Unser Markklößchen-Desaster

Veröffentlicht: 7. April 2015 von Lars Brouwers in Allgemein
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natürlich essen | Markklößchen Suppe | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Liebe Leser von natürlich essen – ab heute gesund!,

am vergangenen Wochenende haben wir eine echte Lektion in Sachen Kochen gelernt – wir nennen es in Demut: „unser Markklößchen Desaster“…

Die Ergebnisse daraus zeigen wir heute gerne: Bilder „sagen“ oft mehr als bloße Worte.

Ausgang unseres Desasters war die Planung einer klassischen Rinder-Markbrühe. Darüber hinaus wollten wir auch eine Markklößchen-Suppe kreieren – mit ganz viel „old school“ Kocherfahrung – denkste…;-)

Also, los ging es zum Einkaufen auf dem Markt am Carlsplatz (Düsseldorf):
Rinder-Markknochen haben wir dort schon mal nicht bekommen, nur im Supermarkt. Glücklicherweise haben wir vor Ort unser Suppengemüse und ein paar weitere kulinarische Köstlichkeiten zum direkt Probieren erhalten.

Lars_Markt_Passionsfrucht Markt_Tomaten Markt_Knoblauch Markt_Stand Torsten_Markt_Kraeuter_2 Lars_Markt_Boulette

Zu Hause angekommen sind wir gleich mit der Rinder-Markbrühe gestartet, da sie laut Originalrezept mindestens drei Stunden vor sich hin Köcheln sollte. D.h. also erstmal Markknochen und Gemüse mit Butterfett anbraten, mit Wasser ablöschen und schön langsam vor sich hin köcheln lassen…

Markkloesschen_Desaster_I

Derweil haben wir uns um die Zubereitung der Markklößchen gekümmert. Auch nicht die sauberste und eleganteste Art des Kochens: es gab viel Fett, viel intensiven Geruch und echtes Handwerk waren auch gefragt…

Das Auslassen des Knochenmarks war unsere Premiere – das hat gerochen – unglaublich intensiv und nachhaltig (Küche, Kleidung und Haare haben arg gelitten). Natürlich nicht zu vergessen, dass wir dabei bemüht waren gute Fotos zu schießen.

Markkloesschen_Desaster

Nun ging es ans „Rauspokeln“ des gebratenen und gekochten Knochenmarks:
Ohne leichte Überwindung gar nicht so einfach. Das „Material“ war doch recht glitschig und geruchsintensiv – „old school“ Kochen eben.

Markkloesschen_Desaster_IV Markkloesschen_Desaster_III

Dann ging es daran, das ausgelassene Fett mit Ei und Buchweizen (alternativ hatten wir an Mandelmehl gedacht) zu binden und zu einzelnen Klößchen zu formen. Auch hier haben wir viel Geduld und Mut zum Ausprobieren benötigt. Mit der Unterstützung von Torstens Mutter (per Telefon) haben wir dann doch tatsächlich ein erstes vorzeigbares Ergebnis erzielt.

Markkloesschen_Desaster_II

Die weitere Umsetzung der Markklößchen-Suppe hat sich dann als schwierig erwiesen. D.h. die Klößchen sind in der Rindermark-Brühe zwar aufgequollen, aber leider so ziemlich zerfallen und haben nicht wirklich lecker geschmeckt…

natürlich essen | Markklößchen Suppe | Lars Brouwers & Torsten Fleischer

Die Rindermark-Brühe haben wir dann noch mit viel Sauerei durch ein Leintuch passiert, um tatsächlich nur den Fond daraus zu erhalten. Echt viel Fett in solcher Markbrühe…man, man, man…der Arbeitsplatz Küche war ähnlich einer einzigen Frittenbude!

Markkloesschen_Fond

Viel Erfolg und Spaß beim Nachmachen – uns reicht es für´s Erste…;-)

natürlich essen – ab heute gesund!
Lars Brouwers & Torsten Fleischer

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