Mit ‘Mohrrübe’ getaggte Beiträge

natürlich essen | Kürbissuppe | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (4-6 Pers.)
1 Hokkaido Kürbis
600ml Bio Gemüsebrühe (ohne Hefe)
2 Mohrrüben
1 mittelgroße Schalotte – fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen – fein gewürfelt
1 Chilischote – fein gehackt
ca. 1cm frischen Ingwer
1 TL Kurkuma
1 TL Curry
2-3 Lorbeerblätter
3-5 Pimentkörner
Salz, Pfeffer
Ghee (alternativ Kokosfett)
Kürbiskernöl zum Anrichten
1 Handvoll gerösteter Kürbiskerne
1 paar Thymianzweige zur Dekoration

Kürbis und Möhren waschen, und verputzen wenn es nötig ist. Die Enden des Kürbis entfernen, halbieren und das Gehäuse nebst Kerne mit einem Löffel ausschaben. Kürbis und Möhren in möglichst gleichmäßig große Stücken schneiden, und in einem Topf mit erhitztem Ghee gleichmäßig anschmoren. Dann Knoblauch- und Zwiebelwürfel hinzugeben und glasig werden lassen.

Gießen Sie das Gemüse mit der Gemüsebrühe auf, und geben die Lorbeerblätter und die Pimentkörner dazu. Bedecken Sie den Topf mit einem Deckel und lassen alles unter gelegentlichem rühren solange bei mittlerer Temperatur köcheln, bis Kürbis und Möhre gar sind. Entfernen Sie Lorbeerblätter und Pimentkörner und pürieren alles, bis es eine feine und cremige Konsistenz hat. Sollte Ihnen die Suppe zu dickflüssig erscheinen, dann geben Sie noch etwas Brühe hinzu. Mengen Sie die übrigen Gewürze unter, und schmecken mit Salz und Pfeffer ab. Für den scharfen Kick geben Sie den gehackten Chili dazu, und reiben mit einer feinen Reibe etwas Ingwer in die Suppe. Verrühren Sie alles nochmals ausreichend.

Tipp!

Alternativ können Sie die Suppe, anstatt mit dem erneuten Zufügen von Brühe, mit Kokosmilch „verlängern“. Das macht die Suppe noch cremiger und verleiht ihr ein köstliches Aroma.

Zum Servieren streuen Sie ein paar geröstete Kürbiskerne auf die Suppe, geben ein paar Tropfen Kürbiskern hinzu und garnieren abschließend mit ein paar jungen Thymianzweigen.

Lassen Sie sich das schöne Herbstgericht schmecken.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Wussten Sie schon?

Dieses Gericht ist ein wahrer Cocktail an natürlichen Wirkstoffen. Die Kombination aus Kurkuma (Curcumin), Knoblauch (S-Allycylstein, Pectine) , Ingwer (Gingerol) und Thymian (Carvacrol, Thymol) hat eine starke Entzündungshemmung. Ingwer (Zingiberen), Kurkuma (Sesquifelandreen) und Chili (Capsaicin) wirken im Allgemeinen schmerzlindernd. Und die Aminosäure Cucurbitin, aus Kürbis und Kürbisöl, wirkt anti-parasitär/-mikrobiell. Sie sehen, Nahrung als Medizin kann gut schmecken!

natürlich essen | Rote Beete Smoothie | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (ca. 2 Liter)
2 frische faustgroße Rote Beten (gern ein paar von den frischen kleinen Blättern)
2 mittelgroße frische Möhren (gern etwas Möhrengrün)
1 mildsäuerlichen Apfel
2-3cm Ingwer
1 Liter gefiltertes Wasser

Waschen und verputzen Sie die Zutaten (schneiden Sie jeweils die Enden ab – sollte die Schale der Beeten hart sein, so schälen Sie sie ab), und schneiden die Beten und Möhren in etwas kleine Stücken. Vierteln Sie den Apfel und entfernen den Stiel. Wenn Sie keinen jungen Ingwer bekommen sollten, dann schälen Sie ihn ebenfalls ab. Geben Sie alle Zutaten in den Mixer, und lassen alles zerkleinern. Bei Bedarf mit zusätzlichem Wasser verdünnen.

Genießen Sie den reinigenden und entgiftenden Rote Bete Smoothie.

Wussten Sie schon?

Mit der Kombination aus Roter Bete und Ingwer nehmen Sie jede Menge „Natur-Medizin“ zu sich. Die Wirkstoffe Betain (Rote Bete), Gingerol sowie Zingiberen (Ingwer) bewirken zum einen eine Entgiftung des Körpers, und zum anderen eine Entzündung- sowie Schmerzhemmung. Des Weiteren enthalten die Blätter der Roten Bete einen deutlich höheren Anteil an Calcium, Magnesium, Vitamin-A, Vitamin-C und Vitamin-K als die Rübchen selber – zum Wegschmeißen also viel zu wertvoll.

Gewürzmöhren

Veröffentlicht: 21. Juli 2014 von torstenfleischer in Allgemein, Snacks & Smoothies, Vorspeisen
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natürlich essen | Gewürzmöhren | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (4 Pers.)
400g Bundmöhren (gern frisch vom Bauernmarkt)
300ml Gemüsebrühe
2 TL Fenchelsamen
2 TL Koriandersamen
1 EL Sesamsaat
1/2 TL frisch gemahlener Zimt
2 EL Ahornsirup oder Honig
2 EL frischer Zitronensaft
4 EL natives Olivenöl
ca. 60g getrocknete Feigen
ca. 60g getrocknete Aprikosen
Salz, Pfeffer

Waschen, verputzen und schälen Sie die Möhren, lassen aber etwas von den Stielen des Möhrengrünes stehen. Wenn sich in Ihrem Möhrenbund deutlich dickere Möhren befinden, dann halbieren Sie sie einfach längs.

Kochen Sie die Gemüsebrühe in einem Topf mit einem großen Durchmesser, auf, und dünsten die Möhren darin al dente. Nehmen Sie die Möhren heraus und stellen sie auf einer Anrichteplatte einen Moment lang warm.

Zwischenzeitlich rösten Sie in einer Pfanne bei mittlerer Temperatur, und ohne die Zugabe von Fett, Koriander, Sesam und Fenchel an. Merken Sie, wie es herrlich duftet in Ihrer Küche!? Die angerösteten Gewürze zerkleinern Sie in Ihrem Mörser, geben dann die restlichen Zutaten hinzu (Sirup oder Honig, Zimt, Zitronensaft, Öl, Salz und Pfeffer) und vermengen alles gut mit einander. Die herrlich aromatische Gewürzmischung geben Sie über Ihre Möhren, und arbeiten Sie per Hand ein, so dass die Möhren komplett mit der Marinade benetzt sind. Lassen Sie die Möhren gut eine Stunde stehen, damit die Gewürze Zeit haben, einzuziehen.

Schneiden Sie nun das Trockenobst in kleine Würfel und mischen sie unter die marinierten Möhren. Letztmalig mit Salz und Pfeffer abschmecken, gern mit ein paar Zitronenspalten garnieren und servieren.

Guten Appetit.

Paleo Bircher Müsli

Veröffentlicht: 31. Mai 2014 von torstenfleischer in Frühstück
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Zutaten (1 Pers.)
1 mittelgroßer Apfel (regional)
1 reife Banane
1 mittelgroße Mohrrübe (regional)
3-4 EL „geschredderte“ Kokosnuss – für die Herstellung benötigen Sie eine frische Kokosnuss
ca. 60ml Kokosmilch (mind. 60% Fruchtfleisch)
1 Prise gemahlene Vanilleschote
1 Prise Zimt

Bevor Sie die Kokosnuss öffnen können, sollten Sie das Fruchtwasser in einem Glas auffangen – sonst gibt es in der Küche eine riesen Sauerei! Dazu bohren Sie in eine der dunklen Öffnungen ein Loch.

Jetzt können Sie die Kokosnuss öffnen. Dazu schlagen Sie mit dem Messerrücken (großes schweres Messer) oder einem Hammer, einmal rundherum um die Nuss. Dabei wird sich ein leichter Spalt bilden, und schlussendlich können Sie die Kokosnuss öffnen. Mit etwas Glück können Sie das Innere (Fruchtfleisch) in einem Stück herausholen. Sollte dem nicht so sein,hebeln Sie behutsam mit einem Messer aus dem Besteckset, Stück um Stück aus der Schale.Das schwer erarbeitete Fruchtfleisch geben Sie in Ihren Mixer und zerkleinern es auf die gewünschte Größe. Kühl gelagert hält sich die Kokosnuss einige Tage.

Den schwersten Teil Ihres Paleo Bircher Müslis haben Sie nun hinter sich – alles andere ist ein Kinderspiel.

Waschen und putzen Sie Möhre und Apfel, schneiden die Enden ab bzw. entfernen das Gehäuse. Reiben Sie in eine große Schüssel zuerst die Möhre mit der feinen, und dann den Apfel mit der groben Reibe. Schneiden Sie die reife Banane in gefällige Stücke, und geben 3-4 EL der Kokosraspel ebenfalls dazu. Mengen Sie alles gut durch.

Gießen Sie die Kokosmilch darüber, aromatisieren mit Vanille und Zimt. Noch einmal alles kurz untergehoben und fertig ist Ihr Paleo Bircher Müsli.

Lassen Sie es sich schmecken!