Mit ‘Muskatnuss’ getaggte Beiträge

natürlich essen | Korsischer Schmortopf | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Passend zur Winterzeit gibt es heute einen Schmortopf, oder besser gesagt einen Fleischtopf in Richtung leise geköcheltes Gulasch. Wir bereichern unser Fleischrezept durch Steinpilze und leckeres Ofengemüse – Süßkartoffeln und rote Bete.

Zutaten (3-4 Pers.)
750 g Bio-Rindfleisch zum Schmoren
100 g roher geräucherter Schinken
250 g reife Tomaten
3 Süßkartoffeln, in Scheiben geschnitten
3 Knollen rote Bete, in Scheiben geschnitten
150 g Zwiebeln, in dünne Streifen geschnitten
4 Knoblauchzehen, fein geschnitten
30 g frische Steinpilze, alternativ getrocknet & eingeweicht
60 ml Olivenöl
100 ml trockener Rotwein
1 Lorbeerblatt
1 Thymianzweig & Thymian getrocknet
3 Petersilienzweige
1/2 TL Muskatnuss, gerieben
Salz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

Das Rindfleisch und den Schinken in etwa 2 cm große Würfel schneiden und beiseite stellen. Die Kräuter fein hacken. Die Tomaten für 10 Sekunden in kochendem Wasser blanchieren, unter fließendem Wasser abschrecken, häuten, halbieren und die Kerne entfernen. Anschließend das Fruchtfleisch grob hacken.

Die Hälfte des Olivenöls in einem ca. 3L fassenden Bräter (Cocotte) erhitzen und Fleisch, Schinken, die geschnittenen Zwiebeln und Knoblauchzehen darin braten, wobei zu beachten ist, dass man fortwährend mit dem Holzlöffel umrührt.

Tomaten, Wein und Kräuter hinzufügen und gut vermischen. Nun mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und zum Köcheln bringen. Zudecken und bei schwacher Hitze für eine Stunde schmoren lassen.

In der Zwischenzeit die frischen Steinpilze verputzen, kleinschneiden und zu den anderen Zutaten in den Topf geben und weitere zwei Stunden schmoren lassen.

Nun das Ofengemüse schälen und in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Die rote Bete und Süßkartoffelscheiben auf einem Backblech auslegen, mit dem restlichen Olivenöl einpinseln, von beiden Seiten Salzen, Pfeffern und mit Thymian bestreuen.

Tipp!

Bei der frischen rote Bete ist es ratsam Einweghandschuhe wegen der Pflanzenfarbe zu verwenden!

Den Ofen auf  200 Grad (Ober- und Unterhitze) einheizen und das Ofengemüse für zehn Minuten darin backen. Nach den ersten zehn Minuten Blech herausnehmen, Gemüse wenden und erneut für zehn Minuten backen.

Den Schmor- und den Backprozess gilt es gut miteinander abzustimmen, um schließlich zeitgleich zartes Schmorfleisch mit leckerem Ofengemüse auftischen zu können.

Guten Appetit!

Wussten Sie schon!

Unser Schmortopf in Kombination mit dem Ofengemüse enthält eine Vielzahl von sekundären Pflanzenstoffen: Thymol, Carvacrol, Apigenin und S-Allycylstein aus Thymian, Petersilie und Knoblauch wirken zusammen mit Taurin und Resveratrol aus Knoblauch und Wein stark entzündungshemmend. Monoterpene, Piperine und Eugenol aus Lorbeer, schwarzem Pfeffer und Muskat haben eine antiparasitäre Wirkung für unsere Darmbakterien. Darüber hinaus kann das Lentinan aus den Steinpilzen unser Immunsystem modulieren und das Betain aus der roten Bete, die Allylgruppen aus den Zwiebeln und die Cysteine aus dem Knoblauch unsere Leber entgiften.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Paleo Kürbis Pancakes | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Wenn Sie gerne Pancakes mögen, dann möglicherweise auch mit ein paar herbstlichen Gewürzen. Im Gegensatz zu  traditionellen Pfannkuchen, die Auszugsmehle aus Getreide nutzen, präsentieren wir Ihnen heute unsere Paleo Variante mit Kürbis und Mandel- oder Kokosmehl, gerne auch in Kombination.

Zutaten (8-10 kl. Pfannkuchen)
1 Tasse Kürbispüree
4 Eier
1/2 Tasse Mandel-/Kokosmehl
3 EL Kokosmilch
2 EL Leinsamen, geschrotet
2 EL Honig (optional)
1 EL Kokosfett (zum Einfetten der Pfanne)
1/2 TL Vanille
1/2 TL Weinstein-Backpulver
1/2 TL Zimt
1/2 TL Kürbisgewürz (Kürbiskönig)
1/4 TL Muskatnuss
1 Prise Salz

Zunächst die feuchten Zutaten vermengen, dann die trockenen Zutaten hinzufügen und mit einem Schneebesen zu einer homogenen Masse verrühren.

Anschließend mit dem Kokosfett die bei mittlerer Stufe erhitzte Pfanne einpinseln und mittels eines großen Löffels bzw. einer kleinen Kelle den Pfannkuchenteig in die Pfanne geben. Die Pancakes nicht zu groß machen, damit die Masse sich gut verbinden kann.

Den Teig für ca. 2 Min. backen, bis er Blasen wirft und fest wird. Dann mit einem Holz-Pfannenwender umdrehen und erneut für ca. 2 Min. backen. Fertig!

Wir wünschen guten Appetit zu unserem Kürbis-Herbst!

Tipp!

Wenn die Pancakes einmal nicht gelingen sollten, oder Ihnen die Geduld für das Ausbacken fehlt – Paleo Kürbis Muffins sind eine gute  Alternative und sollten immer gelingen…;-)

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

 

natürlich essen | herzhaftes Kürbis Püree | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Heute erstellen wir eine kleine Übersicht für die Herstellung von Kürbis-Püree, als Grundsubstanz vieler leckerer Kürbisgerichte. Wir nutzen vorrangig Hokkaido- und Butternuss-Kürbis (Butternut Pumpkin), da sie unserer Meinung nach am leichtesten zu verarbeiten sind und auch einen relativ neutralen bis leicht würzigen Geschmack haben.

Zutaten (ergibt ca. 1000ml)
1 mittelgroßen Hokkaido- oder Butternuss-Kürbis
1 Prise Kürbisgewürz (Kürbiskönig)
1 Prise Muskatnuss
1 Msp. Pimentpulver
1 Prise Nelkengewürz
1 Msp. Kardamom
1/4 TL Zimt
1 Msp. Vanillemark/-pulver
1/4 TL Kurkumapulver
1 Prise Chilipulver
Pfeffer
Salz

Den Kürbis putzen, waschen und die Kerne entfernen. Anschließend in gleichmäßig große Stücke geschnitten, in eine Pfanne bzw. einen Topf geben. Dann für 10-15 Min in wenig Wasser (ca. 100ml) köcheln lassen, bis er sich gut pürieren lässt.

Alternativ dazu läßt sich der Kürbis auch im Ofen, in zwei Hälften oder vier Viertel geschnitten, über 20-30Min. bei 130-150°C (Umluft), auf einem Backblech mit Backpapier gut backen. Wenn die Ränder oben langsam dunkel werden, ist der Kürbis weich genug, um ihn anschließend einfach zu pürieren.

Die Menge vom Kürbispüree portionieren, die für das weitere Rezept benötigt wird und den Rest zur weiteren Nutzung einfrieren.

Jetzt können Sie gerne vielfältige Gewürze nutzen, um das Püree eher süß oder herzhaft zuzubereiten, je nachdem was nach Ihrem Geschmack ist und welchen gesundheitlichen Nutzen Sie aus den Gewürzmischungen ziehen möchten.

Wir wünschen Ihnen guten Appetit!

Wussten Sie schon?

Wenn Sie Ihr Kürbispüree entsprechend unserer Empfehlungen würzen, erreichen Sie u.a. eine Wirkung auf der Ebene von Entzündungshemmung (Curcumin, Arginin), Schmerzlinderung (Sesquifelandreen, Betapinen, Capsaicin) und Darmreinigung (Piperine, Cucurbitin, Zimtaldehyd, Eugenol).

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Paleo Kürbis Muffin

Zutaten (ca. 8 Muffins)
4 Bio-Eier
1 große Tasse Kürbispüree (Hokkaido oder Gewürzkürbis)
1/2 Tasse Mandel- oder Kokosmehl
2 EL Leinsamen, geschrotet
2 EL Bio-Honig (optional)
1 EL Kokosfett, zum einfetten
1 Prise Muskatnuss
1 Prise Kürbisgewürz (z.B. Kürbiskönig)
1 Prise Salz

Den Kürbis putzen und waschen und anschließend in gleichmäßig große Stücke geschnitten für 10-15 Min in wenig Wasser kochen, bis er sich gut pürieren lässt. Die Menge von einer großen Tasse Kürbispüree portionieren und den Rest zur weiteren Nutzung einfrieren.

Nun das Kürbispüree mit den Eiern und dem Honig verquirlen. Dann die Gewürze und die Leinsaat mit dem Kokosmehl hinzufügen.

Eine Muffinform mit dem Kokosöl einfetten (alternativ in Muffinförmchen) und den Kürbisteig mit der Schöpfkelle in die Formen geben. Anschließend in den vorgeheizten Ofen (Umluft 180°C) für 15-20 Minuten backen lassen.

Nach abgelaufener Zeit den Zahnstochertest machen, d.h. wenn man den Zahnstocher sauber wieder rausziehen kann, sind die Muffins fertig.

Lassen Sie sich es schmecken.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Wussten Sie schon?

Die Hauptwirkstoffe des Kürbis sind neben dem hohen Gehalt an antio-xidativem Beta-Carotin (daher das intensive Orange), dem Spurenelement Kalium (wirkt entwässernd), die sogenannten Phytosterole (besonders enthalten in Kürbiskernen). Sie arbeiten als Gegenspieler zum körpereigenen Dihydro-Testosteron. Dieses Hormon ist hauptverantwortlich für die Prostatavergrößerung.