Mit ‘Rotkohl’ getaggte Beiträge

natürlich essen | Coleslaw | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Heute möchten wir Ihnen einen Klassiker präsentieren. Ist er in Deutschland eher bekannt unter dem Namen Krautsalat, so kennt man ihn im englischsprachigen Raum allgemein als Coleslaw. Hier wie da gibt es regionale Unterschiede in der Art der Zutatenzusammensetzung, als auch bei der dazugehörigen Vinaigrette.

Zutaten (4 Pers.)
½ Rotkohl – fein geschnitten
½ Weißkohl – fein geschnitten
2 Möhren – grob geraspelt
1 Fenchelknolle – fein geschnitten
2cm Ingwer – frisch gerieben
Salz, Pfeffer – frisch gemahlen
1 Bd. Koriander – frisch gehackt
1 EL Senfkörner – im Mörser grob gemahlen
1 Knoblauchzehe – fein gehackt
1 Handvoll Walnüsse – grob gehackt

Vinaigrette
3-4 EL Essig
1 EL Senf
1 EL Koriander – frisch gehackt
1 TL Honig (optional)
2 EL Olivenöl

Damit Sie beim Kohl ein gutes Schnittergebnis bekommen, empfehlen wir, den Kohl längs zu vierteln und dann quer in feine Streifen zu schneiden. Vermengen Sie anschließend in einer großen Schüssel die geschnittenen Zutaten, also Rot- & Weißkohl, Fenchel und Möhre. Um die Struktur des Kohl etwas weicher zu bekommen, greifen Sie beherzt in die Schüssel, und drücken das Gemüse einige Male mit kräftigem Händedruck. Zum einen entfalten sich so die Aromen, der Kohl nimmt die Vinaigrette besser auf, und der Kauvorgang wird ebenfalls unterstützt. Geben Sie die restlichen Zutaten, bis auf die gemahlenen Senfkörner und ein paar Walnussstücke, hinzu, mischen alles gut durch und schmecken mit Salz und Pfeffer ab.

Tipp!

Je nach persönlichem Geschmack können Sie den Coleslaw mit gestiftetem Apfel, oder feingehackter Chili verfeinern. Beides hat definitiv seinen Reiz!

Für die Vinaigrette geben Sie alle Zutaten in ein Schraubglas, verschießen es mit dem Deckel, und fangen kräftig an zu schütteln. Schütteln Sie solange, bis sich alles miteinander vermischt hat. Schmecken Sie auch hier nochmals ab und ergänzen nach persönlichem Geschmack.

Richten Sie den Salat in Schüsseln an, beträufeln ihn mit der Vinaigrette und streuen eine Prise gemahlene Senfkörner und etwas von den Walnussstücken darüber.

Guten Appetit.

Wussten Sie schon?

Durch das Würzen mit Senf und Senfkörnern, verstärken wir über die darin enthaltenen Senfölglycoside die anti-mikrobielle Wirkung des Rot- und Weißkohls. Darüber hinaus ergibt sich aus der Kombination von Fenchel, Ingwer, Zwiebel und Koriander (Apigenin, Gingerol, S-Allylcystein, Zingiberen und Cilantrin) wiederum eine stark anti-entzündliche und schmerzhemmende Wirkung für unseren Organismus.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Rotkohl Smoothie | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

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Zutaten (2 Portionen)
1 Handvoll Rotkohlblätter
1 Scheibe Fenchel
4 reife Kiwis
1 reife Banane
300ml Kokoswasser
200ml Wasser
3TL Chiasamen

Waschen und verputzen Sie Fenchel und Rotkohl wenn nötig, und entfernen die starken Rippen aus den Rotkohlblättern. Schälen Sie die Kiwis und die Banane und geben alles zusammen mit den restlichen Zutaten in Ihren Mixer. Diejenigen die unserem Blog bereits verfolgen wissen, dass wir bei der Smoothie-Zubereitung gern auf einen Hochleistungsmixer hinweisen, da dieser durch seine starke Arbeitsleistung Fasern und Zellen in kleinste Bestandteile aufspalten kann. Auf Grund der Blattstruktur von Fenchel und Rotkohl empfehlen wir eine etwas längere Mixdauer.

Genießen Sie die Frische Ihres farbstarken Smoothies!

Wussten Sie schon?

Der Rotkohl enthält neben den vielen Vitaminen (Vitamin C, Vitamine der B-Gruppe, Vorstufen zu Vitamin A, Vitamine K und E) auch große Mengen an Anthocyane. Hierbei handelt es sich um Bioflavonoide (also sekundäre Pflanzenstoffe) wie sie in blauen, violetten, roten und blauschwarzen Gemüsesorten und Früchten enthalten sind. Sie haben eine starke anti-oxidative Wirkung und schützen unseren Organismus vor freien Radikalen und können somit Alterungsprozesse verlangsamen

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

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natürlich essen | Rotkohl | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (6-8 Pers.)
1 mittelgroßen Rotkohl
1 mittelgroße Zwiebel
2 mildsäuerliche Äpfel (Boskop o.ä.)
3-5 Lorbeerblätter
5-8 Pimentkörner
1 TL Nelken
1 Stange Zimt
3-5 Backpflaumen
1 großzügigen EL Johannisbeermarmelade (homemade)
2 EL Ghee
Salz, Pfeffer

Erhitzen Sie in einem großen Topf das Ghee bei mittlerer Temperatur.

Zwischenzeitlich bereiten Sie den Rotkohl vor. Entfernen Sie dazu die äußeren Blätter, achteln den Kohl und schneiden den Strunk heraus. Legen Sie die Spalten seitlich auf das Schneidebrett und schneiden ca. 3-5mm dicke Streifen. Wenn Sie so den restlichen Kohl verarbeitet haben, dann wissen Sie zum einen, was Sie geleistet haben, und zum anderen schmeckt Ihnen Ihr selbstgekochter Rotkohl besonders gut.

Schälen Sie die Zwiebel und schneiden sie in kleine Würfel, welche Sie im geschmolzenen Ghee anschwitzen lassen. Sobald die Zwiebeln schön glasig sind, geben Sie den Kohl mit ca. 100-150ml Wasser, sowie den Gewürzen in den Topf, und mengen unter gelegentlichem Rühren für einige Minuten alles gut durch. Verschließen Sie den Topf mit einem Deckel, und lassen den Kohl für ca. 1-1,5h bei mittlerer Temperatur und gelegentlichem Umrühren köcheln.

Währenddessen schneiden Sie die Äpfel in ca. kleine Fingerdicke Würfel und mischen sie ebenfalls unter den Rotkohl. Genauso verfahren Sie mit den Backpflaumen. Geben Sie ebenfalls die Johannesbeermarmelade zum Kohl dazu. Neben der geschmacklichen Bereicherung des Rotkohls hat die Marmeldade aber denn Sinn, das ihm beim Kochen so die Farbe erhalten bleibt!

Tipp!

Alternativ zur selber gemachten Johannisbeermarmelade können Sie auch etwas von eingelegten, oder auch frisch pürierten, Roten Beten nehmen – das verleiht dem Rotkohl ebenfalls eine schöne intensive Farbe und fällt geschmacklich nicht auf.

Nach der angegebenen Zeit sollte der Kohl fertig sein, und noch einen leichten Biss haben. Seien Sie hier frei nach Ihrem persönlichen Geschmack die Zeit zu verkürzen oder zu verlängern. Vor dem Servieren versuchen Sie einen Großteil der Gewürze zu entfernen. Rotkohl mit dieser Geschmacksnote passt hervorragend zu Wildfleisch wie Reh und Wildschwein, aber auch Geflügel wie Gans und Ente.

Lassen Sie sich diesen Herbst und Winterklassiker schmecken.

Guten Appetit.

Wussten Sie schon?

Unser Apfel-Rotkohl hat durch die Würze mit Zimt, Piment, Lorbeer und schwarzem Pfeffer (Zimtaldehyd, Eugenol, Monoterpen, Piperin) eine stark anti-mikrobielle Wirkung.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Tipp!

Da die gekochte Menge meist den Verzehrbedarf übersteigt, können Sie den Rotkohl „einmachen“ und lagern. Dazu reinigen Sie die Gläser und Deckel mit kochendem Wasser – Keimfreiheit ist hierbei wichtig – und füllen dann den heißen Kohl in die Gläser, verschließen sie und stellen sie dann zum Kühlen auf den Kopf. So verarbeitet können Sie den Kohl einige Zeit lagern.

Wussten Sie schon?

Mit den verschiedenen Gewürzen in Kombination mit Zwiebel und Kohl haben Sie ein komplex wirkendes Gericht. Angesprochen werden dabei die Bereiche anti-entzündlich, anti-parasitär/-mikrobiell sowie schmerzhemmend. Wenn Sie dann den Rotkohl noch mit Wildfleisch kombinieren, verstärken Sie die entzündungshemmende Wirkung!

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