Mit ‘Senfkörner’ getaggte Beiträge

natürlich essen | Tomaten-Curry mit Ei | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (4 Pers.)
3 Dosen stückige Tomaten (à 400 g Inhalt)
8 Eier
2 rote Zwiebeln – fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen – fein gehackt
1-2 grüne Chilischoten – fein gehackt
1 Bund Koriandergrün
20-30 g frischer Ingwer – gerieben
3 EL Ghee (oder Kokosfett)
2 EL Tomatenmark
2-3 TL Currypulver
2 Lorbeerblätter
Salz, schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)
½ TL braune Senfkörner
1 TL Schwarzkümmelitunes | natürlich essen Rezept | feurige Tomatensuppe

Waschen Sie den Koriander, tupfen ihn mit einem Küchentuch trocken und zupfen die Blätter ab. Stellen Sie sie für später beiseite, und die Stiele hacken Sie in kleine Stücke/Röllchen.

Erhitzen Sie das Fett in einer ausreichend großen Pfanne – eine mittlere Temperatur reicht aus. Schwitzen Sie darin die Zwiebeln für ca. 3-4min an. Geben Sie dann Knoblauch, Chili und die Korianderstiele mit dazu und braten sie für ca. 30 sec mit an. Das Tomatenmark und das Currypulver mengen Sie mit unter und rösten es unter Rühren mit an, bis es sein herrliches Aroma freisetzt. Löschen Sie alles mit den Tomaten ab, fügen Ingwer und die Lorbeerblätter dazu und lassen es kurz aufkochen. Lassen Sie das Tomaten-Curry unbedeckt für ca. 15-20 min köcheln, so dass es einkochen kann. Achten Sie aber darauf es gelegentlich umzurühren. Schmecken Sie das Curry noch mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer ab.

Die Eier kochen Sie, je nach Größe, 3,5 min (Größe M) 4,5-5 min (Größe L) – damit sollten sie wachsweich sein. Wenn Sie es etwas fester mögen, dann halt etwas länger. Pellen Sie die Eier und legen sie in die Tomatensoße. Erhitzen Sie eine weitere Pfanne und rösten darin die Senfkörner und den schwarzen Kümmel an bis es köstlich duftet.

Tipp!

Anstelle der Eier können Sie beispielsweise auch Schafsfeta, Lamm oder Weiderind verwenden. Das Fleisch sollten Sie würfeln und scharf angebraten mit zum Curry geben um es darin weiter zu garen.

Richten Sie das Tomaten-Curry an, verteilen darüber die gerösteten Gewürze und bestreuen es mit den Korianderblättern.

Lassen Sie sich die exotischen Aromen schmecken.

Wussten Sie schon?

Das orientalisch schmeckende Tomaten-Curry bietet ein reichhaltiges Angebot von positiv beeinflussenden Wirkstoffen. Eigelb (SAMe), Ingwer (Gingerol), Koriander (p-Cimeen, Apigenin, Salicylsäure) unterstützen jeweils die Entzündungshemmung. Doch Ingwer (Zingiberen) und Koriander (Cilantrine) können noch mehr. Zusammen mit Chili, den Senfsamen (Capsaicin) und Zwiebel (Kaempherol) fördern sie eine allgemeine Schmerzhemmung. Neben der probiotischen Wirkung der Zwiebel (Pektin), unterstüzt der schwarze Pfeffer den Organismus im Kampf gegen Krankheitserreger (antimikrobiell) und Darmparasiten (antiparasitär). Der Hauptbestandteil dieses Gerichts, die Tomaten (Lycopin) wirken antioxidativ auf unsere Zellen. Aber damit noch nicht genug. Während Knoblauch (Cystein, Methylin, Alliin) und Zwiebel (Allyl-Gruppen) leberentgiftend wirken, unterstützt der Ingwer (Gingerol) in einer weiteren Funktion die Verdauung.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Coleslaw | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Heute möchten wir Ihnen einen Klassiker präsentieren. Ist er in Deutschland eher bekannt unter dem Namen Krautsalat, so kennt man ihn im englischsprachigen Raum allgemein als Coleslaw. Hier wie da gibt es regionale Unterschiede in der Art der Zutatenzusammensetzung, als auch bei der dazugehörigen Vinaigrette.

Zutaten (4 Pers.)
½ Rotkohl – fein geschnitten
½ Weißkohl – fein geschnitten
2 Möhren – grob geraspelt
1 Fenchelknolle – fein geschnitten
2cm Ingwer – frisch gerieben
Salz, Pfeffer – frisch gemahlen
1 Bd. Koriander – frisch gehackt
1 EL Senfkörner – im Mörser grob gemahlen
1 Knoblauchzehe – fein gehackt
1 Handvoll Walnüsse – grob gehackt

Vinaigrette
3-4 EL Essig
1 EL Senf
1 EL Koriander – frisch gehackt
1 TL Honig (optional)
2 EL Olivenöl

Damit Sie beim Kohl ein gutes Schnittergebnis bekommen, empfehlen wir, den Kohl längs zu vierteln und dann quer in feine Streifen zu schneiden. Vermengen Sie anschließend in einer großen Schüssel die geschnittenen Zutaten, also Rot- & Weißkohl, Fenchel und Möhre. Um die Struktur des Kohl etwas weicher zu bekommen, greifen Sie beherzt in die Schüssel, und drücken das Gemüse einige Male mit kräftigem Händedruck. Zum einen entfalten sich so die Aromen, der Kohl nimmt die Vinaigrette besser auf, und der Kauvorgang wird ebenfalls unterstützt. Geben Sie die restlichen Zutaten, bis auf die gemahlenen Senfkörner und ein paar Walnussstücke, hinzu, mischen alles gut durch und schmecken mit Salz und Pfeffer ab.

Tipp!

Je nach persönlichem Geschmack können Sie den Coleslaw mit gestiftetem Apfel, oder feingehackter Chili verfeinern. Beides hat definitiv seinen Reiz!

Für die Vinaigrette geben Sie alle Zutaten in ein Schraubglas, verschießen es mit dem Deckel, und fangen kräftig an zu schütteln. Schütteln Sie solange, bis sich alles miteinander vermischt hat. Schmecken Sie auch hier nochmals ab und ergänzen nach persönlichem Geschmack.

Richten Sie den Salat in Schüsseln an, beträufeln ihn mit der Vinaigrette und streuen eine Prise gemahlene Senfkörner und etwas von den Walnussstücken darüber.

Guten Appetit.

Wussten Sie schon?

Durch das Würzen mit Senf und Senfkörnern, verstärken wir über die darin enthaltenen Senfölglycoside die anti-mikrobielle Wirkung des Rot- und Weißkohls. Darüber hinaus ergibt sich aus der Kombination von Fenchel, Ingwer, Zwiebel und Koriander (Apigenin, Gingerol, S-Allylcystein, Zingiberen und Cilantrin) wiederum eine stark anti-entzündliche und schmerzhemmende Wirkung für unseren Organismus.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Frühlingssalat-mit-Senfdressing-I_web

Die Kombination aus mild-säuerlicher Süße des Apfels und der Schärfe von Rauke (Rucola) und Radieschen harmonieren hervorragend mit dem Senfdressing. Zudem bietet es neben der erfrischenden Wirkung auch einen positiven gesundheitlichen Aspekt.

Zutaten (4 Pers.)
4 Händevoll Rucola
12 gartenfrische Radieschen
4 mittelgroße mildsäuerliche Äpfel

Zutaten für das Dressing
4-6 EL Olivenöl
3 EL mittel scharfer Senf (ohne Konservierungsstoffe)
1 TL Senfkörner (in einem Möser leicht zerstoßen)
1 EL körnigen Dijon Senf
1 EL Honig (bei Bedarf)
2 EL weißen Balsamico Essig
2 EL gehackte und geröstete Pistazienkerne
Salz, Pfeffer

Den Rucola waschen, und verputzen wenn nötig. Auf 4 tiefe Teller oder Schalen verteilen – sollten Blätter oder Stiele zu lang sein, dann einfach halbieren bzw kürzen.

In einer Pfanne, ohne Fett, die gehackten Pistazien bei leichter Temperatur behutsam anrösten und beiseite stellen. Am besten aus der Pfanne nehmen, da die Resttemperatur die Pistazienkerne weiter röstet und sie verbrennen könnten.

Die Radieschen vom Blattgrün und der Wurzel befreien, waschen und unschöne Stellen verputzen. Dann vierteln und in gleichgroße Scheiben schneiden. Die Äpfel ebenfalls waschen, vierteln und entkernen. Die Viertel längs halbieren, in Scheiben schneiden, und zusammen mit den Radieschen in einer Schüssel vermengen. Verteilen Sie den Apfel-Radieschen-Mix gleichmäßig auf die vier Portionen.

Vermengen Sie die Zutaten für das Dressing in einem kleinen Schälchen. Geben Sie das Dressing über den angerichteten Salat (denken Sie dabei daran „weniger ist mehr – erschlagen Sie also den Salat nicht mir dem Dressing!).

Guten Appetit.

 

Frühlingssalat-mit-Senfdressing-II_web