Mit ‘Belohnung’ getaggte Beiträge

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Starten Sie gemeinsam mit uns das Projekt – einen Monat ohne Zucker – am Dienstag, den 02.01.2017.

Liebe Freunde, liebe Leser,

wir hoffen Sie hatten ein friedvolles und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Lieben. Haben ruhige Stunden genossen, und dabei vielleicht den einen oder anderen Gedanken über das nun bald sich neigende Jahr 2016 gehabt, und vielleicht auch schon einen Blick nach 2017 „riskiert“.

Wie in den vergangenen 2 Jahren wollen wir auch 2017 mit Ihnen gemeinsam unsere Tradition der zuckerfreien Zeit zum Jahresstart begehen. Einen Monat, oder 4 Wochen, Achtsamkeit bei der Nahrungsaufnahme.

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Zur Erinnerung:

„It´s all about energy!“ ist einer unserer Leitsätze und wenn wir für einen guten Energieausgleich sorgen und nicht zu weit aus unserer Mitte geraten, dann glauben wir auch an wenig Belohnungsreize, z.B. nach etwas Süßem.

Woher kommt es eigentlich, dass wir häufig dieser „Lust auf Süßes“ ausgesetzt sind? Was macht es mit uns, wenn wir uns „nur mal kurz belohnen“? In welchem Zustand müssen wir dafür sein, wie weit außer Balance geraten, um in das Verlangen nach Süßem, um in einen  „Zuckerflash“ zu kommen, ohne, dass es uns dabei gleich bewusst wird? Das Gefühl danach kennen die meisten von uns: „Oh, schon wieder so viel Schokolade gegessen…“ Okay, wir beide sind bekennende „Chocoholics“, d.h. wir greifen gerne mal zur Schokolade, wenn uns danach ist. Und glauben Sie uns, danach ist uns durchaus öfter als wir es uns wünschen.

Wir haben schon diverse Rückmeldungen zum Thema bekommen, wie beispielsweise „Kein Problem. Mit Disziplin geht alles!“ oder „Kenne ich, habe ich schon mal über Wochen und Monate gemacht…“ Aber wie schaffen wir es, dass das Maßhalten mit dem Konsum von Zucker, und wir meinen hier jegliche Art von Zucker, uns nicht so schwer, ja sogar leicht fällt? Den Nutzen und die Vorteile daraus sollen Sie hier erfahren.

Ein kurzer Ausflug in die Physiologie:
Den Geschmack von Zucker (süß) erkennt unsere Zungenspitze über diverse Geschmacksknospen in ihren Papillen. Diese Knospen haben eine Turnover-Rate (Neubildungszeit der Zellen) von 14 Tagen. D.h. wenn wir es schaffen über mindestens zwei Wochen zuckerfrei zu essen und zu trinken, dann ist die folgende Generation von Geschmacksknospen auf unserer Zunge sensitiver für süßes Schmecken. Und genauso verhält es sich wieder mit der nächsten Zellgeneration von Geschmacksknospen.
Im Klartext: wir schmecken nach 14 Tagen Verzicht wieder deutlich früher, welches Lebensmittel süß ist und welches nicht. Und so können wir regelmäßig, innerhalb von zweimal zwei Wochen dafür sorgen, dass wir durch diese innere Reinigung einen unserer Sinne wieder (de)sensibilisieren.

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Wie wäre das für Sie?

Unsere Einladung zur „Zeit der Besinnung“ enthält auch eine mögliche Antwort auf die Frage – warum man nach einer bestimmten Menge an Zucker nicht rundum gesättigt und zufrieden ist. Warum wird ständig Zuckriges gegessen und lapidar damit beantwortet – unser Gaumen steht nun mal auf „süß“…? Bei vielen von uns wird der Blutzuckerspiegel mehrmals täglich, als Antwort auf diese Belohnung, aufgeputscht – und den regelmäßig darauf folgenden Energieeinbruch (z.B. Müdigkeit, Lustlosigkeit) in Form eines stark schwankenden Blutzuckerspiegels, muss unser Körper auf Kosten seines in der Leber gespeicherten Glykogens (Stärke) wieder ausgleichen.

Ein weiteres „gewichtiges Argument“ für eine Zeit ohne Zucker ist unserer Erfahrung nach, die aus den Schwankungen des Blutzuckerspiegels resultierende zunehmende Insulinresistenz (verringerte Sensibilität auf das Hormon Insulin). Da es aufgrund einer derartigen Ernährungsweise ständig zu einem sehr starken Anstieg des Blutzuckerspiegels kommt, muss die Bauchspeicheldrüse, zur Senkung des Blutzuckerspiegels, entsprechend viel Insulin zur Verfügung stellen. Ist der Körper über viele Jahre hinweg diesen hohen Insulinbelastungen ausgesetzt, kommt es beinahe zwangsläufig zu dieser Störung des Stoffwechsels im Zucker- und Insulinhaushalt unserer Zellen. Das führt zu einer erhöhten Konzentration an freien Fettsäuren im Blut, was wiederum die Glukoseverwertung im Muskel- und Fettgewebe stört. Als Reaktion kommt es zu einer gesteigerten Insulinausschüttung. Dies führt wieder zu einer Herabregulation der Insulinrezeptoren an den Zellen, die Resistenz nimmt weiter zu. Da die Anwesenheit von Insulin in unserem Organismus den Fettstoffwechsel hemmt, steigert es die Fettspeicherung, und wir nehmen an Gewicht zu.

Lassen Sie den Zucker einfach weg – aber bitte jede Art und sei es auch noch so wenig.
Lesen Sie Zutatenlisten ganz genau. Sie werden kaum Fertig-Produkte finden, die weder Zucker, Zuckeraustauschstoffe noch Getreide enthalten. Natürlich essen heißt hier die Devise. Getreide auch weglassen? Ja klar – bleiben Sie gleichzeitig achtsam bei allen Getreideprodukten. Im Hinblick auf die Tatsache, dass das heutige Getreide ebenfalls stark verändert ist, und damit ebenso Schwankungen des Blutzuckerspiegels nach sich zieht, lassen Sie auch Vollkornprodukte weg.

Unsere Spielregeln (pdf-Download)

Uns ist bewusst, dass Sie erleben werden, wie Sie  anfangen zu rotieren. Wie Sie aufgrund möglicher Entzugserscheinungen (z.B. Kopfschmerzen) plötzlich an nichts anderes mehr denken können, als an Zucker – und für etwas Süßes oder eine Scheibe Brot, würden Sie am liebsten auf Ihre Teilnahme an unserem Projekt „einen Monat ohne Zucker“ verzichten.

Nehmen Sie diese Herausforderung – wie wir auch – sportlich. Das heißt, nehmen Sie sie als willkommene Veränderung für sich selbst, als Bruch mit alten Gewohnheiten – freuen Sie sich darauf neue Erfahrungen zu machen und gestärkt aus dieser Zeit der Achtsamkeit herauszugehen.
Erinnern Sie sich daran, dass es nicht für immer sein muss und vorerst lediglich dem Zweck dienen soll, für sich selbst das Verlangen nach Zucker und Kohlenhydraten zu akzeptieren. Lernen Sie wieder intuitiv und entspannt zu essen. Stellen Sie das Gleichgewicht wieder her.

Wir begleiten Sie dabei.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Dienstag, 10.01.2017
Unsere erste Woche der zuckerfreien Zeit ist vorrüber und es gibt einen kleinen Kurzbericht von mir (Lars):
Da ich mit Familie und Freunden über den Jahreswechsel in Spanien war, gab es die eine oder andere Herausforderung für mich – wie z.B. auf leckeren Rotwein aus Empordá zu verzichten. Ich war hierbei nur bedingt erfolgreich, da es beim leckeren Essen im Steakhaus zum Urlaubsabschluss eine kleine Rotweinbegleitung gab…;-)
Ansonsten ist es mir, trotz einiger Verlockungen durch Croissants und frischem Weißbrot, relativ leicht gefallen ohne Zucker durch die erste Woche zu kommen. Trockenfrüchte sind da sehr hilfreich…und wie stets um Eure Erfahrungen?
Beste Grüße, Lars

Dienstag, 17.01.2017
Nach der zweiten Woche (Bergfest…;-)) verspüre ich mittlerweile einen leichten Energieverlust. Insbesondere für mein Krafttraining fehlt es an Energie für ein intensives workout. Da gibt es glücklicherweise eine gute  Alternative: Lauftraining am Rhein – das geht mir interessanterweise leichter ab…insbesondere mit Hund. Die Kompensation erfolgt derzeit über einen vermehrten Verzehr von Nüssen und Schafmilch-Joghurts, Trockenfrüchte habe ich ein wenig über. Das strategische Einkaufen bleibt weiter meine größte Herausforderung, denn Etiketten lesen verhindert den Spontankauf.
Bis bald, Lars

Dienstag, 24.01.2017
Leider hat es mich am vergangenen Wochenende mit einem Hals-Katarrh bzw. einer Kopf-Grippe erwischt und ich habe mir natürliche Antibiotika in Form von leckerem Honig verabreicht. Damit habe ich zwar gegen unsere Regeln von „Zuckerfrei“ verstoßen, mir geht es aber gleich viel besser. Aufgefallen ist mir natürlich auch die enorme Süßkraft von Honig – egal ob pures Lutschen vom Löffel oder im Tee! Auch das ist einer der Effekte der zuckerfreien Zeit – die Neu-Sensibilisierung unserer Geschmacksknospen. Die letzte Woche bleibe ich, mit Ausnahme des Honigs, weiter am Ball und berichte gerne zum Ende über weitere Erfahrungen…
Bis dahin, Lars

Dienstag, 31.01.2017
Nun denn, der letzte Tag unserer „zuckerfreien Zeit“ ist angebrochen und es ist der Moment für einen Rückblick:
Was ist mir leicht gefallen, was ist mir schwer gefallen?
Leicht war es für mich auf Alkohol, Süßigkeiten und Brot zu verzichten. Schwer gefallen sind mir Momente, bei denen eine leckere süße Mahlzeit als Belohnung verlockend und leicht verfügbar war, wie z.B. am vergangenen Wochenende ein Stück Apfeltorte.
Nach einem ausgedehnten Schneespaziergang in der Eifel haben wir uns zur Belohnung in ein Café gesetzt und siehe da – es gab noch genau zwei Stücke Apfeltorte. Angepriesen wurden sie von der Bedienung als „warmer Apfelkuchen mit Sahne“. Da habe ich mich spontan entschieden dieses Stück genussvoll zu verzehren – quasi als Übergang in die „Zuckerzeit“ der nächsten Woche…;-)
Mein Fazit – ohne Druck zu verzichten war eher leicht – und wenn die Gewohnheiten einen überfallen, dann ist es hilfreich sich zu entspannen und kleine Ausreißer zu akzeptieren, solange die Entscheidung sich bewußt zuckerarm zu ernähren nicht grundsätzlich in Frage gestellt wird!

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„Die Pfunde wachsen nicht zwischen Weihnachten und Neujahr – sondern zwischen Neujahr und Weihnachten.“
Mit diesem Zitat, frei nach Prof. Lötzerich – Dozent von der Deutschen Sporthochschule in Köln, starten wir unsere diesjährige „No-Sugar-Challenge 2.0“.

Was sind Ihre Vorsätze für 2016 oder wie sieht Ihr Veränderungswunsch für das neue Jahr aus? Endlich die ersehnte Strandfigur erreichen? Oder vielmehr konsequent Süßes aus dem Speiseplan streichen?  Wie steht es um Ihre Motivation, wieder einmal Verzicht zu üben und damit nicht bis nach Karneval zu warten – gerade nach den letzten Wochen des Schlemmens und Naschens? Schaffen Sie es, einen Monat zuckerfrei zu essen und zu trinken?

Starten Sie gemeinsam mit uns das Projekt – einen Monat ohne Zucker – am Montag, den 04.01.2016.

Das Gefühl zum Ende der Weihnachtszeit kennen die meisten von Ihnen: “Oh, schon wieder so viel Schoko-Nikoläuse und Weihnachtsplätzchen gegessen…” Torsten und ich (Lars), wir sind bekennende “Chocoholics”, d.h. wir greifen gerne öfter mal zur Schokolade, wenn uns danach ist. Und gerade zur Advents- und Weihnachtszeit ist uns durchaus häufiger danach, als wir es uns sonst erlauben.

Mein persönliches Weihnachtserlebnis (Lars) lässt sich ganz gut wie folgt beschreiben:
Zum Auftakt der Adventszeit, am 01.Dezember, gab es die erste Überdosis Weihnachtsgebäck in Form von Lebkuchen, Printen und Dominosteinen. Ein knappes Jahr auf diese saisonalen Leckereien zu verzichten – kein Problem – allerdings mit dem Stichtag fielen diverse Hemmungen bei mir. Auch wir schaffen das Maßhalten mit dem Konsum von Lebkuchen und Co in solchen Zeiten nicht wirklich, so dass uns auch bald die vielen Plätzchen wie Blei im Magen gelegen haben. Im Laufe des Dezembers habe ich bei mir eine alte Gewohnheit erkannt, nämlich die des „Ach ja, ist ja bald Weihnachten…“ schönredens. Als Folge daraus erwuchs bei mir ein kleines Weihnachtsbäuchlein mit Hang zur Trägheit (weniger körperliche Aktivität) und weiterer Lust zur Völlerei. Auch hier wieder gemäß eines Zitats,
„Es war die reine Glückseligkeit: Ich badete in Süßigkeit.“ (Ich-Erzählerin aus dem Roman „Die Wand“).
Zucker hat bekanntermaßen, ähnlich wie Nikotin, Koffein und Alkohol eine Menge Suchtpotential. Und genau diesem bin ich in den letzten Wochen mehr oder minder erlegen…

Glücklicherweise nehmen wir uns weiterhin Zeit beim Zubereiten unseres eigenen Weihnachtsgebäcks, d.h. für einen guten und gesunden Geschmack, für ein besseres Körpergefühl und ein besseres Gewissen stehen wir schon mal ein paar Stunden in der Backstube und heizen dem Ofen mit Eiern, Kokosmehl und Kokosfett, gemahlenen Mandeln und Haselnüssen, Honig, Kakao, Zimt, Muskat und Vanille so richtig ein.

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Exkurs: Süßes – biologische und kulturelle Evolution

Entwicklungsgeschichtlich betrachtet ist der übermäßige Zuckerkonsum ein sehr junges Phänomen. Noch vor wenigen Jahrhunderten war Zucker in unseren Haushalten eine Kostbarkeit, der im Zuckerkästchen aufbewahrt und per Schlüssel durch die Hausfrau streng rationiert wurde. Erst mit dem Aufkommen der industriell gewonnenen Raffinade (aus Zuckerrohr und Zuckerrübe), konnte sich ein Massenkonsum und damit verbundene gesundheitliche Bedenken entwickeln.
„1650 eine Rarität, 1750 ein Luxusgut, wurde aus dem Zucker nach 1850 ein schlichter Bedarfsartikel.“ (Sidney Mintz aus „Die süße Macht“)

Süßer Energie können wir einfach schwer widerstehen, zu tief sitzt ein uralter Überlebenstrieb – unsere Vorfahren waren auf ihren Geschmackssinn viel stärker angewiesen. Er ist die allerletzte Hilfe gewesen, um sich für oder gegen eine Mahlzeit zu entscheiden: runterschlucken oder ausspucken? Die Wissenschaft betrachtet ihn schlicht als chemischen Sensor für die Güte einer Nahrung. So schmecken giftige Pflanzen oft bitter, Saures ist häufig unreif oder bakteriell verunreinigt. Der Süßgeschmack hingegen signalisierte urzeitlichen Jägern und Sammlern stets Positives. Er dient als Indikator für Kalorien in Form von Kohlehydraten. Zwar enthält Zucker keinerlei Nährstoffe wie Vitamine oder Spurenelemente, speichert aber viel Energie in einer Form, die der Körper besonders leicht in Kraftstoff für die Muskeln umwandeln kann.

Das Wohlgefühl, mit dem der Körper auf Süßes reagiert, ist ein evolutionär entstandener Anreiz zur Energieaufnahme über das Hungergefühl hinaus. Abgesehen vom Honig waren süße Speisen und süße Getränke früher nicht Bestandteil unseres Nahrungsangebots. Mit dem Ende der allgemeinen Selbstversorgung – Jäger & Sammler versus Ackerbauer und der bald folgenden industriellen Massenproduktion von Lebensmitteln, entstand im Überfluss, was so lange eine lustvolle Seltenheit gewesen war.

Zucker einfach weglassen – wie soll das gehen?

Lesen Sie die Zutatenlisten beim Einkauf ganz genau. Sie werden kaum Fertig-Produkte finden, die weder Zucker, Zuckeraustauschstoffe noch verarbeitetes Getreide enthalten. Natürlich essen heißt hier die Devise. Getreide auch weglassen? Ja klar – bleiben Sie gleichzeitig achtsam bei allen Getreideprodukten. Im Hinblick auf die Tatsache, dass das heutige Getreide ebenfalls stark verändert ist, und damit Schwankungen des Blutzuckerspiegels nach sich zieht und auch Suchtpotential entfaltet – sogenannte Exorphine, Opiat-ähnliche Substanzen aus Gluten bzw. Gliadin aktivieren Belohnungszentren im Gehirn, lassen Sie am besten auch Vollkornprodukte weg. Die regelmäßige Aktivierung des Belohnungssystems kann durch eine positive Feedbackschleife unter bestimmten Umständen zur Sucht führen.

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Auch im Bewusstsein, dass Sie aufgrund möglicher Entzugserscheinungen (z.B. Kopfschmerzen, Energielosigkeit) plötzlich an nichts anderes mehr denken können, als an Zucker – und für etwas Süßes oder eine Scheibe Brot, am liebsten auf Ihre Teilnahme an unserem Projekt “einen Monat ohne Zucker” verzichten würden, nehmen Sie diese Herausforderung – wie wir auch – sportlich. Das heißt, nehmen Sie sie als willkommene Veränderung für sich selbst, als Bruch mit alten Verhaltensmustern – freuen Sie sich darauf neue Erfahrungen zu machen und gestärkt aus dieser Zeit der vermehrten Achtsamkeit herauszugehen. Erinnern Sie sich auch daran, dass es vorübergehend ist und dass, die sich neu bildenden Geschmacksknospen auf der Zunge (Turnover Rate 14 Tage), deutlich sensibler auf Zucker reagieren. So dass es mit zunehmender Zeit nicht schwieriger sondern einfacher wird, auf Zucker zu verzichten.

Lernen Sie wieder intuitiv und entspannt zu essen. Finden Sie Ihr Gleichgewicht, oder stellen Sie es wieder her.

Wir freuen uns bereits jetzt über zahlreichen Rückmeldungen.

„Hypothesen sind Netze; nur der wird fangen, der auswirft.“ (Novalis)

Dienstag, 05.01.2016
Mein (Lars) Start gestern war ziemlich rund, d.h. ich habe zum Frühstück einen Chia-Kokos-Nuss-Brei gemacht und mit Rührei und Feta erweitert. Tagsüber war ich mit zwei süßen Geschenken aus der Weihnachtszeit konfrontiert und habe aufgrund eines lieben Tipps, die Champagner-Trüffel von Heinemann kurzerhand eingefroren…;-)
Zum Abend gab es denn mit viel Appetit Avocado-Mus mit Tomaten und Nordseekrabben.
Erstes Fazit: habe Zuckerflash der letzten Wochen möglicherweise abgelegt…

Mittwoch, 06.01.2016
Die ersten beiden Tage sind bei mir (Torsten) sehr entspannt angelaufen. Kein Verlangen auf zuckerähnliche Lebensmittel. Nach den „fetten“ Tagen habe ich den Start unserer Challenge förmlich herbeigesehnt. Zu viel Kekse, Schoko-Weihnachtsmänner und Stollen. Ich hatte dieses Jahr „Heide Sand“ gebacken – und der war SOOOO gut, dass es selten bei einem blieb, eher wurden 4-6 Keksen. Gebacken hatte ich in Summe glaube ich 8 Blecke. Am Ende haben wir dann viel vom Backwerk verschenkt – und ich muss gestehen, ganz zum Schluss, als keiner mehr was wollte, auch entsorgt. Lediglich den selbstgebackenen Stollen meiner Mutter, den konnte ich nicht wegwerfen, der wurde eingefroren. Ich bin gespannt auf die kommenden Tage und Wochen 🙂

Donnerstag, 07.11.2016
Eintrag zu gestern von Lars: Habe Kürbiscremesuppe mit Petersilienwurzel und Feta-Käse gemacht und beim Einkauf der Gemüsebrühe (Instant) vermeintlich genau geschaut – die erste Bio-Gemüsebrühe enthielt extrem viel Salz und Rohrohrzucker – die zweite auch und die dritte sollte es dann sein. Leider habe ich bei der ersten Geschmacksprobe festgestellt, „seltsam süß das Zeug…“ und siehe da – mal eben Maltodextrin überlesen…Na ja, die Suppe habe ich dann gegegessen und bin nun auch wieder fokussierter beim Etikettenlesen!

Montag, 11.01.2016
Heute meine (Lars) kleine Rückschau zum vergangenen Wochenende:
Die erste Woche ist also vorbei und siehe da – kaum bis keine Gelüste nach Süßem oder auch nach Brot. Mein Konsum von Kaffee und Tee ist allerdings etwas mehr geworden. Was ich auch feststelle ist eine Gewichtsabnahme (2kg) die mir nicht so in den Kram passt. Also wird jetzt mehr Fett und Eiweiß ins Essen gepackt…;-)
Aufgrund einer Zerrung beim Crosslauf pausiert gerade mein eigenes Lauftraining, obwohl ich gute Energie zum Laufen habe.

Mein (Torsten) Rückblick auf die erste Woche unserer #nosugarchallenge

Die erste Woche verlief gut und entspannt. Süßes in jedweder Form wurde erst einmal nicht vermisst, erst einmal! Ähnlich wie bei Lars konnte ich einen leichten Anstieg von Kaffee, respektive Espresso, registrieren – jedoch marginal.

Und genauso wie bei Lars sind die Weihnachtspfunde, wieder weg. Was diese Süßigkeiten-Fresserei doch ausgemacht hat. Das konsequente Weglassen brachte in meinem Fall eine Erleichterung von 2,5 kg, damit bin ich bei meinem regulären Gewicht angelangt.

Was ich jedoch seit Anfang der Woche feststelle, ist ein gewisses Gelüst auf ein Stück’le Schoko. Meine Frau nimmt an der Challenge nicht teil, so dass sie hin und wieder neben mir auf der Couch sitzend, ein Stück Schokolade genießt – da denke ich mir ganz leise „Was für ein Scheiß!“ ABER, meine Bauchspeicheldrüse dankt mir die Verschnaufpause sehr – sag ich mir dann immer 😉

Donnerstag, 14.01.2016
Gestern war es dann soweit – mein (Lars) echtes Schwachwerden in Sachen Zucker & Co:
Ein Klient hat mir zum Morgentermin einen selbstgebackenen Eierkuchen („…nur aus Vollkorndinkelmehl und mit ein wenig Honig…“) mitgebracht, den ich zumindest einmal kosten sollte. Aus der Verkostung wurde dann ein ganzes Verspeisen…
Der Eierkuchen war tatsächlich nicht wirklich süß. es war inzwischen 11h und es gab bis dahin weder Paleo Kaffee mit Kokosöl oder Eigelb und der Appetit war groß und das Fleisch schwach…;-)

Montag, 18.01.2016
Am vergangen Wochenende war ich (Lars) auf einer Fortbildung in Sachen energetischer Psychologie (Klopfakupressur) und es gab von allen Teilnehmern zubereitete Speiseangebote zum Mittag. Darauf wollte ich mich dann doch nicht einlassen…wer weiß was die lieben Leute da so alles reingemischt haben, hmh…?
Einen Heißhunger oder besondere Gelüste auf Schoko und Co habe ich auch nicht festgestellt, obwohl es dort reichlich Süßkram zur Auswahl gab.
Glücklicherweise gab es in der Nähe des Fortbildungsinstituts einen türkischen Imbiss und ich habe mir an zwei Nachmittagen einen Gemüse-Salatmix mit Lammfleisch bestellt. Ohne dieses Alternativangebot hätte ich sicherlich auch überlebt…

Donnerstag, 28.01.2016
Wir nähern uns mit großen Schritten der Zielgerade. Und ich (Torsten) bin durchaus froh, wenn ich mal wieder ein kleines Stückchen guter Schokolade auf meiner Zunge spüren kann. Der Appetit danach hält sich noch entspannt in Grenzen, und es ist nicht so, dass ich um den Lebensmittelschrank herumtigere, oder meiner Frau das Eis abspenstig mache. Auch ich zugeben kann, so langsam „nervt“ es mich, dass sie das leckere Schokoeis mit Stückchen genießt, und ich an den süßen Obstsorten der Saison rumlutsche.

Der gesteigerte Kaffee-/Espresso-Appetit hat sich auch wieder gelegt. Also bis hierhin, alles im „Grünen Bereich“.

ABER!!!

Heute fahren meine Frau und ich für ein paar Tage nach Usedom unseren 23ten zu feiern. Und wenn ich GANZ ehrlich bin, weiß ich noch nicht so recht, ob ich in dieser Zeit KOMPLETT auf „Verbotenes“ verzichten möchte. Der Geist ist ja ganz willig, nur ob das Fleisch stark ist … Na, ich werde berichten 🙂

Dienstag, 02.02.2016

Noch 2,5 Tage bis zum Ende der NoSugarChallenge. 1 Monat und Zucker & Co!

Na gut, bei mir (Torsten) war es nicht ganz einen Monat. Wie ich ja vergangene Woche bereits erwähnte, waren meine Frau und ich unseren 23ten auf Usedom zelebrieren – und ich würde lügen, wenn ich sage, ich hätte mich mit Händen und Füßen gegen diverse Scheiben guten Brotes und das eine oder andere Dessert gewehrt. Wahrlich das habe ich nicht. Umso spannender war es wieder einmal zu beobachten, wie rasch meine „Körpermitte“ „behäbig“ wurde. So gut die Sachen auch geschmeckt haben, aber dieses Gefühl von Präsenz und Behäbigkeit des gesamten Verdauungsbereiches macht wenig Freude.

Ein Vorteil hatte dieser kleine „Ausrutscher“ wieder, er bestätigt, dass der eingeschlagene Weg für mich genau der richtige ist. Mal ein Schokolädchen hier und da, Trockenfrüchte und Honig in Maßen genossen, und alles ist schick.

Mittwoch, 03.02.2016
Heute zum letzten Tag unserer No-Sugar-Challenge darf ich (Lars) auch beichten, was ich seit dem vergangen Wochenende an Zucker zu mir genommen habe:
Aufgrund eines Hals-Katarrhs habe ich seit Samstag fleißig Honig gelöffelt und literweise Tee mit Honig getrunken…:-)
Nun, dachte ich, da kannste ja gleich auch mal wieder ein Brot verkosten – dieses von der besagten Hinkel-Bäckerei in Düsseldorf. Und siehe da, es war lecker allerdings nicht ohne Folgen. Mein Magen-Darm-Trakt hat sich etwas verzögert mit Beschwerden in Richtung Blähungen gemeldet. Die gab es die letzten knapp vier Wochen nicht! Für mich ein deutlicher Hinweis darauf, dass sich mein Mikrobiom im Darm bis dato ganz wohl gefühlt hat, so ohne Zucker und Getreide.
Am Wochenende gab es dann auch noch das ein-oder andere Geburtstagsbier – auch zur Vorbereitung auf die jecken Tage. So ganz ohne Training wollte ich dann doch nicht losziehen an Weiberfastnacht…;-)
Fazit der Challenge für mich: es lebt sich ganz gut ohne Zucker und Co. Insbesondere die Geschmacksnerven wurden wieder richtig gut geschärft und viele andere Sinne zeigen sich auch intensiver in dieser Zeit. Es wird sich schon wieder einpendeln, da mache ich mir gar keine Sorgen.

 

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

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