Archiv für Februar, 2015

natürlich essen | Blumenkohl Couscous | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Unser Blumenkohl Couscous ist ein einfaches und schnell zubereitestes Gericht. Er passt wunderbar zu orientalischen Hauptgerichten aber auch „neutralen“ Fischgerichten. Mit etwas Mut und Experimentierfreude lässt sich das Gericht in eine Vielzahl von Geschmacksvarianten abwandeln. Saisonale Kräuter und Gewürze sollten hier ausschlaggebend sein.

Zutaten (2 Pers.)
1 mittelgroßen Blumenkohl
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
½ Bd. Frühlingszwiebeln
½ Bd. Koriander
½ Granatapfel
1-2 TL Curry
½ TL Kurkuma
½ TL Fenchelsamen – zerstoßen
½ Zitrone – Saft
Kokosfett (alternativ Ghee)
Salz, Pfeffer

Waschen, schneiden und verputzen Sie Blumenkohl und die Frühlingszwiebeln. Den Blumenkohl vierteln Sie, bzw. schneiden ihn in Stücke die Ihr Mixer problemlos verarbeiten kann. Im Mixer zerkleinern Sie die Blumenkohlstücken auf etwa Reiskorngröße. Sicherlich können Sie den Blumenkohl auch klassisch mit einem Messer zerkleinern. Zum einen macht dies jedoch recht viel Mühe, und zum anderen wird das Ergebnis vermutlich nicht annähernd so gleichmäßig wie im Mixer. Die Frühlingszwiebeln schneiden Sie in kleine Röllchen.

Zwiebel und Knoblauch werden geschält und dann fein gewürfelt. Zupfen Sie die Blätter vom Koriander ab und hacken sie grob.

Tipp!

Die Korianderstiele schmeißen Sie bitte nicht weg! Hacken Sie sie in kleine Stücke und frieren Sie ein. Es gibt zahlreiche (asiatische/orientalische) Gerichte, die sich mit z.B. angerösteten Korianderstielen verfeinern lassen.

Erhitzen Sie etwas Kokosfett in einer ausreichend großen Pfanne und dünsten darin Knoblauch und Zwiebel bis sie glasig werden. Geben Sie dann Fenchelsamen und die Frühlingszwiebelröllchen hinzu und dünsten alles zusammen für ca. 5-8 min. Bevor Sie den zerkleinerten Blumenkohl hinzu geben und untermengen, geben Sie gut einen EL Kokosfett in die Pfanne und mengen dann Curry und Kurkuma unter. Lassen Sie den Blumenkohl für ca. 3-4 min bei mittlerer Temperatur garen. Würzen Sie nebenbei mit Salz und Pfeffer.

Zwischenzeitlich öffnen Sie den Granatapfel und holen aus einer Hälfte die Kerne heraus, die Sie beiseite stellen.

Wenn der Blumenkohl Couscous fertig gegart ist, mengen Sie den Koriander und die Granatapfelkerne unter, geben den Saft der halben Zitrone dazu und schmecken final mit Salz und Pfeffer ab.

Richten Sie den Couscous an und lassen sich die köstlichen Aromen schmecken.

Wussten Sie schon?

Unser Blumenkohl Couscous hat mit den hier verwendeten Zutaten einen starken und positiven Einfluss in diversen Bereichen. Da wäre zum Beispiel die Entzündungshemmung: Blumenkohl (Quercetin), Knoblauch (S-Allycylstein, Pectin, Taurin), Koriander (p-Cimeen, Apigenin, Salicylsäure) und Kurkuma (Curcumin). Die allgemeine Schmerzhemmung wird begünstigt durch Koriander (Cilantrine), Kurkuma (Sesquifelandreen) und Zwiebel (Kaempherol). Eine probiotische Wirkung geht von der Zwiebel (Pektin) aus. Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer hat einen antiparasitären und antimikrobiellen Einfluss auf unseren Organismus. Die Kombination aus Granatapfel und Zitronensaft (jeweils Vitamin C) und dem Kokosfett (Laurinsäure) hat eine starke antioxidative Wirkung und bekämpft freie Sauerstoffradikale innerhalb des Körpers. Neben der Verdauungsförderung durch die Fenchelsamen (Anethol, Fenchon), bieten die Lauchgewächse Knoblauch (Cystein, Methylin, Alliin) und Zwiebel (Allyl-Gruppen) eine wirksame Unterstützung bei der Leberentgiftung. Der Hauptbestandteil unseres Gerichts, Blumenkohl (Sulforaphan, Quercetine) hat eine antikarzinogene Wirkung.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Tomaten-Curry mit Ei | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (4 Pers.)
3 Dosen stückige Tomaten (à 400 g Inhalt)
8 Eier
2 rote Zwiebeln – fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen – fein gehackt
1-2 grüne Chilischoten – fein gehackt
1 Bund Koriandergrün
20-30 g frischer Ingwer – gerieben
3 EL Ghee (oder Kokosfett)
2 EL Tomatenmark
2-3 TL Currypulver
2 Lorbeerblätter
Salz, schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)
½ TL braune Senfkörner
1 TL Schwarzkümmelitunes | natürlich essen Rezept | feurige Tomatensuppe

Waschen Sie den Koriander, tupfen ihn mit einem Küchentuch trocken und zupfen die Blätter ab. Stellen Sie sie für später beiseite, und die Stiele hacken Sie in kleine Stücke/Röllchen.

Erhitzen Sie das Fett in einer ausreichend großen Pfanne – eine mittlere Temperatur reicht aus. Schwitzen Sie darin die Zwiebeln für ca. 3-4min an. Geben Sie dann Knoblauch, Chili und die Korianderstiele mit dazu und braten sie für ca. 30 sec mit an. Das Tomatenmark und das Currypulver mengen Sie mit unter und rösten es unter Rühren mit an, bis es sein herrliches Aroma freisetzt. Löschen Sie alles mit den Tomaten ab, fügen Ingwer und die Lorbeerblätter dazu und lassen es kurz aufkochen. Lassen Sie das Tomaten-Curry unbedeckt für ca. 15-20 min köcheln, so dass es einkochen kann. Achten Sie aber darauf es gelegentlich umzurühren. Schmecken Sie das Curry noch mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer ab.

Die Eier kochen Sie, je nach Größe, 3,5 min (Größe M) 4,5-5 min (Größe L) – damit sollten sie wachsweich sein. Wenn Sie es etwas fester mögen, dann halt etwas länger. Pellen Sie die Eier und legen sie in die Tomatensoße. Erhitzen Sie eine weitere Pfanne und rösten darin die Senfkörner und den schwarzen Kümmel an bis es köstlich duftet.

Tipp!

Anstelle der Eier können Sie beispielsweise auch Schafsfeta, Lamm oder Weiderind verwenden. Das Fleisch sollten Sie würfeln und scharf angebraten mit zum Curry geben um es darin weiter zu garen.

Richten Sie das Tomaten-Curry an, verteilen darüber die gerösteten Gewürze und bestreuen es mit den Korianderblättern.

Lassen Sie sich die exotischen Aromen schmecken.

Wussten Sie schon?

Das orientalisch schmeckende Tomaten-Curry bietet ein reichhaltiges Angebot von positiv beeinflussenden Wirkstoffen. Eigelb (SAMe), Ingwer (Gingerol), Koriander (p-Cimeen, Apigenin, Salicylsäure) unterstützen jeweils die Entzündungshemmung. Doch Ingwer (Zingiberen) und Koriander (Cilantrine) können noch mehr. Zusammen mit Chili, den Senfsamen (Capsaicin) und Zwiebel (Kaempherol) fördern sie eine allgemeine Schmerzhemmung. Neben der probiotischen Wirkung der Zwiebel (Pektin), unterstüzt der schwarze Pfeffer den Organismus im Kampf gegen Krankheitserreger (antimikrobiell) und Darmparasiten (antiparasitär). Der Hauptbestandteil dieses Gerichts, die Tomaten (Lycopin) wirken antioxidativ auf unsere Zellen. Aber damit noch nicht genug. Während Knoblauch (Cystein, Methylin, Alliin) und Zwiebel (Allyl-Gruppen) leberentgiftend wirken, unterstützt der Ingwer (Gingerol) in einer weiteren Funktion die Verdauung.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | grüner Spinat Smoothie | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (2 Pers.)
2 Händevoll Baby-Spinat
1 reife Avocado
1 reife grüne Kiwi
1 reife Banane
300 ml grüner Tee (frisch aufgebrüht und ausgekühlt)
1 cm frischen Ingwer – gerieben

Wenn nötig waschen und verputzen Sie den Baby-Spinat.

Halbieren Sie die Avocado, entfernen den Kern und holen das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale. Schälen Sie die Banane ebenfalls und brechen sie in grobe Stücke.

Tipp!

Sie können sowohl Avocado-Kern als auch die Bananenschale (Bio-Produkt vorausgesetzt) im Mixer mit verarbeiten. Beides ist verzehrbar, gibt ein neues Geschmackserlebnis und dem Körper wichtige Nährstoffe.

Geben Sie alle Zutaten in Ihren Mixer – wir verwenden dafür wiedereinmal gern unseren Bianco puro mit seinem „Green Smoothie Programm“. Mixen Sie alle Zutaten gut und ausreichend durch. Gerade bei den grünen Pflanzenstoffen (Chlorophyll) ist dies wichtig, da der Körper in deren Aufnahme dabei unterstützt wird je besser sie aufgespalten sind.

Sollte Ihnen die Konsistenz des Smoothies zu cremig sein, das kann gern durch Avocado und Banane passieren, dann mengen Sie noch etwas grünen Tee unter.

Genießen Sie Ihren gesunden und wohlschmeckenden Spinat-Smoothie und steigern Ihre Vitalität.

Wussten Sie schon?

Dieser Spinat-Smoothie ist komplex angereichert mit natürlicher Medizin. Da haben wir zum einen den Bereich der Entzündungshemmung. Hier wirken Ingwer (Gingerol), Avocado (Mannuheptulose), grüner Tee (Tannin, MSM, Catechine).Die allgemeine Schmerzhemmung wird unterstützt durch Banane (Serotonin) und Ingwer (Zingiberen). Die Avocado (Tocoferol) hat eine antioxidative Wirkung. Und eine Unterstützung bei der Leberentgiftung gibt es durch den Spinat (Chlorophyll, Folsäure).

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Rote Bete Suppe | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Rechtzeitig zur Fastenzeit nach Karneval, gibt es heute eine leckere Rote Bete-Suppe mit Zwiebeln, Ziegenjoghurt und Ziegenfrischkäse, die unsere Entgiftungsprozesse in der Leber unterstützt. So lecker kann es auch nach Karneval zugehen…:-)

Zutaten (2Pers.)
250g Rote Bete, gekocht
2 kleine Zwiebeln, gehackt
ca. 2cm Ingwer, gehackt
2 Knoblauchzehen, gehackt
100ml Ziegenjoghurt
2 EL Ziegenfrischkäse
200ml Gemüsebrühe
1 EL Olivenöl
Pfeffer, Salz

Schneiden Sie die gekochte rote Bete in gleichgroße Würfel und stellen Sie diese zur Seite. Hacken Sie nun die Zwiebeln, die Knoblauchzehen und den Ingwer und dünsten Sie alles in Olivenöl in einem kleinen Suppentopf an, bis sich ein kräftiges Aroma entwickelt.

Dann geben Sie die Rote Bete-Würfel hinzu und lassen diese mit anbraten. Zum Ablöschen schütten Sie die Gemüsebrühe dazu und setzen jetzt den Stabmixer zum groben Zerkleinern ein, so dass noch ein paar gute Stücke rote Bete übrig sind.

Jetzt geben Sie den Ziegenjoghurt und den Frischkäse hinzu und mengen alles gut unter. Abschließend mit Pfeffer und Salz würzen und nur noch ein wenig köcheln lassen (nicht kochen!), fertig.

Einen leckeren Start in die Fastenzeit wünschen wir Ihnen!

Wussten Sie schon?

Die Inhaltsstoffe aus der roten Bete (Betain), Zwiebeln (Allyl-Gruppe), Knoblauch (Cystein) und dem Ziegenkäse bzw. -joghurt (Lactobazillus) unterstützen die Leberentgiftung, indem sie Phase-2-Enzyme reizen und auf unser Immunsystem im Darm modulierend und probiotisch wirken (Lactobazillus). Darüber hinaus unterstützen Zwiebel (Kaempherol), Ingwer (Gingerol) und Knoblauch (S-Allycylstein) die allgemeine Schmerzhemmung und Entzündungshemmung.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Endlich fertig! Das erste ebook aus unserer Rezeptsammlung – natürlich essen – ab heute gesund! „Winter-Spezial: Stärkung des Immunsystems“.

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Mit 22 bebilderten Rezepten zur Winterzeit, ein Dutzend davon noch unveröffentlicht, und mit zahlreichen Antworten auf Fragen welches Essverhalten uns gerade jetzt gesünder macht, z.B. durch Unterstützung unserer Abwehrkräfte und durch eine verbesserte Verdauung.

Welche Ernährung wirkt bei jahreszeitbedingten Erkältungskrankheiten gegen Entzündung? Wie rege ich rechtzeitig zur Fastenzeit meine Entgiftung für Leber und Darm an? Was hilft wirklich bei stressbedingten Alterungsprozessen und woher bekomme ich genügend Antioxidantien zur Regeneration, ohne gleich zu Nährstoffpräparaten greifen zu müssen?
Zu guter Letzt finden Sie hier auch Impulse für einen entspannten Umgang mit dem „Winterblues“.

Entdecken Sie, dass gesundes Essen nicht kompliziert sein muss. Wir haben unseren Erfahrungsschatz zusammengebracht, und bieten Ihnen einfache Rezepte voller Wirkstoffe und Geschmack – zum Nachmachen und Genießen – ganz im Sinne unseres Grundsatzes:

„Iss, was Dir gut tut, vermeide, was Dir schadet und ergänze, was Dir fehlt.“ (Nahrung als Medizin)

Folgende Rezepte erwarten Sie:ebook-inhalt-I

  • Paleo-Kürbis-Pancakes
  • Kürbispüree
  • Geröstete Maronen
  • Weißer Krautsalat
  • Lauwarmer Kürbis-Rauken-Salat
  • Scharfe Meerrettich-Paste
  • Kürbissuppe mit Chili und Ingwer
  • Gebackener Wildlachs mit Pistazien-Orangen-Sauce und Kürbisecken
  • Rosenkohl-Pfanne mit Apfel und Muskat
  • Wurzelgemüse mit Feta und Lamm
  • Wirsing-Eintopf mit Rinderhack und Feta
  • Kürbis-Frittata
  • Rosenkohl mit Maronen und Speck
  • Grünkohl mit Kassler
  • Rosenkohl-Auflauf mit Cashewkernen, Speck und Chili
  • Rosenkohl mal anders
  • Kürbis-Hack-Pfanne
  • Kohl-Rouladen mit Rinderhack-Füllung
  • Süßkartoffel-Kokos-Garnelen-Suppe
  • Paleo-Kürbis-Muffins
  • Kürbis-Kokos-Ecken
  • Waldfrüchte an Rotwein mit Walnüssen, Kokosmilch und Schokolade

 

Wenn Sie Interesse haben, dann können Sie das ebook im itunes Store käuflich erwerben. In Kürze wird es das ebook natürlich essen – ab heute gesund! „Winter-Spezial: Stärkung des Immunsystems“ auch als kaufbares pdf-Format geben.
Und selbstverständlich können Sie sich auch erst einmal eine Leseprobe im itunes-Store anschauen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude mit dem ebook und gutes Gelingen bei der Umsetzung.

