Mit ‘Kreuzkümmel’ getaggte Beiträge

natürlich essen | Minze-Kreuzkümmel-Zitronenlimo | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

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Heute gibt es eine frische Minze-Zitronenlimo, schön abgerundet mit Honig, Schwarzkümmel und Kreuzkümmel zur Entgiftung.

Zutaten (ca. 0,5 Liter)
1 Bund frische Bio-Minzblätter
300-400 ml Wasser
4 TL Zitronensaft, Bio-Zitrone gepresst
1 EL Honig
1/2 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Schwarzkümmel
1 Prise Meersalz

Man nehme einen großen Bund frischer Bio-Minzblätter und spüle diese gründlich ab. Die frische Minze mit einer halben Tasse Wasser in einen Küchenmixer geben. Dann den gepressten Zitronensaft, die Kreuzkümmel- und Schwarzkümmelsamen und eine kleine Prise Meesalz hinzufügen.

Alle Zutaten zu einer homogenen Masse mixen, die man mit frischem Wasser, im Verhältnis 1:3 verdünnt, trinken kann. Für die Süße etwas Honig hinzugeben. Wer ein klares Getränk haben möchte, gibt alles noch durch ein Sieb, dann ein paar Eiswürfel dazu – fertig!

Lassen Sie sich das erfrischende Sommergetränk gut schmecken!

Wussten Sie schon?

Unser frisches Minzgetränk wirkt zum einen antioxidativ durch Vitamin C (Zitronensaft) und zum anderen antimikrobiell durch Minze, Honig, Kreuzkümmel und Schwarzkümmel (Menthol, Perillylalkohol, Inhibine, Cuminaldehyd, Eugenol).

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

 

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natürlich essen | Wildschweingulasch | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

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Wenn ich mit unserer knapp neun Monate  jungen Flat Coated Retriever Hündin Nala morgens durch den Berliner Forst streife, dann liegt uns des Öfteren Wildgeruch in der Nase. Um genauer zu sein Wildschweingeruch. Zugegeben ein Geruch, der zumindest mich, erst einmal in eine leichte „Alarmbereitschaft“ – oder nennen wir es besser Wachsamkeit – bringt. Toi, toi, toi kam es bis dato noch zu keiner echten Konfrontation – zugegeben ich wüsste nicht recht was tun in diesem Moment.
Wie dem auch sei, und dieses nicht aus Rachegelüsten, kam mir eines Morgens der Gedanke von Wildschweingulasch.

Zutaten (4 Pers.)
600 g Wildschweinfleisch frisch vom Jäger (aus Keule oder Schulter)
400 ml Wildfond (gerne selbst angesetzt)
100 g Knollensellerie (grob gewürfelt)
2 mittelgroße Möhren (grob gewürfelt)
1 mittelgroße Pastinake (grob gewürfelt)
2 kleine Schalotten (fein gewürfelt)
½ TL Pfefferkörner (grob zerstoßen)
½ TL Kreuzkümmel (grob zerstoßen)
½ TL Chilipulver (oder frisch)
1 TL grober Senf (ohne Zuckerzusatz)
Meersalz & Pfeffer zum Abschmecken
einen guten TL Tomatenmark
1-2 Zweige Rosmarin
abgeriebene Schale von 1 Zitrone (Bio)
2-3 EL Marsala
3 EL Rotwein
1 EL Crème fraîche
1 TL Balsamico-Essig
1 EL Kokosfett

Das Gemüse waschen und verputzen wenn nötig. Dann wie in der Zutatenangabe beschrieben zurechtschneiden. Beiseite stellen.

Das Gulasch waschen, trockentupfen und in 2,5 cm große Würfel schneiden.

Für einen tollen und intensiven Geschmack rate ich Ihnen, die Gewürze frisch in einem Mörser zu zerstoßen. Wenn Sie sich die Mühe machen möchten, dann können Sie den Kreuzkümmel zuvor in der Pfanne leicht anrösten – das intensiviert den Geschmack.

In einem ausreichend großen Bräter, und zuvor erhitztem Kokosfett, das Fleisch von allen Seiten scharf anbraten. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken. Geben Sie nun das Gemüse hinzu, und braten es ebenfalls kurz scharf an.

Rühren Sie das Tomatenmark unter, und löschen mit dem Rotwein ab. Zusammen mit dem Fond, den restlichen Gewürzen, dem Rosmarin und dem groben Senf bei mittlerer Hitze ca. 45min köcheln lassen.

Nun wird es geschmacklich spannend. Würzen Sie das Gulasch mit dem Abrieb der Zitronen und geben den Marsala dazu. Rühren Sie alles gut durch und lassen alles erneut aufkochen. Zu guter Letzt rühren Sie das Crème fraîche ein und schmecken mit Salz und Pfeffer ab.

Mein Beilagen Tipp!

Zum Wildschwein Gulasch passt meines Erachtens wunderbar selbst gemachter Rotkohl, im Backofengegarte Pastinake und/oder gegrillte Süßkartoffel.

Lassen Sie es sich schmecken!

Wussten Sie schon?

Unser köstliches Wildschweingulasch ist ein tolles Gericht zur Unterstützung einer guten Entzündungs- und allgemeinen Schmerzhemmung. Die für die Entzündungshemmung verantwortlichen Wirkstoffe sind Salicylsäure (Karotte), Inuline (Schalotte), Rutine (Rotwein), Taurine (Wildfleisch). Für die allgemeine Schmerzhemmung sind Kaempherol (Schalotte), Beta-Pinen, Alpha-Pinen (Kreuzkümmel) und Capsaicin (Chili und Senfsamen) verantwortlich.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

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natürlich essen | Rosenkohl mit Maronen und Speck | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Das macht den Kohl wirklich fett – frisch vom Wochenmarkt im November:
Man nehme viel winterliches Gemüse und etwas Schinkenspeck und nutze die guten Eigenschaften des Fleisches – seinen vollen Geschmack und das Fett.

Zutaten (2 Pers.)

500g Rosenkohl
2 Knoblauchzehen
100g Bio-Schinkenspeck
1 El Bio-Ziegenbutter
150g gekochte und geschälte Maronen, geviertelt
7 Wacholderbeeren, alternativ Heidelbeeren – zerdrückt
Saft einer halben Zitrone
1 Prise Kreuzkümmel (Cumin)
Salz, Pfeffer

Der Rosenkohl wird zuerst gewaschen. Man entferne die äußeren Blätter und viertelt die Röschen. Dann den geschälten Knoblauch fein hacken und in etwas Ziegenbutter, über drei Minuten anschwitzen. Aus der Pfanne nehmen und bei Seite stellen.

In der selben Pfanne den Speck auslassen, bis er schön knusprig ist, ebenfalls herausnehmen und bei Seite stellen.

Im verbliebenen Fett den Rosenkohl mit etwas Salz anbraten, ungefähr 5 Minuten lang. Dann die Maronen und den Kreuzkümmel dazugeben, weitere 10 Minuten lang abgedeckt dünsten, dabei regelmäßig umrühren nicht vergessen.

Jetzt sollte der Rosenkohl bissfest gar sein. Knoblauch und Speck zurück in die Pfanne geben. Zitronensaft, Pfeffer, Salz und Wacholder- bzw. Heidelbeeren hinzufügen und das Ganze noch mal kurz erhitzen.

Lassen Sie es sich schön herbstlich schmecken.

Wussten Sie schon?

Dieses Rezept kann dank der Wirkstoffe aus Kreuzkümmel, Rosenkohl und Beerenfrüchten nicht nur Anti-oxidativ und Anti-parasitär (Carvona, Folsäure, Vitamin C) wirken , sondern durch die Kombination von Ziegenbutter mit Speck (Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren!) werden Entzündungsprozesse auf physiologischem Wege begleitet.

natürlich essen | Rosenkohl mit Maronen und Speck | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Kürbis Hack Pfanne | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (2-3 Pers.)
1,5kg Hokkaido-Kürbis
400g Rinderhack
2 große Zwiebeln, fein gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
4 EL Kokosfett
1 kl. Chilischote, fein geschnitten
Salz, schwarzer Pfeffer
Bund frischer Koriander
200g Schafs-Feta (optional)
Kurkuma
Kreuzkümmel

Zunächst den Kürbis waschen, verputzen und in daumendicke Spalten schneiden. Anschließend die Kürbisspalten in einer hoch erhitzbaren Pfanne in Kokosfett anbraten, so dass sie etwas braun werden und ein intensives Röstaroma annehmen.

Parallel dazu das Rinderhack, in einer weiteren Pfanne, scharf anbraten. Nach dem fertig braten zur Seite stellen.

Nun die fein gehackten Zwiebeln, Knoblauch und Chili zu den Kürbisspalten geben und mit anbraten.

Wenn die Kürbisspalten fast gar sind (leicht bissfest), fügen Sie das fertige Rinderhack und evtl. den gewürfelten Feta-Käse hinzu, mischen es unter und lassen alles etwa 5 Minuten weiterbraten.

Dann würzen Sie bitte nach Ihrem Gusto mit Kurkuma und Kreuzkümmel und Salz und Pfeffer, schmecken die Kürbis-Hack-Pfanne ab und fügen schließlich den gehackten Koriander hinzu.

Wir wünschen guten Appetit!

Wussten Sie schon?

Die Kombination der sekundären Pflanzenstoffe (Capsaicin, S-Allycylstein, Kampherol, Inulin, Cilantrin, p-Cimeen, Curcumin) aus Chili, Knoblauch, Zwiebel, Koriander und Kurkuma sorgt für einen anti-entzündlichen und schmerzhemmenden Effekt aus der Nahrung. Ferner wirkt unsere Kürbis-Hack-Pfanne, über die Inhaltsstoffe aus Kürbis (Cucurbitin), Kokosfett (Laurinsäure) und schwarzem Pfeffer (Piperine), anti-mikrobiell.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Kohl Rouladen | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (4 Pers. – je nach Blattgröße 4-8 Rouladen)
1 mittelgroßen Weißkohl (alternativ Wirsingkohl)
200g Rinderhack
100g Schafsfeta – gewürfelt
1 Chilischote – fein gehackt
1 kleine Zwiebel – fein gehackt
1 TL Kümmel
1 Msp. Kreuzkümmel
2-3 Knoblauchzehen – fein gehackt
Salz, Pfeffer
Ghee zum Anbraten

Entfernen Sie die ersten 2-3 Blätter des Kohls und lösen dann mit einem spitzen Messer keilförmig den Strunk aus dem Kohlkopf. Lösen Sie vorsichtig 8 Blätter vom Kohl, und schälen die starke Mittelrippe der Blätter mit einem Sparschäler – so lässt sich das Blatt später besser einrollen. Den restlichen Kohl achteln Sie und schneiden ihn dann in kleine Stücke.

Erhitzen Sie das Fett in der Pfanne, und schwitzen darin die Kohlstücken, dann die Zwiebeln, den Knoblauch und zum Schluss die Chili an. Mengen Sie anschließend das Hackfleisch mitunter, und lassen alles ca. 10min garen. Bröseln Sie den Feta in die Pfanne, mengen ihn gut unter die Gemüse-Hack-Masse und schmecken mit den restlichen Gewürzen ab.

Übergießen Sie die Kohlblätter kurz mit heißem Wasser, das macht Sie etwas flexibler. Legen Sie sich nun ein Kohlblatt auf die Arbeitsfläche, geben je nach Größe der Blätter 3-5 EL der Füllmasse auf das untere Drittel und rollen alles zusammen. Schlagen Sie dabei die Ränder leicht ein, damit Ihnen keine Masse heraus quillt, und die Rouladen schön kompakt bleiben. Fixieren Sie die Rouladen mit einem Zahnstocher, so fallen sie Ihnen beim Braten nicht auseinander. Wenn Sie von der Masse noch etwas übrig haben, braten Sie sie später mit den Rouladen zusammen an.

Nehmen Sie sich eine ausreichend große Pfanne zur Hand und erhitzen darin das Bratenfett. Schalten Sie die Temperatur leicht zurück, geben die Rouladen hinein, und braten Sie von allen Seiten gut an. Geben Sie die restliche Gemüse-Hack-Masse hinzu, gießen mit etwas Wasser auf und lassen alles für 10-15min köcheln.

Richten Sie die Rouladen an und lassen es sich schmecken.

Guten Appetit.

Wussten Sie schon?

Der Weißkohl hat Studien zur Folge einen positiven Einfluss bei Magengeschwüren. Darüber hinaus bietet dieses Gericht eine starke Front bei der Entzündungshemmung. Verantwortlich dafür sind Knoblauch (S-Allycylstein, Pectin, Taurin) und Zwiebel (Inulin). Unterstützung bei der Schmerzhemmung gibt es durch die Chili (Capsaicin) und Kümmel (Betapinen). Schafsfeta (Lactobazillus) und Zwiebel (Pektin) haben einen pro-biotischen Effekt auf unser Darmsystem.

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Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Wirsingkohl Eintopf | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Passend zur Winterzeit starten wir heute zum Mittag mit einem Wirsingkohl, Gehacktem und etwas Schafskäse. Das Kohlgemüse braucht ja entsprechend Frost und bisher gab es davon ja eher wenig.

Zutaten (2 Pers.)
1 mittelgroßen Wirsingkohl
400 g Rinderhack
100 g Schafs-Feta
250 ml Gemüsebrühe (hefefrei)
100 ml Kokosmilch
2 TL Ziegenbutter (alternativ Ghee)
1 Zwiebel, gehackt
1 Stück Ingwer – daumendick und gehackt
2 Zehen Knoblauch – gehackt
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Senf
1 Prise Muskatnuss
Salz, schwarzer Pfeffer

Zuerst entfernen Sie die ersten äußeren Blätter des Wirsingkohls, schneiden ihn in Viertel und verputzen ihn. Dann schneiden Sie den Kohl in 1 cm breite Streifen und entfernen dabei den Strunk. Legen Sie Ihren geschnittenen Wirsingkohl jetzt zum Abtropfen zur Seite.

Nehmen Sie einen höheren Topf und dünsten darin die geschnittene Zwiebel, den Ingwer und den Knoblauch in etwas Ziegenbutter an. Nun geben Sie die vorbereiteten Kohlstreifen hinzu und rühren einmal kräftig um. Anschließend löschen Sie alles mit der aufgelösten Gemüsebrühe ab und würzen mit Kreuzkümmel, Muskat, Senf, Salz und schwarzem Pfeffer und lassen das Ganze über 15 Minuten köcheln.

Dann kümmern Sie sich um das Rinderhack, d.h. Sie braten das Hack mit der restlichen Ziegenbutter, bei mittlerer bis hoher Hitze, gar. Stellen Sie das fertige Hack zur Seite.

Geben Sie nach der o.a. Garzeit den zerbröselten Fetakäse und die Kokosmilch zum Wirsingkohl hinzu, vermengen es und lassen es zusammen für weitere fünf Minuten köcheln und nutzen jetzt Ihren Zauberstab (Stabmixer) zum zerkleinern bzw. stampfen Ihres Wirsingkohl-Eintopfes.

Wenn Sie mit der Konsistenz zufrieden sind, geben Sie das fertige Gehackte dazu und mengen es kräftig unter, schmecken es ab und richten es auf zwei tiefen Tellern appetitlich an.

Lassen Sie es sich gut schmecken.

Wussten Sie schon?

Unser Eintopf enthält eine wahre Wirkstoffbombe über die Fülle seiner sekundären Pflanzenstoffe:
So haben  Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Senf (Inulin, S-Allycylstein, Gingerol, Capsaicin) eine anti-entzündliche und schmerzhemmende Wirkung. Verdauungsfördernd und zur Unterstützung der Leberentgiftung dienen hier Ingwer, Zwiebel, Knoblauch, Wirsing und Kreuzkümmel (Gingerol, Allyl-Gruppen, Cysteine, Folsäure). Schlussendlich haben Kokosmilch, Ziegenbutter, schwarzer Pfeffer und Muskat (Carvona, Laurinsäure, Piperine, Eugenol) einen anti-mikrobiellen und Schafs-Feta und Zwiebel (Lactobazillus, Pektin) einen pro-biotischen Effekt auf unseren Darm.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer