Mit ‘antiparasitär’ getaggte Beiträge

natürlich essen | Erdbeer Chia Pudding | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Schlendert man über den Wochenmarkt, dann man man sie sehen und riechen, die herrlich roten und duftenden Erdbeeren. Allerdings neigt sich die Erdbeerzeit mit dem 31. Juli dem Ende zu. Also kosten und naschen Sie was das Zeug hält.

Zutaten (2 Pers.)
1 große Schale frische Erdbeeren – gewaschen und verputzt
20 g Chiasamen – übernacht in ausreichend Wasser, und einem Esslöffel Kokosmilch, eingeweicht
200 ml Kokosmilch
1 Handvoll zerkleinertes Eis
2 Prisen gemahlene Vanille
1 TL Honig
1 Prise Zimt
Minze zum Garnieren

Geben Sie Erdbeeren, Kokosmilch, Zimt und Vanille (etwas behalten Sie für die Chiasamen zurück) zusammen mit dem Eis und 2 EL der eingeweichten Chiasamen in den Mixer und lassen alles gut pürieren.

Derweil vermengen Sie die restliche Vanille mit den Chiasamen und teilen Sie auf zwei Gläser auf. Gießen Sie das Pürierte auf und garnieren mit etwas Minze.

Lassen Sie sich den Erdbeer Chia Pudding schmecken.

Guten Appetit!

Wussten Sie schon?

Auch bei unserem Erdbeer Chia Pudding haben wir mit den Erdbeeren wieder einen köstlichen Lieferanten von Vitamin C und Anthocyanin – beides wirkt antioxidativ auf unsere Zellen. Unterstützung dabei gibt es von der Laurinsäure der Koskomilch, die ebenfalls eine wirksame Unterstützung gegen eindringende Parasiten und schädliche Mikroorganismen bietet. Bei diesem Vorgang gibt es seitens des Honig (Inhibin) ebenfalls Unterstützung.
Wie die meisten sicherlich wissen, oder es auch am eigenen Leib schon erfahren haben, hebt der Geschmack von Vanille die Stimmung. Hinzu kommen eine aphrodisierende, belebende und entspannend
e Wirkung.
Die Chiasamen binden auf Grund ihrer guten Quelleigenschaft reichlich Wasser, wenn man sie einweicht, Dieses stellen sie dem Organismus später „zur Verfügung“. Chiasamen sättigen und versorgen obendrein den Körper mit wichtigen Nähr- und Wirkstoffen. Sie sind reich an Eiweiß und haben ein förderliches Omega 3- zu Omega 6-Fettsäuren Verhältnis. Omega 3 Fettsäuren haben unteranderem einen positiven Einfluss auf die Entzündungshemmung.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Spargel mit Relish | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (4 Pers.)
1 kg grüner Spargel
350 g Feta
250 g Erdbeeren frisch vom Markt
1 Handvoll gelbe Kirschtomaten
1 Handvoll Strauchtomaten
1 rote Zwiebel – in dünne Ringe geschnitten
1 rote Chili – fein gewürfelt
3 EL Olivenöl
2 EL Apfelessig
Salz, schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)

Heizen Sie den Backofen auf 200°C Umluft vor.

Waschen und verputzen Sie Tomaten und Erdbeeren, und schneiden sie anschließend in kleine Würfel. Zusammen mit der gehackten Chili, Essig und Öl in einer Schüssel verrühren und einen Augenblick ziehen lassen.

Schälen Sie den Spargel im unteren Drittel und schneiden ca. 2 cm der Enden ab. Blanchieren die Stangen im kochenden Wasser für ca. 3 min, und anschließend unter kaltem Wasser abschrecken – so bleibt der Spargel knackig grün, denn das verhindert unerwünschtes nachgaren. Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus, und darauf dann den blanchierten Spargel. Alternativ können Sie eine Auflaufform nehmen.

Zerbröseln Sie den Feta in eine Schüssel, würzen ihn mit dem gemahlenen schwarzen Pfeffer und heben die Zwiebelringe darunter. Verteilen alles auf dem Spargel und geben das Blech für 5-10 min zum Gratinieren in den Backofen.

Richten Sie den Spargel an und servieren ihn mit dem Erdbeer-Tomaten-Relish.

Guten Appetit.

Wussten Sie schon?

Die Wirkstoffe der Zwiebel (Inulin, Pektin, Allyl-Gruppen) wirken entzündungshemmend, probiotisch und leberentgiftend. Unterstützung in der Leberentgiftung gibt es ebenfalls seitens des grünen Spargels (Chlorophyll, Folsäure) und der Erdbeeren (Folsäure). Die Salicylsäure der Erdbeeren wirkt ebenfalls entzündungshemmend. Das Capsaicin der Chili hat einen schmerzlindernden Einfluss, während der frischgemahlene Pfeffer (Peperin) antiparasitär/-mikrobiell wirkt.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | grüner Spargel mit Ei | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

In der Spargelsaison gibt es zahlreiche Möglichkeiten das Stangengemüse zu genießen. Probieren Sie es doch einfach mal zum Frühstück mit einem weichen Ei dazu.

Zutaten (1 Pers.)
1 Bd. grüner Spargel
1-2 Bio-Eier
1 EL Butter vom Weiderind
1 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Waschen Sie den Spargel und schneiden die Enden, ca. 2-4 cm, ab. Bei dickeren Stangen können Sie zusätzlich noch den unteren Teil schälen.

Setzen Sie einen Topf mit Wasser auf und kochen darin Ihr 5 oder 6 Minuten Ei.

Währenddessen erhitzen Sie das Olivenöl in einer Pfanne und braten darin den grünen Spargel von allen Seiten an, so dass er gut Farbe bekommt und köstliche Röstaromen entwickelt.

Richten Sie den Spargel an, geben etwas Butter, Salz und Pfeffer darüber und stellen das Ei anbei. Dippen Sie die Spargelköpfe in das Eigelb und genießen Sie dieses simple und einfach zubereitete Essen.

Guten Appetit.

Wussten Sie schon?

Grüner Spargel (Chlorophyll, Folsäure) bietet saisonal eine leckere Möglichkeit leberentgiftende Prozesse in Gang zubringen. In diesem Rezept kommen noch eine entzündungshemmende Wirkung durch das Eigelb (SAMe) und eine antiparasitäre/-mikrobielle Unterstützung durch den frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer (Piperin) dazu.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Rührei | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Wie kann ein Morgen oder Tag gesund und lecker starten? Wir haben uns gedacht, mit einem köstlichen Rührei kann man nichts verkehrt machen. Ein Rührei hat den Vorteil, dass es „unendlich“ variabel gestaltet werden kann, und letztlich die vorhandenen Zutaten oder der eigene Geschmack die Vielfalt bestimmen.

Wir haben uns heute bewusst für ein scharfes Rührei entschieden. Folgende Zutaten werden dafür benötigt:

Zutaten (4 Pers.)
12 Bio-Eier
2-3 Chilischoten
2 cm Kurkumawurzel
1/2 Bd. Frühlingszwiebeln
Salz, Pfeffer
Kokosfett

Erhitzen Sie die Pfanne, und schneiden bzw. hacken zwischenzeitlich Frühlingszwiebel und Chili klein. Die Kurkumawurzel schälen und mit einer Reibe feinen reiben.

Schlagen Sie die Eier in eine ausreichend große Schüssel, geben die restlichen Zutaten hinzu, würzen mit Salz und Pfeffer und schlagen alles mit einer Gabel oder einem Schneebesen leicht schaumig auf.

Bringen Sie einen guten Esslöffel Kokosfett in der heißen Pfanne zum Schmelzen und geben die geschlagenen Eier hinzu. Mit einem Holzlöffel ziehen Sie das langsam stockende Ei vom Pfannenrand zur Mitte hin. Wiederholen Sie den Vorgang, bzw. garen Sie das Rührei solange, bis es die gewünschte Konsistenz hat.

Schmecken Sie final mit Salz und Pfeffer ab und strecken bei Bedarf noch etwas Chili und Frühlingszwiebel drüber.

Lassen Sie es sich schmecken.

Wussten Sie schon?

Eigelb (SAMe), Kurkuma (Curcumin) und Frühlingszwiebel (Inulin) bilden eine starke Front bei der Entzündungshemmung. Aber damit nicht genug, denn im Bereich der allgemeinen Schmerzhemmung begünstigen sich Chili (Capsaicin), Kurkuma (Sesquifelandreen) und Frühlingszwiebel (Kaempherol) ebenfalls. Das Kokosfett (Laurinsäure) wirkt sowohl antiparasitär/-mikrobiell als auch antioxidativ.

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Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Süßkartoffel Chips | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (2-3 Pers.)
4-5 mittelgroße Süßkartoffeln
Salz, Pfeffer (schwarz)
Cayenne Pfeffer
Rosenpaprika scharf
1 Prise Knoblauchpulver
1 Prise Kokosblütenzucker

Backofen auf 150°C (Umluft) vorheizen.

Die Süßkartoffeln unter fließendem Wasser mit der rauen Seite eines Schwammes gut abwaschen und anschließend in ca. 2-3 mm dicke Scheiben schneiden. Verwenden Sie dazu ein gutes Messer oder eine entsprechende Reibe.

Mischen Sie die Gewürze in einer ausreichend großen Schüssel, geben da die Süßkartoffel-Scheiben hinein, und vermengen alles solange, bis nahezu jede Scheibe mit den Gewürzen bedeckt ist. Lassen Sie die Gewürze einen Moment einziehen, und legen die Süßkartoffel-Scheiben auf einen Gitterrost. So bekommen sie von allen Seiten gleichmäßig Hitze und werden schön knusprig.

Schieben Sie den Gitterrost auf mittlerer Schiene für ca. 20-30 min in den Ofen – haben Sie ein Auge auf die Chips und probieren zwischendurch einmal, ob das Ergebnis Ihren Wünschen entspricht.

Und fertig ist ein leckerer und gesunder Snack.

Wussten Sie schon?

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Die hier verwendeten Gewürze haben eine positive Auswirkung auf Ihre Gesundheit. Knoblauch zum Beispiel wirkt sowohl entzündungshemmend (S-Allycylstein, Pectine) und auch Leber entgiftend (Cystein,, Methylin, Alliin). Und schwarzer Pfeffer (Piperine), gern frisch gemahlen, wirkt antiparasitär und antimikrobiell im Organismus.

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Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Meerrettich Kren | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Meerrettich eignet sich in der Küche zur Verfeinerung vieler Lebensmittel und Speisen. Klassiker hierbei sind wohl der geräucherte Lachs oder auch Tafelspitz. Aber zum Beispiel auch frisch gehobelt über den Kräutersalat ist er eine geschmackliche Bereicherung. Einen Tipp möchten wir bei der Verarbeitung von frischem Meerrettich gern vorweg schicken. Seien Sie behutsam beim Einatmen, wenn Sie sich direkt über der Meerrettich-Verarbeitung befinden!

Zutaten (200ml)
1 Stange Meerrettich (frisch vom Markt)
½ Zitrone
100ml Wasser
1 EL Weißweinessig
1 Prise Salz

Schälen Sie mit einem Messer oder Sparschäler so viel vom Meerrettich frei wie Sie verarbeiten möchten. In unserem Falle waren es gut 18cm. Je nachdem wie viel Zeit und Geduld Sie mitbringen, können Sie den Meerrettich mit einer feinen Reibe reiben. Alternativ dazu verwenden Sie einen leistungsstarken Mixer. Schneiden Sie den Meerrettich in mehrere Stücken und geben ihn zusammen mit den restlichen Zutaten in den Mixer. Auch hier ist für ein gutes Endergebnis etwas Geduld und Fingerspitzengefühl angebracht. Wenn Ihr Mixer über eine pulsierende Mixfunktion verfügt, dann starten Sie damit. Ansonsten mit der niedrigsten Stufe. Mixen Sie solange alle Zutaten durch, bis Sie eine leicht cremige aber immer noch etwas faserige Struktur haben. Schmecken Sie behutsam ab, und würzen bei Bedarf mit den bekannten Zutaten nach.
Luftdicht verschlossen und kühl gelagert hält sich der Meerrettich Kren einige Tage.

Lassen Sie es sich schmecken.

Wussten Sie schon?

