Mit ‘Weißwein-Essig’ getaggte Beiträge

natürlich essen | Meerrettich Kren | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Meerrettich eignet sich in der Küche zur Verfeinerung vieler Lebensmittel und Speisen. Klassiker hierbei sind wohl der geräucherte Lachs oder auch Tafelspitz. Aber zum Beispiel auch frisch gehobelt über den Kräutersalat ist er eine geschmackliche Bereicherung. Einen Tipp möchten wir bei der Verarbeitung von frischem Meerrettich gern vorweg schicken. Seien Sie behutsam beim Einatmen, wenn Sie sich direkt über der Meerrettich-Verarbeitung befinden!

Zutaten (200ml)
1 Stange Meerrettich (frisch vom Markt)
½ Zitrone
100ml Wasser
1 EL Weißweinessig
1 Prise Salz

Schälen Sie mit einem Messer oder Sparschäler so viel vom Meerrettich frei wie Sie verarbeiten möchten. In unserem Falle waren es gut 18cm. Je nachdem wie viel Zeit und Geduld Sie mitbringen, können Sie den Meerrettich mit einer feinen Reibe reiben. Alternativ dazu verwenden Sie einen leistungsstarken Mixer. Schneiden Sie den Meerrettich in mehrere Stücken und geben ihn zusammen mit den restlichen Zutaten in den Mixer. Auch hier ist für ein gutes Endergebnis etwas Geduld und Fingerspitzengefühl angebracht. Wenn Ihr Mixer über eine pulsierende Mixfunktion verfügt, dann starten Sie damit. Ansonsten mit der niedrigsten Stufe. Mixen Sie solange alle Zutaten durch, bis Sie eine leicht cremige aber immer noch etwas faserige Struktur haben. Schmecken Sie behutsam ab, und würzen bei Bedarf mit den bekannten Zutaten nach.
Luftdicht verschlossen und kühl gelagert hält sich der Meerrettich Kren einige Tage.

Lassen Sie es sich schmecken.

Wussten Sie schon?

Die scharfe Wurzel hat eine ausgeprägte Heilwirkung und hilft bei diversen Infektionskrankheiten sowie bei Schmerzen. Die scharfe Wirkung geht hierbei von ätherischen Ölen und dem Senföl (Allylsenföl) aus. Weiterhin wirken Quercetine entzündungshemmend,
antioxidativ und Kaempherol schmerzlindernd.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | lauwarmer Kürbis Rauken Salat | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Bis jetzt haben wir den Kürbis als leckeres Püree, als herzhafte Suppe oder gebacken im Ofen zubereitet. Heute möchten wir Ihnen deshalb eine andere Zubereitungsmöglichkeit vorstellen, nämlich in Form eines köstlichen Salates. Und da in der kalten und dunklen Jahreszeit Warmes meist bevorzugt wird, soll unser Kürbis-Rauken-Salat lauwarm auf den Teller kommen.

Zutaten (4 Pers.)
1 Hokkaido-Kürbis (etwa 1kg)
3-4 rote Zwiebeln
5 EL Fischsoße
2 EL Honig (optional)
2 EL Öl
150g Rauke
60g Frühstücksspeck
4 EL Weißwein-Essig
Salz, Pfeffer (frisch gemahlen)

Backofen auf 200°C (Umluft) vorheizen.

Schneiden Sie die Enden des Kürbis ab und vierteln ihn. Lösen Sie mit einem Esslöffel die Kerne aus und schneiden ihn dann in feine Spalten (ca. 1cm dick).

Schälen Sie eine Zwiebel und reiben sie mit einer Reibe sehr fein. Vermengen Sie Zwiebel, Honig, Fischsoße, 2 EL Öl und Pfeffer zu einer Marinade. Geben Sie die Kürbisspalten zusammen mit der Marinade in eine Schüssel und lassen sie kurz einwirken. Anschließend legen Sie die Spalten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Auf mittlerer Schiene backen Sie die Kürbisspalten für ca. 25-30min durch – nach der Hälfte der Zeit bitte wenden!

Während der Kürbis im Ofen bäckt, kümmern Sie sich um die restlichen Zutaten des Salates. Dazu schälen Sie die restlichen Zwiebeln, halbieren sie und schneiden sie in dünne Spalten. Die Rauke waschen und verlesen, anschließend auf einem Küchentuch abtropfen lassen.

Sollte mittlerweile der Kürbis fertig gebacken sein, nehmen Sie das Blech heraus und lassen die Spalten etwas abkühlen.

Erhitzen Sie eine Pfanne und lassen darin den Speck aus. Zum Abtropfen legen Sie die krossen Speckscheiben auf ein Küchentuch. In die heiße Pfanne geben Sie die Zwiebeln, 4-6 EL heißes Wasser und den Weißwein-Essig. Lassen Sie es kurz aufkochen und schwenken die Zwiebeln darin. Würzen Sie die Zwiebel-Marinade mit etwas Salz und Pfeffer. In einer separaten Schüssel vermengen Sie die heiße Marinade zusammen mit Kürbis und Speck, und heben die Rauke darunter. Final mit Salz und Pfeffer würzen und dann anrichten.

Genießen Sie denn köstlich duftenden Kürbis-Rauken-Salat.

Wussten Sie schon?

Die Verbindung von Kürbis (Cucurbitin) und Pfeffer (Piperin) bringt diesem Gericht eine starke anti-parasitäre/-mikrobielle Wirkung. In Kombination mit den Wirkstoffen der Zwiebel (Inulin = Entzündungshemmung und Kaempherol = allgemeine Schmerzhemmung) ist dieses Rezept ein idealer Begleiter in erkältungsreichen Zeiten. Darüber hinaus fördert das Zusammenspiel der Inhaltsstoffe in der Rauke (Chlorophyll, Folsäure) und in der Zwiebel (Allyl-Gruppe) die Entgiftung der Leber.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer