Mit ‘Kohlrabi’ getaggte Beiträge

natürlich essen | Rinderhack mit Kohlrabi | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

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Zutaten (2 Pers.)
400 g Bio-Rinderhack
2 große Kohlrabi, gestiftet
4 kleine Eiertomaten, in Achtel geschnitten
2 Schalotten, fein geschnitten
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 halbe Chilischote, fein geschnitten
100 ml Gemüsebrühe
1-2 EL Olivenöl
1/2 TL Currypulver
1/2 TL Paprikapulver
1 Prise Schwarzkümmel
1 Prise Kreuzkümmel
Meersalz, schwarzer Pfeffer

Wir schälen zunächst unsere Kohlrabiknollen, stiften diese und legen sie beiseite. In einem etwas höheren Topf erhitzen wir die Hälfte von dem Olivenöl und dünsten darin die geschnittenen Schalotten, später noch den gehackten Knoblauch. Gleichzeitig rühren wir etwa 100 ml Gemüsebrühe an und geben diese auch in den Topf. In diesem Sud lassen wir die Kohlrabistifte ca. 15 Minuten köcheln.

Parallel dazu braten wir das Rinderhack in einer Pfanne in Olivenöl scharf an und wenden es dann häufiger für ein gleichmäßiges Durchbraten. Hinzu kommen die Tomaten, die wir dafür geachtelt haben und die geschnittene Chili. Das Ganze wird mit Paprika- und Currypulver, Kreuz- und Schwarzkümmel und mit Meersalz und schwarzem Pfeffer gut gewürzt.

Wenn beides seinen Garpunkt erreicht hat richten wir es in einem etwas erhöhten Teller schön an. Guten Appetit!

Wussten Sie schon?

Unser deftiges und dennoch leichtes Sommerrezept enthält eine Vielzahl von Wirkstoffen zur Unterstützung unseres Immunsystems. Entzündungshemmend wirken Olivenöl (Polyphenole), Schalotte (Quercetine), Knoblauch (Inhibine) und Schwarzkümmel (Apigenine). Die Inhaltsstoffe von Zwiebel, Chili und Schwarz- und Kreuzkümmel (Kaempherol, Capsaicin, Alpha- und Beta-Pinen) wirken schmerzhemmend.
Darüber hinaus hat unser Rezept mehrfache Wirkungen in puncto Entgiftung auf Leber- und Darmebene:
Antiparasitäre/antimikrobielle Eigenschaften hat es durch schwarzen Pfeffer (Piperine), Kreuz- und Schwarzkümmel (Cuminaldehyd, Alpha-Pinen). Leberentgiftende Wirkung entwickelt es durch Schalotte (Allyl-Gruppen) und Knoblauch (Cystein). Schließlich wirkt es auch noch antioxidativ durch Quercetine aus Paprikapulver und Lycopin aus den Tomaten. Ein wahrer Wirkstoffcocktail!

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

 

Heute gibt es leckeren Saibling (Lachs-/Bachforellenart) mit Kohlrabipüree. Dafür braucht es nur ein paar Zutaten und mal wieder unseren Zauberstab.

natürlich essen | See-Saibling | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (2 Pers.)
400gr See-Saiblingfilets
1-2 mittelgroße Kohlrabiknollen
1 Zwiebel, gehackt
100ml Gemüsebrühe
50gr Ziegenfrischkäse
1-2 EL Butterschmalz
1 EL Olivenöl
Pfeffer, Salz
Prise Muskatnuss
frisches Basilikum

Wir beginnen mit der Vorbereitung des Saiblingfilets – zunächst mit Wasser abspülen, trockentupfen und ein paar Tropfen Olivenöl darüber – beiseitelegen.

Anschließend schälen wir den Kohlrabi und würfeln diese grob. Die Zwiebel hacken wir klein und braten sie, gemeinsam mit dem Kohlrabi, mit etwas Butterschmalz in einem Kochtopf an, so dass sich feine Röstaromen ergeben. Dann löschen wir das Ganze mit der Gemüsebrühe ab und lassen es ca. 20 Minuten köcheln, bei gelegentlichem Umrühren.

Jetzt haben wir Zeit, für das Fischfilet – wir erhitzen eine Pfanne und geben etwas Butterschmalz hinein. Bei mittlerer-hoher Hitze braten wir den Saibling auf der Fleischseite kurz an (ca.35-45 Sek. je nach Herdleistung) und nochmals eine knappe Minute auf der Hautseite. Dann nehmen wir die Pfanne vom Herd und stellen sie beiseite.

Wenn der Kohlrabi bissfest gegart ist, setzen wir unseren Pürierstab ein und fügen den Ziegenfrischkäse hinzu. Das Ganze lassen wir ein paar Minuten weiterköcheln. Nun das fertige Püree mit Pfeffer, Salz und der geriebenen Muskatnuss abschmecken.

Jetzt geben wir das fertige Kohlrabipüree mit einem großen Löffel in einen tiefen Teller, setzen das Saiblingfilet darauf, bestreuen mit etwas Meersalz und garnieren mit dem frischen Basilikum.

Lassen Sie es sich schmecken!

Wussten Sie schon?

Das Fischfilet besitzt durch seine Omega-3 Fettsäuren und seinem Taurin eine antientzündliche Wirkung. Das Kohlrabipüree enthält neben Zwiebeln (Pektin) und Ziegenfrischkäse (Lactobazillus) auch sogenannte Glucosinolate (Senföle), die antientzündlich, antioxidativ und leberentgiftend wirken. Das Basilikum (Monoterpene) und der Pfeffer (Piperine) wirken darüber hinaus auch antimikrobiell.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer