Mit ‘Hokkaido’ getaggte Beiträge

natürlich essen | Kürbisnocken | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (4 Pers.)
1 mittelgroßen Hokkaido-Kürbis
100g Kokosmehl
1 Ei
80g Pecorino – fein gerieben
Salz, Pfeffer
500g Cocktailtomaten
1 EL Olivenöl
1/2 EL Honig (optional)
Salz, Pfeffer
Basilikum
50g Pecorino

Backofen auf 200°C (Umluft) vorheizen.

Waschen und halbieren Sie den Kürbis. Stellen ihn dann mit der Schnittfläche auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech, und schieben ihn auf mittlerer Schiene für 60-70min in die „Röhre“. Wenn Sie mit der Messerspitze leicht durch die Schale in das Fruchtfleisch gleiten können, nehmen Sie den Kürbis heraus und lassen ihn auskühlen.

Entfernen Sie die Kerne, kratzen das Fruchtfleisch mit einem Esslöffel aus der Schale und fangen es in einer ausreichendgroßen Schüssel auf. Pürieren Sie das Fruchtfleisch (sollten ca. 500g sein) mit einem Stabmixer und geben dann Ei, Mehl, Pecorino, Salz und Pfeffer hinzu, und verarbeiten alles zu einem homogenen Teig. Lassen Sie den Teig im Kühlschrank für ca. eine halbe Stunde quellen.

Zwischenzeitlich waschen und halbieren Sie die Cocktail-Tomaten und setzen einen großen Topf mit Salzwasser auf. Formen Sie mit Hilfe von zwei Esslöffeln Nocken aus dem Kürbisteig, und garen sie im siedenden Wasser (bitte nicht kochen lassen, da sonst die Nocken zerfallen!). Die Kürbisnocken sind gargezogen, wenn sie an die Oberfläche kommen.

Erhitzen Sie etwas Olivenöl in einer Pfanne, geben den Honig hinzu, und legen die Tomaten auf den Schnittflächen in die Pfanne. Warten Sie einen kleinen Augenblick, bevor Sie sie schwenken. Würzen Sie die Tomaten mit Salz und Pfeffer. Wenn etwas Tomatensaft ausgetreten ist, bzw. die Tomaten ca. 3min in der Pfanne garen konnten, geben Sie die Nocken hinzu, und schwenken alles – locker aus dem Handgelenk – einige Male durch.

Servieren Sie die Kürbisnocken und bestreuen sie mit etwas gerissenem Basilikum. Geben Sie abschließend noch etwas Salz und Pfeffer drüber und hobeln ein paar Pecorinospäne darüber.

Guten Appetit.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Kürbisnocken | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Kürbispfanne | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (4 Pers.)
1 Hokkaido-Kürbis
1 große Süßkartoffel
1 große Paprika
1 mittelgroße Zwiebel – gewürfelt
2 Knoblauchzehen – fein gehackt
1 mildsäuerlichen Apfel (roter Boskop)
1 Handvoll brauner Champignons
1 Handvoll Kräuterseitlinge
1 Handvoll Petersilie – grob gehackt
Salz, Pfeffer
2-3 EL Kokosfett (alternativ Ghee)

Waschen Sie das Gemüse (Pilze können auch nur mit einer feinen Bürste gereinigt werden), und verputzen es, wenn nötig. Halbieren Sie den Kürbis, entfernen das komplette Gehäuse und schneiden das Kürbisfleisch in gleichmäßig große Stücke. Schälen Sie die Süßkartoffel und schneiden Sie in ebenso große Stücke wie den Kürbis.

Erhitzen Sie das Kokosfett in einer großen Pfanne und braten bei mittlerer Temperatur Süßkartoffel und Kürbis von allen Seiten an.

Währenddessen schneiden Sie Paprika, Apfel und Pilze ebenfalls in gleichgroße Würfel. Die Pilze braten Sie in einer separaten Pfanne an, und stellen Sie bis zum Anrichten warm.

Wenn Kürbis und Süßkartoffel an allen Seiten schön angebraten sind, geben Sie erst Paprika, Zwiebel, Knoblauch, und etwas später den Apfel hinzu. Schwenken Sie alles gut durch.

Tipp!

Probieren Sie unbedingt dieses Gericht mit angebratenem Wildfleisch (Reh oder Wildschein), oder aber auch groben Speckwürfeln vom Jamón Ibérico. Eine weitere schmackhafte Variation kann scharf angebratenes Hackfleisch vom Weiderind sein. Probieren Sie es aus, Sie werden es lieben!

Würzen Sie das Gemüse mit Salz und Pfeffer – wenn Sie Schärfe mögen, dann können Sie auch fein gehackten Chili hinzugeben. Geben Sie zu guter Letzt die angebratenen Pilze und ca. dreiviertel der gehackten Petersilie hinzu, und vermengen alles.

Richten Sie die herbstliche Kürbispfanne in tiefen Tellern an, streuen ein wenig der frischen Petersilie drüber und geben jeweils noch eine Prise Salz und Pfeffer drüber.

Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Wussten Sie schon?

Mit der herbstlichen Kürbispfanne haben Sie ein weiteres Gericht, welches konzentriert entzündungs- und schmerzhemmend aber auch anti-parasitär/-mikrobiell wirkt. Die Entzündungshemmer finden sich in Petersilie (p-Cimeen, Apigenin), Knoblauch (S-Allycylstein, Pectine), Apfel (Quercetin) und Zwiebel (Inulin). Bereichern Sie Ihr Gericht mit dem Wildfleisch, dann kommt der Wirkstoff Taurin hinzu.
Die Schmerzhemmer nehmen Sie durch Apfel und Zwiebel (Kaempherol) auf. Anti-parasitär/-mikrobiell wirkt eine der Hauptzutaten, nämlich der Kürbis (Cucurbitin).

natürlich essen | Paleo Kürbis Muffin

Zutaten (ca. 8 Muffins)
4 Bio-Eier
1 große Tasse Kürbispüree (Hokkaido oder Gewürzkürbis)
1/2 Tasse Mandel- oder Kokosmehl
2 EL Leinsamen, geschrotet
2 EL Bio-Honig (optional)
1 EL Kokosfett, zum einfetten
1 Prise Muskatnuss
1 Prise Kürbisgewürz (z.B. Kürbiskönig)
1 Prise Salz

Den Kürbis putzen und waschen und anschließend in gleichmäßig große Stücke geschnitten für 10-15 Min in wenig Wasser kochen, bis er sich gut pürieren lässt. Die Menge von einer großen Tasse Kürbispüree portionieren und den Rest zur weiteren Nutzung einfrieren.

Nun das Kürbispüree mit den Eiern und dem Honig verquirlen. Dann die Gewürze und die Leinsaat mit dem Kokosmehl hinzufügen.

Eine Muffinform mit dem Kokosöl einfetten (alternativ in Muffinförmchen) und den Kürbisteig mit der Schöpfkelle in die Formen geben. Anschließend in den vorgeheizten Ofen (Umluft 180°C) für 15-20 Minuten backen lassen.

Nach abgelaufener Zeit den Zahnstochertest machen, d.h. wenn man den Zahnstocher sauber wieder rausziehen kann, sind die Muffins fertig.

Lassen Sie sich es schmecken.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Wussten Sie schon?

Die Hauptwirkstoffe des Kürbis sind neben dem hohen Gehalt an antio-xidativem Beta-Carotin (daher das intensive Orange), dem Spurenelement Kalium (wirkt entwässernd), die sogenannten Phytosterole (besonders enthalten in Kürbiskernen). Sie arbeiten als Gegenspieler zum körpereigenen Dihydro-Testosteron. Dieses Hormon ist hauptverantwortlich für die Prostatavergrößerung.

natürlich essen | Kürbissuppe | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (4-6 Pers.)
1 Hokkaido Kürbis
600ml Bio Gemüsebrühe (ohne Hefe)
2 Mohrrüben
1 mittelgroße Schalotte – fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen – fein gewürfelt
1 Chilischote – fein gehackt
ca. 1cm frischen Ingwer
1 TL Kurkuma
1 TL Curry
2-3 Lorbeerblätter
3-5 Pimentkörner
Salz, Pfeffer
Ghee (alternativ Kokosfett)
Kürbiskernöl zum Anrichten
1 Handvoll gerösteter Kürbiskerne
1 paar Thymianzweige zur Dekoration

Kürbis und Möhren waschen, und verputzen wenn es nötig ist. Die Enden des Kürbis entfernen, halbieren und das Gehäuse nebst Kerne mit einem Löffel ausschaben. Kürbis und Möhren in möglichst gleichmäßig große Stücken schneiden, und in einem Topf mit erhitztem Ghee gleichmäßig anschmoren. Dann Knoblauch- und Zwiebelwürfel hinzugeben und glasig werden lassen.

Gießen Sie das Gemüse mit der Gemüsebrühe auf, und geben die Lorbeerblätter und die Pimentkörner dazu. Bedecken Sie den Topf mit einem Deckel und lassen alles unter gelegentlichem rühren solange bei mittlerer Temperatur köcheln, bis Kürbis und Möhre gar sind. Entfernen Sie Lorbeerblätter und Pimentkörner und pürieren alles, bis es eine feine und cremige Konsistenz hat. Sollte Ihnen die Suppe zu dickflüssig erscheinen, dann geben Sie noch etwas Brühe hinzu. Mengen Sie die übrigen Gewürze unter, und schmecken mit Salz und Pfeffer ab. Für den scharfen Kick geben Sie den gehackten Chili dazu, und reiben mit einer feinen Reibe etwas Ingwer in die Suppe. Verrühren Sie alles nochmals ausreichend.

Tipp!

Alternativ können Sie die Suppe, anstatt mit dem erneuten Zufügen von Brühe, mit Kokosmilch „verlängern“. Das macht die Suppe noch cremiger und verleiht ihr ein köstliches Aroma.

Zum Servieren streuen Sie ein paar geröstete Kürbiskerne auf die Suppe, geben ein paar Tropfen Kürbiskern hinzu und garnieren abschließend mit ein paar jungen Thymianzweigen.

Lassen Sie sich das schöne Herbstgericht schmecken.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Wussten Sie schon?

Dieses Gericht ist ein wahrer Cocktail an natürlichen Wirkstoffen. Die Kombination aus Kurkuma (Curcumin), Knoblauch (S-Allycylstein, Pectine) , Ingwer (Gingerol) und Thymian (Carvacrol, Thymol) hat eine starke Entzündungshemmung. Ingwer (Zingiberen), Kurkuma (Sesquifelandreen) und Chili (Capsaicin) wirken im Allgemeinen schmerzlindernd. Und die Aminosäure Cucurbitin, aus Kürbis und Kürbisöl, wirkt anti-parasitär/-mikrobiell. Sie sehen, Nahrung als Medizin kann gut schmecken!

Hokkaido-Kürbis Suppe

Veröffentlicht: 30. Juni 2014 von torstenfleischer in Hauptgericht, Vorspeisen
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natürlich essen | Kürbissuppe | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (4 Pers.):
1 kl. Hokkaido-Kürbis
1 ½ Zwiebel
1 ½ Karotte
20g Ghee oder Kokosfett
ca. 800ml Wasser
Salz, Pfeffer
Muskat
70ml Kokosmilch
¼ TL Chilischote – fein gehackt
nach Bedarf ½ EL Petersilie oder Koriander – gehackte
Halbieren Sie den Kürbis mit einem großen und schweren Messer – das erleichtert Ihnen die Arbeit. Mit einem Löffel schaben Sie die Kerne heraus, und schneiden das Kürbisfleisch in möglichst gleichmäßig große Würfel – das unterstützt den Garprozess. Die Schale müssen Sie nicht entfernen, da sie bedenkenlos verzehrbar ist.

Die Zwiebeln und Karotten schälen und würfeln.

Braten Sie die Zwiebelwürfel im zerlassenen Ghee an, und geben dann das weitere Gemüse hinzu und braten es von allen Seiten an. Geben Sie das Wasser hinzu und lassen alles bei zugedecktem Topf für ca. 20min auf mittlerer Flamme simmern.

Nehmen Sie den Stabmixer zur Hand, pürieren alles fein durch und schmecken dann nach Bedarf mit den Gewürzen ab.

Schlagen Sie die Kokosmilch auf und rühren die Hälfte davon in die Suppe ein, die andere Hälfte nehmen Sie zum Dekorieren. Streuen Sie abschließend die gehackte Chilischote und die Petersilie bzw. den Koriander drüber und lassen sich die Suppe schmecken.

Guten Appetit.

Tipp!

Sie haben noch Gemüse über, welches Sie noch nicht verarbeiten haben. Die Suppe eignet sich hervorragend zur Resteverwertung. Einfach das Gemüse ebenfalls würfeln und mit anbraten. Der Geschmack wird sich kaum verändern, lediglich die Farbe, sollten Sie viel grünes Gemüse verwenden.