Mit ‘Kurkuma’ getaggte Beiträge

natürlich essen | herzhaftes Kürbis Püree | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Heute erstellen wir eine kleine Übersicht für die Herstellung von Kürbis-Püree, als Grundsubstanz vieler leckerer Kürbisgerichte. Wir nutzen vorrangig Hokkaido- und Butternuss-Kürbis (Butternut Pumpkin), da sie unserer Meinung nach am leichtesten zu verarbeiten sind und auch einen relativ neutralen bis leicht würzigen Geschmack haben.

Zutaten (ergibt ca. 1000ml)
1 mittelgroßen Hokkaido- oder Butternuss-Kürbis
1 Prise Kürbisgewürz (Kürbiskönig)
1 Prise Muskatnuss
1 Msp. Pimentpulver
1 Prise Nelkengewürz
1 Msp. Kardamom
1/4 TL Zimt
1 Msp. Vanillemark/-pulver
1/4 TL Kurkumapulver
1 Prise Chilipulver
Pfeffer
Salz

Den Kürbis putzen, waschen und die Kerne entfernen. Anschließend in gleichmäßig große Stücke geschnitten, in eine Pfanne bzw. einen Topf geben. Dann für 10-15 Min in wenig Wasser (ca. 100ml) köcheln lassen, bis er sich gut pürieren lässt.

Alternativ dazu läßt sich der Kürbis auch im Ofen, in zwei Hälften oder vier Viertel geschnitten, über 20-30Min. bei 130-150°C (Umluft), auf einem Backblech mit Backpapier gut backen. Wenn die Ränder oben langsam dunkel werden, ist der Kürbis weich genug, um ihn anschließend einfach zu pürieren.

Die Menge vom Kürbispüree portionieren, die für das weitere Rezept benötigt wird und den Rest zur weiteren Nutzung einfrieren.

Jetzt können Sie gerne vielfältige Gewürze nutzen, um das Püree eher süß oder herzhaft zuzubereiten, je nachdem was nach Ihrem Geschmack ist und welchen gesundheitlichen Nutzen Sie aus den Gewürzmischungen ziehen möchten.

Wir wünschen Ihnen guten Appetit!

Wussten Sie schon?

Wenn Sie Ihr Kürbispüree entsprechend unserer Empfehlungen würzen, erreichen Sie u.a. eine Wirkung auf der Ebene von Entzündungshemmung (Curcumin, Arginin), Schmerzlinderung (Sesquifelandreen, Betapinen, Capsaicin) und Darmreinigung (Piperine, Cucurbitin, Zimtaldehyd, Eugenol).

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Kürbissuppe | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (4-6 Pers.)
1 Hokkaido Kürbis
600ml Bio Gemüsebrühe (ohne Hefe)
2 Mohrrüben
1 mittelgroße Schalotte – fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen – fein gewürfelt
1 Chilischote – fein gehackt
ca. 1cm frischen Ingwer
1 TL Kurkuma
1 TL Curry
2-3 Lorbeerblätter
3-5 Pimentkörner
Salz, Pfeffer
Ghee (alternativ Kokosfett)
Kürbiskernöl zum Anrichten
1 Handvoll gerösteter Kürbiskerne
1 paar Thymianzweige zur Dekoration

Kürbis und Möhren waschen, und verputzen wenn es nötig ist. Die Enden des Kürbis entfernen, halbieren und das Gehäuse nebst Kerne mit einem Löffel ausschaben. Kürbis und Möhren in möglichst gleichmäßig große Stücken schneiden, und in einem Topf mit erhitztem Ghee gleichmäßig anschmoren. Dann Knoblauch- und Zwiebelwürfel hinzugeben und glasig werden lassen.

Gießen Sie das Gemüse mit der Gemüsebrühe auf, und geben die Lorbeerblätter und die Pimentkörner dazu. Bedecken Sie den Topf mit einem Deckel und lassen alles unter gelegentlichem rühren solange bei mittlerer Temperatur köcheln, bis Kürbis und Möhre gar sind. Entfernen Sie Lorbeerblätter und Pimentkörner und pürieren alles, bis es eine feine und cremige Konsistenz hat. Sollte Ihnen die Suppe zu dickflüssig erscheinen, dann geben Sie noch etwas Brühe hinzu. Mengen Sie die übrigen Gewürze unter, und schmecken mit Salz und Pfeffer ab. Für den scharfen Kick geben Sie den gehackten Chili dazu, und reiben mit einer feinen Reibe etwas Ingwer in die Suppe. Verrühren Sie alles nochmals ausreichend.

Tipp!

Alternativ können Sie die Suppe, anstatt mit dem erneuten Zufügen von Brühe, mit Kokosmilch „verlängern“. Das macht die Suppe noch cremiger und verleiht ihr ein köstliches Aroma.

Zum Servieren streuen Sie ein paar geröstete Kürbiskerne auf die Suppe, geben ein paar Tropfen Kürbiskern hinzu und garnieren abschließend mit ein paar jungen Thymianzweigen.

Lassen Sie sich das schöne Herbstgericht schmecken.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Wussten Sie schon?

Dieses Gericht ist ein wahrer Cocktail an natürlichen Wirkstoffen. Die Kombination aus Kurkuma (Curcumin), Knoblauch (S-Allycylstein, Pectine) , Ingwer (Gingerol) und Thymian (Carvacrol, Thymol) hat eine starke Entzündungshemmung. Ingwer (Zingiberen), Kurkuma (Sesquifelandreen) und Chili (Capsaicin) wirken im Allgemeinen schmerzlindernd. Und die Aminosäure Cucurbitin, aus Kürbis und Kürbisöl, wirkt anti-parasitär/-mikrobiell. Sie sehen, Nahrung als Medizin kann gut schmecken!

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Zutaten (2 Pers.)
1 mittelgroßer Blumenkohl
2-3 EL Olivenöl
Salz
1 TL Kurkuma
2 TL Paprika
1 TL feingehackter Knoblauch
1 TL feingehackte Chilischote
½ TL gemahlener Koriandersamen
2 EL Rotwein-Essig

Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Die Zutaten in einer ausreichend großen Schüssel gut vermengen.

Blumenkohl waschen, und verputzen wenn nötig. Von den äußeren Blättern befreien, und den Strunk vorsichtig auslösen. Die Blumenkohlröschen herausbrechen oder schneiden.

Die losen Blumenkohlröschen in der Schüssel mit den Gewürzen gut wälzen, bis alles mit der Gewürzpaste bedeckt ist. Dann den Blumenkohl in eine große Auflaufform geben und für 25-30min im Backofen, unter gelegentlichem Wenden, knusprig golden anrösten.

Dazu passt ein leckerer Dip aus Schafsjoghurt mit etwas Zitrone und frischer Minze. Bild

Guten Appetit.

 

Wussten Sie schon?

Blumenkohl enthält neben einem hohen Anteil an Vitamin C, die sekundären Pflanzenstoffe Quercetin und Sulforaphan. Diese sind in der derzeitigen Krebsforschung als anti-carcinogene im Einsatz und hemmen das Tumorwachstum. Darüber hinaus wirkt die Kombination aus Kurkuma (Curcumin) und Knoblauch (S-Allylcystein) bereits anti-entzündlich, schmerzhemmend und zusammen mit der Folsäure aus dem Blumenkohl unterstützt sie die Leberentgiftung.