Die scharfe Wurzel hat eine ausgeprägte Heilwirkung und hilft bei diversen Infektionskrankheiten sowie bei Schmerzen. Die scharfe Wirkung geht hierbei von ätherischen Ölen und dem Senföl (Allylsenföl) aus. Weiterhin wirken Quercetine entzündungshemmend,
antioxidativ und Kaempherol schmerzlindernd.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Mango-Curry-Hühnchen

Lange, lange ist es her, dass ich etwas mit einem Schnellkochtopf zu tun hatte. Geschätzt ein Vierteljahrhundert. Ich weiß, dass meine Mutter damals viel damit gekocht hat. Gute Eintöpfe, Schmorgerichte und gehaltvolle Suppen. Köstliche Geschmäcker, wenn ich es mir recht überlege. „Gepfiffen“ und „gezischt“ hat es damals in der Küche, und irgendwie war das Gefühl einer Bombe auf dem Herd in meiner kindlichen Vorstellung. Aber in den vergangenen 25 Jahren wird sich ja so einiges getan haben in puncto Technik. Warum also nicht einfach mal wieder mit so einem Schnellkochtopf kochen. Fissler war es damals, Fissler soll es auch heute sein. Optik und Farbmuster sind auf jeden Fall im 21. Jahrhundert angekommen 🙂

Ein Gericht was es mir in meiner Kindheit sehr angetan hat, war das Mango-Curry-Hühnchen – wenn ich es mir recht überlege hätte meine Mutter Mitte der Achtziger dafür einen Innovationspreis verdient, so außergewöhnlich war die Zusammensetzung der verwendeten Zutaten. Mango, Kokosmilch, Ingwer Chili und Curry gepaart mit herrlich saftigem Hühnchenfleisch.

Ich habe eine vage Vorstellung der verwendeten Zutaten, aber klare Geschmäcker in meiner Erinnerung. Ich werde bewusst nicht nach dem Originalrezept fragen und bin gespannt, wie es meiner Mutter schmecken wird.

Starten wir das Experiment #schnellkochtopfen

Zutaten (4 Pers.)
5 Hühnchenschenkel (ca. 1200g)
2 reife Mangos
2 Schalotten
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2cm Ingwer
½ Bd. Koriander
200 ml Kokosmilch
2 l Gemüsebrühe (alternativ Fertigprodukt ohne Hefe)
2 gehäufte EL Curry
Salz, Pfeffer
Ghee

Die Hühnerbeine waschen, trockentupfen und mit einem gezielten Schnitt im Gelenk zerteilen – so lassen sie sich später im Topf besser anbraten und garen. Knoblauch, Zwiebel und Ingwer fein würfeln. Vom Koriander zupfen Sie die Blätter ab, stellen sie zur Seite, und hacken die Stiele in kleine Röllchen. Die Mangos schälen Sie (ich verwende dafür gern einen Mangoschäler da dieser eine breitere Schnittfläche hat) und schneiden sie anschließend in daumendicke Würfel, die sie ebenfalls beiseite stellen.

natürlich essen | Mango-Curry-Hühnchen | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Erhitzen Sie ca. 1-2 EL Ghee im Schnellkochtopf und braten darin die Hühnerteile von allen Seiten an. Geben Sie dann Zwiebel, Knoblauch, Chili, Ingwer und Korianderstiele hinzu und lassen alles ebenfalls einen Moment anbraten.

natürlich essen | Mango-Curry-Hühnchen | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Gießen Sie alles mit der Brühe auf, geben die Mango hinzu, reduzieren die Temperatur ein wenig und verschließen den Schnellkochtopf. Ich habe am Drehregler des Topfes auf die Garstufe 1 gestellt, so dass die Garzeit ca. 18 min beträgt. Halten Sie dabei die Temperaturanzeige des Druckventils im Auge. Geht es doch einmal in den roten Bereich, dann reduzieren Sie die Temperatur noch etwas.

natürlich essen | Fissler Schnellkochtopf | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Wenn die Garzeit beendet ist nehmen Sie den Topf vom Herd, lassen den Druck aus dem Topf entweichen und öffnen ihn. Ich war wirklich erstaunt in welch kurzer Zeit die doch recht kräftigen Hühnerschlegel so gut durchgegart waren, dass das Fleisch locker mit der Gabel „abgestreift“ werden konnte. Es hat keine 20 min gedauert. Wirklich beeindruckend, denn solch zartes Kochergebniss kenne ich nur, wenn ich beispielsweise ein Suppenhuhn gute 2 Stunden im normalen Topf koche.

natürlich essen | Mango-Curry-Hühnchen | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Rühren Sie die Kokosmilch unter und schmecken bei Bedarf mit Salz, Pfeffer und Curry ab. Wenn Sie es etwas schärfer mögen, dann geben Sie noch frisch gehackten Chili hinzu.

Hacken Sie die beiseite gestellten Korianderblätter, richten das Mango-Curry-Hühnchen in Schalen oder tiefen Tellern an, und streuen den Koriander darüber.

natürlich essen | Mango-Curry-Hühnchen mit Koriander | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Lassen Sie es sich schmecken.

Wussten Sie schon?

Unser pikantes Geflügelgericht ist wieder vollgepackt mit guten Inhaltsstoffen. Im Bereich der Entzündungshemmung gibt es ein intensives Zusammenspiel von Ingwer (Gingerol), Koriander (Salicylsäure), Knoblauch (S-Allycylstein, Pectin, Taurin) und Zwiebel (Inulin). Schmerzhemmend wirken Chili (Capsaicin), Ingwer (Zingiberen) und Koriander (Cilantrin). Probiotisch wirken die beiden Lauchgewächse Schalotte und Zwiebel (beide Pektin). Wenn Sie so wie wir mit schwarzem Pfeffer (Piperin) würzen, dann wirkt dieser antiparasitär/-mikrobiell auf Ihren Organismus. Die Leberentgiftung wird unterstüzt durch Schalotte und Zwiebel (Allyl-Gruppen) sowie durch den Knoblauch (Cystein,, Methylin, Alliin). Und zu guter Letzt fördert der Ingwer (Gingerol) die Verdauung.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | lauwarmer Kürbis Rauken Salat | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Bis jetzt haben wir den Kürbis als leckeres Püree, als herzhafte Suppe oder gebacken im Ofen zubereitet. Heute möchten wir Ihnen deshalb eine andere Zubereitungsmöglichkeit vorstellen, nämlich in Form eines köstlichen Salates. Und da in der kalten und dunklen Jahreszeit Warmes meist bevorzugt wird, soll unser Kürbis-Rauken-Salat lauwarm auf den Teller kommen.

Zutaten (4 Pers.)
1 Hokkaido-Kürbis (etwa 1kg)
3-4 rote Zwiebeln
5 EL Fischsoße
2 EL Honig (optional)
2 EL Öl
150g Rauke
60g Frühstücksspeck
4 EL Weißwein-Essig
Salz, Pfeffer (frisch gemahlen)

Backofen auf 200°C (Umluft) vorheizen.

Schneiden Sie die Enden des Kürbis ab und vierteln ihn. Lösen Sie mit einem Esslöffel die Kerne aus und schneiden ihn dann in feine Spalten (ca. 1cm dick).

Schälen Sie eine Zwiebel und reiben sie mit einer Reibe sehr fein. Vermengen Sie Zwiebel, Honig, Fischsoße, 2 EL Öl und Pfeffer zu einer Marinade. Geben Sie die Kürbisspalten zusammen mit der Marinade in eine Schüssel und lassen sie kurz einwirken. Anschließend legen Sie die Spalten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Auf mittlerer Schiene backen Sie die Kürbisspalten für ca. 25-30min durch – nach der Hälfte der Zeit bitte wenden!

Während der Kürbis im Ofen bäckt, kümmern Sie sich um die restlichen Zutaten des Salates. Dazu schälen Sie die restlichen Zwiebeln, halbieren sie und schneiden sie in dünne Spalten. Die Rauke waschen und verlesen, anschließend auf einem Küchentuch abtropfen lassen.

Sollte mittlerweile der Kürbis fertig gebacken sein, nehmen Sie das Blech heraus und lassen die Spalten etwas abkühlen.

Erhitzen Sie eine Pfanne und lassen darin den Speck aus. Zum Abtropfen legen Sie die krossen Speckscheiben auf ein Küchentuch. In die heiße Pfanne geben Sie die Zwiebeln, 4-6 EL heißes Wasser und den Weißwein-Essig. Lassen Sie es kurz aufkochen und schwenken die Zwiebeln darin. Würzen Sie die Zwiebel-Marinade mit etwas Salz und Pfeffer. In einer separaten Schüssel vermengen Sie die heiße Marinade zusammen mit Kürbis und Speck, und heben die Rauke darunter. Final mit Salz und Pfeffer würzen und dann anrichten.

Genießen Sie denn köstlich duftenden Kürbis-Rauken-Salat.

Wussten Sie schon?

Die Verbindung von Kürbis (Cucurbitin) und Pfeffer (Piperin) bringt diesem Gericht eine starke anti-parasitäre/-mikrobielle Wirkung. In Kombination mit den Wirkstoffen der Zwiebel (Inulin = Entzündungshemmung und Kaempherol = allgemeine Schmerzhemmung) ist dieses Rezept ein idealer Begleiter in erkältungsreichen Zeiten. Darüber hinaus fördert das Zusammenspiel der Inhaltsstoffe in der Rauke (Chlorophyll, Folsäure) und in der Zwiebel (Allyl-Gruppe) die Entgiftung der Leber.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Blumenkohl Couscous | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Unser Blumenkohl Couscous ist ein einfaches und schnell zubereitestes Gericht. Er passt wunderbar zu orientalischen Hauptgerichten aber auch „neutralen“ Fischgerichten. Mit etwas Mut und Experimentierfreude lässt sich das Gericht in eine Vielzahl von Geschmacksvarianten abwandeln. Saisonale Kräuter und Gewürze sollten hier ausschlaggebend sein.

Zutaten (2 Pers.)
1 mittelgroßen Blumenkohl
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
½ Bd. Frühlingszwiebeln
½ Bd. Koriander
½ Granatapfel
1-2 TL Curry
½ TL Kurkuma
½ TL Fenchelsamen – zerstoßen
½ Zitrone – Saft
Kokosfett (alternativ Ghee)
Salz, Pfeffer

Waschen, schneiden und verputzen Sie Blumenkohl und die Frühlingszwiebeln. Den Blumenkohl vierteln Sie, bzw. schneiden ihn in Stücke die Ihr Mixer problemlos verarbeiten kann. Im Mixer zerkleinern Sie die Blumenkohlstücken auf etwa Reiskorngröße. Sicherlich können Sie den Blumenkohl auch klassisch mit einem Messer zerkleinern. Zum einen macht dies jedoch recht viel Mühe, und zum anderen wird das Ergebnis vermutlich nicht annähernd so gleichmäßig wie im Mixer. Die Frühlingszwiebeln schneiden Sie in kleine Röllchen.

Zwiebel und Knoblauch werden geschält und dann fein gewürfelt. Zupfen Sie die Blätter vom Koriander ab und hacken sie grob.

Tipp!

Die Korianderstiele schmeißen Sie bitte nicht weg! Hacken Sie sie in kleine Stücke und frieren Sie ein. Es gibt zahlreiche (asiatische/orientalische) Gerichte, die sich mit z.B. angerösteten Korianderstielen verfeinern lassen.

Erhitzen Sie etwas Kokosfett in einer ausreichend großen Pfanne und dünsten darin Knoblauch und Zwiebel bis sie glasig werden. Geben Sie dann Fenchelsamen und die Frühlingszwiebelröllchen hinzu und dünsten alles zusammen für ca. 5-8 min. Bevor Sie den zerkleinerten Blumenkohl hinzu geben und untermengen, geben Sie gut einen EL Kokosfett in die Pfanne und mengen dann Curry und Kurkuma unter. Lassen Sie den Blumenkohl für ca. 3-4 min bei mittlerer Temperatur garen. Würzen Sie nebenbei mit Salz und Pfeffer.

Zwischenzeitlich öffnen Sie den Granatapfel und holen aus einer Hälfte die Kerne heraus, die Sie beiseite stellen.

Wenn der Blumenkohl Couscous fertig gegart ist, mengen Sie den Koriander und die Granatapfelkerne unter, geben den Saft der halben Zitrone dazu und schmecken final mit Salz und Pfeffer ab.

Richten Sie den Couscous an und lassen sich die köstlichen Aromen schmecken.

Wussten Sie schon?

Unser Blumenkohl Couscous hat mit den hier verwendeten Zutaten einen starken und positiven Einfluss in diversen Bereichen. Da wäre zum Beispiel die Entzündungshemmung: Blumenkohl (Quercetin), Knoblauch (S-Allycylstein, Pectin, Taurin), Koriander (p-Cimeen, Apigenin, Salicylsäure) und Kurkuma (Curcumin). Die allgemeine Schmerzhemmung wird begünstigt durch Koriander (Cilantrine), Kurkuma (Sesquifelandreen) und Zwiebel (Kaempherol). Eine probiotische Wirkung geht von der Zwiebel (Pektin) aus. Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer hat einen antiparasitären und antimikrobiellen Einfluss auf unseren Organismus. Die Kombination aus Granatapfel und Zitronensaft (jeweils Vitamin C) und dem Kokosfett (Laurinsäure) hat eine starke antioxidative Wirkung und bekämpft freie Sauerstoffradikale innerhalb des Körpers. Neben der Verdauungsförderung durch die Fenchelsamen (Anethol, Fenchon), bieten die Lauchgewächse Knoblauch (Cystein, Methylin, Alliin) und Zwiebel (Allyl-Gruppen) eine wirksame Unterstützung bei der Leberentgiftung. Der Hauptbestandteil unseres Gerichts, Blumenkohl (Sulforaphan, Quercetine) hat eine antikarzinogene Wirkung.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

natürlich essen | Tomaten-Curry mit Ei | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Zutaten (4 Pers.)
3 Dosen stückige Tomaten (à 400 g Inhalt)
8 Eier
2 rote Zwiebeln – fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen – fein gehackt
1-2 grüne Chilischoten – fein gehackt
1 Bund Koriandergrün
20-30 g frischer Ingwer – gerieben
3 EL Ghee (oder Kokosfett)
2 EL Tomatenmark
2-3 TL Currypulver
2 Lorbeerblätter
Salz, schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)
½ TL braune Senfkörner
1 TL Schwarzkümmelitunes | natürlich essen Rezept | feurige Tomatensuppe

Waschen Sie den Koriander, tupfen ihn mit einem Küchentuch trocken und zupfen die Blätter ab. Stellen Sie sie für später beiseite, und die Stiele hacken Sie in kleine Stücke/Röllchen.

Erhitzen Sie das Fett in einer ausreichend großen Pfanne – eine mittlere Temperatur reicht aus. Schwitzen Sie darin die Zwiebeln für ca. 3-4min an. Geben Sie dann Knoblauch, Chili und die Korianderstiele mit dazu und braten sie für ca. 30 sec mit an. Das Tomatenmark und das Currypulver mengen Sie mit unter und rösten es unter Rühren mit an, bis es sein herrliches Aroma freisetzt. Löschen Sie alles mit den Tomaten ab, fügen Ingwer und die Lorbeerblätter dazu und lassen es kurz aufkochen. Lassen Sie das Tomaten-Curry unbedeckt für ca. 15-20 min köcheln, so dass es einkochen kann. Achten Sie aber darauf es gelegentlich umzurühren. Schmecken Sie das Curry noch mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer ab.

Die Eier kochen Sie, je nach Größe, 3,5 min (Größe M) 4,5-5 min (Größe L) – damit sollten sie wachsweich sein. Wenn Sie es etwas fester mögen, dann halt etwas länger. Pellen Sie die Eier und legen sie in die Tomatensoße. Erhitzen Sie eine weitere Pfanne und rösten darin die Senfkörner und den schwarzen Kümmel an bis es köstlich duftet.

Tipp!

Anstelle der Eier können Sie beispielsweise auch Schafsfeta, Lamm oder Weiderind verwenden. Das Fleisch sollten Sie würfeln und scharf angebraten mit zum Curry geben um es darin weiter zu garen.

Richten Sie das Tomaten-Curry an, verteilen darüber die gerösteten Gewürze und bestreuen es mit den Korianderblättern.

Lassen Sie sich die exotischen Aromen schmecken.

Wussten Sie schon?

Das orientalisch schmeckende Tomaten-Curry bietet ein reichhaltiges Angebot von positiv beeinflussenden Wirkstoffen. Eigelb (SAMe), Ingwer (Gingerol), Koriander (p-Cimeen, Apigenin, Salicylsäure) unterstützen jeweils die Entzündungshemmung. Doch Ingwer (Zingiberen) und Koriander (Cilantrine) können noch mehr. Zusammen mit Chili, den Senfsamen (Capsaicin) und Zwiebel (Kaempherol) fördern sie eine allgemeine Schmerzhemmung. Neben der probiotischen Wirkung der Zwiebel (Pektin), unterstüzt der schwarze Pfeffer den Organismus im Kampf gegen Krankheitserreger (antimikrobiell) und Darmparasiten (antiparasitär). Der Hauptbestandteil dieses Gerichts, die Tomaten (Lycopin) wirken antioxidativ auf unsere Zellen. Aber damit noch nicht genug. Während Knoblauch (Cystein, Methylin, Alliin) und Zwiebel (Allyl-Gruppen) leberentgiftend wirken, unterstützt der Ingwer (Gingerol) in einer weiteren Funktion die Verdauung.

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer