Mit ‘Ingwer’ getaggte Beiträge

natürlich essen | grüner Smoothie | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Heute wollen wir uns mal wieder den flüssigen Vitaminen zuwenden, und einen stimulierenden Smoothie zubereiten. Stimulierend deswegen, weil wir wieder einmal die Schalen der Zitrusfrüchte mitverarbeiten. Und bitter regt bekanntermaßen an.

Zutaten (3-4 Gläser)
2 Händevoll Babyspinat
1 komplette Bio-Zitrone
½ Mango
½ Banane
¼ Honigmelone
2 cm Ingwer
300 ml Wasser

Die Zitrone waschen Sie unter heißem Wasser und vierteln sie anschließend. Ingwer und Mango ebenfalls schälen, und dann das Fruchtfleisch vom Kern ablösen. Die Banane können Sie ebenfalls mit der Schale verarbeiten ist allerdings nicht zwingend nötig. Wir nutzen sie heute geschält.

natürlich essen | grüner Smoothie im Bianco puro | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Alle Zutaten kommen zusammen mit dem Wasser in den Mixer und werden dann auf höchster Stufe verarbeitet. Unser Bianco puro hat dafür eigens ein „grünes Smoothie“-Programm. Nach knapp 2 min haben Sie einen herrlich duftenden und lecker schmeckenden Smoothie in der Hand. Mit jedem Schluck spüren Sie die Kraft der Vitamine und Bitterstoffe.

Lassen Sie es sich schmecken.

Wussten Sie schon?

Die Bitterstoffe in unserer Ernährung begünstigen den gesamten Verdauungsprozess, und haben somit einen positiven Einfluss auf diverse andere Körperfunktionen. Leider sind die Bitterstoffe mittlerweile vielen Lebensmitteln industriell entzogen worden – aber mit entsprechenden Lebensmitteln, wie z.B. den Schalen von Bio-Zitrusfrüchten, können Sie hier Abhilfe leisten.
Die Wirkung der Bitterstoffe entfaltet sich bereits beim ersten Kontakt auf der Zunge. Der bittere Geschmack regt umgehend die Sekretion von Leber, Galleblase, Bauchspeicheldrüse und Magen an, so dass wichtige Verdauungsenzyme und Verdauungssäfte produziert werden. Über die Gallenflüssigkeit, die Magensäfte und das Insulin produzieren die Organe Substanzen, die für die Verstoffwechselung von Nährstoffen im Organismus essentiell sind. Ebenso wird die Entgiftungsfunktion der Leber stimuliert – so können bedenkliche Substanzen schneller „entschärft“ werden.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Wirsingkohl Eintopf | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Passend zur Winterzeit starten wir heute zum Mittag mit einem Wirsingkohl, Gehacktem und etwas Schafskäse. Das Kohlgemüse braucht ja entsprechend Frost und bisher gab es davon ja eher wenig.

Zutaten (2 Pers.)
1 mittelgroßen Wirsingkohl
400 g Rinderhack
100 g Schafs-Feta
250 ml Gemüsebrühe (hefefrei)
100 ml Kokosmilch
2 TL Ziegenbutter (alternativ Ghee)
1 Zwiebel, gehackt
1 Stück Ingwer – daumendick und gehackt
2 Zehen Knoblauch – gehackt
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Senf
1 Prise Muskatnuss
Salz, schwarzer Pfeffer

Zuerst entfernen Sie die ersten äußeren Blätter des Wirsingkohls, schneiden ihn in Viertel und verputzen ihn. Dann schneiden Sie den Kohl in 1 cm breite Streifen und entfernen dabei den Strunk. Legen Sie Ihren geschnittenen Wirsingkohl jetzt zum Abtropfen zur Seite.

Nehmen Sie einen höheren Topf und dünsten darin die geschnittene Zwiebel, den Ingwer und den Knoblauch in etwas Ziegenbutter an. Nun geben Sie die vorbereiteten Kohlstreifen hinzu und rühren einmal kräftig um. Anschließend löschen Sie alles mit der aufgelösten Gemüsebrühe ab und würzen mit Kreuzkümmel, Muskat, Senf, Salz und schwarzem Pfeffer und lassen das Ganze über 15 Minuten köcheln.

Dann kümmern Sie sich um das Rinderhack, d.h. Sie braten das Hack mit der restlichen Ziegenbutter, bei mittlerer bis hoher Hitze, gar. Stellen Sie das fertige Hack zur Seite.

Geben Sie nach der o.a. Garzeit den zerbröselten Fetakäse und die Kokosmilch zum Wirsingkohl hinzu, vermengen es und lassen es zusammen für weitere fünf Minuten köcheln und nutzen jetzt Ihren Zauberstab (Stabmixer) zum zerkleinern bzw. stampfen Ihres Wirsingkohl-Eintopfes.

Wenn Sie mit der Konsistenz zufrieden sind, geben Sie das fertige Gehackte dazu und mengen es kräftig unter, schmecken es ab und richten es auf zwei tiefen Tellern appetitlich an.

Lassen Sie es sich gut schmecken.

Wussten Sie schon?

Unser Eintopf enthält eine wahre Wirkstoffbombe über die Fülle seiner sekundären Pflanzenstoffe:
So haben  Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Senf (Inulin, S-Allycylstein, Gingerol, Capsaicin) eine anti-entzündliche und schmerzhemmende Wirkung. Verdauungsfördernd und zur Unterstützung der Leberentgiftung dienen hier Ingwer, Zwiebel, Knoblauch, Wirsing und Kreuzkümmel (Gingerol, Allyl-Gruppen, Cysteine, Folsäure). Schlussendlich haben Kokosmilch, Ziegenbutter, schwarzer Pfeffer und Muskat (Carvona, Laurinsäure, Piperine, Eugenol) einen anti-mikrobiellen und Schafs-Feta und Zwiebel (Lactobazillus, Pektin) einen pro-biotischen Effekt auf unseren Darm.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Mango-Curry-Hühnchen

Lange, lange ist es her, dass ich etwas mit einem Schnellkochtopf zu tun hatte. Geschätzt ein Vierteljahrhundert. Ich weiß, dass meine Mutter damals viel damit gekocht hat. Gute Eintöpfe, Schmorgerichte und gehaltvolle Suppen. Köstliche Geschmäcker, wenn ich es mir recht überlege. „Gepfiffen“ und „gezischt“ hat es damals in der Küche, und irgendwie war das Gefühl einer Bombe auf dem Herd in meiner kindlichen Vorstellung. Aber in den vergangenen 25 Jahren wird sich ja so einiges getan haben in puncto Technik. Warum also nicht einfach mal wieder mit so einem Schnellkochtopf kochen. Fissler war es damals, Fissler soll es auch heute sein. Optik und Farbmuster sind auf jeden Fall im 21. Jahrhundert angekommen 🙂

Ein Gericht was es mir in meiner Kindheit sehr angetan hat, war das Mango-Curry-Hühnchen – wenn ich es mir recht überlege hätte meine Mutter Mitte der Achtziger dafür einen Innovationspreis verdient, so außergewöhnlich war die Zusammensetzung der verwendeten Zutaten. Mango, Kokosmilch, Ingwer Chili und Curry gepaart mit herrlich saftigem Hühnchenfleisch.

Ich habe eine vage Vorstellung der verwendeten Zutaten, aber klare Geschmäcker in meiner Erinnerung. Ich werde bewusst nicht nach dem Originalrezept fragen und bin gespannt, wie es meiner Mutter schmecken wird.

Starten wir das Experiment #schnellkochtopfen

Zutaten (4 Pers.)
5 Hühnchenschenkel (ca. 1200g)
2 reife Mangos
2 Schalotten
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2cm Ingwer
½ Bd. Koriander
200 ml Kokosmilch
2 l Gemüsebrühe (alternativ Fertigprodukt ohne Hefe)
2 gehäufte EL Curry
Salz, Pfeffer
Ghee

Die Hühnerbeine waschen, trockentupfen und mit einem gezielten Schnitt im Gelenk zerteilen – so lassen sie sich später im Topf besser anbraten und garen. Knoblauch, Zwiebel und Ingwer fein würfeln. Vom Koriander zupfen Sie die Blätter ab, stellen sie zur Seite, und hacken die Stiele in kleine Röllchen. Die Mangos schälen Sie (ich verwende dafür gern einen Mangoschäler da dieser eine breitere Schnittfläche hat) und schneiden sie anschließend in daumendicke Würfel, die sie ebenfalls beiseite stellen.

natürlich essen | Mango-Curry-Hühnchen | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Erhitzen Sie ca. 1-2 EL Ghee im Schnellkochtopf und braten darin die Hühnerteile von allen Seiten an. Geben Sie dann Zwiebel, Knoblauch, Chili, Ingwer und Korianderstiele hinzu und lassen alles ebenfalls einen Moment anbraten.

natürlich essen | Mango-Curry-Hühnchen | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Gießen Sie alles mit der Brühe auf, geben die Mango hinzu, reduzieren die Temperatur ein wenig und verschließen den Schnellkochtopf. Ich habe am Drehregler des Topfes auf die Garstufe 1 gestellt, so dass die Garzeit ca. 18 min beträgt. Halten Sie dabei die Temperaturanzeige des Druckventils im Auge. Geht es doch einmal in den roten Bereich, dann reduzieren Sie die Temperatur noch etwas.

natürlich essen | Fissler Schnellkochtopf | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Wenn die Garzeit beendet ist nehmen Sie den Topf vom Herd, lassen den Druck aus dem Topf entweichen und öffnen ihn. Ich war wirklich erstaunt in welch kurzer Zeit die doch recht kräftigen Hühnerschlegel so gut durchgegart waren, dass das Fleisch locker mit der Gabel „abgestreift“ werden konnte. Es hat keine 20 min gedauert. Wirklich beeindruckend, denn solch zartes Kochergebniss kenne ich nur, wenn ich beispielsweise ein Suppenhuhn gute 2 Stunden im normalen Topf koche.

natürlich essen | Mango-Curry-Hühnchen | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Rühren Sie die Kokosmilch unter und schmecken bei Bedarf mit Salz, Pfeffer und Curry ab. Wenn Sie es etwas schärfer mögen, dann geben Sie noch frisch gehackten Chili hinzu.

Hacken Sie die beiseite gestellten Korianderblätter, richten das Mango-Curry-Hühnchen in Schalen oder tiefen Tellern an, und streuen den Koriander darüber.

natürlich essen | Mango-Curry-Hühnchen mit Koriander | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Lassen Sie es sich schmecken.

Wussten Sie schon?

Unser pikantes Geflügelgericht ist wieder vollgepackt mit guten Inhaltsstoffen. Im Bereich der Entzündungshemmung gibt es ein intensives Zusammenspiel von Ingwer (Gingerol), Koriander (Salicylsäure), Knoblauch (S-Allycylstein, Pectin, Taurin) und Zwiebel (Inulin). Schmerzhemmend wirken Chili (Capsaicin), Ingwer (Zingiberen) und Koriander (Cilantrin). Probiotisch wirken die beiden Lauchgewächse Schalotte und Zwiebel (beide Pektin). Wenn Sie so wie wir mit schwarzem Pfeffer (Piperin) würzen, dann wirkt dieser antiparasitär/-mikrobiell auf Ihren Organismus. Die Leberentgiftung wird unterstüzt durch Schalotte und Zwiebel (Allyl-Gruppen) sowie durch den Knoblauch (Cystein,, Methylin, Alliin). Und zu guter Letzt fördert der Ingwer (Gingerol) die Verdauung.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Tomaten-Curry mit Ei | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (4 Pers.)
3 Dosen stückige Tomaten (à 400 g Inhalt)
8 Eier
2 rote Zwiebeln – fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen – fein gehackt
1-2 grüne Chilischoten – fein gehackt
1 Bund Koriandergrün
20-30 g frischer Ingwer – gerieben
3 EL Ghee (oder Kokosfett)
2 EL Tomatenmark
2-3 TL Currypulver
2 Lorbeerblätter
Salz, schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)
½ TL braune Senfkörner
1 TL Schwarzkümmelitunes | natürlich essen Rezept | feurige Tomatensuppe

Waschen Sie den Koriander, tupfen ihn mit einem Küchentuch trocken und zupfen die Blätter ab. Stellen Sie sie für später beiseite, und die Stiele hacken Sie in kleine Stücke/Röllchen.

Erhitzen Sie das Fett in einer ausreichend großen Pfanne – eine mittlere Temperatur reicht aus. Schwitzen Sie darin die Zwiebeln für ca. 3-4min an. Geben Sie dann Knoblauch, Chili und die Korianderstiele mit dazu und braten sie für ca. 30 sec mit an. Das Tomatenmark und das Currypulver mengen Sie mit unter und rösten es unter Rühren mit an, bis es sein herrliches Aroma freisetzt. Löschen Sie alles mit den Tomaten ab, fügen Ingwer und die Lorbeerblätter dazu und lassen es kurz aufkochen. Lassen Sie das Tomaten-Curry unbedeckt für ca. 15-20 min köcheln, so dass es einkochen kann. Achten Sie aber darauf es gelegentlich umzurühren. Schmecken Sie das Curry noch mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer ab.

Die Eier kochen Sie, je nach Größe, 3,5 min (Größe M) 4,5-5 min (Größe L) – damit sollten sie wachsweich sein. Wenn Sie es etwas fester mögen, dann halt etwas länger. Pellen Sie die Eier und legen sie in die Tomatensoße. Erhitzen Sie eine weitere Pfanne und rösten darin die Senfkörner und den schwarzen Kümmel an bis es köstlich duftet.

Tipp!

Anstelle der Eier können Sie beispielsweise auch Schafsfeta, Lamm oder Weiderind verwenden. Das Fleisch sollten Sie würfeln und scharf angebraten mit zum Curry geben um es darin weiter zu garen.

Richten Sie das Tomaten-Curry an, verteilen darüber die gerösteten Gewürze und bestreuen es mit den Korianderblättern.

Lassen Sie sich die exotischen Aromen schmecken.

Wussten Sie schon?

Das orientalisch schmeckende Tomaten-Curry bietet ein reichhaltiges Angebot von positiv beeinflussenden Wirkstoffen. Eigelb (SAMe), Ingwer (Gingerol), Koriander (p-Cimeen, Apigenin, Salicylsäure) unterstützen jeweils die Entzündungshemmung. Doch Ingwer (Zingiberen) und Koriander (Cilantrine) können noch mehr. Zusammen mit Chili, den Senfsamen (Capsaicin) und Zwiebel (Kaempherol) fördern sie eine allgemeine Schmerzhemmung. Neben der probiotischen Wirkung der Zwiebel (Pektin), unterstüzt der schwarze Pfeffer den Organismus im Kampf gegen Krankheitserreger (antimikrobiell) und Darmparasiten (antiparasitär). Der Hauptbestandteil dieses Gerichts, die Tomaten (Lycopin) wirken antioxidativ auf unsere Zellen. Aber damit noch nicht genug. Während Knoblauch (Cystein, Methylin, Alliin) und Zwiebel (Allyl-Gruppen) leberentgiftend wirken, unterstützt der Ingwer (Gingerol) in einer weiteren Funktion die Verdauung.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | grüner Spinat Smoothie | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (2 Pers.)
2 Händevoll Baby-Spinat
1 reife Avocado
1 reife grüne Kiwi
1 reife Banane
300 ml grüner Tee (frisch aufgebrüht und ausgekühlt)
1 cm frischen Ingwer – gerieben

Wenn nötig waschen und verputzen Sie den Baby-Spinat.

Halbieren Sie die Avocado, entfernen den Kern und holen das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale. Schälen Sie die Banane ebenfalls und brechen sie in grobe Stücke.

Tipp!

Sie können sowohl Avocado-Kern als auch die Bananenschale (Bio-Produkt vorausgesetzt) im Mixer mit verarbeiten. Beides ist verzehrbar, gibt ein neues Geschmackserlebnis und dem Körper wichtige Nährstoffe.

Geben Sie alle Zutaten in Ihren Mixer – wir verwenden dafür wiedereinmal gern unseren Bianco puro mit seinem „Green Smoothie Programm“. Mixen Sie alle Zutaten gut und ausreichend durch. Gerade bei den grünen Pflanzenstoffen (Chlorophyll) ist dies wichtig, da der Körper in deren Aufnahme dabei unterstützt wird je besser sie aufgespalten sind.

Sollte Ihnen die Konsistenz des Smoothies zu cremig sein, das kann gern durch Avocado und Banane passieren, dann mengen Sie noch etwas grünen Tee unter.

Genießen Sie Ihren gesunden und wohlschmeckenden Spinat-Smoothie und steigern Ihre Vitalität.

Wussten Sie schon?

Dieser Spinat-Smoothie ist komplex angereichert mit natürlicher Medizin. Da haben wir zum einen den Bereich der Entzündungshemmung. Hier wirken Ingwer (Gingerol), Avocado (Mannuheptulose), grüner Tee (Tannin, MSM, Catechine).Die allgemeine Schmerzhemmung wird unterstützt durch Banane (Serotonin) und Ingwer (Zingiberen). Die Avocado (Tocoferol) hat eine antioxidative Wirkung. Und eine Unterstützung bei der Leberentgiftung gibt es durch den Spinat (Chlorophyll, Folsäure).

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Rote Bete Suppe | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Rechtzeitig zur Fastenzeit nach Karneval, gibt es heute eine leckere Rote Bete-Suppe mit Zwiebeln, Ziegenjoghurt und Ziegenfrischkäse, die unsere Entgiftungsprozesse in der Leber unterstützt. So lecker kann es auch nach Karneval zugehen…:-)

Zutaten (2Pers.)
250g Rote Bete, gekocht
2 kleine Zwiebeln, gehackt
ca. 2cm Ingwer, gehackt
2 Knoblauchzehen, gehackt
100ml Ziegenjoghurt
2 EL Ziegenfrischkäse
200ml Gemüsebrühe
1 EL Olivenöl
Pfeffer, Salz

Schneiden Sie die gekochte rote Bete in gleichgroße Würfel und stellen Sie diese zur Seite. Hacken Sie nun die Zwiebeln, die Knoblauchzehen und den Ingwer und dünsten Sie alles in Olivenöl in einem kleinen Suppentopf an, bis sich ein kräftiges Aroma entwickelt.

Dann geben Sie die Rote Bete-Würfel hinzu und lassen diese mit anbraten. Zum Ablöschen schütten Sie die Gemüsebrühe dazu und setzen jetzt den Stabmixer zum groben Zerkleinern ein, so dass noch ein paar gute Stücke rote Bete übrig sind.

Jetzt geben Sie den Ziegenjoghurt und den Frischkäse hinzu und mengen alles gut unter. Abschließend mit Pfeffer und Salz würzen und nur noch ein wenig köcheln lassen (nicht kochen!), fertig.

Einen leckeren Start in die Fastenzeit wünschen wir Ihnen!

Wussten Sie schon?

Die Inhaltsstoffe aus der roten Bete (Betain), Zwiebeln (Allyl-Gruppe), Knoblauch (Cystein) und dem Ziegenkäse bzw. -joghurt (Lactobazillus) unterstützen die Leberentgiftung, indem sie Phase-2-Enzyme reizen und auf unser Immunsystem im Darm modulierend und probiotisch wirken (Lactobazillus). Darüber hinaus unterstützen Zwiebel (Kaempherol), Ingwer (Gingerol) und Knoblauch (S-Allycylstein) die allgemeine Schmerzhemmung und Entzündungshemmung.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Bananen-Curry-Kokos Süppchen | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (4 Pers.)
2 reife Bananen
140g Frühlingszwiebeln – in Ringe geschnitten
3/4 l Gemüsebrühe (hefefrei)
200 ml Kokosmilch
Saft einer Orange
½ EL Zitronensaft
2 EL Granatapfelkerne
1 TL Currypulver
1 Prise Chili
2-3cm Ingwer – frisch gerieben
einige Blätter Melisse oder Koriander
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Schneiden Sie die geschälte Banane in Stücke, und lassen sie in einem Topf mit heißem Olivenöl (alternativ Ghee) kurz angaren. Geben Sie Ingwer und den Orangensaft hinzu, und pürieren alles mit einem Mixer zu einer homogenen Konsistenz. Fügen Sie die Brühe dazu, und mixen alles erneut gut durch. Rühren Sie die Kokosmilch unter, und schmecken mit den Gewürzen ab. Seien Sie dabei vorsichtig.

Jetzt kommen Zitronensaft und Frühlingszwiebelröllchen hinzu. Schalten Sie die Temperatur ein wenig zurück, verschließen den Topf mit einem Deckel und lassen die Suppe für ca. 10min bei gelegentlichem Umrühren garen.

Richten Sie die Suppe in Schalen oder tiefen Tellern an, streuen etwas Granatapfelkerne und ein paar Blättchen der Kräuter darüber.

Guten Appetit.

Wussten Sie schon?

Die Bananen-Curry-Kokos-Suppe ist ein wahres Füllhorn an natürlicher Medizin. Im Bereich der Entzündungshemmung wirken Koriander (p-Cimeen, Apigenin, Salicylsäure), Granatapfelkerne (Quercetin) und Zwiebel (Inulin) intensiv zusammen. Banane (Serotonin), Chili (Capsaicin), Ingwer (Zingiberen) und Koriander (Cilantrin) bringen eine starke Wirkung im Bereich der allgemeinen Schmerzhemmung hervor. Aber auch antioxidativ hat die Suppe einiges zubieten. Dafür sind Granatapfel und Zitrusfrüchte (Anthocyanin, Vitamin C) sowie die Kokosmilch (Laurinsäure) verantwortlich. Und zu guter Letzt unterstützt die Zwiebel (Allyl-Gruppen) bei der Leberentgiftung.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Coleslaw | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Heute möchten wir Ihnen einen Klassiker präsentieren. Ist er in Deutschland eher bekannt unter dem Namen Krautsalat, so kennt man ihn im englischsprachigen Raum allgemein als Coleslaw. Hier wie da gibt es regionale Unterschiede in der Art der Zutatenzusammensetzung, als auch bei der dazugehörigen Vinaigrette.

Zutaten (4 Pers.)
½ Rotkohl – fein geschnitten
½ Weißkohl – fein geschnitten
2 Möhren – grob geraspelt
1 Fenchelknolle – fein geschnitten
2cm Ingwer – frisch gerieben
Salz, Pfeffer – frisch gemahlen
1 Bd. Koriander – frisch gehackt
1 EL Senfkörner – im Mörser grob gemahlen
1 Knoblauchzehe – fein gehackt
1 Handvoll Walnüsse – grob gehackt

Vinaigrette
3-4 EL Essig
1 EL Senf
1 EL Koriander – frisch gehackt
1 TL Honig (optional)
2 EL Olivenöl

Damit Sie beim Kohl ein gutes Schnittergebnis bekommen, empfehlen wir, den Kohl längs zu vierteln und dann quer in feine Streifen zu schneiden. Vermengen Sie anschließend in einer großen Schüssel die geschnittenen Zutaten, also Rot- & Weißkohl, Fenchel und Möhre. Um die Struktur des Kohl etwas weicher zu bekommen, greifen Sie beherzt in die Schüssel, und drücken das Gemüse einige Male mit kräftigem Händedruck. Zum einen entfalten sich so die Aromen, der Kohl nimmt die Vinaigrette besser auf, und der Kauvorgang wird ebenfalls unterstützt. Geben Sie die restlichen Zutaten, bis auf die gemahlenen Senfkörner und ein paar Walnussstücke, hinzu, mischen alles gut durch und schmecken mit Salz und Pfeffer ab.

Tipp!

Je nach persönlichem Geschmack können Sie den Coleslaw mit gestiftetem Apfel, oder feingehackter Chili verfeinern. Beides hat definitiv seinen Reiz!

Für die Vinaigrette geben Sie alle Zutaten in ein Schraubglas, verschießen es mit dem Deckel, und fangen kräftig an zu schütteln. Schütteln Sie solange, bis sich alles miteinander vermischt hat. Schmecken Sie auch hier nochmals ab und ergänzen nach persönlichem Geschmack.

Richten Sie den Salat in Schüsseln an, beträufeln ihn mit der Vinaigrette und streuen eine Prise gemahlene Senfkörner und etwas von den Walnussstücken darüber.

Guten Appetit.

Wussten Sie schon?

Durch das Würzen mit Senf und Senfkörnern, verstärken wir über die darin enthaltenen Senfölglycoside die anti-mikrobielle Wirkung des Rot- und Weißkohls. Darüber hinaus ergibt sich aus der Kombination von Fenchel, Ingwer, Zwiebel und Koriander (Apigenin, Gingerol, S-Allylcystein, Zingiberen und Cilantrin) wiederum eine stark anti-entzündliche und schmerzhemmende Wirkung für unseren Organismus.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | gelber Smoothie | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (2 Portionen)
½ Mango
1 reife Banane
1 grüne Kiwi
1 gelbe Kiwi
1 Birne
300ml Kokoswasser
2 TL Chiasamen
1 Prise Kurkuma
1 kleines Stück frischen Ingwer

Waschen Sie die Birne unter warmem Wasser ab, und schneiden sie anschließend in grobe Stücke. Schälen Sie die Mango, lösen das Fruchtfleisch vom Kern, und schneiden es ebenfalls in grobe Stücke. Gleichermaßen verfahren Sie mit Banane und den Kiwis. Geben Sie nun alle Zutaten in Ihren Mixer und lassen alles bei höchster Stufe schön klein mixen.

Fertig ist ein vitaminreicher und köstlicher Smoothie mit reichlich Energie.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | feine Schokodatteln mit Walnüssen | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (ca. 30 Stück)
180g Walnüsse
1EL Kokosblütenzucker (optional)
200 g bittere Schokolade (>70%)
2 EL Rosenwasser (aus der Apotheke)
1 Eiweiß
1 Prise Chilipulver
1 TL geriebene Ingwerwurzel
30 entsteinte und getrocknete Datteln (ca. 200 g)

Rösten Sie die Walnüsse in einer Pfanne ohne zusätzliches Fett behutsam an, bis Sie einen zarten Duft von Röstaromen wahrnehmen. Nach dem die Nüsse abgekühlt sind, mahlen Sie davon 150g fein, die restlichen 30g hacken Sie mit einem Messer möglichst klein.

Vermengen Sie die gemahlenen Walnüsse zusammen mit den restlichen Zutaten zu einem homogenen Teig, und formen daraus kleine Röllchen die Sie in die Datteln füllen.

Bringen Sie die Schokolade in einem Wasserbad zum Schmelzen, und tauchen dann die Datteln in die flüssige Schokolade, so dass sie komplett mit Schokolade umhüllt sind. Lassen Sie die überzogenen Datteln einen Moment ablaufen, bevor Sie sie auf ein Backpapier oder Gitterrost zum Aushärten legen.

Tipp!

Wenn Sie zu der Schokolade im Wasserbad ein wenig Kokosfett hinzugeben, dann erhalten Sie eine schöne fließfähige Glasur.

Streuen Sie die gehackten Walnüsse über die noch feuchte Glasur.

Kühl und trocken aufbewahrt halten sich die Datteln ein paar Tage, vorausgesetzt Sie können solange widerstehen.

Gutes Gelingen und guten Appetit im Advent.

Wussten Sie schon?

Datteln enthalten die Aminosäure Tryptophan, die eine Vorstufe von Serotonin ist. Serotonin ist als Glückshormon bekannt, beseitigt Stress und macht gute Laune. Auch aufgrund der Aufnahme des anti-oxidativ wirkenden Vitamin E aus der Walnuss und seiner darüber hinausgehenden anti-mikrobiellen Wirkung, brauchen Sie dieser „Nascherei“ gar nicht wirklich zu widerstehen. Für uns gilt weiterhin, frei nach Paracelsus: „Allein die Dosis  entscheidet…“

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer