Mit ‘Chilischote’ getaggte Beiträge

natürlich essen | Veggie-Butternuss-Kürbis | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (2 Pers.)
1 Butternuss Kürbis, halbiert
2 mittelgroße Zwiebeln, fein gehackt
50-100 g Feta-Käse, gewürfelt
50 g Ziegenfrischkäse
50 g Pecorino, gehobelt
2 EL Olivenöl
1-2 TL Gemüsebrühe
Chili, frisch gehackt
2 kleine Paprika, klein gewürfelt
100 g Shiitake-Pilze, klein gewürfelt
2 Zehen Knoblauch, gerieben
Bund frisches Basilikum, alternativ auch Koriander oder Petersilie
frischer Pfeffer

Den Ofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Den Kürbis halbieren und die Kerne mit einem Löffel oder Eisportionierer rausschaben. Mit einem Küchenmesser kreuzweise einritzen und mit Olivenöl und dem Sud aus der Gemüsebrühe einpinseln. Auf ein Backblech legen (Haut nach unten) und für ca. 40 Minuten garen.

Inzwischen die Pilze mit den Zwiebeln in einer Pfanne gut anrösten. Dabei nur wenig Öl verwenden, damit die Röstaromen besonders durchkommen. Die gewürfelten Paprikastücke mit anbraten, Knoblauch und Chili hinzugeben und anschließend in eine große Schüssel geben.

Dann in die Schüssel das zerkleinerte Basilikum mit dem restlichen Olivenöl geben und die gesamte Masse mit dem Ziegenfrischkäse vermengen.

Wenn die obere Schicht der Kürbishälften inzwischen weich geworden ist, das Blech aus dem Ofen nehmen und so viel Kürbis rausschaben, das genug Platz für die Füllung entsteht. Die  gewonnene Kürbismasse in die Schüssel mit der Kräuter-Gemüse-Käsemasse geben und alles verrühren.

Verteilen Sie die Mischung auf beide Hälften, den gewürfelten Feta darüber und erneut in den Ofen schieben. Nach ca. 15 Backminuten noch den Pecorino drüberhobeln und weitere 5-10 Minuten backen. Zur Garprobe ab und an mit dem Zahnstocher testen, ob inzwischen die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Auf zwei Tellern das leckere Veggie-Kürbisgericht auftischen und zur Herbstzeit genießen!

Wussten Sie schon?

Unser herbstliches Veggie-Kürbisgericht enthält einen wahren Cocktail an Wirkstoffen zur Entzündungshemmung: In Zwiebel, Knoblauch, Basilikum und Olivenöl sind vor allem die sekundären Pflanzenstoffe Mannuheptulose, Salicylsäure, Thymol, Apigenine und Polyphenole enthalten. Darüber hinaus unterstützt das Capsaicin aus der Chili und das Kaempferol aus der Zwiebel die allgemeine Schmerzhemmung und das Pektin (Zwiebel) und der Lactobazillus (Ziegenfrischkäse) die probiotische Wirkung für unseren Darm. Schlussendlich wirken Shiitake-Pilz (Purpurin), Zwiebel (Allyl-Gruppen) und Knoblauch (Cysteine) noch leberentgiftend.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

 

 

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natürlich essen | Süßkartoffel Suppe | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Heute zaubern wir eine deftig, cremige Suppe mit Süßkartoffel als Grundsubstanz. Besonders sämig wird sie natürlich durch reichlich Kokosmilch, eins unserer Grundzutaten auf „natürlich essen – ab heute gesund!“.
Um ein wenig mehr Biss in unsere Suppe zu bekommen, haben wir uns für Garnelen als Eiweißlieferant entschieden.

Zutaten (4 Pers.)
2 große Süßkartoffeln
200g Garnelen, abgetropft
400ml Kokosmilch
500ml Gemüsebrühe
1 Chilischote, fein gehackt
1 Stück Ingwer, frisch – daumengroß und kleingehackt
1 Stück Kurkuma, frisch – daumengroß und kleingehackt
1 Stück Galgant, frisch – daumengroß und kleingehackt (alternativ 1 TL gemahlen)
1 Bund Koriander
1 EL Limettensaft
2 EL Ghee, (alternativ Butter vom Weiderind)
Salz, Pfeffer

Zunächst die Süßkartoffeln schälen, achteln und in einem Topf gar kochen.

Dann die kleingehackten Ingwer-, Galgant- und Kurkumastückchen zusammen mit Chili und etwas Ghee in einem hohen Topf leicht anbraten, bis sich ein gutes Aroma entwickelt hat.

Die gekochte Süßkartoffel hinzugeben, ein wenig mit anbraten lassen und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Anschließend die Kokosmilch hinzugeben und ca. 5 Minuten köcheln  lassen.

Das Ganze mit einem Pürierstab durchmixen, bis eine cremig-sämige Suppe entsteht. Bei zu fester Konsistenz noch etwas Gemüsebrühe hinzufügen.

Nun die Garnelen mit etwas Ghee anbraten, die Hälfte zur Suppe dazugeben und unterrühren. Jetzt noch etwas Limettensaft, Salz und Pfeffer hinzu – abschmecken und wir sind fast fertig.

Das Ganze mit frischem, gehackten Koriander und den restlichen Garnelen garnieren und anrichten.

Guten Appetit.

Wussten Sie schon?

Aufgrund der Kombination von Ingwer, Kurkuma, Galgant, Chili und Koriander (Gingerol, Curcumin, Pinen, Capsaicin und Cilantrin) hat unsere Suppe eine antientzündliche und schmerzhemmende Wirkung. Darüber hinaus hat sie noch einen antimikrobiellen Effekt über Piperin, Eugenol und Laurinsäure aus schwarzem Pfeffer, Galgant und der Kokosmilch und fördert somit unsere Verdauung.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | gefüllte Paprikaschoten | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (4 Pers.)
6-8 Paprika (rot, gelb, orange) – möglichst gleichgroß und standfest
600g Bio-Rinder-Hackfleisch (vom Metzger des Vertrauens)
1 mittelgroße Zwiebel – fein gehackt
2-3 Knoblauchzehen – fein gehackt
1 Ei
Salz, Pfeffer
1-2 TL Paprika
1 Dose Tomatenmark
1 gr. Dose geschälte Tomaten (altern. 1kg frische Tomaten)
Olivenöl
½ Bd. frischen Basilikum – fein gehackt
½ Bd. frischen Oregano – fein gehackt
½ Bd. Frühlingszwiebeln – fein gehackt
1 kleine Chilischote – fein gehackt
200ml Gemüsebrühe (ohne Hefe)

Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Paprikaschoten waschen und den „Deckel“ samt Stiel abschneiden und beiseite legen. Das Paprikagehäuse entfernen und gegebenenfalls ausspülen.

Das Hackfleisch, Ei, jeweils die Hälfte von Zwiebel und Knoblauch, die Hälfte der gehackten Kräuter und Frühlingszwiebel, Salz, Pfeffer in einer großen Schüssel per Handkraft gut miteinander vermengen, bis eine homogene Masse entstanden ist. Die Hackmasse füllen Sie anschließend gleichermaßen in die Paprikaschoten ein, und „verschließen“ sie mit den beiseite gestellten Deckeln.

Erhitzen Sie in einem großen Bräter (oder ofenfesten Topf) etwas Olivenöl und schwitzen darin Zwiebel, Chili und Knoblauch an, und geben dann unter Rühren das Tomatenmark hinzu. Stellen Sie die gefüllten Paprikaschoten in den Bräter, und füllen ihn dann mit der Menge an Brühe und den geschälten Tomaten auf. Mischen Sie die flüssigen Bestandteile gut durch, und drücken dabei die geschälten Tomaten mit dem Kochlöffel an der Bräterwand leicht „kaputt“. Geben Sie die restlichen Kräuter und Frühlingszwiebel hinzu, und würzen noch etwas mit Salz und Pfeffer – mischen Sie nochmals alles gut durch.

Verschließen Sie den Bräter mit einem Deckel, und geben ihn für 30-45min in  den vorgeheizten Backofen.

Richten Sie die Paprikaschoten auf einem Teller an, streuen noch etwas Salz und Pfeffer drüber und geben ein paar Spritzer Olivenöl hinzu.

Lassen Sie sich die deftige Mahlzeit schmecken.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Wussten Sie schon?

Das reichhaltige Angebot verschiedenster Kräuter in Kombi mit Gemüse und Rinderhack ist nicht nur deftig lecker, sondern wirkt auch sehr komplex anti-entzündlich, schmerzhemmend, anti-viral/-bakteriell und anti-oxidativ.

natürlich essen | Lasagne | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (4 Pers.)
400-500g Bio Rinderhack
3 lange Zucchini
3 rote lange Paprika
2 Zwiebeln, fein gehackt
4 Knoblauchzehen, fein gehackt
600g Tomaten, gehackt oder gewürfelt
4 EL Tomatenmark
2 EL Olivenöl
1 EL Paprikapulver
1 TL Kümmel

für die „Béchamel“ Sauce
200g grüne Paprika (pimientos de padron)
1 kl. Zwiebel, fein gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 Chilischote, fein gehackt
250g Champignons
1 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer

Den Ofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen.

Das Rinderhack mit Zwiebeln, Knoblauch und dem Tomatenmark anbraten. Die gehackten Tomaten hinzfügen und ca. 30 Minuten köcheln lassen.

Für die „Béchamel“ Sauce werden in der Pfanne zunächst Zwiebeln in Olivenöl glasig gedünstet, dann Knoblauch angebraten und anschließend klein geschnittene grüne Paprika und die gehackte Chilischote hinzugefügt.

Parallel dazu, in einer separaten Pfanne, geviertelte Champignons anbraten und dann, mit etwas Wasser, der Sauce hinzufügen. Zusammen noch etwas köcheln lassen und anschließend in einem Mixer zu einer glatten „Béchamel“ Sauce pürieren.

Die Zucchini mit einem breiten Sparschäler in lange Streifen scheiden und den Boden einer Auflaufform damit auslegen. Die rote Paprika verputzen, gerade und breit zurecht schneiden und als nächste Schicht darüber legen. Dann die Hackmasse hinzufügen und eine Schicht „Béchamel“ Sauce darüber gießen. Dies Procedere Schicht für Schicht wiederholen, bis kurz unter den Rand der Auflaufform. Die letzte Schicht aus Zucchinilagen wird noch einmal mit Olivenöl großzügig beträufelt und dann alles in den Ofen, auf mittlerer Schiene.

Für ca. 45 Minuten backen, je nach Hitzegrad des Ofens. Zum Gartest mit einem Messer durch die fertige Lasagne ziehen. Für 5 Minuten abkühlen lassen und dann servieren.

Guten Appetit.

Wussten Sie schon?

Die Kombination von Cucurbitin, Betapinen und Carvona aus Zucchini, Kümmel und Paprika (-pulver) sorgt neben einer Schmerzhemmung auch für eine anti-oxidative und anti-parasitäre Wirkung.