Guten Appetit!

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Bananen-Curry-Kokos Süppchen | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (4 Pers.)
2 reife Bananen
140g Frühlingszwiebeln – in Ringe geschnitten
3/4 l Gemüsebrühe (hefefrei)
200 ml Kokosmilch
Saft einer Orange
½ EL Zitronensaft
2 EL Granatapfelkerne
1 TL Currypulver
1 Prise Chili
2-3cm Ingwer – frisch gerieben
einige Blätter Melisse oder Koriander
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Schneiden Sie die geschälte Banane in Stücke, und lassen sie in einem Topf mit heißem Olivenöl (alternativ Ghee) kurz angaren. Geben Sie Ingwer und den Orangensaft hinzu, und pürieren alles mit einem Mixer zu einer homogenen Konsistenz. Fügen Sie die Brühe dazu, und mixen alles erneut gut durch. Rühren Sie die Kokosmilch unter, und schmecken mit den Gewürzen ab. Seien Sie dabei vorsichtig.

Jetzt kommen Zitronensaft und Frühlingszwiebelröllchen hinzu. Schalten Sie die Temperatur ein wenig zurück, verschließen den Topf mit einem Deckel und lassen die Suppe für ca. 10min bei gelegentlichem Umrühren garen.

Richten Sie die Suppe in Schalen oder tiefen Tellern an, streuen etwas Granatapfelkerne und ein paar Blättchen der Kräuter darüber.

Guten Appetit.

Wussten Sie schon?

Die Bananen-Curry-Kokos-Suppe ist ein wahres Füllhorn an natürlicher Medizin. Im Bereich der Entzündungshemmung wirken Koriander (p-Cimeen, Apigenin, Salicylsäure), Granatapfelkerne (Quercetin) und Zwiebel (Inulin) intensiv zusammen. Banane (Serotonin), Chili (Capsaicin), Ingwer (Zingiberen) und Koriander (Cilantrin) bringen eine starke Wirkung im Bereich der allgemeinen Schmerzhemmung hervor. Aber auch antioxidativ hat die Suppe einiges zubieten. Dafür sind Granatapfel und Zitrusfrüchte (Anthocyanin, Vitamin C) sowie die Kokosmilch (Laurinsäure) verantwortlich. Und zu guter Letzt unterstützt die Zwiebel (Allyl-Gruppen) bei der Leberentgiftung.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zeit für Veränderung – einen Monat ohne Zucker!

Veröffentlicht: 4. Februar 2015 von Lars Brouwers in Allgemein
Schlagwörter:

natürlich essen | Zuckerfrei | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Neues Jahr – neues Glück – mal Hand auf´s Herz, ist es überhaupt an der Zeit für neue Vorsätze und Ziele…?

„Geht es doch unsern Vorsätzen wie unsern Wünschen:
Sie sehen sich gar nicht mehr ähnlich, wenn sie ausgeführt, wenn sie erfüllt sind, und wir glauben nichts getan, nichts erlangt zu haben.“ (Goethe)

Was ist Ihr Projekt für 2015?natürlich essen | Zuckerfrei Logo | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Mit welcher Gewohnheit möchten Sie brechen oder wie sieht Ihr Veränderungswunsch für das gerade begonnene Neue Jahr aus?
Wie groß ist Ihre Motivation für unsere Herausforderung beim Maßhalten mit uns selbst – schaffen Sie einen Tag, eine Woche, oder sogar einen Monat zuckerfrei zu essen und zu trinken?

Gemeinsam starten wir unser Projekt – einen Monat ohne Zucker – am Montag, den 05.01.2015.

„It´s all about energy!“ ist einer unserer Leitsätze und wenn wir für einen guten Energieausgleich sorgen und nicht zu weit aus unserer Mitte geraten, dann glauben wir auch an wenig Belohnungsreize, z.B. nach etwas Süßem.

Woher kommt es eigentlich, dass wir häufig dieser „Lust auf Süßes“ ausgesetzt sind? Was macht es mit uns, wenn wir uns „nur mal kurz belohnen“? In welchem Zustand müssen wir dafür sein, wie weit außer Balance geraten, um in das Verlangen nach Süßem, um in einen  „Zuckerflash“ zu kommen, ohne, dass es uns dabei gleich bewusst wird? Das Gefühl danach kennen die meisten von uns: „Oh, schon wieder so viel Schokolade gegessen…“ Okay, wir beide sind bekennende „Chocoholics“, d.h. wir greifen gerne mal zur Schokolade, wenn uns danach ist. Und glauben Sie uns, danach ist uns durchaus öfter als wir es uns wünschen.

Wir haben schon diverse Rückmeldungen zum Thema bekommen, wie beispielsweise „Kein Problem. Mit Disziplin geht alles!“ oder „Kenne ich, habe ich schon mal über Wochen und Monate gemacht…“ Aber wie schaffen wir es, dass das Maßhalten mit dem Konsum von Zucker, und wir meinen hier jegliche Art von Zucker, uns nicht so schwer, ja sogar leicht fällt? Den Nutzen und die Vorteile daraus sollen Sie hier erfahren.

Ein kurzer Ausflug in die Physiologie:
Den Geschmack von Zucker (süß) erkennt unsere Zungenspitze über diverse Geschmacksknospen in ihren Papillen. Diese Knospen haben eine Turnover-Rate (Neubildungszeit der Zellen) von 14 Tagen. D.h. wenn wir es schaffen über mindestens zwei Wochen zuckerfrei zu essen und zu trinken, dann ist die folgende Generation von Geschmacksknospen auf unserer Zunge sensitiver für süßes Schmecken. Und genauso verhält es sich wieder mit der nächsten Zellgeneration von Geschmacksknospen.
Im Klartext: wir schmecken nach 14 Tagen Verzicht wieder deutlich früher, welches Lebensmittel süß ist und welches nicht. Und so können wir regelmäßig, innerhalb von zweimal zwei Wochen dafür sorgen, dass wir durch diese innere Reinigung einen unserer Sinne wieder (de)sensibilisieren.

natürlich essen | Zucker-Flash | Lars Brouwers & Torsten FleischerWie wäre das für Sie?

Unsere Einladung zur „Zeit der Besinnung“ enthält auch eine mögliche Antwort auf die Frage – warum man nach einer bestimmten Menge an Zucker nicht rundum gesättigt und zufrieden ist. Warum wird ständig Zuckriges gegessen und lapidar damit beantwortet – unser Gaumen steht nun mal auf „süß“…? Bei vielen von uns wird der Blutzuckerspiegel mehrmals täglich, als Antwort auf diese Belohnung, aufgeputscht – und den regelmäßig darauf folgenden Energieeinbruch (z.B. Müdigkeit, Lustlosigkeit) in Form eines stark schwankenden Blutzuckerspiegels, muss unser Körper auf Kosten seines in der Leber gespeicherten Glykogens (Stärke) wieder ausgleichen.

Ein weiteres „gewichtiges Argument“ für eine Zeit ohne Zucker ist unserer Erfahrung nach, die aus den Schwankungen des Blutzuckerspiegels resultierende zunehmende Insulinresistenz (verringerte Sensibilität auf das Hormon Insulin). Da es aufgrund einer derartigen Ernährungsweise ständig zu einem sehr starken Anstieg des Blutzuckerspiegels kommt, muss die Bauchspeicheldrüse, zur Senkung des Blutzuckerspiegels, entsprechend viel Insulin zur Verfügung stellen. Ist der Körper über viele Jahre hinweg diesen hohen Insulinbelastungen ausgesetzt, kommt es beinahe zwangsläufig zu dieser Störung des Stoffwechsels im Zucker- und Insulinhaushalt unserer Zellen. Das führt zu einer erhöhten Konzentration an freien Fettsäuren im Blut, was wiederum die Glukoseverwertung im Muskel- und Fettgewebe stört. Als Reaktion kommt es zu einer gesteigerten Insulinausschüttung. Dies führt wieder zu einer Herabregulation der Insulinrezeptoren an den Zellen, die Resistenz nimmt weiter zu. Da die Anwesenheit von Insulin in unserem Organismus den Fettstoffwechsel hemmt, steigert es die Fettspeicherung, und wir nehmen an Gewicht zu.

Lassen Sie den Zucker einfach weg – aber bitte jede Art und sei es auch noch so wenig.
Lesen Sie Zutatenlisten ganz genau. Sie werden kaum Fertig-Produkte finden, die weder Zucker, Zuckeraustauschstoffe noch Getreide enthalten. Natürlich essen heißt hier die Devise. Getreide auch weglassen? Ja klar – bleiben Sie gleichzeitig achtsam bei allen Getreideprodukten. Im Hinblick auf die Tatsache, dass das heutige Getreide ebenfalls stark verändert ist, und damit ebenso Schwankungen des Blutzuckerspiegels nach sich zieht, lassen Sie auch Vollkornprodukte weg.

Unsere Spielregeln (pdf-Download)

Uns ist bewusst, dass Sie erleben werden, wie Sie  anfangen zu rotieren. Wie Sie aufgrund möglicher Entzugserscheinungen (z.B. Kopfschmerzen) plötzlich an nichts anderes mehr denken können, als an Zucker – und für etwas Süßes oder eine Scheibe Brot, würden Sie am liebsten auf Ihre Teilnahme an unserem Projekt „einen Monat ohne Zucker“ verzichten.

Nehmen Sie diese Herausforderung – wie wir auch – sportlich. Das heißt, nehmen Sie sie als willkommene Veränderung für sich selbst, als Bruch mit alten Gewohnheiten – freuen Sie sich darauf neue Erfahrungen zu machen und gestärkt aus dieser Zeit der Achtsamkeit herauszugehen.
Erinnern Sie sich daran, dass es nicht für immer sein muss und vorerst lediglich dem Zweck dienen soll, für sich selbst das Verlangen nach Zucker und Kohlenhydraten zu akzeptieren. Lernen Sie wieder intuitiv und entspannt zu essen. Stellen Sie das Gleichgewicht wieder her.

Wir begleiten Sie dabei.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Inspiriert wurden wir durch den Selbsterfahrungs-BLOG von Eve O. Schaub ( A year of no sugar): eveschaub.com/category/a-year-of-no-sugar/

Ein sehenswerter link zum Thema (youtube):
Dr. Robert H. Lustig (University of California), Vortrag 2009:
“Sugar: The Bitter Truth”,

Montag, 05.01.2015

Nachtrag (Lars): Ich merke, dass ich meinen Zuckerverzicht heute (Tag 3), mit dem Essen von mehr Obst und Trockenfrüchten kompensiere. Zumindest habe ich mehr Lust darauf.

Dienstag, 06.01.2015

Für mich (Torsten) sind bereits drei Tage, plus des heutigen dienstags, zuckerfrei vergangen. Es läuft gut. Bis dato blieb ich frei von Kopfschmerzen, und die Lust auf Süßes ist (noch) nicht gestiegen. Auch meinen „geliebten“ Pfanner Grünen Tee (meine einzige wirkliche Ernährungssünde) vermisse ich aktuell nicht. Zugegeben muss ich mich momentan zum Trinken etwas mehr ermahnen, aber auch da wird Gewohnheit einkehren.

Wer auf der Suche nach zuckerfreien Rezepten ist, der wird hier fündig: Rezepte „zuckerfrei“

Mittwoch, 07.01.2015

(Lars) Bemerke, dass ich deutlich mehr Appetit habe und dass ich das derzeit mit Tee- und Kaffeetrinken kompensiere. Mal schauen wohin die Reise weitergeht…

Donnerstag, 08.01.2015

Nun ist auch mein (Torsten) Appetit auf Süßes merklich wahrnehmbar. Ähnlich wie Lars kompensiere ich das mit Tee und unserem Paleo Kakao, tausche jedoch Honig gegen 2 Datteln aus, und gebe je eine extra Prise Vanille und Zimt hinzu. Energie und Klarheit sind gut vorhanden, und ein minimaler Kopfschmerz von gestern Abend ist nicht mehr präsent.

Freitag, 09.01.2015

(Lars) Merke derzeit, dass ich eine Mahlzeit am Tag mehr benötige als sonst. Wie es scheint, fragt mein Organismus nach mehr Energie – die er über die Weihnachts- und Sylvesterzeit, vermehrt in Form von Süßem erhalten hat…

Samstag, 10.01.2015

Für uns ist heute der 8. Tag und ich merke (Torsten), dass mein Wunsch nach dem gewohnten Getränk (Pfanner „Grüner Tee“) steigt. Die Kompensation mit anderen Flüssigkeiten ist nur bedingt befriedigend, daher landet wohl öfter mal eine Handvoll Nüsse in meinem Mund. Ähnlich wie bei Lars vermute auch ich hier einen gesteigerten Bedarf an gewohnter Energie. In Zeiten der Ablenkung kommt dieser Gedanke jedoch nicht auf.

Dienstag, 13.01.2015

Seit Sonntag plagt mich (Torsten) ein heftiger Infekt, und ich fühle mich sehr schlapp. Appetitlosigkeit und das viele Ruhen reduzieren das vorher wahrgenommene „Naschen“ von Nüssen. Allerdings merke ich, in dieser kränklichen Phase ist definitiv Appetit auf Süßes um sich damit jetzt etwas Gutes zu tun. Aber Husten- und Kräutertee OHNE Honig ist doch auch was Feines 🙂

Mittwoch, 14.01.2015

Bin (Lars) heute trotz wenig Schlaf wieder gut aus dem Bett gekommen. Spüre vermehrt meine Energie am Morgen und glaube, das „Zuckertief“ liegt hinter mir. Mir fehlt kaum etwas an Leistungsfähigkeit und ich nutze das, um mein eigenes Training zu intensivieren. Das war in der vergangen Woche noch ganz anders…

Freitag, 16.01.2015

(Lars) Habe heute eine Entdeckung gemacht:
Mein geräucherter Wildlachs enthält auch Zucker…:-(.
Ich hatte ihn allerdings auch schon verspeist und so ist es in Ordnung für mich. Nichtsdestotrotz, seltsame Dinge gibt es – z.B. Wildlachs mit Zucker, unglaublich…

Sonntag, 18.01.2015

(Lars) Heute beim Besuch in der Kaffeeschmiede (Kaffeerösterei):
„Hey Lars, das ist aber sicher nicht zuckerfrei, hier im Café…oder trinkst Du den schwarz?!“
„Oh doch, genau so ist es, leckerer schwarzer Wildkaffee, mehr brauche ich derzeit nicht.“
Und Danke für die Kontrolle, lieber Fernando…;-)

Dienstag, 20.01.2015

Nachtrag (Lars): Gestern war ich auf der Messe BOOT und stand vor der Herausferderung dort Mittag zu essen. Kurzerhand wählte ich Nürnberger Rostbratwürstchen, Sauerkraut und Kartoffelpü. Um ehrlich zu sein, habe ich nur kosten wollen, wie süß das wohl sei. Und siehe da – höllisch süß – Würstchen, wie Kraut, wie meine Kostprobe des Kartoffelpüs…beim nächsten Mal verzichte ich gerne!

Donnerstag, 22.01.2015

Ich (Torsten) bin krankheitsbedingt aus dem Projekt ausgestiegen. Der Infekt gepaart mit der Appetitlosigkeit hat in der vergangenen Woche gut 3kg „gekostet“. Was hab ich seit dem „Verbotenes“ gegessen? Hin und wieder mal Honig im Tee, 4 Stückchen Zartbitter Schokolade (70%) und 3 Scheiben Brot. Alles schmeckte extrem süß, mir schon fast widerlich. Fakt ist, Zucker brauch ich nicht – Honig tut bei Krankheit aber recht wohl. – Seit zwei Tagen habe ich das Gefühl, dass es bergauf geht.

Sonntag, 25.01.2015

An diesem Wochenende habe ich (Lars) ein Seminar der flowlife ACADEMY besucht und natürlich meinen zuckerfreien Monat auch im Hotel brav umgesetzt. Allerdings fiel mir auf, wie viel Energie ich beim Widerstehen der vielen Versuchungen durch Pausenkekse, Kuchen zum Tee und Kaffee, Nachspeisen (Crème Brulée) und Brötchen und Croissants zum Frühstück, aufwenden musste. Leben kann schon hart sein…

Dienstag, 27.01.2015

Heute hat es mich (Lars) erwischt: Beim Frühstück im Café habe ich mir einen griechischen Joghurt mit Nüssen, Früchten und Honig bestellt. Und habe beim Essen zwar wahrgenommen, dass es merklich süß war, bin allerdings so im Gespräch vertieft gewesen, dass es mir nicht wirklich bewußt wurde.
Ja, erst beim Verlassen des Lokals ist es mir aufgefallen: „Moment mal, das war ja mit Honig…!“
Es ist wie es ist, nichtsdestotrotz, halte ich mich die letzte Woche weiter ans zuckerfreie Programm.

Donnerstag, 29.01.2015

Unser Projekt – einen Monat ohne Zucker – geht in genau einer Woche zu Ende. Und wir fragen uns, was sich seit dem mit unserem Geschmacksempfinden und unserem Verlangen nach Zucker bzw. Süßen getan hat. Ich für mich (Lars) freue mich auf einen herzhaften Biss in ein Roggenbrötchen mit Butter und auf etwas Honig in meinen Tee. Ansonsten kann ich offen sagen, dass es mir an nichts weiterem aus der Welt des Zuckers fehlt.

Samstag, 31.01.2015

Nachtrag zu gestern Abend:
Ich (Lars) habe gestern beim Fussballschauen in einer Kneipe wieder vor der Herausforderung gestanden, was trinke ich über die zwei Stunden und was kann ich am besten essen?
Rechts und links von mir gab es natürlich reichlich Bier und anderes Alkoholisches. Nach dem ersten halben Liter Wasser ging meine Frage an die Bedienung in Richtung frischer Minztee. Den gab es allerdings nicht mehr spät am Abend. Das Tonic Water enthielt auch Zucker und der Rest von der Karte war nicht der Rede wert…also kurzerhand einen zweiten halben Liter Wasser getrunken,ein paar Nüsse gesnackt und wieder mal zuckerfrei überlebt…;-)

Mittwoch, 04.02.2015

So, heute ist es für mich (Lars) soweit:
Den ersten Biss ins reine Roggenbrot, aus meiner heimischen Bäckerei, mit leckerer Butter vom irischen Weiderind, habe ich bereits genossen…:-)
Und offen gesagt war es nichts wirklich Neues für mich, d.h. meine Geschmackszellen haben neutral darauf reagiert – weder mit „Hurra“ noch mit „Oh Gott, wie süß“. Mache heute Abend auch noch den Schoko-Test und berichte gerne weiter.
Wie geht es Euch derzeit damit? Wir sind schon gespannt…!

Donnerstag, 05.02.2015

Nachtrag zu gestern: Mein (Lars) Schoko-Test verlief ziemlich unspektakulär – und das obwohl ich mich selber als Schokoholic betrachte. Die Wahl der Zartbitter-Schokolade (85%) wird sicherlich einen Teil zur eher nüchternen Geschmackserfahrung beigetragen haben. Ich habe mich bewusst dazu entschieden nicht gleich auf eine Geschmacksexplosion zu setzen. D.h. ich werde mich wieder Step-by-Step an das „süße Zeug“ ranmachen. Weiterhin achtsam zu bleiben beim Essen und Trinken tut mir auch gut…

Rote Bete Meerrettich

Veröffentlicht: 3. Februar 2015 von torstenfleischer in Allgemein
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natürlich essen | Rote Bete Meerrettich | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (ca. 200-300ml)
1 frischen Meerrettich
1-2 Rote Beten
Schälen Sie Rettich und Bete mit einem Messer, und reiben anschließend beides mit einer feinen Reibe in eine separate Schüssel. Seien Sie vorsichtig, mit einer tiefen Atmung, wenn sich Ihr Gesicht direkt über dem Meerrettich-Abrieb befindet!

Tipp!

Um rote Finger zu vermeiden können Sie bei der Verarbeitung der Roten Bete Einweg-Handschuhe anziehen.

Vermengen Sie die geriebenen Zutaten miteinander und füllen sie in ein Glas ab. Im Kühlschrank aufbewahrt hält sich der Rote Bete Meerrettich einige Tage. Der Rettich passt gut zu gekochten und geräucherten Fischgerichten.

Wussten Sie schon?

Rote Beten sind reich an Betain, einem sekundären Pflanzenstoff, der einen stimulierenden Einfluss auf die Aktivität der Leberzellen hat, und somit die Leberentgiftung begünstigt. Das Anthocyanin der Bete wirkt antioxidativ auf den menschlichen Organismus. Der Meerrettich hingegen hat durch eine Vielzahl ätherischer Öle einen positiven Effekt auf das Immunsystem. Wenn Sie während einer (aufkommenden) Erkältung Meerrettich frisch reiben, dann ist das wie eine kleine Therapie für die Nasennebenhöhlen. Die aufsteigenden scharfen ätherischen Öl reizen zu Tränen, sorgen für eine Sekretion in den Nasenschleimhäuten und befreien die Atemwege.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Gulasch | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (4-6 Pers.)
1kg Rinderschulter (küchenfertig)
2 rote Paprika
1 gelbe Paprika
4 große Fleischtomaten
1 Handvoll Kirschtomaten
1 große Zwiebel – gewürfelt
2-3 Knoblauchzehen – gehackt
1 Liter Tomaten Sugo
1 kl. Glas Tomatenmark
1 TL Chili-Knoblauch Paste (optional)
2-3 TL Paprika Pulver scharf
2-3 TL Rosenpaprika
1 TL Cayenne Pfeffer
1 Bd. Oregano – gehackt
Salz, Pfeffer
Ghee oder Olivenöl zum Anbraten

Erhitzen Sie Ghee oder Olivenöl in einem ausreichend großen Topf.

Schneiden Sie das Fleisch in ca. 3cm dicke Würfel. Geben Sie das Fleisch in den Topf und braten es von allen Seiten schön scharf an. Reduzieren Sie die Temperatur und geben das Tomatenmark hinzu, anschließend Zwiebel und Knoblauch. Mengen Sie alles gut durch und garen solange, bis die Zwiebeln glasig werden. Fügen Sie den Sugo hinzu und rühren alles gut um. Bedecken Sie den Topf und lassen das Fleisch bei mittlerer Temperatur vor sich hin köcheln.

In der Zwischenzeit waschen und verputzen Sie Paprika und Tomaten, entfernen Gehäuse und Strunk und schneiden alles in etwa gleichgroße Stücke. Geben Sie das Gemüse ebenfalls in den Topf, und lassen alles unter gelegentlichem Umrühren weiter garen. Rühren Sie die Gewürze, sowie das 3/4 des gehackten Oregano unter, und schmecken mit Salz und Pfeffer ab. Lassen Sie das Gulasch bei geschlossenem Topf und unter gelegentlichem Umrühren für ca. 2 Stunden köcheln.

Wenn das Fleisch schön zart ist, richten Sie das Gulasch auf Tellern an und streuen ein wenig vom Oregano darüber.

Guten Appetit.

Wussten Sie schon?

Ein gut gewürtztes Gulasch kann auf verschiedenen Ebenen wirken, entscheidend dabei sind die richtigen Zutaten. Knoblauch (S-Allycylstein, Pectin) und das Fleisch eines wiesengefütterten Rinds (Taurin) bilden eine starke Einheit bei der Entzündungshemmung. Unterstützung auf der Ebene der allgemeinen Schmerzhemmung gibt es durch die Zugabe von Zwiebel (Kaempherol) und Chili (Capsaicin). Verwenden Sie in Ihrem Gulasch schwarzen Pfeffer (Piperin), erzielen Sie auch einen anti-parasitären/-mikrobiellen Effekt. Die Hauptbestandteile eines Gulasch hingegen Paprika/-pulver (Quercetin, Licopen) und Tomate (Lycopin) wirken anti-oxidativ auf den Organismus. Zu guter Letzt gibt die Kombination aus Zwiebel (Allyl-Gruppen) und Knoblauch (Cystein) einen unterstützenden Einfluss bei der Leberentgiftung.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer