Mit ‘Granatapfel’ getaggte Beiträge

natürlich essen | Muhammara mit Paleobrot | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Inspiriert durch ein Rezept aus dem neuen Kochbuch von Haya Molcho möchten wir Ihnen heute den syrischen Paprika-Aufstrich „Muhammara“ mit gerösteten Walnüssen vorstellen. Köstlich, einfach nur köstlich.

Zutaten (ca. 4-6 Port.)
4 mittelgroße – große rote Paprikaschoten
150 g Walnüsse
1/2 Chilischote
2-3 Knoblauchzehen
1 Spalte vom Granatapfel (1 TL Saft)
Salz
Olivenöl
1 TL echter ungarischer Paprika

Das Rezept für unser köstliches Paleobrot finden Sie hier: Rezept Paleobrot

Im vorgeheizten Backofen (220C Umluft) die Paprikas auf einem Gitterrost solange backen, bis die Schale nahezu schwarz ist! Das dauert 25-30 min. Die Paprika herausnehmen und auskühlen lassen.

Tipp

Benutzen Sie im Backofen, unter den Paprikas ein Fettauffangblech, das erspart Ihnen das spätere Reinigen des Backofens.

Die Walnüsse auf einem Backblech in den noch heißen Ofen geben und für 5-7 min rösten. Bitte im Auge behalten, damit sie nicht verbrennen und bitter werden.

Die abgekühlten Paprikas von Haut, Gehäuse und Kernen befreien, und das Fruchtfleisch in kleinere Stücken schneiden. Die Chili waschen und ebenfalls grob kleinschneiden. Ziehen sie die Haut der Knoblauchzehen ab, geben alle Zutaten in ein tiefes Gefäß und pürieren alles mit einem Stabmixer. Achten Sie darauf, dass Sie die Masse nicht zu fein pürieren – so hat Ihr Muhammara etwas mehr Biss. Schmecken Sie final ab, und würzen bei Bedarf mit Chili oder Salz nach.

shâhiya tayyeba!

Wussten Sie schon?

Unser syrischer Paprika-Aufstrich ist eine ganz starke Hilfe bei entzündlichen Prozessen. Walnüsse (Arginine, Quercetine), Knoblauch (S-Allycylstein, Pectine, Taurine) und Granatapfel (Quercetine) helfen dem Immunsystem und wirken antientzündlich. Das Capsaicin aus Chili und Paprika hat eine schmerzlindernde Wirkung.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Blumenkohl Couscous | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Unser Blumenkohl Couscous ist ein einfaches und schnell zubereitestes Gericht. Er passt wunderbar zu orientalischen Hauptgerichten aber auch „neutralen“ Fischgerichten. Mit etwas Mut und Experimentierfreude lässt sich das Gericht in eine Vielzahl von Geschmacksvarianten abwandeln. Saisonale Kräuter und Gewürze sollten hier ausschlaggebend sein.

Zutaten (2 Pers.)
1 mittelgroßen Blumenkohl
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
½ Bd. Frühlingszwiebeln
½ Bd. Koriander
½ Granatapfel
1-2 TL Curry
½ TL Kurkuma
½ TL Fenchelsamen – zerstoßen
½ Zitrone – Saft
Kokosfett (alternativ Ghee)
Salz, Pfeffer

Waschen, schneiden und verputzen Sie Blumenkohl und die Frühlingszwiebeln. Den Blumenkohl vierteln Sie, bzw. schneiden ihn in Stücke die Ihr Mixer problemlos verarbeiten kann. Im Mixer zerkleinern Sie die Blumenkohlstücken auf etwa Reiskorngröße. Sicherlich können Sie den Blumenkohl auch klassisch mit einem Messer zerkleinern. Zum einen macht dies jedoch recht viel Mühe, und zum anderen wird das Ergebnis vermutlich nicht annähernd so gleichmäßig wie im Mixer. Die Frühlingszwiebeln schneiden Sie in kleine Röllchen.

Zwiebel und Knoblauch werden geschält und dann fein gewürfelt. Zupfen Sie die Blätter vom Koriander ab und hacken sie grob.

Tipp!

Die Korianderstiele schmeißen Sie bitte nicht weg! Hacken Sie sie in kleine Stücke und frieren Sie ein. Es gibt zahlreiche (asiatische/orientalische) Gerichte, die sich mit z.B. angerösteten Korianderstielen verfeinern lassen.

Erhitzen Sie etwas Kokosfett in einer ausreichend großen Pfanne und dünsten darin Knoblauch und Zwiebel bis sie glasig werden. Geben Sie dann Fenchelsamen und die Frühlingszwiebelröllchen hinzu und dünsten alles zusammen für ca. 5-8 min. Bevor Sie den zerkleinerten Blumenkohl hinzu geben und untermengen, geben Sie gut einen EL Kokosfett in die Pfanne und mengen dann Curry und Kurkuma unter. Lassen Sie den Blumenkohl für ca. 3-4 min bei mittlerer Temperatur garen. Würzen Sie nebenbei mit Salz und Pfeffer.

Zwischenzeitlich öffnen Sie den Granatapfel und holen aus einer Hälfte die Kerne heraus, die Sie beiseite stellen.

Wenn der Blumenkohl Couscous fertig gegart ist, mengen Sie den Koriander und die Granatapfelkerne unter, geben den Saft der halben Zitrone dazu und schmecken final mit Salz und Pfeffer ab.

Richten Sie den Couscous an und lassen sich die köstlichen Aromen schmecken.

Wussten Sie schon?

Unser Blumenkohl Couscous hat mit den hier verwendeten Zutaten einen starken und positiven Einfluss in diversen Bereichen. Da wäre zum Beispiel die Entzündungshemmung: Blumenkohl (Quercetin), Knoblauch (S-Allycylstein, Pectin, Taurin), Koriander (p-Cimeen, Apigenin, Salicylsäure) und Kurkuma (Curcumin). Die allgemeine Schmerzhemmung wird begünstigt durch Koriander (Cilantrine), Kurkuma (Sesquifelandreen) und Zwiebel (Kaempherol). Eine probiotische Wirkung geht von der Zwiebel (Pektin) aus. Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer hat einen antiparasitären und antimikrobiellen Einfluss auf unseren Organismus. Die Kombination aus Granatapfel und Zitronensaft (jeweils Vitamin C) und dem Kokosfett (Laurinsäure) hat eine starke antioxidative Wirkung und bekämpft freie Sauerstoffradikale innerhalb des Körpers. Neben der Verdauungsförderung durch die Fenchelsamen (Anethol, Fenchon), bieten die Lauchgewächse Knoblauch (Cystein, Methylin, Alliin) und Zwiebel (Allyl-Gruppen) eine wirksame Unterstützung bei der Leberentgiftung. Der Hauptbestandteil unseres Gerichts, Blumenkohl (Sulforaphan, Quercetine) hat eine antikarzinogene Wirkung.

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Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | gerösteter Blumenkohlsalat | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (4-6 Pers.)
1 mittelgroßer Blumenkohl
2 EL Haselnuss Kerne
1/2 Granatapfel
2 EL Honig oder Ahornsirup (optional)
3 EL Zitronensaft
1/2 Bd. frische Minze
Salz, Pfeffer
6 EL Olivenöl
1/2 TL gemahlener Zimt
1-2 Msp. gemahlener Piment

Heizen Sie den Backofen auf ca. 180°C vor (Umluft).

Schneiden Sie den Blumenkohl in kleine Röschen, und vermengen ihn in einer ofenfesten Form mit 3 EL Olivenöl und 1/2 TL Salz. Backen Sie den Blumenkohl, auf mittlerer Schiene für 25-30min, bis die Röschen eine leicht goldgelb bis goldbraune Farbe angenommen haben.

Für ca. 10min geben Sie, in einer weiteren ofenfesten Form, die Haselnüsse hinzu (bitte im Auge behalten damit sie nicht zu stark rösten, da sie sonst bitter werden).

Lösen Sie die Granatapfelkerne aus der Schale heraus und fangen dabei den austretenden Saft auf. Vermengen Sie den Granatapfelsaft mit den Gewürzen und dem Honig (alternativ Ahornsirup).

Vermengen Sie Blumenkohl, Granatapfelkerne und Haselnüsse zusammen mit der Soße in einer Schüssel. Hacken Sie die Minze grob und heben sie unter den Salat.

Richten Sie den Blumenkohlsalat an und bestreuen ihn abschließend mit ein wenig Salz und Pfeffer.

Lassen Sie es sich schmecken.

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Zutaten (1 Pers.)
½ reife Mango
½ reifen Granatapfel
1 Becher Schafsjoghurt

Das Fruchtfleisch der Mango fein pürieren und beiseite stellen.

Den Granatapfel öffnen, die Kerne heraussammeln und ebenfalls beiseite stellen.

Jetzt schichten Sie abwechselnd Joghurt, Granatapfelkerne, Joghurt, Mangopüree, Joghurt und schließen mit ein paar Granatapfelkernen ab.

Fertig ist ein schnelles und köstliches Dessert.

Guten Appetit.

Wussten Sie schon?

Unser leckeres Dessert hat durch seine Wirkstoffe aus Beta-Carotin (Mango), Quercetine und Vitamin C (Granatapfelkerne) und durch Lactobazillus (Schafsjoghurt) einen antioxidativen, entzündungshemmenden, immunmodulierenden und probiotischen Effekt auf Leberebene.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

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Zutaten (1 Pers.)
3-4 EL Schafsjoghurt
3-4 Orangen-Filets
1 EL Granatapfelkerne
1 Prise gemahlene Vanilleschote
1 Prise Muskat

Heute gibt es ein schnelles und leckeres Dessert oder auch als Frühstück zu genießen:
Unseren Schafsjoghurt mit Orangenspalten und Granatapfelkernen.

Zunächst löffeln Sie den Schafsjoghurt in ein geeignetes Gefäß. Dann schneiden Sie eine Orange auf, filetieren die Orangenspalten und entfernen die weiße Haut für eine ansprechende Optik. Anschließend lösen Sie die Granatapfelkerne aus der Frucht und geben sie zum Schafsjoghurt. Schließlich bestäuben sie das Gericht mit ein wenig Vanille und gerne auch mit Muskat. Fertig.

Guten Appetit!

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer