Mit ‘Champignons’ getaggte Beiträge

natürlich essen | Pilz Cappucchino | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (2-4 Pers.)
10g getrocknete Steinpilze
200g Champignons
500ml Gemüsebrühe
200ml Ziegenmilch (alternativ Kokosmilch/Mandelmilch)
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
1 Lorbeerblatt
½ Bd. Thymian
Salz, schwarzer Pfeffer

Kochen Sie die Steinpilze in der Brühe auf, schalten den Herd aus und lassen sie für ca. 10min ziehen.

Champignons in Steifen schneiden, Schalotte klein würfeln und zusammen mit dem gehackten Knoblauch in einem Topf in Olivenöl anbraten.

Gießen Sie den Steinpilzsud durch ein Sieb zu den Champignons, drücken Sie dabei die Steinpilze gegen das Sieb, damit möglichst viel Flüssigkeit herauskommt. Hacken Sie die Steinpilze klein, und geben Sie sie zusammen mit dem Lorbeerblatt zur Suppe. Lassen Sie alles erneut für ca. 10min aufköcheln.

Bevor Sie die Suppe servieren, erhitzen Sie die Milch ohne sie kochen zu lassen, und schäumen sie mit einem Milchschäumer oder einem Stabmixer gut auf.

Füllen Sie die Suppe in Kaffeetassen oder Schälchen, und bedecken Sie mit einer Milchschaumhaube. Streuen Sie nach Belieben nocht etwas Salz, Pfeffer und Thymianblättchen darüber.

Lassen Sie es sich schmecken.

Wussten Sie schon?

Die Steinpilze haben einen unterstützenden Einfluss bei der Immunmodulation. Hier im konkreten Fall geht es um eine Immunstimulation, also einer Stärkung der natürlichen Immunreaktion. Zusätzlich gibt es Unterstützung durch Thymian (Carvacrol, Thymol) und Zwiebel (Inulin) bei der Entzündungshemmung. Der Wirkstoff Monoterpen aus dem Lorbeerblatt wirkt anti-parasitär und anti-mikrobiell auf unseren Organismus.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Kürbispfanne | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (4 Pers.)
1 Hokkaido-Kürbis
1 große Süßkartoffel
1 große Paprika
1 mittelgroße Zwiebel – gewürfelt
2 Knoblauchzehen – fein gehackt
1 mildsäuerlichen Apfel (roter Boskop)
1 Handvoll brauner Champignons
1 Handvoll Kräuterseitlinge
1 Handvoll Petersilie – grob gehackt
Salz, Pfeffer
2-3 EL Kokosfett (alternativ Ghee)

Waschen Sie das Gemüse (Pilze können auch nur mit einer feinen Bürste gereinigt werden), und verputzen es, wenn nötig. Halbieren Sie den Kürbis, entfernen das komplette Gehäuse und schneiden das Kürbisfleisch in gleichmäßig große Stücke. Schälen Sie die Süßkartoffel und schneiden Sie in ebenso große Stücke wie den Kürbis.

Erhitzen Sie das Kokosfett in einer großen Pfanne und braten bei mittlerer Temperatur Süßkartoffel und Kürbis von allen Seiten an.

Währenddessen schneiden Sie Paprika, Apfel und Pilze ebenfalls in gleichgroße Würfel. Die Pilze braten Sie in einer separaten Pfanne an, und stellen Sie bis zum Anrichten warm.

Wenn Kürbis und Süßkartoffel an allen Seiten schön angebraten sind, geben Sie erst Paprika, Zwiebel, Knoblauch, und etwas später den Apfel hinzu. Schwenken Sie alles gut durch.

Tipp!

Probieren Sie unbedingt dieses Gericht mit angebratenem Wildfleisch (Reh oder Wildschein), oder aber auch groben Speckwürfeln vom Jamón Ibérico. Eine weitere schmackhafte Variation kann scharf angebratenes Hackfleisch vom Weiderind sein. Probieren Sie es aus, Sie werden es lieben!

Würzen Sie das Gemüse mit Salz und Pfeffer – wenn Sie Schärfe mögen, dann können Sie auch fein gehackten Chili hinzugeben. Geben Sie zu guter Letzt die angebratenen Pilze und ca. dreiviertel der gehackten Petersilie hinzu, und vermengen alles.

Richten Sie die herbstliche Kürbispfanne in tiefen Tellern an, streuen ein wenig der frischen Petersilie drüber und geben jeweils noch eine Prise Salz und Pfeffer drüber.

Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Wussten Sie schon?

Mit der herbstlichen Kürbispfanne haben Sie ein weiteres Gericht, welches konzentriert entzündungs- und schmerzhemmend aber auch anti-parasitär/-mikrobiell wirkt. Die Entzündungshemmer finden sich in Petersilie (p-Cimeen, Apigenin), Knoblauch (S-Allycylstein, Pectine), Apfel (Quercetin) und Zwiebel (Inulin). Bereichern Sie Ihr Gericht mit dem Wildfleisch, dann kommt der Wirkstoff Taurin hinzu.
Die Schmerzhemmer nehmen Sie durch Apfel und Zwiebel (Kaempherol) auf. Anti-parasitär/-mikrobiell wirkt eine der Hauptzutaten, nämlich der Kürbis (Cucurbitin).

natürlich essen | Lasagne | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (4 Pers.)
400-500g Bio Rinderhack
3 lange Zucchini
3 rote lange Paprika
2 Zwiebeln, fein gehackt
4 Knoblauchzehen, fein gehackt
600g Tomaten, gehackt oder gewürfelt
4 EL Tomatenmark
2 EL Olivenöl
1 EL Paprikapulver
1 TL Kümmel

für die „Béchamel“ Sauce
200g grüne Paprika (pimientos de padron)
1 kl. Zwiebel, fein gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 Chilischote, fein gehackt
250g Champignons
1 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer

Den Ofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen.

Das Rinderhack mit Zwiebeln, Knoblauch und dem Tomatenmark anbraten. Die gehackten Tomaten hinzfügen und ca. 30 Minuten köcheln lassen.

Für die „Béchamel“ Sauce werden in der Pfanne zunächst Zwiebeln in Olivenöl glasig gedünstet, dann Knoblauch angebraten und anschließend klein geschnittene grüne Paprika und die gehackte Chilischote hinzugefügt.

Parallel dazu, in einer separaten Pfanne, geviertelte Champignons anbraten und dann, mit etwas Wasser, der Sauce hinzufügen. Zusammen noch etwas köcheln lassen und anschließend in einem Mixer zu einer glatten „Béchamel“ Sauce pürieren.

Die Zucchini mit einem breiten Sparschäler in lange Streifen scheiden und den Boden einer Auflaufform damit auslegen. Die rote Paprika verputzen, gerade und breit zurecht schneiden und als nächste Schicht darüber legen. Dann die Hackmasse hinzufügen und eine Schicht „Béchamel“ Sauce darüber gießen. Dies Procedere Schicht für Schicht wiederholen, bis kurz unter den Rand der Auflaufform. Die letzte Schicht aus Zucchinilagen wird noch einmal mit Olivenöl großzügig beträufelt und dann alles in den Ofen, auf mittlerer Schiene.

Für ca. 45 Minuten backen, je nach Hitzegrad des Ofens. Zum Gartest mit einem Messer durch die fertige Lasagne ziehen. Für 5 Minuten abkühlen lassen und dann servieren.

Guten Appetit.

Wussten Sie schon?

Die Kombination von Cucurbitin, Betapinen und Carvona aus Zucchini, Kümmel und Paprika (-pulver) sorgt neben einer Schmerzhemmung auch für eine anti-oxidative und anti-parasitäre Wirkung.

natürlich essen | Grillgemüse aus dem Backofen

Zutaten (4 Pers.)
1 Süßkartoffel
2 Urmöhren
3 rote Spitzpaprika
1 Bd. Frühlingszwiebeln
1 rote Zwiebel
2 Händevoll Kirschtomaten
2 Händevoll Romatomaten
1 Handvoll Champignons
Salz, Pfeffer
Olivenöl
1 Handvoll frische Basilikumblätter
1 Handvoll Lauch der Frühlingszwiebel

Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.

Waschen und verputzen Sie das Gemüse. Süßkartoffel und Zwiebel werden geschält und gewürfelt, während die Spitzpaprika entkernt und in Ringe geschnitten wird. Von den Frühlingszwiebeln schneiden Sie die kleinen Wurzeln ab. Das Lauchgrün schneiden Sie in feine Ringe, und stellen es vorerst beiseite. Die Tomaten und Champignons werden ebenfalls in gefällige Stücke geschnitten.

Geben Sie alle Zutaten in eine ofenfeste Auflaufform, salzen und pfeffern nach Gusto, und geben abschließend Olivenöl darüber. Mengen Sie alles nochmals gut durch, und garen das Gemüse für 25-30min im Backofen auf mittlerer Schiene.

Zum Anrichten bestreuen Sie alles mit den Frühlingszwiebelringen und einige Basilikumblätter, und geben noch ein paar Spritzer Olivenöl darüber.

Bon Appetit!

Wussten Sie schon?

Die im Basilikum enthaltenen Wirkstoffe Carvacrol, Thymol haben einen entzündungshemmenden Einfluss auf unseren Körper. Darüber hinaus stecken in den Ur-Möhren viele Beta-Carotine, die anti-oxidativ wirken.

natürlich essen | Frittata | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Frittata mit Mangoldgemüse und Honig-Nuss-Vinaigrette (4 Pers.)

Zutaten Frittata
6 Eier (Zweinutzungshühner)
150g Schafs-Feta (Weidetier)
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
1 Handvoll Steinchampignons
2 Lauchzwiebeln – in feine Ringe geschnitten
1 Schalotte – fein gehackt
1 Knoblauchzehe – fein gehackt
1 kleine Chilischote – fein gehackt
1 TL Kokosfett (nativ) zum Einfetten

Zutaten Mangoldgemüse
3 Stauden frischer Mangold – grün, gelb, rot (vom Markt oder dem Bauern des Vertrauens)
1 kleine Zwiebel – fein gehackt
1 Knoblauchzehe – in feine Scheiben geschnitten
1 EL Olivenöl

Rezept Honig-Nuss-Vinaigrette

Backofen auf 180°C vorheizen.

Das Gemüse, sowohl für die Frittata also auch den Mangold, waschen und verputzen wenn nötig.

Paprikaschoten vom Gehäuse und den Kernen befreien, und zusammen mit den Champignons in kleine Würfel schneiden.

Die Eier in einer Schüssel aufschlagen, salzen und pfeffern, und anschließend den Feta hineinkrümeln. Verwenden Sie jetzt einen Stabmixer um Ei und Käse zu einer homogenen Masse zu vermengen. Fügen Sie das gewürfelte Gemüse, Chili, Knoblauch und Schalotten hinzu, und mengen alles gut durch.

Füllen Sie die Masse in eine große gefettete Auflaufform (oder 4-6 kleine Auflaufförmchen), und geben sie für ca. 20-25min in den Backofen.

Zwischenzeitlich bereiten Sie das Mangoldgemüse. Schneiden Sie ggfls. die dunklen Schnittstellen der Mangoldstaude ab, und trennen die Stiele von den Blättern. Schneiden Sie die Stiele in ca. Daumendicke Stücken. Die Blätter legen Sie übereinander, rollen Sie zusammen und schneiden sie dann in Streifen – wenn sie Ihnen zu groß erscheinen, dann einfach etwas kleiner hacken.

Erhitzen Sie bei mittlerer Temperatur das Olivenöl, und geben dann nach einander Zwiebeln, Knoblauch, Mangoldstücken und zum Schluss die Blätter hinzu. Garen Sie das Mangoldgemüse unter gelegentlichem wenden durch und schmecken es dann mit Salz und Pfeffer ab.

Haben Sie die Frittatas im Blick?! Testen Sie, ob die Masse gestockt und die Oberfläche lecker gebräunt aussieht. Wenn ja, raus aus dem Backofen und warmstellen.

Richten Sie Frittata und Mangoldgemüse auf einem Teller an und geben mit einem Esslöffel etwas von der Rezept Honig-Nuss-Vinaigrette dazu.

Guten Appetit.

Torsten Fleischer | Personal Trainer Berlin

Zutaten (4 Pers.)
5 Bio Eier
200g Schafsfeta vom wiesengefütterten Schaf
50g geriebener Schafsgouda (mittelalt)
1 Handvoll braune Champignons – in Scheiben geschnitten
½ rote Paprika – in feine Würfel geschnitten
½ gelbe Paprika – in feine Würfel geschnitten
1 Handvoll Kirschtomaten – geviertelt
1 EL Perino-Tomaten
1 Handvoll Kalamata Oliven in Öl – in Scheiben geschnitten
2 Stängel Basilikum – grob gehackt
1 EL Pesto
Salz, Pfeffer
Kokosfett (nativ/kaltgepresst)

Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.

Eier und Käse in einer ausreichend großen Schüssel gut vermengen (Käse ggfls. mit der Gabel zerdrücken). Anschließend die restlichen Zutaten untermengen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Tartelettes-Förmchen mit etwas Kokosfett ausstreichen, damit die Frittatas nicht haften bleiben. Dann gießen Sie die Masse bis auf ein dreiviertel der Förmchenhöhe hinein – im Backprozess gewinnt Ihre Frittata ordentlich an Höhe.

Geben Sie die Förmchen auf einem Blech für ca. 20min in den Backofen, bis das Ei ausreichend gestockt, und die Oberfläche schön goldbraun gefärbt ist. Nehmen Sie die Frittatas heraus und lassen Sie sie einen Augenblick ruhen, bevor sie serviert werden.

Guten Appetit.

Frittata-Tartlette-II_web

Bild

Zutaten (2 Pers.)
4 Bio-Eier
100g Schafsfeta
3 Cocktail-Rispentomaten
2-3 mittelgroße Champignons
1 EL Perino-Tomaten
1 Handvoll Basilikum
Salz, Pfeffer

Die hier angegebene Menge reicht für 3 Frittatas bei einer Pfannengröße von 10cm Durchmesser.

Backofen auf 150°C (Umluft) vorheizen.

Die Eier in eine Schüssel schlagen udn mit einer Gabel vermengen. Den Feta schön klein bröseln (also gern zwischen den Fingern zerreiben), und mit dem Ei gut vermischen.

Tomaten und Pilze klein schneiden, und zur Ei-Käse-Masse hinzugeben. Den Basilikum grob hacken und ebenefalls untermengen.

Würzen mit Salz und frischgemahlenem Pfeffer, wobei Sie beim Salzen behutsam sein sollten, da der Feta eine gute Eigenwürzung mit bringt.

Die Pfännchen mit Ghee leicht ausfetten und die Ei-Masse auf gut 3/4 der Pfannenhöhe auffüllen (vorsicht, die Frittata wächst in die Höhe).

Geben Sie die Pfännchen für ca. 15-20min in den Backofen – wenn Sie an ihnen ruckeln, dann sollte sich die Ei-Masse nicht mehr bewegen. Die Masse ist gestockt.

Nehmen Sie die Frittatas aus dem Ofen und richten sie ansehnlich auf einem Teller an.

Guten Appetit.

Wussten Sie schon?

Basilikumblätter enthalten sekundäre Pflnazenstoffe, wie Thymol, p-Cimeen und Apigenin, die anti-entzündlich und anti-mikrobiell wirken. Daneben enthält Paprika reichlich Vitamin C mit einer anti-oxidativen Wirkung.