Archiv für Dezember, 2014

natürlich essen | Coleslaw | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Heute möchten wir Ihnen einen Klassiker präsentieren. Ist er in Deutschland eher bekannt unter dem Namen Krautsalat, so kennt man ihn im englischsprachigen Raum allgemein als Coleslaw. Hier wie da gibt es regionale Unterschiede in der Art der Zutatenzusammensetzung, als auch bei der dazugehörigen Vinaigrette.

Zutaten (4 Pers.)
½ Rotkohl – fein geschnitten
½ Weißkohl – fein geschnitten
2 Möhren – grob geraspelt
1 Fenchelknolle – fein geschnitten
2cm Ingwer – frisch gerieben
Salz, Pfeffer – frisch gemahlen
1 Bd. Koriander – frisch gehackt
1 EL Senfkörner – im Mörser grob gemahlen
1 Knoblauchzehe – fein gehackt
1 Handvoll Walnüsse – grob gehackt

Vinaigrette
3-4 EL Essig
1 EL Senf
1 EL Koriander – frisch gehackt
1 TL Honig (optional)
2 EL Olivenöl

Damit Sie beim Kohl ein gutes Schnittergebnis bekommen, empfehlen wir, den Kohl längs zu vierteln und dann quer in feine Streifen zu schneiden. Vermengen Sie anschließend in einer großen Schüssel die geschnittenen Zutaten, also Rot- & Weißkohl, Fenchel und Möhre. Um die Struktur des Kohl etwas weicher zu bekommen, greifen Sie beherzt in die Schüssel, und drücken das Gemüse einige Male mit kräftigem Händedruck. Zum einen entfalten sich so die Aromen, der Kohl nimmt die Vinaigrette besser auf, und der Kauvorgang wird ebenfalls unterstützt. Geben Sie die restlichen Zutaten, bis auf die gemahlenen Senfkörner und ein paar Walnussstücke, hinzu, mischen alles gut durch und schmecken mit Salz und Pfeffer ab.

Tipp!

Je nach persönlichem Geschmack können Sie den Coleslaw mit gestiftetem Apfel, oder feingehackter Chili verfeinern. Beides hat definitiv seinen Reiz!

Für die Vinaigrette geben Sie alle Zutaten in ein Schraubglas, verschießen es mit dem Deckel, und fangen kräftig an zu schütteln. Schütteln Sie solange, bis sich alles miteinander vermischt hat. Schmecken Sie auch hier nochmals ab und ergänzen nach persönlichem Geschmack.

Richten Sie den Salat in Schüsseln an, beträufeln ihn mit der Vinaigrette und streuen eine Prise gemahlene Senfkörner und etwas von den Walnussstücken darüber.

Guten Appetit.

Wussten Sie schon?

Durch das Würzen mit Senf und Senfkörnern, verstärken wir über die darin enthaltenen Senfölglycoside die anti-mikrobielle Wirkung des Rot- und Weißkohls. Darüber hinaus ergibt sich aus der Kombination von Fenchel, Ingwer, Zwiebel und Koriander (Apigenin, Gingerol, S-Allylcystein, Zingiberen und Cilantrin) wiederum eine stark anti-entzündliche und schmerzhemmende Wirkung für unseren Organismus.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Kürbis Kokos Ecken | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Aus unserer herbstlichen Kürbisreihe nun eine weitere Anregung zum Selbermachen:
Unsere Kürbis Kokos Ecken schmecken bereits schon so sehr lecker und zu einem Tee oder Paleo Kaffee nach noch viel mehr.

Zutaten (für 1 Backblech)
400g Kürbispüree
3 Eier
1/2 Tasse Kokosmehl
1/4 Tasse Honig (optional)
2 EL Kokoscreme (Renuka), aufgelöst in 1/4 Tasse Wasser
2 EL Ghee, geschmolzen
2 EL Kokosfett, geschmolzen
1 EL Zimt
1 EL Kürbisgewürz (Kürbiskönig)
1 TL Nelkengewürz
1 TL Weinstein-Backpulver

Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vor.

Vermengen Sie das Kokosmehl mit dem Backpulver und stellen es zur Seite.

Nun geben Sie alle anderen Zutaten in eine separate Schüssel und vermischen diese gut. Fügen Sie dann das Kokosmehl-Backpulvergemisch hinzu und vermengen es erneut.

Fetten Sie nun ein Backblech mit dem Kokosfett mittels eines Pinsels ein und geben dann die Backmasse auf das Blech, so dass es bis zum Rand ausgefüllt ist.

Backen Sie über ca. 45Min. bzw. so lange, bis das Backgut den Zahnstochertest besteht.

Lassen Sie das Backblech ein wenig abkühlen und schneiden Sie Ihre Ecken in die Größe, die Ihnen beliebt.

Genießen Sie wieder einmal den leckeren Kürbisgeschmack.

Guten Appetit!

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Süßkartoffel | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (4 Pers.)
1kg Süßkartoffeln
1 TL Koriander
2-3 Knoblauchzehen – in Scheiben geschnitten
3 EL Olivenöl zum Braten
80g Nussmischung (Cashew, Mandel, Walnuss)
160ml Olivenöl
½ Bd. Petersilie (glatt)
½ Bd. Basilikum
Salz, Pfeffer
Chili – fein gehackt

Heizen Sie den Backofen auf 200°C (180°C Umluft) vor.

Währenddessen waschen Sie die Süßkartoffeln, und vierteln oder achteln (je nach Größe) sie der Länge nach. Den Koriander zerstoßen Sie im Mörser, und vermengen ihn anschließend mit den Knoblauchscheiben (behalten Sie ca. ein Viertel zurück), dem Bratöl und den Süßkartoffelspalten. Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus, und geben darauf die marinierten Kartoffelspalten. Streuen Sie etwas Salz darüber. Schieben Sie das Blech auf mittlerer Schiene für ca. 35min in den Backofen.

Rösten Sie die Nüsse in einer Pfanne ohne Fett, bis sie leicht Farbe annehmen und sich ihr nussiges Aroma in Ihrer Küche verbreitet. Aber seien Sie vorsichtig, temperieren Sie die Pfanne nicht zu hoch, da die Nüsse sonst rasch verbrennen. Nehmen Sie die Pfanne vom Herd, lassen die Nüsse abkühlen und hacken sie dann grob. In einem Bechergefäß vermengen Sie das restliche Öl zusammen mit den gerösteten Nüssen, dem zurückbehaltenem Knoblauch und dem gehackten Chili. Einmal kurz mit dem Zauberstab (Pürierstab) pürieren. Hacken Sie die Kräuter schön fein, vermengen Sie mit dem Nussöl und würzen alles mit etwas Salz und Pfeffer.

Genießen Sie die herrlich krossen Kartoffelspalten zusammen mit dem köstlichen Nuss-Kräuteröl.

Guten Appetit.

Wussten Sie schon?

Basilikum, Petersilie, Koriander, Knoblauch, Nüsse und Olivenöl bilden eine starke Front in puncto Entzündungshemmung. Ihre Wirkstoffe p-Cimeen, Apigenin (Basilikum, Koriander, Petersilie), S-Allycylstein, Pectin und Taurin (Knoblauch), Salicylsäure (Koriander) sowie Quercetin (Nüsse) unterstützen das Immunsystem bei der Bekämpfung von entzündlichen Prozessen im Körper. Koriander (Cilantrin) wirkt nicht nur entzündungshemmend, sondern kann im Bereich der allgemeinen Schmerzhemmung sinnvoll eingesetzt werden. Basilikum (Monoterpen) und Walnüsse (Berberin), die in einem gut sortierten Nussmix vorhanden sein sollten, wirken Anti-parasitär/-mikrobiell. Der Wirkstoff Cystein, aus dem Knoblauch, begünstigt die Leberentgiftung.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Paleo Kakao 4.0

Veröffentlicht: 25. Dezember 2014 von torstenfleischer in Allgemein, Frühstück, Snacks & Smoothies
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natürlich essen | Paleo Kakao 4.0 | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (2 Pers.)
1 Bio-Orange (Schale unbehandelt)
500ml Mandelmilch
60g Bitterschokolade (>75%)
50ml Kokosmilch

Waschen Sie die Orange unter heißem Wasser mit einem Schwamm gut ab, und trocknen sie dann mit einem Handtuch. Mit einem scharfen Messer, oder einem Sparschäler, schälen Sie die Orangenschale ab, ohne dabei das bittere Weiße mit abzuschneiden.

Kochen Sie die Schale zusammen mit der Mandelmilch kurz auf, und lassen es bei geschlossenem Topf für ca. 5min ziehen.

Für die Dekoration, das Auge isst ja bekannterweise mit, schälen Sie mit einem Zestenschäler ein paar Orangenzesten ab. Mit einem Messer oder einem Sparschäler hobeln Sie von der Schokolade ein paar Schokoladenspäne ab, den Rest hacken Sie in kleine Stücke.

Die Kokosmilch schlagen Sie mit einem Schneebesen schaumig auf.

Tipp!

Wenn Sie die Kokosmilch in einem Schraubglas – kräftig geschüttelt – im Kühlschrank gelagert haben, dann haben Sie bereits eine luftig-aufgeschlagene Kokosmilch, die sie einfach nur mit einem Tee- oder Esslöffel portionieren müssen.

Entfernen Sie die Orangenschale aus der Mandelmilch, und kochen sie nochmals auf. Stellen Sie den Topf zur Seite und lösen darin die Schokosplitter auf. Teilen Sie den Kakao in zwei Tassen auf, und garnieren mit etwas Kokosmilch, Schokosplitter und Orangenzesten.

Lassen Sie es sich schmecken.

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Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Paleo Kaffee 4.0 | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (1 Pers.)
½ Tasse Mandelmilch (alternativ Kokosmilch)
½ Tasse kalten Kaffee
1 Messerspitze Vanillemark
¼ Tasse Mandeln (wer es milder mag, nimmt geschälte)
½ gefrorene Banane
Geben Sie alle Zutaten in Ihren Mixer und mixen alles gut durch. Ein leistungsstarker Mixer mag hier von Vorteil sein, da er die Mandeln sehr klein verarbeiten wird. Ist Ihnen das Endergebnis etwas zu viskos, dann geben Sie etwas mehr von den flüssigen Zutaten hinzu.

Tipp!

Mixen Sie alle Zutaten, bis auf die Bananen, erst einmal durch. Geben Sie erst dann die Bananen hinzu, und mixen alles erneut durch, so bleibt der „Frappuccino-Charakter“ erhalten.

Lassen Sie sich den Paleo Kaffee 3.0, unseren Vanille-Mandel-Frappuccino schmecken. Versuchen Sie es auch mal mit einer Prise Zimt, Kardamom oder Chili.

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Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Chili Paste | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Manch ein Gericht kann durchaus eine würzige bis scharfe Note vertragen, und das nicht nur innerhalb der asiatischen Küche. Auch hierzulande, und spätestens beim Grillen, erfreuen wir uns einer gewissen Schärfe auf der Zunge. Aus diesem Grunde möchten wir Ihnen eine schnelle und köstliche Chili-Paste vorstellen, die bei diversen Gerichten zum Verfeinern verwendet werden kann.

Zutaten (ca. 200-250ml)
1 Bd. Thai Chili
3-4 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
2 TL Tomatenmark
1 TL Paprika
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer

Waschen und entfernen Sie die Stiele der Chilis, schälen die Knoblauchzehen sowie die Zwiebel. Letztere vierteln Sie, und geben dann alles, zusammen mit den restlichen Zutaten, in einen Mixer und mixen es gut durch. Je nachdem wie Sie Ihre Paste mögen, ob gröber oder feiner, mixen Sie kürzer oder länger.

Tipp!

In unserem Rezept haben wir die Chilischoten komplett verarbeitet. Wenn Sie es nicht so scharf mögen, dann entfernen Sie sowohl Kerne als auch das feine Häutchen innerhalb der Chilis. Beides sorgt für eine intensivere Schärfe.

Im Kühlschrank verschlossen gelagert hält sich Ihre Chilipaste einige Tage.

Gutes Gelingen und „Feuer frei“!

Wussten Sie schon?

Mit der Kombination aus Chili, Knoblauch, Paprika, Tomate und Zwiebel würzen Sie Ihre Gerichte nicht nur auf scharfe Art und Weise, sondern sorgen für eine optimale Wirkung in den Bereichen der Entzündungs- und allgemeinen Schmerzhemmung (durch Knoblauch: S-Allycylstein, Pectine, Taurin; Chili: Capsaicin), Anti-parasitär/-mikrobiell und Anti-oxidativ (schwarzer Pfeffer: Peperin; Tomate: Lycopin) und Leber entgiftend (Knoblauch: Cystein; Zwiebel: Allyl-Gruppen). Sie sehen Schärfe lohnt sich auf vielen Ebenen.

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Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Paleo Schwarztee mit Ziegenbutter

Veröffentlicht: 13. Dezember 2014 von Lars Brouwers in Allgemein, Frühstück, Snacks & Smoothies
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natürlich essen | Paleo Schwarzer Tee mit Ziegenbutter | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Heute präsentieren wir als kleines Energiegetränk unseren Paleo Schwarztee. Simpel zubereitet mit einem Teelöffel Ziegenbutter und einer Prise Salz, ganz in der Tradition nomadischer Völker – Mongolen trinken ihn z.B. gerne mit Yak-Butter – genau wie tibetische Sherpas.

Vom Geschmack gleicht unser Paleo Schwarztee eher einer dünnen Brühe. Er ist nährend und wärmend, außerdem regt er die Verdauung an.

Lassen Sie sich den wohlig warmen Butter-Tee – gerade zur kalten Jahreszeit – gut schmecken.

Wussten Sie schon?

Unser Ziegenbuttertee macht nicht nur für Stunden satt und liefert die nötige Energie für die Kraftwerke unserer Zellen und unser Gehirn, vielmehr läuft auch unser Fettstoffwechsel auf Hochtouren.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | gelber Smoothie | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (2 Portionen)
½ Mango
1 reife Banane
1 grüne Kiwi
1 gelbe Kiwi
1 Birne
300ml Kokoswasser
2 TL Chiasamen
1 Prise Kurkuma
1 kleines Stück frischen Ingwer

Waschen Sie die Birne unter warmem Wasser ab, und schneiden sie anschließend in grobe Stücke. Schälen Sie die Mango, lösen das Fruchtfleisch vom Kern, und schneiden es ebenfalls in grobe Stücke. Gleichermaßen verfahren Sie mit Banane und den Kiwis. Geben Sie nun alle Zutaten in Ihren Mixer und lassen alles bei höchster Stufe schön klein mixen.

Fertig ist ein vitaminreicher und köstlicher Smoothie mit reichlich Energie.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Kurkuma Paste | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Kurkumapulver dient uns heute als Grundzutat für unser tonisierendes Energiegetränk. Als Alternative dazu eignet sich auch eine frische Kurkumawurzel (Gelbwurz), fein gehackt und anschließend mit dem Stabmixer zerkleinert.

Die Herstellung benötigt zwei Schritte:
Zuerst wird die Kurkuma-Paste auf Vorrat zubereitet und im Kühlschrank gekühlt.
Danach kann die Goldene Milch im zweiten Schritt zubereitet werden.

Zutaten Kurkuma-Paste
1/4 Tasse Kurkuma Pulver
1/2 Teelöffel gemahlener Pfeffer
1/2 Tasse  Wasser

Vermengen Sie alle Zutaten in einem kleinen Topf zusammen.
Anschließend drehen Sie den Herd auf mittlere Hitze und rühren, bis aus der Mischung eine dicke Paste entstanden ist.

Lassen Sie diese Mischung abkühlen und stellen Sie sie in einem kleinen Glas in den Kühlschrank.

Schritt 2: Goldene Milch

natürlich essen | goldene Milch | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten
1 Tasse Kokosmilch (Mandelmilch ist auch eine Option)
1 Esslöffel Kokosöl
1/5 Teelöffel oder mehr von der Kurkuma-Paste
1-2 Teelöffel Bio-Honig (optional, bitte abschmecken)
1/2 Teelöffel Zimt

Geben Sie alle Zutaten, außer den Honig, in einen Topf.

Dann drehen Sie den Herd auf mittlere Hitze, rühren ständig um und achten während der Erwärmung darauf, dass die Milch nicht kocht.

Anschließend fügen Sie den Honig hinzu und schmecken ab. Wer es gerne cremig mag, setzt an dieser Stelle den Stabmixer ein. Fertig!

Lassen Sie es sich schmecken.

Wussten Sie schon?

Kurkuma enthält Curcumin und Sesquifelandren, welches anti-oxidative, entzündungshemmende und anti-cancerogene Eigenschaften vorweisen kann. Wenn man schwarzen Pfeffer hinzufügt, erhöht sich die Bioverfügbarkeit von Curcumin um ein Vielfaches.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | feine Schokodatteln mit Walnüssen | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (ca. 30 Stück)
180g Walnüsse
1EL Kokosblütenzucker (optional)
200 g bittere Schokolade (>70%)
2 EL Rosenwasser (aus der Apotheke)
1 Eiweiß
1 Prise Chilipulver
1 TL geriebene Ingwerwurzel
30 entsteinte und getrocknete Datteln (ca. 200 g)

Rösten Sie die Walnüsse in einer Pfanne ohne zusätzliches Fett behutsam an, bis Sie einen zarten Duft von Röstaromen wahrnehmen. Nach dem die Nüsse abgekühlt sind, mahlen Sie davon 150g fein, die restlichen 30g hacken Sie mit einem Messer möglichst klein.

Vermengen Sie die gemahlenen Walnüsse zusammen mit den restlichen Zutaten zu einem homogenen Teig, und formen daraus kleine Röllchen die Sie in die Datteln füllen.

Bringen Sie die Schokolade in einem Wasserbad zum Schmelzen, und tauchen dann die Datteln in die flüssige Schokolade, so dass sie komplett mit Schokolade umhüllt sind. Lassen Sie die überzogenen Datteln einen Moment ablaufen, bevor Sie sie auf ein Backpapier oder Gitterrost zum Aushärten legen.

Tipp!

Wenn Sie zu der Schokolade im Wasserbad ein wenig Kokosfett hinzugeben, dann erhalten Sie eine schöne fließfähige Glasur.

Streuen Sie die gehackten Walnüsse über die noch feuchte Glasur.

Kühl und trocken aufbewahrt halten sich die Datteln ein paar Tage, vorausgesetzt Sie können solange widerstehen.

Gutes Gelingen und guten Appetit im Advent.

Wussten Sie schon?

Datteln enthalten die Aminosäure Tryptophan, die eine Vorstufe von Serotonin ist. Serotonin ist als Glückshormon bekannt, beseitigt Stress und macht gute Laune. Auch aufgrund der Aufnahme des anti-oxidativ wirkenden Vitamin E aus der Walnuss und seiner darüber hinausgehenden anti-mikrobiellen Wirkung, brauchen Sie dieser „Nascherei“ gar nicht wirklich zu widerstehen. Für uns gilt weiterhin, frei nach Paracelsus: „Allein die Dosis  entscheidet…“

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer