Mit ‘Maronen’ getaggte Beiträge

natürlich essen | Rosenkohl mit Maronen und Speck | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Das macht den Kohl wirklich fett – frisch vom Wochenmarkt im November:
Man nehme viel winterliches Gemüse und etwas Schinkenspeck und nutze die guten Eigenschaften des Fleisches – seinen vollen Geschmack und das Fett.

Zutaten (2 Pers.)

500g Rosenkohl
2 Knoblauchzehen
100g Bio-Schinkenspeck
1 El Bio-Ziegenbutter
150g gekochte und geschälte Maronen, geviertelt
7 Wacholderbeeren, alternativ Heidelbeeren – zerdrückt
Saft einer halben Zitrone
1 Prise Kreuzkümmel (Cumin)
Salz, Pfeffer

Der Rosenkohl wird zuerst gewaschen. Man entferne die äußeren Blätter und viertelt die Röschen. Dann den geschälten Knoblauch fein hacken und in etwas Ziegenbutter, über drei Minuten anschwitzen. Aus der Pfanne nehmen und bei Seite stellen.

In der selben Pfanne den Speck auslassen, bis er schön knusprig ist, ebenfalls herausnehmen und bei Seite stellen.

Im verbliebenen Fett den Rosenkohl mit etwas Salz anbraten, ungefähr 5 Minuten lang. Dann die Maronen und den Kreuzkümmel dazugeben, weitere 10 Minuten lang abgedeckt dünsten, dabei regelmäßig umrühren nicht vergessen.

Jetzt sollte der Rosenkohl bissfest gar sein. Knoblauch und Speck zurück in die Pfanne geben. Zitronensaft, Pfeffer, Salz und Wacholder- bzw. Heidelbeeren hinzufügen und das Ganze noch mal kurz erhitzen.

Lassen Sie es sich schön herbstlich schmecken.

Wussten Sie schon?

Dieses Rezept kann dank der Wirkstoffe aus Kreuzkümmel, Rosenkohl und Beerenfrüchten nicht nur Anti-oxidativ und Anti-parasitär (Carvona, Folsäure, Vitamin C) wirken , sondern durch die Kombination von Ziegenbutter mit Speck (Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren!) werden Entzündungsprozesse auf physiologischem Wege begleitet.

natürlich essen | Rosenkohl mit Maronen und Speck | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

geröstete Maronen

Veröffentlicht: 13. März 2015 von torstenfleischer in Snacks & Smoothies, Vorspeisen
Schlagwörter:, ,

natürlich essen | Maronen | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Mit Maronen, also Edel- oder Esskastanien, kann man sich einen herrlich duftenden Snack auf sehr einfache Art und Weise zubereiten. Beim Kauf achten Sie bitte darauf, dass die Schale schön glänzend und unversehrt ist. Ist die Schale matt und stumpf, dann sind die Kastanien alt und möglicherweise ausgetrocknet. Maronen mit Rissen, Bruchstellen oder gar Wurmlöchern sortieren Sie bitte direkt aus.

Zutaten (2 Pers.)
4 Händevoll Maronen (über Nacht einweichen)

Heizen Sie den Backofen (Umluft 180°C, Ober-/Unterhitze 200°C) vor.

Tipp!

Wenn Sie die Maronen, idealerweise über Nacht in einer Schüssel mit Wasser eingeweicht haben, kann es vorkommen, dass ein paar der Edelkastanien an der Oberfläche schwimmen. Sortieren Sie diese bitte ebenfalls aus, denn frische Maronen gehen unter, die anderen sind alt und meist wurmig!

In der Zwischenzeit bereiten Sie die Maronen vor. Ritzen Sie dazu die Schale kreuzweise ein, und geben sie dann in den vorgeheizten Backofen direkt auf das heiße Blech. Die Backdauer beträgt 30min, nach der Hälfte der Zeit wenden Sie die Maronen mit einem Pfannenwender.

Bevor Sie das Blech mit den Maronen aus dem Ofen holen, befeuchten Sie ein altes Küchentuch mit kaltem Wasser. Stellen Sie das Blech an einen sicheren Ort, und bedecken die Maronen mit dem feuchten Tuch. Leise müsste es dann knacken, der Temperaturunterschied sorgt dafür, dass die Schalen weiter aufplatzen, und das Schälen erleichtern.

Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass das Schälen mit den Fingern meist am besten funktioniert, selbstverständlich können Sie sich aber auch ein kleines Messer zur Hilfe nehmen. Brechen Sie also die Schalen auf, und holen die herrlich duftenden Maronen heraus. Entfernen Sie dabei auch das dünne Häutchen. Sollte doch einmal eine unansehnliche Marone dabei sein, schmeißen Sie sie bitte weg.

In einer Papiertüte können Sie so an kalten Herbst- und Wintertagen einen leckeren Snack direkt aus der Hand genießen.

Lassen Sie es sich schmecken.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Kürbissuppe | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Kalte und dunkle Tage, so wie wir sie in den kommenden Monaten nun häufiger haben werden, brauchen oftmals unterstützende Wärme von innen. Unsere köstliche Kürbissuppe mit Kürbis- und Maronen-Croûtons wird Ihre Thermoregulation auf leckere Art anregen.

Zutaten (4 Pers.)
1 Hokkaido-Kürbis
1 Handvoll Maronen – gewürfelt
1 kleine Zwiebel – fein gehackt
2 Knoblauchzehen – fein gewürfelt
2-3 Zweige Thymian
1 kleine Chili – fein gehackt
Kokosfett
Salz, Pfeffer
400-600ml Gemüsebrühe (Hefefrei)
1 Tasse Kokosmilch

Erhitzen Sie in einem ausreichend großen Topf ca. 2 EL Kokosfett. auf mittlerer Hitze.

Entfernen Sie die Enden des Kürbis, halbieren und entkernen ihn, und schneiden ihn dann in möglichst gleichmäßig große Würfel – behalten Sie eine Handvoll für die Croûtons zurück. Zusammen mit dem Knoblauch und der Zwiebel geben Sie die Kürbiswürfel in den Topf, und rösten alles behutsam von allen Seiten an. Geben Sie dann die Brühe hinzu, und lassen das Ganze bei geschlossenem Topf ca. 15-20min (abhängig von der Größe der Kürbiswürfel), unter gelegentlichem Umrühren, köcheln.

Zwischenzeitlich erhitzen Sie einen Esslöffel Kokosfett in einer Pfanne. Vierteln Sie die Kürbiswürfel, und geben sie, zusammen mit den Maronenwürfeln, in das heiße Kokosfett. Braten Sie Kürbis und Maronen schön kross von allen Seiten an, stellen die Pfanne beiseite und geben ein, zwei Zweige Thymian hinzu. Schwenken Sie gelegentlich alles durch, damit sich die Aromen des Thymians schön verteilen können.

Tipp!

Selbstverständlich können Sie sich durchwachsenen Speck in der Pfanne anbraten und später in die Suppe geben. Achten Sie jedoch beim Kauf auf ein regionales und artgerecht gehaltenes und gefüttertes Lebensmittel.

Sind die Kürbiswürfel gar gekocht, pürieren Sie alles mit einem Stabmixer gut durch. Je nach persönlichen Vorlieben kann die Suppe mehr oder weniger dickflüssig sein. Verfeinern Sie Ihre Suppe mit der Tasse Kokosmilch, und schmecken mit Salz und Pfeffer ab.

Richten Sie die Kürbis und Maronen-Croûtons in der Mitte des Suppentellers an, und gießen dann die Suppe hinzu. Garnieren Sie mit ein paar Thymianzweigen und streuen noch etwas Chili darüber. Bei Bedarf geben Sie noch etwas frisch gemahlenen Pfeffer hinzu.

Bon Appetit!

Wussten Sie schon?

Die gesundheitsfördernde Wirkung von Kürbis ist nahezu omnipotent. Das in ihm enthaltene Beta-Carotin (welches im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird) wirkt regulierend auf das Zellwachstum (Oxidationsprozesse), und steuert Aufgaben des Immunsystems, bspw. bei entzündlichen Prozessen. In Kombination mit den Wirkstoffen S-Allycylstein, Pectine, Taurine (Knoblauch) und Inuline (Zwiebel) nehmen Sie mit dieser Kürbissuppe einen wirksamen Entzündungshemmer zu sich. Auch der Thymian verfügt über ein breites Spektrum von positiven Wirkungen. Zum einen wirken sich seine ätherischen Öle (Thymol und Carvacrol) positiv bei Erkältungen und Bronchialbeschwerden aus, zum anderen hat er antibakterielle und entzündungshemmende Einflüsse.
Wie bereits vermutlich bekannt, weil wir es hier oftmals erwähnt haben, hat das Capsaicin der Chili eine allgemein schmerzhemmende Wirkung auf unseren Organismus.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer