Organismus.
Heute haben wir uns an unseren ersten Paleo Burger herangewagt. Was also tun, wenn wir keine Brötchen verwenden wollen?! Ok, nehmen wir Ananas als Boden und Deckel. Die Kombination der unterschiedlichen Aromen erscheint uns als sehr delikat, auch die Verbindung, von süß und scharf.
Zutaten (4 Pers.) 600 g Rinderhack (Weiderind) Buchweizenmehl (optional zum „Binden“) 1 reife Ananas 2-3 Tomaten 1 Salatgurke 1 Handvoll Eichblatt-Salat 1 Bio-Ei 1 große Zwiebel 1-2 Knoblauchzehen 1 rote Paprika 2 Chili 1/2 Thymian Salz, Pfeffer 1/2 TL Paprika 1/2 TL Cayenne Pfeffer Ghee zum Anbraten
Chili, Knoblauch, Zwiebel und Thymian fein hacken und zusammen mit dem Ei in das Hackfleisch mengen. Arbeiten Sie hier ruhig mit den Händen! So bekommen Sie zum einen ein gutes Gefühl für die Konsistenz, und zum anderen „erarbeiten“ Sie sich im sprichwörtlichen Sinne Ihr Essen. Sollte Ihnen die Konsistenz zu weich erscheinen, dann geben Sie ein Kleinwenig Buchweizenmehl hinzu. Schmecken Sie mit Salz und Pfeffer ab und lassen die Masse ein wenig ruhen.
Zwischenzeitlich bereiten Sie die restlichen Zutaten vor. Schälen und entkernen Sie die Ananas und scheiden sie dann in fingerdicke (ca. 1,5-2 cm) Scheiben. Salat, Gurke und Tomate waschen und ebenfalls in Scheiben schneiden.
Erhitzen Sie das Ghee in einer ausreichend großen Pfanne. Formen Sie mit den Händen vier gleichgroße Hackfleischkugeln und drücken diese mit den Handflächen zu platten, ca 2 cm dicken Scheiben. Braten die Burgerscheiben von beiden Seite bei mittelhoher Hitze für ca. 3 min an. Legen Sie das Burgerfleisch zum Ruhen bei Seite und braten in der gleichen Pfanne die Ananasascheiben von beiden Seiten für ca. 1 min an.
Belegen Sie nun Ihren Paleoburger. Beginnen Sie mit einer Ananasscheibe, geben darauf das Burgerfleisch, garnieren mit Salat, Tomate und Gurke und schließen den Burger-Stapel mit einer zweiten Ananasscheibe ab. Fertig ist Ihr Paleoburger.
Lassen Sie es sich schmecken.
Unser Paleoburger ist ein wahrer Helfer in den Bereichen der Entzündungs- und allgemeinen Schmerzhemmung. Ananas (Papain, Bromelain), Buchweizen (Rutin), Eibelb (SAMe), Knoblauch (S-Allycylstein, Pectin, Taurin) und Zwiebel (Inulin) unterstützen eine Entzündungshemmung im Organismus. Chili (Capsaicin) und Knoblauch (Kaempherol) unterstützen den Organismus im Umgang mit allgemeinen Schmerzen. Auch in bei der Leberentgiftung geben die Zutaten unseres Paleoburgers hilfreiche Unterstützung. Es wirken hier: Buchweizen (Lezithin), grünes Blattgemüse (Chlorophyll, Folsäure), Knoblauch (Cystein,, Methylin, Alliin) und Zwiebel (Allyl-Gruppen).
Liebe Leser von natürlich essen – ab heute gesund!,
am vergangenen Wochenende haben wir eine echte Lektion in Sachen Kochen gelernt – wir nennen es in Demut: „unser Markklößchen Desaster“…
Die Ergebnisse daraus zeigen wir heute gerne: Bilder „sagen“ oft mehr als bloße Worte.
Ausgang unseres Desasters war die Planung einer klassischen Rinder-Markbrühe. Darüber hinaus wollten wir auch eine Markklößchen-Suppe kreieren – mit ganz viel „old school“ Kocherfahrung – denkste…;-)
Also, los ging es zum Einkaufen auf dem Markt am Carlsplatz (Düsseldorf): Rinder-Markknochen haben wir dort schon mal nicht bekommen, nur im Supermarkt. Glücklicherweise haben wir vor Ort unser Suppengemüse und ein paar weitere kulinarische Köstlichkeiten zum direkt Probieren erhalten.
Zu Hause angekommen sind wir gleich mit der Rinder-Markbrühe gestartet, da sie laut Originalrezept mindestens drei Stunden vor sich hin Köcheln sollte. D.h. also erstmal Markknochen und Gemüse mit Butterfett anbraten, mit Wasser ablöschen und schön langsam vor sich hin köcheln lassen…
Derweil haben wir uns um die Zubereitung der Markklößchen gekümmert. Auch nicht die sauberste und eleganteste Art des Kochens: es gab viel Fett, viel intensiven Geruch und echtes Handwerk waren auch gefragt…
Das Auslassen des Knochenmarks war unsere Premiere – das hat gerochen – unglaublich intensiv und nachhaltig (Küche, Kleidung und Haare haben arg gelitten). Natürlich nicht zu vergessen, dass wir dabei bemüht waren gute Fotos zu schießen.
Nun ging es ans „Rauspokeln“ des gebratenen und gekochten Knochenmarks: Ohne leichte Überwindung gar nicht so einfach. Das „Material“ war doch recht glitschig und geruchsintensiv – „old school“ Kochen eben.
Dann ging es daran, das ausgelassene Fett mit Ei und Buchweizen (alternativ hatten wir an Mandelmehl gedacht) zu binden und zu einzelnen Klößchen zu formen. Auch hier haben wir viel Geduld und Mut zum Ausprobieren benötigt. Mit der Unterstützung von Torstens Mutter (per Telefon) haben wir dann doch tatsächlich ein erstes vorzeigbares Ergebnis erzielt.
Die weitere Umsetzung der Markklößchen-Suppe hat sich dann als schwierig erwiesen. D.h. die Klößchen sind in der Rindermark-Brühe zwar aufgequollen, aber leider so ziemlich zerfallen und haben nicht wirklich lecker geschmeckt…
Die Rindermark-Brühe haben wir dann noch mit viel Sauerei durch ein Leintuch passiert, um tatsächlich nur den Fond daraus zu erhalten. Echt viel Fett in solcher Markbrühe…man, man, man…der Arbeitsplatz Küche war ähnlich einer einzigen Frittenbude!
Viel Erfolg und Spaß beim Nachmachen – uns reicht es für´s Erste…;-)