Mit ‘probiotisch’ getaggte Beiträge

natürlich essen | Gurkensuppe | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Mango Lassi | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (2 Pers.)
1 reife Mango
200 g Schafsjoghurt (alternativ Ziegenjoghurt)
200 ml Wasser
etwas Zitronenabrieb
Saft der Zitrone
1 Prise Kardamom

Schälen Sie die Mango mit einem Messer oder einem Mangoschäler. Letzterer erleichtert die Arbeit sehr.

Waschen Sie die Zitrone unter heißem Wasser ab und reiben die Schale mit einer feinen Reibe ab.

Geben Sie alle Zutaten in Ihren Mixer und pürieren alles gut durch. An heißen Tagen können Sie direkt zum Mixen etwas Eis geben, oder es später in die Gläser tun.

Gießen Sie den Mango-Lassi in zwei Gläser und genießen das herrlich frische und fruchtige Getränk.

Lassen Sie es sich schmecken!

Wussten Sie schon?

Der Lactobazillus (probiotisch) aus dem Joghurt hat einen gesundheitsfördernden Einfluss auf Darmebene. Hinzu kommt die Immunmodulation, einer Erhöhung der natürlichen Immunreaktion. Kardamom (Betapinen) hingegen hat eine unterstützende Wirkung der allgemeinen Schmerzhemmung, der Honig (Inhibin) wirkt antiparasitär/-mikrobiell und die Mango (Beta-Carotin) antioxidativ.

 

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Spargel mit Relish | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (4 Pers.)
1 kg grüner Spargel
350 g Feta
250 g Erdbeeren frisch vom Markt
1 Handvoll gelbe Kirschtomaten
1 Handvoll Strauchtomaten
1 rote Zwiebel – in dünne Ringe geschnitten
1 rote Chili – fein gewürfelt
3 EL Olivenöl
2 EL Apfelessig
Salz, schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)

Heizen Sie den Backofen auf 200°C Umluft vor.

Waschen und verputzen Sie Tomaten und Erdbeeren, und schneiden sie anschließend in kleine Würfel. Zusammen mit der gehackten Chili, Essig und Öl in einer Schüssel verrühren und einen Augenblick ziehen lassen.

Schälen Sie den Spargel im unteren Drittel und schneiden ca. 2 cm der Enden ab. Blanchieren die Stangen im kochenden Wasser für ca. 3 min, und anschließend unter kaltem Wasser abschrecken – so bleibt der Spargel knackig grün, denn das verhindert unerwünschtes nachgaren. Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus, und darauf dann den blanchierten Spargel. Alternativ können Sie eine Auflaufform nehmen.

Zerbröseln Sie den Feta in eine Schüssel, würzen ihn mit dem gemahlenen schwarzen Pfeffer und heben die Zwiebelringe darunter. Verteilen alles auf dem Spargel und geben das Blech für 5-10 min zum Gratinieren in den Backofen.

Richten Sie den Spargel an und servieren ihn mit dem Erdbeer-Tomaten-Relish.

Guten Appetit.

Wussten Sie schon?

Die Wirkstoffe der Zwiebel (Inulin, Pektin, Allyl-Gruppen) wirken entzündungshemmend, probiotisch und leberentgiftend. Unterstützung in der Leberentgiftung gibt es ebenfalls seitens des grünen Spargels (Chlorophyll, Folsäure) und der Erdbeeren (Folsäure). Die Salicylsäure der Erdbeeren wirkt ebenfalls entzündungshemmend. Das Capsaicin der Chili hat einen schmerzlindernden Einfluss, während der frischgemahlene Pfeffer (Peperin) antiparasitär/-mikrobiell wirkt.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Seit einem Kochseminar mit geräuchertem Spargel, begeistert uns das Räuchern – und schon haben wir uns ein Räucherset zugelegt, bestehend aus Pfanne, Räuchereinsatz und Deckel. Heute soll es von daher einen geräucherten Wildlachs direkt vom Herd geben. Alternativ dazu die klassisch im Ofen geschmorte Variante.

natürlich essen|Ofengemüse mit Wildlachs|Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (2 Pers.)
2 Wildlachsfilets á 250g
2-3 Karotten, ca. 2cm breit geschnitten
250g grünen Spargel, 0,5 cm breit geschnitten und halbiert
2 Frühlingszwiebeln, halbiert
1 Handvoll Kirschtomaten
1 Handvoll Zuckerschoten
2 EL Olivenöl
Pfeffer, Meersalz
rote Pfefferkörner
2 EL Buchenholzspäne zum Räuchern

Wir starten mit den Vorbereitungen für den Wildlachs, sowohl für die Ofenvariante als auch für die Räuchervariante werden die Lachsfilets mit Wasser abgespült und auf einem Trockentuch zur Seite gelegt.

Nun heizen wir den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vor. Dann waschen und verputzen wir die Karotten, schneiden diese in ca. zwei cm-lange Scheiben und legen sie auf ein mit Olivenöl eingefettetes Backblech bzw. Bräter.

Jetzt waschen und halbieren wir noch die Frühlingszwiebeln in Längsrichtung, verputzen die Zuckerschoten, die Tomaten und den grünen Spargel. Der grüne Spargel wird von uns halbiert, und der Stiel in kleine Stückchen geschnitten, um diese besonders kross anbraten zu können. Alles wird mit Olivenöl beträufelt und zu den Karotten auf das Backblech gelegt.

Den Wildlachs pinseln wir auch mit Olivenöl ein und legen ihn zwischen das Gemüse auf das Blech, so dass er genügend Platz bekommt.

Alles zusammen kommt in den Ofen und wird ca. 20-30 Minuten im Ofen gegart – je nach Leistungsstärke Ihres Backofens.

Und jetzt geht es endlich ans Räuchern mit dem Räucherset:
Wir erhitzen unsere Räucherpfanne einmal kurz auf großer Flamme und reduzieren dann die Temperatur um die Hälfte. Dann fügen wir 2 EL Buchenholzspäne auf den Boden der Pfanne und lassen diese ca. 10 Minuten vor sich hin räuchern. Dann reduzieren wir die Hitze noch einmal um die Hälfte, setzen unsere Auffangplatte über die Späne und geben unseren Wildlachs mit rotem Pfeffer auf den dafür vorgesehenen Rost. Jetzt schließen wir auch noch den Pfannendeckel und lassen das Ganze ca. 12-15 Minuten räuchern….

In der Zwischenzeit kontrollieren wir unseren Backvorgang im Ofen und nehmen das fertig gegarte Gemüse und den Wildlachs aus dem Ofen.

Abgeschmeckt wird das Ganze noch mit Pfeffer und Meersalz, schön auf einem Teller angerichtet und mit dem fertigen Räucherlachs ergänzt.

Lassen Sie es sich schmecken!

natürlich essen|Räucherlachs|Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Wussten Sie schon?

Aus der Kombination der Wirkstoffe aus Wildlachs (Taurin, Omega-3 Fettsäuren), Karotten (Salicylsäure) und Lauchzwiebel (Taurin, Inulin) dient unser Rezept zum einen der Entzündungshemmung und zum anderen wirkt es probiotisch – durch den Einsatz von Zwiebel und Karotte (Pektine). Darüber hinaus enthalten die Karotten wertvolles Beta-Carotin und die Tomaten Lycopin, die in unserem Organismus antioxidativ wirken.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Wirsingkohl Eintopf | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Passend zur Winterzeit starten wir heute zum Mittag mit einem Wirsingkohl, Gehacktem und etwas Schafskäse. Das Kohlgemüse braucht ja entsprechend Frost und bisher gab es davon ja eher wenig.

Zutaten (2 Pers.)
1 mittelgroßen Wirsingkohl
400 g Rinderhack
100 g Schafs-Feta
250 ml Gemüsebrühe (hefefrei)
100 ml Kokosmilch
2 TL Ziegenbutter (alternativ Ghee)
1 Zwiebel, gehackt
1 Stück Ingwer – daumendick und gehackt
2 Zehen Knoblauch – gehackt
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Senf
1 Prise Muskatnuss
Salz, schwarzer Pfeffer

Zuerst entfernen Sie die ersten äußeren Blätter des Wirsingkohls, schneiden ihn in Viertel und verputzen ihn. Dann schneiden Sie den Kohl in 1 cm breite Streifen und entfernen dabei den Strunk. Legen Sie Ihren geschnittenen Wirsingkohl jetzt zum Abtropfen zur Seite.

Nehmen Sie einen höheren Topf und dünsten darin die geschnittene Zwiebel, den Ingwer und den Knoblauch in etwas Ziegenbutter an. Nun geben Sie die vorbereiteten Kohlstreifen hinzu und rühren einmal kräftig um. Anschließend löschen Sie alles mit der aufgelösten Gemüsebrühe ab und würzen mit Kreuzkümmel, Muskat, Senf, Salz und schwarzem Pfeffer und lassen das Ganze über 15 Minuten köcheln.

Dann kümmern Sie sich um das Rinderhack, d.h. Sie braten das Hack mit der restlichen Ziegenbutter, bei mittlerer bis hoher Hitze, gar. Stellen Sie das fertige Hack zur Seite.

Geben Sie nach der o.a. Garzeit den zerbröselten Fetakäse und die Kokosmilch zum Wirsingkohl hinzu, vermengen es und lassen es zusammen für weitere fünf Minuten köcheln und nutzen jetzt Ihren Zauberstab (Stabmixer) zum zerkleinern bzw. stampfen Ihres Wirsingkohl-Eintopfes.

Wenn Sie mit der Konsistenz zufrieden sind, geben Sie das fertige Gehackte dazu und mengen es kräftig unter, schmecken es ab und richten es auf zwei tiefen Tellern appetitlich an.

Lassen Sie es sich gut schmecken.

Wussten Sie schon?

Unser Eintopf enthält eine wahre Wirkstoffbombe über die Fülle seiner sekundären Pflanzenstoffe:
So haben  Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Senf (Inulin, S-Allycylstein, Gingerol, Capsaicin) eine anti-entzündliche und schmerzhemmende Wirkung. Verdauungsfördernd und zur Unterstützung der Leberentgiftung dienen hier Ingwer, Zwiebel, Knoblauch, Wirsing und Kreuzkümmel (Gingerol, Allyl-Gruppen, Cysteine, Folsäure). Schlussendlich haben Kokosmilch, Ziegenbutter, schwarzer Pfeffer und Muskat (Carvona, Laurinsäure, Piperine, Eugenol) einen anti-mikrobiellen und Schafs-Feta und Zwiebel (Lactobazillus, Pektin) einen pro-biotischen Effekt auf unseren Darm.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Mango-Curry-Hühnchen

Lange, lange ist es her, dass ich etwas mit einem Schnellkochtopf zu tun hatte. Geschätzt ein Vierteljahrhundert. Ich weiß, dass meine Mutter damals viel damit gekocht hat. Gute Eintöpfe, Schmorgerichte und gehaltvolle Suppen. Köstliche Geschmäcker, wenn ich es mir recht überlege. „Gepfiffen“ und „gezischt“ hat es damals in der Küche, und irgendwie war das Gefühl einer Bombe auf dem Herd in meiner kindlichen Vorstellung. Aber in den vergangenen 25 Jahren wird sich ja so einiges getan haben in puncto Technik. Warum also nicht einfach mal wieder mit so einem Schnellkochtopf kochen. Fissler war es damals, Fissler soll es auch heute sein. Optik und Farbmuster sind auf jeden Fall im 21. Jahrhundert angekommen 🙂

Ein Gericht was es mir in meiner Kindheit sehr angetan hat, war das Mango-Curry-Hühnchen – wenn ich es mir recht überlege hätte meine Mutter Mitte der Achtziger dafür einen Innovationspreis verdient, so außergewöhnlich war die Zusammensetzung der verwendeten Zutaten. Mango, Kokosmilch, Ingwer Chili und Curry gepaart mit herrlich saftigem Hühnchenfleisch.

Ich habe eine vage Vorstellung der verwendeten Zutaten, aber klare Geschmäcker in meiner Erinnerung. Ich werde bewusst nicht nach dem Originalrezept fragen und bin gespannt, wie es meiner Mutter schmecken wird.

Starten wir das Experiment #schnellkochtopfen

Zutaten (4 Pers.)
5 Hühnchenschenkel (ca. 1200g)
2 reife Mangos
2 Schalotten
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2cm Ingwer
½ Bd. Koriander
200 ml Kokosmilch
2 l Gemüsebrühe (alternativ Fertigprodukt ohne Hefe)
2 gehäufte EL Curry
Salz, Pfeffer
Ghee

Die Hühnerbeine waschen, trockentupfen und mit einem gezielten Schnitt im Gelenk zerteilen – so lassen sie sich später im Topf besser anbraten und garen. Knoblauch, Zwiebel und Ingwer fein würfeln. Vom Koriander zupfen Sie die Blätter ab, stellen sie zur Seite, und hacken die Stiele in kleine Röllchen. Die Mangos schälen Sie (ich verwende dafür gern einen Mangoschäler da dieser eine breitere Schnittfläche hat) und schneiden sie anschließend in daumendicke Würfel, die sie ebenfalls beiseite stellen.

natürlich essen | Mango-Curry-Hühnchen | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Erhitzen Sie ca. 1-2 EL Ghee im Schnellkochtopf und braten darin die Hühnerteile von allen Seiten an. Geben Sie dann Zwiebel, Knoblauch, Chili, Ingwer und Korianderstiele hinzu und lassen alles ebenfalls einen Moment anbraten.

natürlich essen | Mango-Curry-Hühnchen | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Gießen Sie alles mit der Brühe auf, geben die Mango hinzu, reduzieren die Temperatur ein wenig und verschließen den Schnellkochtopf. Ich habe am Drehregler des Topfes auf die Garstufe 1 gestellt, so dass die Garzeit ca. 18 min beträgt. Halten Sie dabei die Temperaturanzeige des Druckventils im Auge. Geht es doch einmal in den roten Bereich, dann reduzieren Sie die Temperatur noch etwas.

natürlich essen | Fissler Schnellkochtopf | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Wenn die Garzeit beendet ist nehmen Sie den Topf vom Herd, lassen den Druck aus dem Topf entweichen und öffnen ihn. Ich war wirklich erstaunt in welch kurzer Zeit die doch recht kräftigen Hühnerschlegel so gut durchgegart waren, dass das Fleisch locker mit der Gabel „abgestreift“ werden konnte. Es hat keine 20 min gedauert. Wirklich beeindruckend, denn solch zartes Kochergebniss kenne ich nur, wenn ich beispielsweise ein Suppenhuhn gute 2 Stunden im normalen Topf koche.

natürlich essen | Mango-Curry-Hühnchen | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Rühren Sie die Kokosmilch unter und schmecken bei Bedarf mit Salz, Pfeffer und Curry ab. Wenn Sie es etwas schärfer mögen, dann geben Sie noch frisch gehackten Chili hinzu.

Hacken Sie die beiseite gestellten Korianderblätter, richten das Mango-Curry-Hühnchen in Schalen oder tiefen Tellern an, und streuen den Koriander darüber.

natürlich essen | Mango-Curry-Hühnchen mit Koriander | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Lassen Sie es sich schmecken.

Wussten Sie schon?

