Mit ‘Kürbiskerne’ getaggte Beiträge

natürlich essen | Beeren-Frühstück | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Die Beerenzeit neigt sich dem Ende, und so wollen wir die Gelegenheit nutzen frisch auf dem Markt gekaufte Himbeeren und Heidelbeeren zu einem leckeren Frühstück zuzubereiten.

Zutaten (2 Pers.)
2 Händevoll Heidelbeeren
2 Händevoll Himbeeren
2 Bananen
1 Handvoll gemischte Nüsse (grob zerbrechen)
1 EL Chiasamen
1 EL Kürbiskerne
200 ml Kokosmilch
200 ml Schafsjoghurt

Die Beeren unter fließendem Wasser vorsichtig abspülen, verlesen wenn nötig, und beiseite stellen.

Tipp!

Wenn Sie auf Ihrem Wochenmarkt „echte“ Blaubeeren, also keine Kultur-Heidelbeeren, bekommen, dann testen Sie unbedingt diese. Der Geschmack ist deutlich intensiver und leicht säuerlich. Das regt Ihre Verdauungssekretion an.

Eine Pfanne auf mittlerer Temperatur erhitzen, und darin Nüsse und Samen leicht anrösten, bis sich in der Küche ein herrlicher Duft ausbreitet.

Mit einem Schneebesen Kokosmilch und Schafsjoghurt gut vermengen und auf zwei Schalen aufteilen. Die Bananen in Stücke schneiden, und zusammen mit den Beeren gerecht verteilen.

Zu guter Letzt geben Sie die angerösteten Nüsse und Samen über den Beeren-Joghurt-Mix und genießen ein köstlich aromatisches Frühstück.

Lassen Sie es sich schmecken.

Wussten Sie schon?

Heidelbeeren, regional unteranderem auch Blaubeeren genannt, sind reich an Antioxidantien und bieten somit einen guten Schutz vor oxidativer Schädigung der Zellen.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Beeren-Frühstück | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Paleo Frühstücksbrötchen

Veröffentlicht: 25. Oktober 2014 von torstenfleischer in Allgemein, Frühstück
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natürlich essen | Paleobrötchen | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Aus dem Ihnen bereits bekannten Paleobrotteig lassen sich selbstverständlich auch leckere (Frühstücks-)Brötchen backen. Mit etwas Fantasie und Kreativität können das süße aber auch herzhafte Brötchen werden.

Zutaten (ca. 9 kl. Brötchen)
200g Mandelmehl
2 EL Leinsamenmehl
2 EL Kokosmehl
1 Prise Salz
1 ½  TL Weinsteinpulver
5 Bio-Eier
30ml geschmolzenes Kokosöl
1 reife Banane (optional – macht das Brot aber angenehm saftig)
1 Handvoll Kerne
1 Handvoll Kürbiskerne für das Topping

Erhitzen Sie den Ofen auf 180°C (Umluft) und belegen ein Backblech mit Backpapier.

In einer ausreichend großen Schüssel vermengen Sie zuerst alle trockenen Zutaten, die Kürbiskerne halten Sie allerdings noch zurück. Geben Sie das Kokosfett hinzu, und mischen es unter die trockenen Zutaten – erst dann kommen nach und nach die Eier hinzu. Sollte Ihnen der Teig noch zu weich erscheinen, dann geben Sie jeweils etwas Mandel-, Kokos- und Leinsamenmehl hinzu bis Sie eine formbare Masse erhalten.

Tipp

Wie oben bereits erwähnt, können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Versuchen Sie doch mal ein paar getrocknete Kräuter, gehackte Oliven oder getrocknete Tomaten in den Teig mit einzuarbeiten. Aber auch als süßes Brötchen mit z.B. kleingeschnittenen getrockneten Feigen, lässt sich der Grundteig weiterverarbeiten.

Nehmen Sie mit einem Esslöffel ein Kinderfaust großes Stück Teig ab, und formen daraus eine Kugel. Verfahren Sie so weiter bis der Teig aufgebraucht ist. Legen Sie die Teigkugeln mit ausreichendem Abstand auf das Backblech, und schieben es auf mittlerer Höhe für ca. 20min in den Backofen.

Genießen Sie Ihr herrlich duftendes und warmes Brötchen.

Guten Appetit.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

 

natürlich essen | herzhaftes Kürbis Püree | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Heute erstellen wir eine kleine Übersicht für die Herstellung von Kürbis-Püree, als Grundsubstanz vieler leckerer Kürbisgerichte. Wir nutzen vorrangig Hokkaido- und Butternuss-Kürbis (Butternut Pumpkin), da sie unserer Meinung nach am leichtesten zu verarbeiten sind und auch einen relativ neutralen bis leicht würzigen Geschmack haben.

Zutaten (ergibt ca. 1000ml)
1 mittelgroßen Hokkaido- oder Butternuss-Kürbis
1 Prise Kürbisgewürz (Kürbiskönig)
1 Prise Muskatnuss
1 Msp. Pimentpulver
1 Prise Nelkengewürz
1 Msp. Kardamom
1/4 TL Zimt
1 Msp. Vanillemark/-pulver
1/4 TL Kurkumapulver
1 Prise Chilipulver
Pfeffer
Salz

Den Kürbis putzen, waschen und die Kerne entfernen. Anschließend in gleichmäßig große Stücke geschnitten, in eine Pfanne bzw. einen Topf geben. Dann für 10-15 Min in wenig Wasser (ca. 100ml) köcheln lassen, bis er sich gut pürieren lässt.

Alternativ dazu läßt sich der Kürbis auch im Ofen, in zwei Hälften oder vier Viertel geschnitten, über 20-30Min. bei 130-150°C (Umluft), auf einem Backblech mit Backpapier gut backen. Wenn die Ränder oben langsam dunkel werden, ist der Kürbis weich genug, um ihn anschließend einfach zu pürieren.

Die Menge vom Kürbispüree portionieren, die für das weitere Rezept benötigt wird und den Rest zur weiteren Nutzung einfrieren.

Jetzt können Sie gerne vielfältige Gewürze nutzen, um das Püree eher süß oder herzhaft zuzubereiten, je nachdem was nach Ihrem Geschmack ist und welchen gesundheitlichen Nutzen Sie aus den Gewürzmischungen ziehen möchten.

Wir wünschen Ihnen guten Appetit!

Wussten Sie schon?

Wenn Sie Ihr Kürbispüree entsprechend unserer Empfehlungen würzen, erreichen Sie u.a. eine Wirkung auf der Ebene von Entzündungshemmung (Curcumin, Arginin), Schmerzlinderung (Sesquifelandreen, Betapinen, Capsaicin) und Darmreinigung (Piperine, Cucurbitin, Zimtaldehyd, Eugenol).

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Kürbissuppe | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (4-6 Pers.)
1 Hokkaido Kürbis
600ml Bio Gemüsebrühe (ohne Hefe)
2 Mohrrüben
1 mittelgroße Schalotte – fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen – fein gewürfelt
1 Chilischote – fein gehackt
ca. 1cm frischen Ingwer
1 TL Kurkuma
1 TL Curry
2-3 Lorbeerblätter
3-5 Pimentkörner
Salz, Pfeffer
Ghee (alternativ Kokosfett)
Kürbiskernöl zum Anrichten
1 Handvoll gerösteter Kürbiskerne
1 paar Thymianzweige zur Dekoration

Kürbis und Möhren waschen, und verputzen wenn es nötig ist. Die Enden des Kürbis entfernen, halbieren und das Gehäuse nebst Kerne mit einem Löffel ausschaben. Kürbis und Möhren in möglichst gleichmäßig große Stücken schneiden, und in einem Topf mit erhitztem Ghee gleichmäßig anschmoren. Dann Knoblauch- und Zwiebelwürfel hinzugeben und glasig werden lassen.

Gießen Sie das Gemüse mit der Gemüsebrühe auf, und geben die Lorbeerblätter und die Pimentkörner dazu. Bedecken Sie den Topf mit einem Deckel und lassen alles unter gelegentlichem rühren solange bei mittlerer Temperatur köcheln, bis Kürbis und Möhre gar sind. Entfernen Sie Lorbeerblätter und Pimentkörner und pürieren alles, bis es eine feine und cremige Konsistenz hat. Sollte Ihnen die Suppe zu dickflüssig erscheinen, dann geben Sie noch etwas Brühe hinzu. Mengen Sie die übrigen Gewürze unter, und schmecken mit Salz und Pfeffer ab. Für den scharfen Kick geben Sie den gehackten Chili dazu, und reiben mit einer feinen Reibe etwas Ingwer in die Suppe. Verrühren Sie alles nochmals ausreichend.

Tipp!

Alternativ können Sie die Suppe, anstatt mit dem erneuten Zufügen von Brühe, mit Kokosmilch „verlängern“. Das macht die Suppe noch cremiger und verleiht ihr ein köstliches Aroma.

Zum Servieren streuen Sie ein paar geröstete Kürbiskerne auf die Suppe, geben ein paar Tropfen Kürbiskern hinzu und garnieren abschließend mit ein paar jungen Thymianzweigen.

Lassen Sie sich das schöne Herbstgericht schmecken.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Wussten Sie schon?

Dieses Gericht ist ein wahrer Cocktail an natürlichen Wirkstoffen. Die Kombination aus Kurkuma (Curcumin), Knoblauch (S-Allycylstein, Pectine) , Ingwer (Gingerol) und Thymian (Carvacrol, Thymol) hat eine starke Entzündungshemmung. Ingwer (Zingiberen), Kurkuma (Sesquifelandreen) und Chili (Capsaicin) wirken im Allgemeinen schmerzlindernd. Und die Aminosäure Cucurbitin, aus Kürbis und Kürbisöl, wirkt anti-parasitär/-mikrobiell. Sie sehen, Nahrung als Medizin kann gut schmecken!