Unser pikantes Geflügelgericht ist wieder vollgepackt mit guten Inhaltsstoffen. Im Bereich der Entzündungshemmung gibt es ein intensives Zusammenspiel von Ingwer (Gingerol), Koriander (Salicylsäure), Knoblauch (S-Allycylstein, Pectin, Taurin) und Zwiebel (Inulin). Schmerzhemmend wirken Chili (Capsaicin), Ingwer (Zingiberen) und Koriander (Cilantrin). Probiotisch wirken die beiden Lauchgewächse Schalotte und Zwiebel (beide Pektin). Wenn Sie so wie wir mit schwarzem Pfeffer (Piperin) würzen, dann wirkt dieser antiparasitär/-mikrobiell auf Ihren Organismus. Die Leberentgiftung wird unterstüzt durch Schalotte und Zwiebel (Allyl-Gruppen) sowie durch den Knoblauch (Cystein,, Methylin, Alliin). Und zu guter Letzt fördert der Ingwer (Gingerol) die Verdauung.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Blumenkohl Couscous | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Unser Blumenkohl Couscous ist ein einfaches und schnell zubereitestes Gericht. Er passt wunderbar zu orientalischen Hauptgerichten aber auch „neutralen“ Fischgerichten. Mit etwas Mut und Experimentierfreude lässt sich das Gericht in eine Vielzahl von Geschmacksvarianten abwandeln. Saisonale Kräuter und Gewürze sollten hier ausschlaggebend sein.

Zutaten (2 Pers.)
1 mittelgroßen Blumenkohl
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
½ Bd. Frühlingszwiebeln
½ Bd. Koriander
½ Granatapfel
1-2 TL Curry
½ TL Kurkuma
½ TL Fenchelsamen – zerstoßen
½ Zitrone – Saft
Kokosfett (alternativ Ghee)
Salz, Pfeffer

Waschen, schneiden und verputzen Sie Blumenkohl und die Frühlingszwiebeln. Den Blumenkohl vierteln Sie, bzw. schneiden ihn in Stücke die Ihr Mixer problemlos verarbeiten kann. Im Mixer zerkleinern Sie die Blumenkohlstücken auf etwa Reiskorngröße. Sicherlich können Sie den Blumenkohl auch klassisch mit einem Messer zerkleinern. Zum einen macht dies jedoch recht viel Mühe, und zum anderen wird das Ergebnis vermutlich nicht annähernd so gleichmäßig wie im Mixer. Die Frühlingszwiebeln schneiden Sie in kleine Röllchen.

Zwiebel und Knoblauch werden geschält und dann fein gewürfelt. Zupfen Sie die Blätter vom Koriander ab und hacken sie grob.

Tipp!

Die Korianderstiele schmeißen Sie bitte nicht weg! Hacken Sie sie in kleine Stücke und frieren Sie ein. Es gibt zahlreiche (asiatische/orientalische) Gerichte, die sich mit z.B. angerösteten Korianderstielen verfeinern lassen.

Erhitzen Sie etwas Kokosfett in einer ausreichend großen Pfanne und dünsten darin Knoblauch und Zwiebel bis sie glasig werden. Geben Sie dann Fenchelsamen und die Frühlingszwiebelröllchen hinzu und dünsten alles zusammen für ca. 5-8 min. Bevor Sie den zerkleinerten Blumenkohl hinzu geben und untermengen, geben Sie gut einen EL Kokosfett in die Pfanne und mengen dann Curry und Kurkuma unter. Lassen Sie den Blumenkohl für ca. 3-4 min bei mittlerer Temperatur garen. Würzen Sie nebenbei mit Salz und Pfeffer.

Zwischenzeitlich öffnen Sie den Granatapfel und holen aus einer Hälfte die Kerne heraus, die Sie beiseite stellen.

Wenn der Blumenkohl Couscous fertig gegart ist, mengen Sie den Koriander und die Granatapfelkerne unter, geben den Saft der halben Zitrone dazu und schmecken final mit Salz und Pfeffer ab.

Richten Sie den Couscous an und lassen sich die köstlichen Aromen schmecken.

Wussten Sie schon?

Unser Blumenkohl Couscous hat mit den hier verwendeten Zutaten einen starken und positiven Einfluss in diversen Bereichen. Da wäre zum Beispiel die Entzündungshemmung: Blumenkohl (Quercetin), Knoblauch (S-Allycylstein, Pectin, Taurin), Koriander (p-Cimeen, Apigenin, Salicylsäure) und Kurkuma (Curcumin). Die allgemeine Schmerzhemmung wird begünstigt durch Koriander (Cilantrine), Kurkuma (Sesquifelandreen) und Zwiebel (Kaempherol). Eine probiotische Wirkung geht von der Zwiebel (Pektin) aus. Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer hat einen antiparasitären und antimikrobiellen Einfluss auf unseren Organismus. Die Kombination aus Granatapfel und Zitronensaft (jeweils Vitamin C) und dem Kokosfett (Laurinsäure) hat eine starke antioxidative Wirkung und bekämpft freie Sauerstoffradikale innerhalb des Körpers. Neben der Verdauungsförderung durch die Fenchelsamen (Anethol, Fenchon), bieten die Lauchgewächse Knoblauch (Cystein, Methylin, Alliin) und Zwiebel (Allyl-Gruppen) eine wirksame Unterstützung bei der Leberentgiftung. Der Hauptbestandteil unseres Gerichts, Blumenkohl (Sulforaphan, Quercetine) hat eine antikarzinogene Wirkung.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Tomaten-Curry mit Ei | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (4 Pers.)
3 Dosen stückige Tomaten (à 400 g Inhalt)
8 Eier
2 rote Zwiebeln – fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen – fein gehackt
1-2 grüne Chilischoten – fein gehackt
1 Bund Koriandergrün
20-30 g frischer Ingwer – gerieben
3 EL Ghee (oder Kokosfett)
2 EL Tomatenmark
2-3 TL Currypulver
2 Lorbeerblätter
Salz, schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)
½ TL braune Senfkörner
1 TL Schwarzkümmelitunes | natürlich essen Rezept | feurige Tomatensuppe

Waschen Sie den Koriander, tupfen ihn mit einem Küchentuch trocken und zupfen die Blätter ab. Stellen Sie sie für später beiseite, und die Stiele hacken Sie in kleine Stücke/Röllchen.

Erhitzen Sie das Fett in einer ausreichend großen Pfanne – eine mittlere Temperatur reicht aus. Schwitzen Sie darin die Zwiebeln für ca. 3-4min an. Geben Sie dann Knoblauch, Chili und die Korianderstiele mit dazu und braten sie für ca. 30 sec mit an. Das Tomatenmark und das Currypulver mengen Sie mit unter und rösten es unter Rühren mit an, bis es sein herrliches Aroma freisetzt. Löschen Sie alles mit den Tomaten ab, fügen Ingwer und die Lorbeerblätter dazu und lassen es kurz aufkochen. Lassen Sie das Tomaten-Curry unbedeckt für ca. 15-20 min köcheln, so dass es einkochen kann. Achten Sie aber darauf es gelegentlich umzurühren. Schmecken Sie das Curry noch mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer ab.

Die Eier kochen Sie, je nach Größe, 3,5 min (Größe M) 4,5-5 min (Größe L) – damit sollten sie wachsweich sein. Wenn Sie es etwas fester mögen, dann halt etwas länger. Pellen Sie die Eier und legen sie in die Tomatensoße. Erhitzen Sie eine weitere Pfanne und rösten darin die Senfkörner und den schwarzen Kümmel an bis es köstlich duftet.

Tipp!

Anstelle der Eier können Sie beispielsweise auch Schafsfeta, Lamm oder Weiderind verwenden. Das Fleisch sollten Sie würfeln und scharf angebraten mit zum Curry geben um es darin weiter zu garen.

Richten Sie das Tomaten-Curry an, verteilen darüber die gerösteten Gewürze und bestreuen es mit den Korianderblättern.

Lassen Sie sich die exotischen Aromen schmecken.

Wussten Sie schon?

Das orientalisch schmeckende Tomaten-Curry bietet ein reichhaltiges Angebot von positiv beeinflussenden Wirkstoffen. Eigelb (SAMe), Ingwer (Gingerol), Koriander (p-Cimeen, Apigenin, Salicylsäure) unterstützen jeweils die Entzündungshemmung. Doch Ingwer (Zingiberen) und Koriander (Cilantrine) können noch mehr. Zusammen mit Chili, den Senfsamen (Capsaicin) und Zwiebel (Kaempherol) fördern sie eine allgemeine Schmerzhemmung. Neben der probiotischen Wirkung der Zwiebel (Pektin), unterstüzt der schwarze Pfeffer den Organismus im Kampf gegen Krankheitserreger (antimikrobiell) und Darmparasiten (antiparasitär). Der Hauptbestandteil dieses Gerichts, die Tomaten (Lycopin) wirken antioxidativ auf unsere Zellen. Aber damit noch nicht genug. Während Knoblauch (Cystein, Methylin, Alliin) und Zwiebel (Allyl-Gruppen) leberentgiftend wirken, unterstützt der Ingwer (Gingerol) in einer weiteren Funktion die Verdauung.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Rote Bete Suppe | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Rechtzeitig zur Fastenzeit nach Karneval, gibt es heute eine leckere Rote Bete-Suppe mit Zwiebeln, Ziegenjoghurt und Ziegenfrischkäse, die unsere Entgiftungsprozesse in der Leber unterstützt. So lecker kann es auch nach Karneval zugehen…:-)

Zutaten (2Pers.)
250g Rote Bete, gekocht
2 kleine Zwiebeln, gehackt
ca. 2cm Ingwer, gehackt
2 Knoblauchzehen, gehackt
100ml Ziegenjoghurt
2 EL Ziegenfrischkäse
200ml Gemüsebrühe
1 EL Olivenöl
Pfeffer, Salz

Schneiden Sie die gekochte rote Bete in gleichgroße Würfel und stellen Sie diese zur Seite. Hacken Sie nun die Zwiebeln, die Knoblauchzehen und den Ingwer und dünsten Sie alles in Olivenöl in einem kleinen Suppentopf an, bis sich ein kräftiges Aroma entwickelt.

Dann geben Sie die Rote Bete-Würfel hinzu und lassen diese mit anbraten. Zum Ablöschen schütten Sie die Gemüsebrühe dazu und setzen jetzt den Stabmixer zum groben Zerkleinern ein, so dass noch ein paar gute Stücke rote Bete übrig sind.

Jetzt geben Sie den Ziegenjoghurt und den Frischkäse hinzu und mengen alles gut unter. Abschließend mit Pfeffer und Salz würzen und nur noch ein wenig köcheln lassen (nicht kochen!), fertig.

Einen leckeren Start in die Fastenzeit wünschen wir Ihnen!

Wussten Sie schon?

Die Inhaltsstoffe aus der roten Bete (Betain), Zwiebeln (Allyl-Gruppe), Knoblauch (Cystein) und dem Ziegenkäse bzw. -joghurt (Lactobazillus) unterstützen die Leberentgiftung, indem sie Phase-2-Enzyme reizen und auf unser Immunsystem im Darm modulierend und probiotisch wirken (Lactobazillus). Darüber hinaus unterstützen Zwiebel (Kaempherol), Ingwer (Gingerol) und Knoblauch (S-Allycylstein) die allgemeine Schmerzhemmung und Entzündungshemmung.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Mango-Granatapfel-Joghurt_web

Zutaten (1 Pers.)
½ reife Mango
½ reifen Granatapfel
1 Becher Schafsjoghurt

Das Fruchtfleisch der Mango fein pürieren und beiseite stellen.

Den Granatapfel öffnen, die Kerne heraussammeln und ebenfalls beiseite stellen.

Jetzt schichten Sie abwechselnd Joghurt, Granatapfelkerne, Joghurt, Mangopüree, Joghurt und schließen mit ein paar Granatapfelkernen ab.

Fertig ist ein schnelles und köstliches Dessert.

Guten Appetit.

Wussten Sie schon?

Unser leckeres Dessert hat durch seine Wirkstoffe aus Beta-Carotin (Mango), Quercetine und Vitamin C (Granatapfelkerne) und durch Lactobazillus (Schafsjoghurt) einen antioxidativen, entzündungshemmenden, immunmodulierenden und probiotischen Effekt auf Leberebene.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Mango-Granatapfel-Joghurt-III_web